Eishockey

Sierre dreht 0:2 Rückstand mit fünf Toren im Schlussdrittel

Der HC Sierre bleibt in der Sky Swiss League ungeschlagen und feiert beim EHC Chur einen spektakulären 5:2-Auswärtssieg. Die Bündner führen nach 40 Minuten noch mit 2:0, ehe die Walliser im Schlussdrittel fünf Treffer erzielen und die Begegnung vollständig drehen. Für die Mannschaft von Chris McSorley ist es der siebte Sieg im siebten Meisterschaftsspiel. Sierre rückt damit bis auf einen Punkt an Tabellenführer Basel heran. Chur erwischt den besseren Start und geht mit einer 1:0-Führung in die erste Pause. Im Mitteldrittel erhöhen die Gastgeber auf 2:0. Zu diesem Zeitpunkt deutet vieles auf die erste Saisonniederlage der Walliser hin. Doch im Schlussabschnitt findet Sierre plötzlich zu seiner offensiven Stärke zurück und gewinnt das letzte Drittel mit 5:0. Die Walliser stehen nach sieben Spielen bei 20 Punkten und einer Tordifferenz von +25. Basel führt die Tabelle mit 21 Punkten an, hat allerdings bereits neun Begegnungen absolviert. Für Chur ist die Niederlage besonders bitter: Nach zwei Siegen gegen Arosa und La Chaux-de-Fonds müssen die Bündner trotz einer Zwei-Tore-Führung einen Rückschlag hinnehmen.

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Thurgau dreht Rückstand und schlägt GCK Lions in Verlängerung

Der HC Thurgau gewinnt in der Sky Swiss League gegen die GCK Lions mit 2:1 nach Verlängerung und feiert den zweiten Sieg hintereinander. Die Ostschweizer geraten im ersten Drittel in Rückstand, gleichen im Mittelabschnitt aus und sichern sich in der Verlängerung den entscheidenden Zusatzpunkt. Nach einem schwierigen Saisonstart verbessert sich die Mannschaft damit auf acht Punkte. Die GCK Lions erwischen in der Güttingersreuti den besseren Start und gehen im ersten Drittel mit 1:0 in Führung. Thurgau reagiert im zweiten Abschnitt mit dem Ausgleich. Weil das Schlussdrittel torlos bleibt, muss die Verlängerung entscheiden. Dort setzen sich die Gastgeber durch und gewinnen die Begegnung mit 2:1. Für die Thurgauer ist der Erfolg besonders wertvoll. Bereits am Dienstag hatte die Mannschaft bei den Bellinzona Snakes mit 4:2 gewonnen. Nun folgen zwei weitere Punkte gegen die Zürcher. Die GCK Lions können sich mit dem Punkt aus der Verlängerungsniederlage zumindest etwas Luft im unteren Tabellenbereich verschaffen.

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Basel bezwingt Arosa mit 5:2 und bleibt an der Spitze

Der EHC Basel findet nach der spektakulären 6:9-Niederlage gegen Sierre zurück auf die Siegerstrasse. Die Basler gewinnen am Samstagabend gegen den EHC Arosa mit 5:2 und verteidigen ihre Spitzenposition in der Sky Swiss League. Bereits nach dem ersten Drittel führt die Mannschaft von Eric Himelfarb mit 3:1. Die Bündner können den Rückstand danach nicht mehr entscheidend verkürzen. In der St. Jakob-Arena legt Basel den Grundstein für den Heimsieg mit einem überzeugenden Startabschnitt. Drei Treffer in den ersten 20 Minuten bringen die Gastgeber auf Kurs. Im Mitteldrittel treffen beide Mannschaften einmal, sodass Basel mit einer 4:2-Führung in die zweite Pause geht. Im Schlussdrittel gelingt den Baslern das einzige Tor. Mit dem siebten Sieg im neunten Saisonspiel erhöht Basel sein Punktekonto auf 21 Zähler. Der HC Sierre bleibt nach dem 5:2-Auswärtssieg in Chur mit 20 Punkten der erste Verfolger. Für Arosa ist die Niederlage ein Rückschlag nach dem jüngsten Erfolg gegen die GCK Lions. Die Bündner stehen mit sechs Punkten aus sieben Spielen weiterhin am Tabellenende.

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Olten gegen Bellinzona: Kellerduell mit Überraschungsteam

Der EHC Olten steht in der Sky Swiss League unter erheblichem Druck. Nach fünf Niederlagen hintereinander empfangen die Solothurner am Samstag, 10. Oktober 2026, die GDT Bellinzona Snakes im Kleinholz. Während Olten mit drei Punkten am Tabellenende liegt, haben sich die jungen Tessiner mit elf Zählern überraschend in der oberen Tabellenhälfte etabliert. Für den EHCO geht es darum, die Negativserie zu stoppen und den ersten Heimsieg zu feiern. Besonders schwer wiegt die jüngste 2:11-Niederlage beim EHC Visp. Zuvor verlor Olten gegen La Chaux-de-Fonds mit 2:6 und gegen die GCK Lions mit 5:7. Bellinzona präsentiert sich deutlich stabiler: Die Snakes gewannen unter anderem gegen Basel, Arosa, Chur und die GCK Lions. Zuletzt unterlagen sie Thurgau mit 2:4. Die Begegnung beginnt um 17.30 Uhr. Für Olten kommt erstmals der 17-jährige Verteidiger Philip Moser zum Einsatz, der mit einer B-Lizenz vom EHC Kloten zur Mannschaft stösst. Die Partie ist für die Solothurner auch mit Blick auf die Tabelle bedeutsam: Ein Heimerfolg würde den Rückstand auf die unmittelbar davor platzierten Teams verkürzen.

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ZSC Lions egalisieren historischen Saisonstartrekord

Die ZSC Lions haben Schweizer Eishockeygeschichte geschrieben. Mit dem 3:2-Auswärtssieg nach Verlängerung gegen den HC Lugano feiern die Zürcher ihren neunten Sieg im neunten Meisterschaftsspiel und egalisieren damit den Saisonstartrekord der National League. Zuvor gelang dieses Kunststück Genève-Servette 2012/13 und dem HC Davos 2025/26. Nun bietet sich dem ZSC die Gelegenheit, einen neuen alleinigen Rekord aufzustellen. Der historische Erfolg kommt in Lugano erst in letzter Minute zustande. Die Tessiner führen bis kurz vor Schluss mit 2:1, ehe Mikko Lehtonen nach 58:13 Minuten den Ausgleich erzielt. In der Verlängerung trifft Dean Kukan nach 95 Sekunden zum entscheidenden 3:2 und sichert seiner Mannschaft den Eintrag in die Rekordgeschichte. Mit 25 Punkten aus neun Begegnungen führen die Lions die National League souverän an. Sieben Siege gelangen nach regulärer Spielzeit, zwei weitere in der Verlängerung. Bereits am Samstag, 10. Oktober, empfängt die Mannschaft von Claude Julien Fribourg-Gottéron und kann mit einem zehnten Erfolg einen neuen Bestwert aufstellen.

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Tigers feiern vierten Sieg in Serie – Lakers mit 3:0 bezwungen

Die SCL Tigers setzen ihren beeindruckenden Lauf in der National League fort. Die Emmentaler bezwingen die Rapperswil-Jona Lakers am Freitagabend mit 3:0 und feiern ihren vierten Sieg hintereinander. Dario Allenspach, Julian Schmutz und Jérôme Bachofner erzielen die Tore. Torhüter Luca Boltshauser glänzt mit 34 Paraden und seinem ersten Shutout der Saison. Vor 5'671 Zuschauern in der Emmental Versicherung Arena bleibt das Startdrittel torlos. Im zweiten Abschnitt bringt Allenspach die Gastgeber in Überzahl in Führung, ehe Julian Schmutz auf 2:0 erhöht. Die Lakers versuchen im Schlussdrittel vergeblich, den Rückstand aufzuholen. Bachofner trifft schliesslich ins leere Tor. Mit dem sechsten Sieg im zehnten Meisterschaftsspiel verbessern sich die Tigers auf Rang zwei. Das Team von Thierry Paterlini steht bei 18 Punkten und gehört damit zu den positiven Überraschungen des Saisonstarts. Rapperswil-Jona bleibt mit elf Zählern auf Platz elf.

