Biel gegen Lakers: Seeländer wollen nachlegen

Der EHC Biel-Bienne empfängt am Dienstag, 20. Oktober 2026, die SC Rapperswil-Jona Lakers zum zweiten Direktduell innerhalb von vier Tagen. Nach dem 3:2-Auswärtssieg vom Samstag wollen die Seeländer um 19.45 Uhr in der Tissot Arena erneut drei Punkte holen. Die Lakers stehen nach vier Niederlagen in Serie unter Druck und benötigen im Kampf um die Play-in-Plätze dringend eine Reaktion.

Beim ersten Aufeinandertreffen überzeugte Biel vor allem durch seine Effizienz. Jonah Neuenschwander, Joël Vermin und Lias Andersson erzielten die Tore für die Mannschaft von Christian Dubé. Rapperswil-Jona kam durch Nico Dünner und Tyler Moy zweimal heran, musste trotz deutlichem Chancenplus aber die nächste Niederlage hinnehmen.

Die Tabellenlage macht das Rückspiel besonders wichtig. Biel liegt mit 13 Punkten aus zwölf Spielen auf Rang zwölf, die Lakers folgen mit elf Zählern aus 13 Partien auf Platz 13. Ein weiterer Bieler Erfolg würde den Abstand vergrössern. Die St. Galler könnten dagegen mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit am direkten Konkurrenten vorbeiziehen.

SWISSHOCKEY.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Partie: EHC Biel-Bienne – SCRJ Lakers
Termin: Dienstag, 20. Oktober 2026, 19.45 Uhr
Spielort: Tissot Arena, Biel
Letztes Duell: Lakers – Biel 2:3
Tabellenlage: Biel 12. mit 13 Punkten, Lakers 13. mit 11 Punkten
Was das bedeutet
Biel kann sich mit einem zweiten Erfolg innerhalb von vier Tagen vom direkten Konkurrenten absetzen. Für Rapperswil-Jona geht es darum, die Niederlagenserie zu beenden und den Anschluss an die Play-in-Plätze zu wahren.

Biel schöpft nach Auswärtssieg neue Hoffnung

Nach drei Niederlagen hintereinander hat der EHC Biel am Samstag einen wichtigen Erfolg gefeiert. Beim 3:2 in Rapperswil zeigte sich die Mannschaft von Christian Dubé deutlich effizienter als in den vorherigen Begegnungen.

Dabei hatten die Seeländer noch am Freitag eine empfindliche 2:5-Heimniederlage gegen den HC Ajoie hinnehmen müssen. Gegen die Lakers reagierte der Trainer mit Veränderungen in der Aufstellung.

Im Tor erhielt Viktor Östlund den Vorzug vor Harri Säteri. Captain Gaëtan Haas fehlte verletzungsbedingt, ebenso stand Alexandr Iakovenko nicht zur Verfügung.

Die Anpassungen zahlten sich aus. Biel verteidigte seinen Vorsprung trotz zunehmendem Druck und sicherte sich drei wichtige Punkte.

Neuenschwander übernimmt Verantwortung

Besonders der 17-jährige Jonah Neuenschwander sorgte beim ersten Duell für Aufmerksamkeit. Der junge Stürmer erzielte in der 22. Minute mit einem Abschluss aus spitzem Winkel das 1:0.

Joël Vermin erhöhte knapp acht Minuten später auf 2:0. Nachdem Nico Dünner im Powerplay verkürzt hatte, stellte Lias Andersson in der 45. Minute den Zweitorevorsprung wieder her.

Tyler Moy brachte die Lakers in der 59. Minute nochmals heran. Biel liess sich den Sieg jedoch nicht mehr nehmen.

Der 3:2-Erfolg in Rapperswil zeigte, dass die Seeländer auch mit wenigen Abschlüssen erfolgreich sein können.

Neuenschwander könnte erneut eine wichtige Rolle übernehmen. Seine Schnelligkeit und sein Zug zum Tor geben dem Bieler Angriff zusätzliche Möglichkeiten.

Lakers müssen ihre Chancen besser nutzen

Für die Mannschaft von Johan Lundskog gestaltet sich die Situation zunehmend schwierig. Die St. Galler haben vier Begegnungen hintereinander verloren und stehen im unteren Tabellenbereich.

Dabei war die Leistung am Samstag keineswegs chancenlos. Die Lakers verzeichneten 33 Torschüsse, Biel lediglich zwölf. Trotzdem standen die Gastgeber am Ende ohne Punkte da.

Schon bei der 3:6-Niederlage gegen die ZSC Lions hatte Rapperswil-Jona offensiv durchaus Akzente setzen können. Gegen Biel zeigte sich erneut, dass ein Chancenplus allein nicht genügt.

Eine wichtige Aufgabe wird deshalb sein, vor dem gegnerischen Tor konsequenter abzuschliessen. Gleichzeitig darf die Defensive dem Gegner nicht wieder ähnlich viel Raum bei entscheidenden Angriffen lassen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Powerplay. Nico Dünner hatte am Samstag in Überzahl getroffen, nachdem Lawrence Pilut und Kevin Labanc den Treffer vorbereitet hatten.

Torhüter könnten erneut entscheidend sein

Beim ersten Duell erwies sich Viktor Östlund als wichtiger Rückhalt für Biel. Der Torhüter hielt die Mannschaft insbesondere während der starken Phasen der Lakers im Spiel.

Auf der Gegenseite stand Ivars Punnenovs zwischen den Pfosten. Er hatte Melvin Nyffeler ersetzt, konnte die Niederlage jedoch nicht verhindern.

Welche Torhüter am Dienstag beginnen, bleibt mit der Bekanntgabe der Aufstellungen abzuwarten.

Beide Mannschaften kennen sich nach der Begegnung vom Samstag bestens. Die kurze Pause bietet den Trainern Gelegenheit, taktische Anpassungen vorzunehmen.

Für Biel dürfte vor allem entscheidend sein, die eigene Defensive erneut kompakt zu halten. Rapperswil-Jona muss dagegen Wege finden, seine zahlreichen Offensivaktionen in mehr Tore umzumünzen.

Wichtige Punkte vor anspruchsvollem Wochenende

Mit einem Sieg könnte Biel seine Position im Kampf um die Play-in-Plätze verbessern. Die Seeländer hätten dann 16 Punkte und würden den Vorsprung auf die Lakers auf fünf Zähler ausbauen.

Rapperswil-Jona könnte mit einem Auswärtserfolg nach regulärer Spielzeit dagegen auf 14 Punkte kommen und Biel überholen.

Für beide Teams folgen weitere wichtige Begegnungen. Am Freitag, 23. Oktober, gastiert Biel bei Fribourg-Gottéron. Die Lakers empfangen gleichzeitig den HC Ambri-Piotta.

Am Samstag wartet auf Biel mit dem EV Zug bereits der nächste Gegner in der Tissot Arena. Rapperswil-Jona reist zum EHC Kloten.

Das Direktduell am Dienstag bietet damit beiden Mannschaften die Gelegenheit, mit einem Erfolgserlebnis in das nächste Meisterschaftswochenende zu starten.

AKTUELLER STAND
National League 2026/27 – Tabelle
20. Oktober 2026 | Vor den Dienstagsspielen
Rang / Team Sp. Diff. Pkt.
1. ZSC Lions 12 +25 33
2. Genève-Servette 13 +3 24
3. Fribourg-Gottéron 12 +14 21
4. HC Ambri-Piotta 12 +2 21
5. Lausanne HC 14 +1 21
6. SC Bern 11 +4 20
7. HC Ajoie 14 −4 19
8. SCL Tigers 13 +3 19
9. EV Zug 8 +11 16
10. HC Davos 13 −7 16
11. HC Lugano 12 −3 15
12. EHC Biel-Bienne 12 −6 13
13. SCRJ Lakers 13 −18 11
14. EHC Kloten 13 −25 9

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

Publireportagen

Empfehlungen

Gott.ch
gourmetnews.ch