Ambri schlägt Fribourg auswärts mit 2:1

Der HC Ambri-Piotta hat auf die klare Niederlage gegen die SCL Tigers reagiert und Fribourg-Gottéron in der BCF Arena mit 2:1 bezwungen. Die Leventiner legten im ersten Drittel vor, verteidigten ihren Vorsprung im Mitteldrittel und brachten den knappen Auswärtssieg trotz Fribourgs Anschlusstreffer im Schlussabschnitt über die Zeit.

Ambri hatte zwei Tage zuvor zuhause noch 1:5 gegen Langnau verloren. In Freiburg zeigte die Mannschaft von Jussi Tapola nun wieder deutlich mehr Stabilität. Nach dem ersten Drittel stand es 1:0 für die Gäste, im zweiten Abschnitt fiel kein Treffer. Im Schlussdrittel gelang beiden Teams je ein Tor, womit Ambri den Vorsprung bis zur Schlusssirene behauptete.

Der Sieg ist auch mit Blick auf die Tabelle wertvoll. Ambri steht nach neun Partien bei 14 Punkten und liegt auf Rang vier. Fribourg kommt ebenfalls auf 14 Punkte, bleibt aufgrund der aktuellen SIHF-Wertung aber direkt hinter den Tessinern auf Rang fünf.

Ambri zeigt die richtige Reaktion

Nach dem schwachen 1:5 gegen die SCL Tigers war in Freiburg eine Antwort gefragt.

Ambri hatte gegen Langnau zu viele Fehler produziert und war defensiv mehrfach offen gewesen. In der BCF Arena präsentierten sich die Leventiner nun wesentlich kompakter.

Besonders wichtig war dabei der Start. Ambri ging bereits im ersten Drittel in Führung und zwang Fribourg damit früh dazu, einem Rückstand hinterherzulaufen.

Im Mitteldrittel gelang es den Gästen, die Partie ohne Gegentor zu kontrollieren. Fribourg hatte zwar seine Phasen, fand aber zunächst keinen Weg durch die Tessiner Defensive.

Ohne Borradori zum Auswärtssieg

Bemerkenswert ist der Erfolg auch deshalb, weil Ambri auf Nathan Borradori verzichten musste.

Der Stürmer war nach einem Slew-Footing im Spiel gegen Langnau für eine Partie gesperrt worden. Damit war bereits vor dem Spiel klar, dass Jussi Tapola seine Sturmformationen für den Auftritt in Freiburg anpassen musste.

Trotz dieser Umstellung funktionierte die Struktur wesentlich besser als noch gegen die Tigers.

Ambri liess sich auch nach Fribourgs Treffer im Schlussdrittel nicht aus der Ruhe bringen und rettete den Vorsprung über die verbleibende Spielzeit.

Fribourgs Serie reisst

Für Gottéron endet damit eine starke Phase.

Fribourg hatte zuletzt Bern mit 5:2 bezwungen und am Freitag in Kloten einen überzeugenden 4:1-Auswärtssieg gefeiert.

Gegen Ambri reichte es nun trotz Heimvorteil nicht zu Punkten.

Die Niederlage ist umso ärgerlicher, weil Fribourg in der Tabelle direkt mit Ambri um die vorderen Plätze kämpft. Beide Teams stehen nun bei 14 Punkten.

Während Ambri mit dem Erfolg wieder nach oben rückt, verpasst Fribourg die Chance, sich vor dem direkten Konkurrenten festzusetzen.

Ambri auf Rang vier

Die Leventiner haben damit nach neun Spielen vier reguläre Siege, einen Sieg nach Penaltyschiessen und vier Niederlagen auf dem Konto.

Das ergibt 14 Punkte und Rang vier.

Für Fribourg steht nach neun Partien ebenfalls die Marke von 14 Punkten. Aufgrund der aktuellen SIHF-Rangierung liegt Gottéron direkt hinter Ambri auf Rang fünf.

Für Ambri geht es am 10. Oktober zuhause gegen den SC Bern weiter. Fribourg empfängt bereits am 8. Oktober den HC Ajoie.

🏒 AMBRIS REAKTION IN FREIBURG

  • 2:1-Auswärtssieg: Ambri gewinnt in der BCF Arena und reagiert auf das 1:5 gegen Langnau.
  • Starke Defensive: Im Mitteldrittel bleibt Ambri ohne Gegentor.
  • Ohne Borradori: Der gesperrte Stürmer fehlte in Freiburg.
  • Nächste Partie: Am 10. Oktober empfängt Ambri den SC Bern.
📊NATIONAL LEAGUE
Rang / Team Sp. S OT-S SO-S N Tore Diff. Pkt.
1. ZSC Lions 8 7 1 0 0 34:18 +16 23
2. SCL Tigers 9 4 0 1 3 34:29 +5 15
3. Genève-Servette HC 9 3 0 2 2 28:26 +2 15
4. HC Ambri-Piotta 9 4 0 1 4 25:30 -5 14
5. Fribourg-Gottéron 9 3 1 1 3 27:22 +5 14
6. HC Davos 9 4 0 0 4 24:24 0 13
7. Lausanne HC 9 3 0 1 4 28:32 -4 12
8. Rapperswil-Jona Lakers 9 2 2 0 4 27:35 -8 11
9. HC Ajoie 8 1 2 1 2 23:23 0 11
10. EV Zug 5 3 0 0 1 21:12 +9 10
11. EHC Biel-Bienne 8 3 0 0 4 27:28 -1 10
12. SC Bern 7 2 0 0 2 21:23 -2 9
13. HC Lugano 6 2 1 0 3 22:21 +1 8
14. EHC Kloten 9 1 1 0 6 18:36 -18 6

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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