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ZSC Lions retten in Lugano den neunten Sieg

Die ZSC Lions bleiben in der National League ungeschlagen und stellen einen historischen Startrekord ein. Beim HC Lugano gewinnen die Zürcher am Freitagabend mit 3:2 nach Verlängerung. Mikko Lehtonen rettet sein Team 107 Sekunden vor Schluss mit dem Ausgleich, ehe Dean Kukan in der 62. Minute den Siegtreffer erzielt. Vor 6'161 Zuschauern in der Cornèr Arena bringen die Lions durch Tim Berni früh das 1:0 zustande. Lugano reagiert mit Toren von Calvin Thürkauf und Ramon Tanner und steht kurz vor dem Heimsieg. Doch die Zürcher gleichen ohne Torhüter aus und entscheiden anschliessend die Verlängerung für sich. Mit neun Siegen aus den ersten neun Meisterschaftsspielen egalisiert der ZSC den National-League-Startrekord von Genève-Servette aus der Saison 2012/13 und Davos aus der vergangenen Spielzeit. Lugano erhält für seinen überzeugenden Auftritt einen Punkt und bleibt mit zwölf Zählern im Tabellenmittelfeld.

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Kloten überrascht Davos mit 4:1-Auswärtssieg

Der EHC Kloten gewinnt am Freitagabend beim HC Davos überraschend mit 4:1. Die Zürcher Unterländer reagieren auf einen frühen Rückstand und erzielen vier Treffer in Folge. Nach sieben Niederlagen hintereinander feiert Kloten damit einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld. Davos geht bereits nach 2:41 Minuten durch Frédéric Allard in Führung. Nur eine Minute später gleicht Joona Luoto aus. Im zweiten Drittel drehen Miro Ramel und Artturi Ruotsalainen die Begegnung zugunsten der Gäste. Daniel Meyer sorgt kurz vor Schluss mit einem Treffer ins leere Tor für den Endstand. Vor 5'292 Zuschauern überzeugt Kloten mit konzentrierter Defensivarbeit und einer effizienten Chancenverwertung. Für Davos bedeutet das 1:4 nach der Niederlage gegen Biel einen weiteren Rückschlag. In der National-League-Tabelle liegen die Bündner auf Rang sieben, während Kloten trotz des Sieges Schlusslicht bleibt.

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SC Bern bezwingt Biel im Kantonsderby mit 4:2

Der SC Bern gewinnt das Berner Kantonsderby gegen den EHC Biel-Bienne mit 4:2. Nach einem torlosen Startdrittel bringt Nils Rhyn die Gastgeber in Führung, ehe Sonny Milano im Powerplay erhöht. Biel verkürzt durch Jeff Skinner, doch Bern entscheidet die Partie im Schlussabschnitt für sich. Vor 16'261 Zuschauern in der PostFinance Arena entwickelt sich zunächst ein ausgeglichenes Duell. Beide Mannschaften kommen zu Möglichkeiten, die Torhüter Christof von Burg und Harri Säteri verhindern jedoch frühe Treffer. Erst im Mitteldrittel nimmt die Partie auch auf der Anzeigetafel Fahrt auf. Für den SCB ist der Heimsieg nach zuletzt vier Partien ohne Erfolg ein wichtiges Zeichen. Die Mannschaft von Serge Aubin verbessert sich auf zwölf Punkte aus acht Spielen. Biel bleibt nach der Niederlage bei zehn Zählern aus neun Begegnungen.

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Ambri verleiht Hedlund an Servette und Forget an Bellinzona

Der HC Ambri-Piotta gibt zwei junge Stürmer vorübergehend an andere Schweizer Klubs ab. William Hedlund (Jahrgang 2002) wechselt per sofort leihweise zu Genève-Servette HC, während Jordan Forget (Jahrgang 2006) für die kommenden Spiele bei den GDT Bellinzona Snakes eingesetzt wird. Beide Wechsel wurden am Freitag, 9. Oktober 2026, vom Tessiner Klub bekannt gegeben. Mit den beiden Leihgeschäften möchte Ambri seinen jungen Spielern zusätzliche Einsatzmöglichkeiten verschaffen. Hedlund soll in Genf weitere Erfahrungen auf National-League-Niveau sammeln. Forget erhält bei Bellinzona die Gelegenheit, sich in der Swiss League weiterzuentwickeln. Für beide Angreifer besitzt Ambri ein jederzeitiges Rückrufrecht. Für die Leventiner sind die Vereinbarungen Teil der sportlichen Kaderplanung. Trainer Jussi Tapola benötigt genügend Alternativen für den laufenden Meisterschaftsbetrieb, während die jüngeren Spieler regelmässige Einsätze benötigen. Die Leihen ermöglichen zusätzliche Spielpraxis, ohne die beiden Stürmer dauerhaft aus Ambris Kaderplanung zu nehmen.

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SCL Tigers verlängern mit Captain Flavio Schmutz bis 2030

Die SCL Tigers setzen ein deutliches Zeichen für Kontinuität. Captain Flavio Schmutz hat seinen im Frühjahr 2027 auslaufenden Vertrag vorzeitig um drei Jahre bis zum Ende der Saison 2029/30 verlängert. Der 32-jährige Schweizer Center bleibt damit langfristig eine zentrale Figur der Langnauer Mannschaft. Schmutz spielt seit 2020 für die SCL Tigers und absolviert bereits seine siebte Saison im Emmental. In bislang 286 National-League-Partien für die Tigers erzielte er 48 Tore und bereitete 75 weitere Treffer vor. Insgesamt kommt der Stürmer damit auf 123 Skorerpunkte. Erst am Donnerstag feierte er seinen 32. Geburtstag. Die Vertragsverlängerung besitzt für Langnau auch über das Eis hinaus grosse Bedeutung. Schmutz gehört seit der Saison 2021/22 zum Führungsteam und trägt seit August 2026 erstmals das Captain-C. Die Emmentaler sichern sich damit einen erfahrenen Schweizer Stürmer, der sportliche Verantwortung übernimmt und die Identität des Vereins verkörpert.

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EHC Kloten: Saison für Raphael Prassl beendet

Schwerer Rückschlag für den EHC Kloten: Raphael Prassl fällt für den Rest der Saison 2026/27 aus. Der 28-jährige Schweizer Center erlitt bei der 2:6-Niederlage gegen die SCL Tigers vom 3. Oktober einen Kreuzbandriss im Knie. Für die Zürcher Unterländer ist der langfristige Ausfall besonders bitter, weil Prassl erst im Sommer vom Lausanne HC verpflichtet wurde. Die Knieverletzung bedeutet für den Angreifer das vorzeitige Saisonende. Weitere medizinische Untersuchungen sollen zeigen, ob neben dem Kreuzband zusätzliche Strukturen im Kniegelenk betroffen sind. Prassl hatte erst im September seine erste Meisterschaft mit Kloten begonnen und sollte auf der Centerposition eine tragende Rolle übernehmen. Der Zeitpunkt ist für den EHC Kloten denkbar ungünstig. Nach neun Meisterschaftsspielen liegen die Zürcher Unterländer mit sechs Punkten auf dem letzten Platz der National League. Immerhin gibt es auch positive Personalnachrichten: Torhüter Reto Berra steht nach seiner Erkrankung wieder zur Verfügung, und der schwedische Stürmer Pontus Åberg kehrt ebenfalls zurück.

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Ambri: Bachmann zurück, Heed fehlt gegen Bern

Der HC Ambri-Piotta erhält vor dem Heimspiel gegen den SC Bern am Samstag, 10. Oktober 2026, Verstärkung in der Defensive. Luc Bachmann steht vor seinem Comeback, während Tim Heed weiterhin ausfällt. Für die Leventiner geht es nach dem Auswärtssieg in Freiburg auch darum, ihre schwache Heimbilanz zu verbessern. Trainer Jussi Tapola kann nach einer spielfreien Woche wieder mit Bachmann planen. Der Verteidiger trainierte am Freitag an der Seite von William Worge Kreü. Jesse Virtanen stand ebenfalls auf dem Eis, dürfte gegen Bern aber noch nicht einsatzbereit sein. Heed fehlte weiterhin im Mannschaftstraining. Im Angriff kehrt Nathan Borradori nach seiner Sperre zurück. Ambri belegt vor den Freitagsspielen mit 14 Punkten aus neun Partien den fünften Tabellenplatz der National League. Nur drei Punkte holten die Tessiner bisher in der heimischen Gottardo Arena. Mit Bern gastiert nun ein Gegner in der Leventina, der seinerseits dringend Punkte benötigt.

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Tim Heed vor Ambri-Abschied – zwei Klubs interessiert

Dem HC Ambri-Piotta droht auf die kommende Saison hin der Verlust eines seiner erfahrensten Verteidiger. Tim Heed könnte die Leventiner im Frühjahr 2027 verlassen und in seine schwedische Heimat zurückkehren. Mit Södertälje SK und Djurgårdens IF interessieren sich zwei traditionsreiche Klubs für den 35-jährigen Rechtsschützen. Wie das schwedische Expressen berichtet, steht Heed bei beiden Vereinen auf der Wunschliste für die Saison 2027/28. Besonders Södertälje strebt offenbar eine Rückkehr des Verteidigers an. Der Klub möchte ihn unabhängig davon verpflichten, ob der Aufstieg in die höchste schwedische Liga gelingt. Auch Djurgården beschäftigt sich mit dem erfahrenen Offensivverteidiger. Für Ambri kommt die Entwicklung zu einem wichtigen Zeitpunkt. Heeds Vertrag läuft nach der laufenden National-League-Saison aus. Gleichzeitig beschäftigt sich der Klub bereits mit der Zusammensetzung seiner künftigen Defensive. Bei der Kaderplanung mit Noah Meier und Benjamin Quinn zeichnet sich ab, dass die Leventiner auf mehreren Verteidigerpositionen Veränderungen vornehmen könnten.

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Sierre greift nach Scherwey und Grassi

Der HC Sierre treibt seine Zukunftsplanung mit Blick auf einen möglichen Aufstieg in die National League voran. Nach Informationen von swisshockey.ch aus dem Umfeld der Walliser stehen Tristan Scherwey vom SC Bern und Daniele Grassi vom HC Ambri-Piotta für die Saison 2027/28 im Fokus. Während Scherweys Vertrag in Bern ausläuft, gestaltet sich die Situation bei Grassi deutlich komplizierter. Scherwey ist beim SC Bern noch bis zum Ende der Saison 2026/27 gebunden. Der mittlerweile 35-jährige Stürmer hatte 2019 einen langfristigen Vertrag bis 2027 unterschrieben. Damit könnte er im kommenden Sommer grundsätzlich ablösefrei wechseln. Für Sierre wäre der ehemalige Nationalspieler mit seiner Erfahrung, Physis und Führungsqualität eine bedeutende Verstärkung. Noch bemerkenswerter ist das Interesse an Daniele Grassi. Der Captain von Ambri verlängerte seinen Vertrag im Dezember 2025 bis zum Ende der Saison 2029/30. Aus dem Umfeld der Walliser ist jedoch zu vernehmen, dass ein vorzeitiger Abgang nach dieser Saison trotz des langfristigen Vertrags möglich sein könnte. Sierre beschäftigt sich damit mit zwei Spielern, die unterschiedliche Voraussetzungen für einen möglichen Wechsel mitbringen.

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Zukunft der Champions Hockey League nach 2028 offen

Die Champions Hockey League steht vor einer wichtigen Entscheidung. Der Vertrag mit Vermarktungspartner Infront läuft 2028 aus, eine erste Offerte für eine Verlängerung wurde von den CHL-Verantwortlichen abgelehnt. Laut einem Bericht der NZZ liegt das neue Angebot wirtschaftlich deutlich unter den bisherigen Konditionen. Damit stellt sich die Frage, wie der europäische Klubwettbewerb langfristig finanziert und organisiert werden soll. Im Raum steht eine Reduktion der finanziellen Leistungen von Infront um rund 50 Prozent. Die Verantwortlichen der Champions Hockey League und ihre Aktionäre wollen spätestens bis zum kommenden Sommer über die weitere Ausrichtung entscheiden. Der bestehende Vertrag und die Aktionärsvereinbarung sichern den Wettbewerb bis 2028 ab. Für das Schweizer Eishockey ist die Entwicklung besonders relevant. Die National League gehört zu den sechs Gründungsligen der CHL und stellt in dieser Saison mit Fribourg-Gottéron, dem HC Davos und Genève-Servette drei Teilnehmer. Schweizer Klubs spielten zuletzt eine wichtige Rolle: Servette gewann 2024 den Titel, die ZSC Lions folgten 2025.

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ZSC bindet Robin Zumbühl langfristig

Die ZSC Lions setzen auf Kontinuität im Tor und verlängern den Vertrag mit Robin Zumbühl vorzeitig um zwei weitere Jahre. Der 27-jährige Goalie bleibt damit bis und mit Saison 2028/29 bei den Zürchern. Zumbühl hat sich als verlässlicher Backup von Simon Hrubec etabliert und überzeugte auch in seinen bisherigen Einsätzen der laufenden Saison. Das ZSC-Eigengewächs besitzt seit der Saison 2024/25 einen Profivertrag und hat inzwischen 47 Pflichtspiele für die erste Mannschaft der Lions bestritten. Dabei werden Einsätze in der National League und in der Champions Hockey League berücksichtigt. In der laufenden Meisterschaft stand Zumbühl bei den Siegen gegen Genève-Servette und Ambri-Piotta zwischen den Pfosten. Für die Zürcher ist die Vertragsverlängerung deshalb mehr als eine Absicherung auf der Torhüterposition. Zumbühl kennt die Organisation seit Jahren, absolvierte bereits 121 Pflichtspiele für die GCK Lions und hat sich beim ZSC Schritt für Schritt als zuverlässige Nummer zwei etabliert. Mit den Lions wurde er 2024 und 2025 Schweizermeister und gewann 2025 zudem die Champions Hockey League.

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Josi mit zwei Assists bei Nashvilles 5:2-Comeback

Roman Josi hat beim 5:2-Auswärtssieg der Nashville Predators gegen die Montreal Canadiens zwei Assists beigesteuert. Der Schweizer Captain war damit entscheidend am späten Comeback beteiligt, nachdem Nashville zwischenzeitlich 0:2 zurückgelegen hatte. Besonders wichtig war seine Vorlage zum 3:2 durch Ryan O'Reilly im Schlussdrittel. Montreal ging durch Nick Suzuki und Alex Newhook mit 2:0 in Führung. Nashville reagierte noch im Mitteldrittel: Alexander Kerfoot verkürzte auf 1:2, Matthew Wood glich im Powerplay zum 2:2 aus. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase, als O'Reilly 3:16 Minuten vor dem Ende einen Schuss von Josi im Powerplay zum 3:2 ablenkte. Josi setzte kurz darauf noch einen zweiten Assist drauf. Beim zweiten Empty-Net-Tor von Adam Edstrom zum 5:2 erhielt der Berner ebenfalls einen Assist. Damit hat Josi in allen vier bisherigen Saisonspielen gepunktet. Bereits zum Saisonstart hatte der Schweizer Captain getroffen, beim Auftakt gegen Minnesota erzielte er Nashvilles einzigen Treffer.

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