Gottéron holt Thierry Schild vom SC Bern
von belmedia Redaktion Allgemein Bern Eishockey Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch sportnachrichten.ch swisshockey.ch Themen Transfermarkt Vereine Zürich Ⳇ Verbreitung
Fribourg-Gottéron verstärkt seine Offensive mit Thierry Schild vom SC Bern. Der 21-jährige Schweizer Stürmer wechselt per sofort auf Leihbasis zu den Freiburgern und bleibt bis zum Ende der Saison 2026/27. Beide Vereine bestätigten die Vereinbarung am Montag, 12. Oktober 2026. Beim amtierenden Schweizer Meister soll Schild zusätzliche Geschwindigkeit und Energie in den Angriff bringen.
Der ehemalige Schweizer Junioren-Internationale stammt aus dem Nachwuchs des SC Bern und hat bereits umfangreiche Erfahrung in der National League gesammelt. In der laufenden Meisterschaft kam er bei den Bernern allerdings erst zweimal zum Einsatz. Der Wechsel nach Freiburg eröffnet ihm die Möglichkeit, sich in einem anderen sportlichen Umfeld weiterzuentwickeln.
Für Gottéron kommt die Verstärkung in einer anspruchsvollen Phase der Saison. Verletzungen schränken die personellen Möglichkeiten ein, gleichzeitig kämpft die Mannschaft um eine gute Position in der National League. Nach elf Spielen liegen die Freiburger mit 18 Punkten auf dem vierten Tabellenrang. Bereits am Samstag, 17. Oktober, steht das Heimspiel gegen den HC Lugano auf dem Programm.
Gottéron reagiert auf die Personalsituation
Die Freiburger erweitern ihren Angriff mit einem jungen Schweizer Spieler, der die National League bereits kennt. Thierry Schild soll insbesondere mit seinem Tempo und seiner Einsatzbereitschaft einen Beitrag leisten.
Sportchef Gerd Zenhäusern bezeichnet die Verpflichtung als Möglichkeit, die Offensive breiter aufzustellen. Der Neuzugang soll dem Trainerteam zusätzliche Alternativen für den weiteren Verlauf der Meisterschaft geben.
Die Verpflichtung erfolgt in einer Phase, in der Gottéron mit verletzungsbedingten Ausfällen umgehen muss. Gerade bei einem anspruchsvollen Spielprogramm ist eine ausreichende personelle Besetzung wichtig, um Belastungen auf mehrere Schultern zu verteilen.
Schild bringt dafür ein Profil mit, das sowohl für die unteren Sturmreihen als auch für eine flexible Zusammenstellung der Formationen interessant sein kann. Welche Rolle er tatsächlich übernimmt, wird sich in den kommenden Partien zeigen.
Beim SC Bern ausgebildet
Thierry Schild ist ein Eigengewächs des SC Bern. Er durchlief die Nachwuchsorganisation des Traditionsklubs und schaffte anschliessend den Sprung in die höchste Schweizer Spielklasse.
Mit 21 Jahren verfügt er bereits über beachtliche Erfahrung auf diesem Niveau. Insgesamt absolvierte der Angreifer 158 Partien in der National League und sammelte dabei 32 Skorerpunkte.
Seine bisherige Karriere umfasst zudem Einsätze für Schweizer Junioren-Nationalmannschaften.
In der Saison 2026/27 verlief sein Start allerdings nicht nach Wunsch. Bis zum Wechsel nach Freiburg wurde Schild lediglich zweimal eingesetzt.
Der SC Bern und der Spieler entschieden deshalb gemeinsam, die Entwicklung des Stürmers vorübergehend bei einem anderen National-League-Verein fortzusetzen.
Neue Gelegenheit beim Schweizer Meister
Für Schild ist der Wechsel sportlich besonders interessant. Fribourg-Gottéron gewann im Frühjahr 2026 erstmals in seiner Vereinsgeschichte den Schweizer Meistertitel und gehört weiterhin zu den ambitionierten Mannschaften der Liga.
Beim Meister trifft der Berner auf ein leistungsorientiertes Umfeld mit hohen Ansprüchen. Für einen jungen Spieler kann dies eine wertvolle Gelegenheit sein, Erfahrungen zu sammeln und sich unter Konkurrenzdruck weiterzuentwickeln.
Allerdings ist auch in Freiburg ein Stammplatz nicht selbstverständlich. Schild wird sich seine Einsatzzeit durch Leistungen im Training und in den Spielen erarbeiten müssen.
Die Verantwortlichen setzen auf einen Spieler, der zusätzliche Dynamik einbringen kann, ohne dass dafür eine längerfristige Verpflichtung notwendig ist.
Freiburg bleibt sportlich gefordert
Gottéron hat zuletzt wechselhafte Tage erlebt. Auf den deutlichen 7:2-Heimsieg gegen den HC Ajoie vom 8. Oktober folgte zwei Tage später eine knappe 4:5-Niederlage nach Verlängerung bei den ZSC Lions.
Die Zürcher entschieden die Begegnung erst in der Verlängerung und stellten damit ihren historischen Saisonstartrekord auf.
Für Freiburg zeigte die Partie dennoch, dass die Mannschaft gegen den derzeitigen Tabellenführer konkurrenzfähig ist.
Auch international haben die Drachen ihre Ambitionen unterstrichen. Mit dem vorzeitigen Einzug in die K.o.-Phase der Champions Hockey League sicherte sich Gottéron bereits einen wichtigen Erfolg im europäischen Wettbewerb.
Die zusätzliche Belastung durch internationale Spiele erhöht gleichzeitig den Wert eines breiten Kaders.
Am Samstag wartet der HC Lugano
Die nächste Gelegenheit, sich in der Meisterschaft zu behaupten, erhält Gottéron am Samstag, 17. Oktober 2026.
Um 19.45 Uhr empfangen die Freiburger den HC Lugano in der BCF Arena. Die Tessiner liegen derzeit in der unmittelbaren Tabellenregion hinter Gottéron.
Ob Schild bereits gegen Lugano eingesetzt wird, hängt von der sportlichen Planung des Trainerteams ab. Der Neuzugang steht jedenfalls vor der Aufgabe, sich möglichst rasch in die Abläufe seiner neuen Mannschaft einzufügen.
Mit der Leihe gewinnt Gottéron zusätzliche Handlungsmöglichkeiten für die kommenden Monate. Für Schild beginnt gleichzeitig ein neuer Abschnitt seiner noch jungen Karriere.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert