Noah Meier: Jetzt mischt auch Fribourg mit
von belmedia Redaktion Allgemein Bern Eishockey Freiburg Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Tessin Themen Transfermarkt Vereine Ⳇ Verbreitung
Im Rennen um Noah Meier zeichnet sich ein Dreikampf ab. Nachdem swisshockey.ch bereits am 1. Oktober 2026 exklusiv über das Interesse des HC Ambri-Piotta am Verteidiger der SCL Tigers berichtet hatte, kommt nun Fribourg-Gottéron hinzu. Laut der Berner Zeitung interessieren sich auch die Freiburger für den 24-jährigen Schweizer. Langnau möchte seinen Leistungsträger allerdings halten.
Meiers Vertrag bei den SCL Tigers läuft nach der Saison 2026/27 aus. Der bewegliche Linksschütze gehört zu den interessanten Schweizer Verteidigern auf dem Transfermarkt. Ambri beschäftigt sich mit ihm im Hinblick auf die Neuausrichtung seiner Defensive. Fribourg prüft laut Berner Zeitung ebenfalls eine Verpflichtung. Die Tigers wollen dagegen mit Meier verlängern.
Für den Zürcher könnte in den kommenden Wochen eine wegweisende Entscheidung anstehen. Seit seinem Wechsel von den ZSC Lions nach Langnau im Jahr 2023 hat er sich im Emmental kontinuierlich weiterentwickelt. Sein Profil macht ihn für unterschiedliche sportliche Konzepte attraktiv.
swisshockey.ch berichtete bereits am 1. Oktober exklusiv
Das Interesse aus der Leventina ist bereits seit Anfang Oktober bekannt. Nach exklusiven Informationen von swisshockey.ch beschäftigt sich Ambri-Piotta mit Noah Meier als möglicher Verstärkung für die Saison 2027/28.
Der entsprechende Bericht erschien am 1. Oktober 2026. Darin wurde Meier als Kandidat für die künftige Schweizer Verteidigung des Tessiner Klubs genannt.
Im Mittelpunkt stehen seine läuferischen Qualitäten, sein Tempo und die Fähigkeit, die Scheibe kontrolliert aus der eigenen Zone zu bringen.
Mit diesen Eigenschaften passt er in das Profil, das Ambri für die Weiterentwicklung seiner Defensive sucht.
Fribourg-Gottéron kommt hinzu
Nun erhält die Personalie zusätzliche Brisanz. Laut der Berner Zeitung beschäftigt sich auch Fribourg-Gottéron mit dem Langnauer Verteidiger.
Für die Freiburger wäre Meier ein Spieler, der bereits National-League-Erfahrung mitbringt und dennoch Entwicklungspotenzial besitzt.
Seine Stärken liegen vor allem im Übergangsspiel. Er bewegt sich sicher mit der Scheibe, kann gegnerischen Druck durch seine Beweglichkeit auflösen und Angriffe schnell einleiten.
Gerade Schweizer Verteidiger mit solchen Eigenschaften sind auf dem heimischen Spielermarkt gefragt.
Das zusätzliche Freiburger Interesse erhöht für Meier die Zahl der möglichen Optionen. Gleichzeitig wird es für die SCL Tigers anspruchsvoller, ihren Verteidiger langfristig zu binden.
Langnau kämpft um den Verbleib
Meier gehört bei den Tigers inzwischen zu den etablierten Schweizer Verteidigern.
Seit seinem Wechsel im Sommer 2023 hat er sich eine feste Rolle erarbeitet. Hinter dem finnischen Abwehrchef Juuso Riikola erhält er regelmässig viel Eiszeit.
Die Langnauer möchten diese Entwicklung gemeinsam mit dem Spieler fortsetzen.
Sein aktueller Vertrag wurde im November 2024 um zwei Jahre bis zum Frühjahr 2027 verlängert. Nun steht die nächste Entscheidung an.
Für Meier spricht in Langnau das vertraute Umfeld. Er kennt die Spielweise, geniesst das Vertrauen der sportlichen Führung und besitzt eine wichtige Rolle innerhalb der Mannschaft.
Ein Wechsel könnte ihm dagegen eine neue Herausforderung bieten.
Ambri plant Veränderungen in der Defensive
Die mögliche Verpflichtung Meiers steht bei Ambri in einem grösseren Zusammenhang.
Die Leventiner müssen ihre Defensive für die kommende Saison neu beurteilen. Neben Meier beschäftigt sich der Verein nach Informationen von swisshockey.ch auch mit Benjamin Quinn von den SCRJ Lakers.
Zudem könnte der erfahrene Schwede Tim Heed den Klub im Sommer verlassen. Der Verteidiger weckt Interesse in seiner Heimat und steht vor einem möglichen Abschied aus Ambri.
Ein Zugang wie Meier würde dem Klub zusätzliche Beweglichkeit und Schweizer Qualität im Spielaufbau verschaffen.
Die nächsten Wochen werden entscheidend
Für die SCL Tigers drängt die Zeit bei der Kaderplanung. Der Klub möchte wichtige Positionen frühzeitig besetzen und Klarheit über die Zukunft seiner Spieler schaffen.
Auch Ambri und Fribourg haben ein Interesse daran, ihre Planungen für die Saison 2027/28 voranzutreiben.
Für Meier stehen dabei unterschiedliche Perspektiven im Raum: eine Fortsetzung seiner Entwicklung in Langnau oder ein neues Kapitel bei einem anderen National-League-Klub.
Die Ausgangslage hat sich seit der exklusiven Meldung von swisshockey.ch Anfang Oktober verändert. Mit Fribourg ist ein weiterer Interessent hinzugekommen, während Langnau weiterhin um den Verbleib des Verteidigers kämpft.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert