Eishockey

Lausanne empfängt Lugano zum wichtigen Direktduell

Der Lausanne HC empfängt am Mittwochabend um 19.45 Uhr den HC Lugano in der Vaudoise aréna. Beide Mannschaften brauchen Punkte, um sich in der dicht gedrängten National League nach vorne zu arbeiten: Lausanne liegt mit zwölf Punkten aus neun Spielen auf Rang acht, Lugano steht mit acht Zählern aus sieben Partien auf Rang 13. Die jüngsten Resultate zeigen gleichzeitig, dass beide Teams derzeit offensiv gefährlich sind. Lausanne holte am vergangenen Wochenende vier Punkte. Auf den spektakulären 7:4-Heimsieg gegen den EHC Biel folgte bei den noch ungeschlagenen ZSC Lions eine knappe 2:3-Niederlage nach Verlängerung. Lugano schlug zunächst die Rapperswil-Jona Lakers mit 5:2, musste sich anschliessend beim HC Ajoie trotz einer 3:1-Führung noch mit 4:5 geschlagen geben. Neun Tore in zwei Spielen zeigen die offensive Qualität der Tessiner, sieben Gegentreffer aber auch die derzeitigen Probleme in der Defensive. Für Lausanne geht es darum, den Heimvorteil zu nutzen und den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze nicht abreissen zu lassen. Lugano hat zwei Spiele weniger absolviert und könnte mit einem Auswärtssieg den Rückstand deutlich verkürzen. Gleichzeitig muss Lausanne weiterhin ohne den verletzten Erik Brännström auskommen, dessen längerer Ausfall SportAktuell bereits im Beitrag über die Schulterverletzung des schwedischen Verteidigers eingeordnet hat.

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Philippe Gaydoul steigt beim SC Bern ein

Beim SC Bern zeichnet sich eine bedeutende Veränderung im Aktionariat ab. Nach Recherchen der Berner Zeitung gehört Philippe Gaydoul inzwischen zu den Grossaktionären der SCB Group. Der frühere Besitzer des EHC Kloten und ehemalige Präsident des Schweizer Eishockeyverbandes kehrt damit nach mehreren Jahren im Hintergrund ins Schweizer Klub-Eishockey zurück. Offiziell bestätigt hat der SC Bern die Beteiligung allerdings nicht. Verwaltungsratspräsident Carlo Bommes äussert sich grundsätzlich nicht zu einzelnen Aktionären, auch Gaydoul selbst hält sich bei Fragen zu privaten und geschäftlichen Beteiligungen bedeckt. Fest steht deshalb lediglich: Mehrere aktuelle Berichte führen den 54-Jährigen als bedeutenden Anteilseigner des SCB, Angaben zur Höhe seines Aktienpakets sind nicht öffentlich. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Der SC Bern befindet sich nach schwierigen sportlichen Jahren mitten in einer organisatorischen und sportlichen Neuausrichtung. Gleichzeitig schloss die SCB Group die Saison 2025/26 mit einem Verlust von 175'794.37 Franken ab. Mit Gaydoul wäre nun ein Unternehmer mit erheblicher wirtschaftlicher Erfahrung und einer langen Vergangenheit im Schweizer Eishockey im Aktionariat vertreten.

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Siegenthaler verletzt sich bei Devils-Niederlage

Die New Jersey Devils müssen um Jonas Siegenthaler bangen. Der Schweizer Verteidiger verletzte sich bei der 3:5-Heimniederlage gegen Utah Mammoth im dritten Drittel am Unterkörper und kehrte anschliessend nicht mehr aufs Eis zurück. Wie lange der 29-Jährige ausfällt, ist noch offen. Siegenthaler ging bei einem Zweikampf in der Ecke nach 3:50 Minuten im Schlussdrittel unglücklich zu Boden. Der Zürcher beendete die Partie nach insgesamt 14:53 Minuten Eiszeit vorzeitig. Devils-Trainer Sheldon Keefe konnte nach dem Spiel noch keine genaue Diagnose nennen und erklärte, dass weitere Untersuchungen notwendig seien. Für New Jersey kommt die Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Devils verloren nach dem 0:6 gegen die New York Islanders nun auch gegen Utah und stehen nach drei Saisonspielen bei einer Bilanz von 1:2. Neben Siegenthaler waren mit Captain Nico Hischier und Timo Meier zwei weitere Schweizer im Einsatz. Meier bereitete beim zwischenzeitlichen 2:2 von Luke Evangelista seinen ersten Skorerpunkt der Saison vor.

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Lapinskis fällt wohl bis Saisonende aus

Schwerer Rückschlag für die SCL Tigers: Oskars Lapinskis wird in der laufenden Saison 2026/27 voraussichtlich nicht mehr zum Einsatz kommen. Der 24-jährige Stürmer verletzte sich beim 6:2-Heimsieg gegen den EHC Kloten schwer am Ellbogen und musste operiert werden. Die weiteren Untersuchungen zeigten, dass die Verletzung gravierender ist als zunächst angenommen. Lapinskis unterzog sich am Dienstag erfolgreich dem notwendigen Eingriff. Die SCL Tigers teilten am Mittwoch mit, dass nach dem aktuellen medizinischen Stand von einem Ausfall bis zum Saisonende auszugehen sei. Für Langnau ist das besonders bitter, weil Lapinskis seit Jahren fest zur Organisation gehört und mit seiner Schweizer Lizenz zusätzliche Flexibilität im Kader bietet. Der Lette war 2016 im Alter von 14 Jahren ins Emmental gekommen und durchlief anschliessend den Nachwuchs der Young Tigers. Seit der Saison 2021/22 kommt er in der National League zum Einsatz. Sein Vertrag in Langnau läuft bis zum Ende dieser Saison. Gleichzeitig muss Trainer Thierry Paterlini weiterhin auf Verteidiger Samuel Erni verzichten, der wegen einer Unterkörperverletzung ausfällt.

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Bernd Wolf wechselt langfristig zum EV Zug

Der EV Zug verstärkt seine Defensive ab der Saison 2027/28 mit Bernd Wolf. Der 29-jährige österreichische Nationalverteidiger mit Schweizer Lizenz wechselt vom EHC Kloten in die Zentralschweiz und unterschreibt beim EVZ einen Dreijahresvertrag bis zum Ende der Saison 2029/30. Für Zug ist es ein weiterer Baustein im laufenden Umbau der Mannschaft. Wolf wird die aktuelle Saison noch beim EHC Kloten zu Ende spielen. Der Verteidiger kennt die National League bestens: Nach seiner Ausbildung beim SC Bern und dem Debüt in der höchsten Schweizer Liga im Jahr 2017 spielte er zwei Jahre für den Villacher SV in Österreich, ehe er 2020 in die Schweiz zurückkehrte. Vier Spielzeiten stand er beim HC Lugano unter Vertrag, seit Sommer 2024 läuft er für Kloten auf. Für den EVZ ist insbesondere Wolfs Schweizer Lizenz wertvoll, weil der österreichische Internationale keinen Ausländerplatz beansprucht. Wolf ist Assistenzcaptain der österreichischen Nationalmannschaft und hat bereits fünf Weltmeisterschaften bestritten. Sportchef Ted Suihkonen hebt vor allem seine Beweglichkeit, Spielintelligenz, Kampfstärke und seinen Charakter hervor.

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Bellinzona will starken Saisonstart gegen Thurgau bestätigen

Die GDT Bellinzona Snakes empfangen heute um 20.15 Uhr den HC Thurgau im Centro Sportivo. Die Tessiner gehen mit Rückenwind in die Partie: Nach dem 3:1-Auswärtssieg bei den GCK Lions stehen sie mit elf Punkten aus sechs Spielen auf Rang drei der Swiss League. Thurgau dagegen steckt nach dem 2:7 gegen Sierre im unteren Tabellenbereich fest. Bellinzona hat in Küsnacht einen reifen Auftritt gezeigt. Gioele Pedrazzini brachte die Snakes im Powerplay in Führung, Ian Marchetti erhöhte ebenfalls in Überzahl auf 2:0. Nach dem Anschlusstreffer der Lions brachten die Tessiner den Vorsprung kontrolliert über die Zeit und entschieden die Partie schliesslich mit 3:1 für sich. Thurgau zeigte gegen Sierre während 40 Minuten eine ordentliche Leistung und kämpfte sich nach einem 0:2-Rückstand sogar auf 2:2 zurück. Im Schlussdrittel brach der HCT jedoch ein und kassierte noch fünf Gegentreffer. Damit steht Thurgau nach fünf Spielen erst bei drei Punkten.

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Sierre fordert Leader Basel im Spitzenspiel

In der Swiss League kommt es heute Abend zum Spitzenspiel zwischen dem HC Sierre und dem EHC Basel. Die Walliser sind nach fünf Meisterschaftsspielen noch ungeschlagen und treffen auf den aktuellen Tabellenführer aus Basel. Spielbeginn ist um 19.45 Uhr in Sierre. Sierre kommt mit enormem offensivem Rückenwind in die Partie. Nach dem 8:4 gegen La Chaux-de-Fonds, dem 3:2 nach Verlängerung gegen die GCK Lions, dem 8:2 in Arosa und dem 6:3 gegen Bellinzona gewann der amtierende Meister zuletzt auch in Thurgau deutlich mit 7:2. Damit haben die Walliser in ihren ersten fünf Saisonspielen bereits 32 Tore erzielt. Basel überzeugt dagegen vor allem durch Konstanz. Der EHCB gewann nach dem Saisonauftakt fünf Meisterschaftsspiele in Folge und setzte sich zuletzt zuhause mit 1:0 nach Verlängerung gegen Visp durch. Nun wartet auswärts beim offensivstarken Meister der bislang wohl härteste Test dieser jungen Saison.

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La Chaux-de-Fonds empfängt Chur mit Rückenwind

Der HC La Chaux-de-Fonds empfängt heute um 19.45 Uhr den EHC Chur in der Patinoire des Mélèzes. Beide Mannschaften gehen mit einem Sieg im Rücken in das direkte Duell: Der HCC gewann am Samstag auswärts beim EHC Olten deutlich mit 6:2, Chur setzte sich im Bündner Derby gegen Arosa mit 5:1 durch. Damit treffen zwei Teams aufeinander, die nach schwierigen Phasen wieder Selbstvertrauen gesammelt haben. La Chaux-de-Fonds zeigte in Olten vor allem offensiv eine starke Reaktion und erzielte sechs Treffer. Chur beendete seinerseits gegen Arosa eine Serie enttäuschender Resultate und feierte nach dem 6:3 zum Saisonauftakt gegen die GCK Lions endlich wieder einen Sieg. Für beide Teams geht es nun darum, diesen Aufwärtstrend zu bestätigen. Die Ausgangslage verspricht eine offene Partie. La Chaux-de-Fonds besitzt den Heimvorteil und hat zuletzt seine offensive Qualität unter Beweis gestellt. Chur reist dagegen mit dem Rückenwind des klaren Derbysiegs in den Jura und dürfte versuchen, den Schwung aus dem 5:1 gegen Arosa mitzunehmen.

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Visp empfängt Olten unter klaren Vorzeichen

Der EHC Visp empfängt heute um 19.30 Uhr den EHC Olten in der Lonza Arena. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein: Visp steht mit zehn Punkten auf Rang vier und stellt mit nur sieben Gegentoren aus fünf Spielen die beste Defensive der Swiss League. Olten dagegen hat vier seiner ersten fünf Partien verloren und reist mit lediglich drei Punkten ins Wallis. Visp kommt trotz der 0:1-Niederlage nach Verlängerung in Basel mit einer stabilen Formkurve in die Partie. In den vergangenen fünf Spielen kassierte die Mannschaft von Luca Gianinazzi lediglich sieben Gegentore und blieb in den letzten beiden Partien während der regulären Spielzeit sogar ohne Gegentreffer. Olten verlor zuletzt zuhause 2:6 gegen La Chaux-de-Fonds und sucht nach dem starken 9:4-Saisonauftakt in Chur weiterhin nach Konstanz. Für den EHCO wird deshalb vor allem die Offensive zum Schlüssel. Visp-Torhüter Juho Markkanen weist aktuell eine Fangquote von 96,91 Prozent auf und ist damit statistisch der stärkste Goalie der Liga. Gleichzeitig muss Olten defensiv deutlich stabiler auftreten als in den vergangenen Spielen.

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Arosa empfängt GCK Lions im Kellerduell

Der EHC Arosa empfängt heute Abend um 19.30 Uhr die GCK Lions im Sport- und Kongresszentrum Arosa. Beide Teams brauchen dringend Punkte: Die Bündner kommen aus drei deutlichen Niederlagen in Serie, während die Zürcher nach zwei starken Auftritten zuletzt wieder einen Rückschlag hinnehmen mussten. Für Arosa geht es vor eigenem Publikum vor allem darum, die defensive Negativserie zu stoppen. Arosa verlor zuletzt 2:8 gegen Sierre, 0:5 in Visp und 1:5 im Bündner Derby gegen Chur. Damit kassierten die Bündner in diesen drei Partien insgesamt 18 Gegentore. Die GCK Lions zeigten zuletzt ein deutlich wechselhafteres Bild: Nach dem 4:3 nach Verlängerung gegen Visp und dem 7:5-Sieg in Olten folgte zuhause ein 1:3 gegen die Bellinzona Snakes. Die Ausgangslage ist entsprechend offen. Arosa braucht vor allem defensiv mehr Stabilität, während GCK wieder an die offensive Durchschlagskraft der Spiele gegen Visp und Olten anknüpfen will. Für beide Mannschaften ist die Partie wichtig, um den Anschluss an das Mittelfeld der Swiss League nicht zu verlieren.

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EV Zug schreibt wieder Gewinn

Der EV Zug ist nach dem Verlust im Vorjahr finanziell wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Die EVZ Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2025/26 einen konsolidierten Umsatz von 38,02 Millionen Franken und einen Jahresgewinn von 506'089 Franken aus. Die Eigenkapitalquote liegt weiterhin bei soliden 64,4 Prozent. Damit gelingt dem Klub wirtschaftlich eine deutliche Wende. Im Geschäftsjahr 2024/25 hatte die EVZ Gruppe noch einen Verlust von 352'348 Franken ausgewiesen. Innerhalb eines Jahres verbessert sich das Resultat damit um mehr als 858'000 Franken. Die endgültige Genehmigung der Zahlen erfolgt an den jeweiligen Generalversammlungen. Zum positiven Ergebnis trugen insbesondere mehrere Grossveranstaltungen, die erfolgreiche Entwicklung des EVZ Women's Teams und zusätzliche Einnahmen aus der Champions Hockey League bei. Belastend wirkten dagegen Vorinvestitionen für den Stadionausbau "Keep Building" sowie das Ergebnis des erstmals während vier Monaten durchgeführten Herti Zaubers.

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Niederreiter bei Winnipeg erstmals nur Ersatz

Nino Niederreiter hat beim 3:2-Auswärtssieg der Winnipeg Jets gegen die Pittsburgh Penguins erstmals in dieser NHL-Saison nicht gespielt. Der Schweizer Stürmer wurde von Trainer Scott Arniel aus der Aufstellung genommen und durch Cole Koepke ersetzt. Nach Angaben der Jets war die Massnahme Teil der angekündigten Rotation während eines intensiven Programms mit drei Spielen innert vier Tagen. Noch am Morgen vor der Partie war Niederreiter in der offiziellen NHL-Vorschau in der vierten Sturmreihe neben Vladislav Namestnikov und Alex Iafallo aufgeführt worden. Beim tatsächlichen Line-up erhielt dann jedoch Koepke den Platz des 34-jährigen Bündners. Hinweise auf eine Verletzung Niederreiters gab es nicht. Sportlich konnten die Jets auch ohne den Schweizer überzeugen. Winnipeg drehte in Pittsburgh einen 0:1-Rückstand im Schlussdrittel und gewann 3:2. Nach drei Spielen steht das Team damit bei zwei Siegen und einer Niederlage nach Verlängerung und hat in allen bisherigen Saisonpartien mindestens einen Punkt geholt.

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Moser feiert mit Tampa Bay den zweiten Sieg in Serie

Janis Moser und die Tampa Bay Lightning haben den zweiten Sieg in Folge gefeiert. Tampa Bay setzte sich zuhause gegen die Philadelphia Flyers mit 4:1 durch. Der Schweizer Verteidiger stand 17:03 Minuten auf dem Eis, beendete die Partie mit einer Plus-2-Bilanz und überzeugte erneut mit einem stabilen Auftritt in der Defensive. Moser blieb zwar ohne Skorerpunkt, setzte aber drei Schüsse aufs Tor ab und erhielt 2:22 Minuten Einsatzzeit in Unterzahl. Tampa Bay kontrollierte die Partie über weite Strecken und gewann das Schussverhältnis deutlich mit 36:14. Nach der 1:5-Niederlage zum Saisonauftakt bei den New York Rangers hat sich das Team von Jon Cooper damit schnell gefangen. Für den 26-jährigen Moser bleibt die Rolle bei den Lightning wichtig. Der Schweizer gehört fest zur Defensive und wird sowohl bei fünf gegen fünf als auch in Unterzahlsituationen eingesetzt. Gegen Philadelphia stand er zudem bei zwei Toren seines Teams auf dem Eis und bei keinem Gegentreffer.

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Bichsel überzeugt beim ersten Dallas-Sieg der Saison

Lian Bichsel hat beim ersten Saisonsieg der Dallas Stars einen auffälligen Auftritt gezeigt. Der Schweizer Verteidiger stand beim klaren 5:0 gegen die San Jose Sharks 19:23 Minuten auf dem Eis und setzte mit vier Checks sowie zwei geblockten Schüssen wichtige defensive Akzente. Dallas reagierte damit eindrucksvoll auf die beiden Niederlagen zum Saisonstart. Bichsel wurde erneut im dritten Verteidigerpaar eingesetzt und erhielt dabei deutlich mehr Eiszeit als noch im Vorjahr im Schnitt. Der 22-Jährige blieb zwar ohne Skorerpunkt, erfüllte seine Rolle aber körperlich und defensiv konsequent. Dallas liess insgesamt nur 13 Schüsse auf das eigene Tor zu. Für den Schweizer ist die Entwicklung besonders interessant, weil er in das letzte Jahr seines Entry-Level-Vertrags gegangen ist. Bereits während der Vorbereitung hatte sich abgezeichnet, dass die Stars ihm eine grössere Rolle zutrauen. Der Auftritt gegen San Jose unterstreicht diese Tendenz.

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Joshua Fahrni beendet mit 23 Jahren seine Karriere

Joshua Fahrni beendet seine Eishockeykarriere per sofort. Der 23-jährige Stürmer hat die ZSC Lions um die Auflösung seines Vertrages gebeten und zieht sich aus privaten Gründen aus dem Profisport zurück. Fahrni war erst auf diese Saison hin von den SCL Tigers in die Zürcher Organisation gewechselt. In der laufenden Saison kam Fahrni zu fünf Einsätzen für die GCK Lions in der Sky Swiss League. Für die erste Mannschaft der ZSC Lions absolvierte er kein Meisterschaftsspiel. Der Klub bestätigte am Sonntag, dass der Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst wird. Fahrni begründet seinen Entscheid damit, dass auf diesem Niveau täglich volle Überzeugung und Motivation nötig seien. Nach reiflicher Überlegung habe er deshalb beschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen. ZSC-Sportchef Sven Leuenberger bedauert den Schritt, respektiert aber die Gründe des Stürmers.

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Jets feiern ersten Saisonsieg – Niederreiter bleibt ohne Punkt

Die Winnipeg Jets haben im zweiten Saisonspiel ihren ersten Sieg eingefahren. Das Team mit Nino Niederreiter setzt sich auswärts bei den Detroit Red Wings mit 3:2 durch. Der Schweizer bleibt in 11:15 Minuten Eiszeit zwar ohne Skorerpunkt, darf sich aber über den ersten Erfolg der neuen NHL-Saison freuen. Winnipeg legt den Grundstein bereits im ersten Drittel. Cole Perfetti trifft nach 13:04 Minuten im Powerplay zum 1:0, nur 92 Sekunden später erhöht Kyle Connor ebenfalls in Überzahl auf 2:0. Im Mitteldrittel gelingt Connor mit seinem zweiten Treffer sogar das 3:0. Detroit gibt sich allerdings nicht geschlagen. Viktor Arvidsson verkürzt noch im zweiten Drittel auf 1:3, Emmitt Finnie bringt die Red Wings zu Beginn des Schlussabschnitts auf 2:3 heran. Goalie Stuart Skinner hält den knappen Vorsprung mit insgesamt 33 Paraden fest und feiert damit seinen ersten Sieg im Trikot der Jets.

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Owetschkin kündigt Rücktritt nach dieser Saison an

Alexander Owetschkin beendet nach der Saison 2026/27 seine NHL-Karriere. Der 41-jährige Captain der Washington Capitals informierte am Montag zunächst seine Teamkollegen und bestätigte anschliessend öffentlich, dass seine 22. Saison in der besten Eishockeyliga der Welt zugleich seine letzte sein wird. Der russische Superstar tritt als NHL-Rekordtorschütze ab. Owetschkin erklärte seiner Mannschaft, dass ihm die Entscheidung schwergefallen sei. "Es ist traurig, aber es ist, wie es ist", sagte der langjährige Capitals-Captain in der Kabine. Gleichzeitig forderte er seine Teamkollegen dazu auf, die gemeinsame Zeit zu geniessen und in seiner Abschiedssaison noch einmal Besonderes zu erreichen. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe ist bewusst gewählt. Am Mittwoch bestreiten die Capitals gegen die Pittsburgh Penguins ihr erstes Heimspiel der neuen Saison. Owetschkin wollte nach eigenen Angaben vor diesem Auftritt Klarheit schaffen und die Möglichkeit haben, sich im Verlauf seiner letzten NHL-Saison von den Fans und Wegbegleitern zu verabschieden.

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Pestoni besteht die Tests – und meldet sich eindrucksvoll zurück

Inti Pestoni ist zurück. Der 35-jährige Stürmer bestand am Donnerstag die entscheidenden physischen Tests und erhielt damit grünes Licht für sein erstes Meisterschaftsspiel der Saison. Zwei Tage später stand die Ambri-Identifikationsfigur beim 2:1-Auswärtssieg gegen Meister Fribourg-Gottéron wieder auf dem Eis. Hinter Pestoni liegen schwierige Wochen. Er hatte den Saisonstart verpasst und musste sich seinen Platz unter Trainer Jussi Tapola über intensive körperliche Arbeit neu verdienen. Vor seinem Comeback sprach Pestoni offen von vielen Gedanken und grosser Anspannung, weil er wusste, dass bei seiner Rückkehr besonders genau auf ihn geschaut werden würde. Sportlich verlief das Comeback überzeugend. Tapola lobte Pestoni nach der Partie ausdrücklich für seine Ruhe, Effizienz und Bedeutung für die junge Mannschaft. Von "fitter denn je" kann ohne entsprechende Leistungsdaten zwar nicht gesprochen werden, klar ist aber: Pestoni hat hart an seiner körperlichen Verfassung gearbeitet und präsentierte sich bei seinem ersten Einsatz bereit für National-League-Tempo.

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