Ajoie empfängt Zug – Jurassier wollen nach Derby-Sieg nachlegen

Der HC Ajoie empfängt am Samstagabend, 17. Oktober 2026, den EV Zug in der Raiffeisen Arena in Pruntrut. Spielbeginn ist um 19.45 Uhr. Die Jurassier gehen mit Rückenwind in die Begegnung, nachdem sie am Freitag das Derby beim EHC Biel mit 5:2 gewonnen haben. Zug möchte dagegen seinen jüngsten 3:1-Auswärtserfolg gegen Kloten bestätigen.

Für Ajoie ist es bereits der zweite Meisterschaftseinsatz innerhalb von 24 Stunden. Die Mannschaft reagierte in Biel überzeugend auf die vorausgegangene 3:6-Niederlage in Lausanne. Mit 19 Punkten aus 13 Partien haben sich die Jurassier vor dem Duell mit Zug im oberen Tabellenbereich festgesetzt.

Der EV Zug hat erst sieben Meisterschaftsspiele bestritten und dabei 13 Punkte gesammelt. Die Innerschweizer mussten wegen des Umbaus ihrer Arena bislang ausschliesslich auswärts antreten. Zusätzlich erschwert der längerfristige Ausfall von Verteidiger Lukas Bengtsson die personelle Situation. Das Duell verspricht deshalb einen interessanten Vergleich zwischen zwei Mannschaften mit unterschiedlichen Voraussetzungen.

SWISSHOCKEY.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Begegnung: HC Ajoie – EV Zug
Termin: Samstag, 17. Oktober 2026, 19.45 Uhr
Spielort: Raiffeisen Arena, Pruntrut
Letzte Resultate: Biel – Ajoie 2:5; Kloten – Zug 1:3
Ausgangslage: Ajoie mit 19 Punkten, Zug mit 13 Punkten aus sechs Spielen weniger
Was das bedeutet
Ajoie kann mit einem weiteren Heimsieg seinen Platz im oberen Tabellenbereich festigen. Zug besitzt trotz weniger Punkten aufgrund seiner deutlich geringeren Anzahl Spiele eine interessante Ausgangslage. Die Belastung nach dem Freitagsspiel könnte für die Jurassier zum entscheidenden Faktor werden.

Ajoie kehrt mit Selbstvertrauen nach Hause zurück

Der 5:2-Erfolg beim EHC Biel kommt für den HC Ajoie zum richtigen Zeitpunkt.

Nach der deutlichen Niederlage in Lausanne zeigten die Jurassier am Freitag eine überzeugende Reaktion. Bereits im Startdrittel schufen sie mit drei Treffern die Grundlage für den Derbysieg.

Mit dem Auswärtserfolg verbesserten sie ihre Meisterschaftsbilanz auf 19 Punkte aus 13 Partien.

Nun will Ajoie den Schwung nach Pruntrut mitnehmen. Vor eigenem Publikum haben die Jurassier bereits mehrfach bewiesen, dass sie auch spielstarke Gegner unter Druck setzen können.

Kurze Erholungszeit als Herausforderung

Die grösste Schwierigkeit dürfte für die Gastgeber in der körperlichen Belastung liegen.

Zwischen dem Spiel in Biel und dem ersten Bully gegen Zug liegen lediglich 24 Stunden.

Trainer und Spieler müssen deshalb mit ihren Kräften sorgfältig umgehen. Besonders die Intensität in den Zweikämpfen und die Konzentration im defensiven Positionsspiel werden wichtig.

Ajoie hat in den vergangenen Wochen unterschiedliche Gesichter gezeigt. Auf den 5:4-Heimerfolg nach Verlängerung gegen die SCL Tigers folgte eine 3:6-Niederlage in Lausanne.

Der klare Derbysieg gegen Biel bietet nun die Gelegenheit, mehr Konstanz in die eigenen Leistungen zu bringen.

Zug reist mit einer ungewöhnlichen Saisonbilanz an

Der EV Zug befindet sich in einer speziellen Ausgangslage.

Während Ajoie bereits 13 Meisterschaftspartien absolviert hat, stehen bei den Innerschweizern erst sieben Begegnungen zu Buche.

Grund dafür ist der Umbau der Zuger Arena. Die Mannschaft bestreitet ihre bisherigen Spiele ausschliesslich in fremden Stadien.

Trotz dieser besonderen Situation sammelte der EVZ bereits 13 Punkte.

Am vergangenen Sonntag gewann Zug beim EHC Kloten mit 3:1 und zeigte dabei eine konzentrierte Leistung.

In Pruntrut möchte die Mannschaft ihre gute Auswärtsbilanz weiter verbessern.

Bengtssons Verletzung erschwert die Aufgabe

Allerdings muss Zug auf einen wichtigen Verteidiger verzichten.

Lukas Bengtsson verletzte sich beim Auswärtsspiel in Kloten und erlitt einen Wadenbeinbruch. Der schwedische Abwehrspieler fällt mehrere Monate aus.

Die schwere Verletzung von Lukas Bengtsson stellt die Zuger Defensive vor zusätzliche Herausforderungen.

Mit seiner Erfahrung, Übersicht und Qualität im Spielaufbau gehört der Schwede zu den wichtigen Spielern im Zuger Kader.

Auch Chris Egli steht nach einer Handverletzung weiterhin nicht zur Verfügung.

Das Trainerteam muss deshalb seine personellen Möglichkeiten sorgfältig nutzen und die Verantwortung innerhalb der Mannschaft neu verteilen.

Defensive Stabilität könnte entscheidend werden

Beide Mannschaften haben in ihren jüngsten Spielen gezeigt, dass sie offensiv gefährlich werden können.

Ajoie erzielte gegen Biel fünf Tore und bewies dabei eine hohe Effizienz.

Zug wiederum liess beim 3:1 in Kloten nur einen Gegentreffer zu.

Besonders das erste Drittel könnte die Richtung der Begegnung vorgeben. Gelingt den Jurassiern erneut ein starker Start, dürfte die Stimmung in der Raiffeisen Arena schnell zu einem zusätzlichen Faktor werden.

Zug wird versuchen, das Tempo zu kontrollieren und die Gastgeber nach deren Freitagseinsatz zu längeren Defensivphasen zu zwingen.

Beide Clubs wollen ihren Aufwärtstrend bestätigen

Für Ajoie wäre ein zweiter Sieg innerhalb von 24 Stunden ein bemerkenswerter Erfolg.

Die Jurassier könnten damit ihre Position in der Tabelle festigen und zusätzliche Sicherheit für die kommenden Aufgaben gewinnen.

Zug besitzt dagegen die Möglichkeit, mit einem weiteren Auswärtssieg den Anschluss an die Teams vor sich zu verbessern.

Nach der Partie folgt für Ajoie am Freitag, 23. Oktober, das Heimspiel gegen Genève-Servette. Zug empfängt am selben Abend Lausanne.

Zunächst steht jedoch das direkte Duell in Pruntrut im Mittelpunkt.

AKTUELLER STAND
National League 2026/27 – Tabelle
17. Oktober 2026 | Vor den Samstagsspielen
Rang / Team Sp. Diff. Pkt.
1. ZSC Lions 11 +21 30
2. Genève-Servette 12 +6 24
3. HC Ajoie 13 −3 19
4. SCL Tigers 12 +5 19
5. Fribourg-Gottéron 11 +9 18
6. HC Ambri-Piotta 11 −1 18
7. Lausanne HC 13 −2 18
8. SC Bern 10 +2 17
9. HC Davos 12 −3 16
10. HC Lugano 11 +2 15
11. EV Zug 7 +10 13
12. SCRJ Lakers 12 −17 11
13. EHC Biel-Bienne 11 −7 10
14. EHC Kloten 12 −22 9

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

Publireportagen

Empfehlungen

gourmetnews.ch
Gott.ch