Schweiz

Verstappen gewinnt Chaos-Sprint – Russell crasht

Max Verstappen gewinnt am Samstag den turbulenten Formel-1-Sprint in Singapur. Der Red-Bull-Pilot setzt sich auf teilweise nasser Strecke vor den Ferrari-Fahrern Lewis Hamilton und Charles Leclerc durch. George Russell scheidet nach einem Unfall in Führung liegend aus. Insgesamt erreichen neun der 22 gestarteten Fahrer das Ziel nicht. Ein heftiger Regenschauer verzögert den Start auf dem Marina Bay Street Circuit um rund 30 Minuten. Russell überholt Polesetter Verstappen zunächst, verliert seinen Mercedes aber am Ende der ersten Runde und schlägt in die Streckenbegrenzung ein. Verstappen übernimmt die Führung und kontrolliert das Rennen anschliessend bis ins Ziel. Für das Schweizer Audi-Team aus Hinwil gibt es ebenfalls einen Erfolg: Nico Hülkenberg wird Siebter und holt zwei Sprintpunkte. WM-Leader Kimi Antonelli belegt Rang vier und vergrössert seinen Vorsprung auf Russell auf 89 Punkte. Der Brite muss den Grand Prix am Sonntag zudem wegen eines Motorwechsels vom hinteren Ende des Feldes beginnen.

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Paul Seixas gewinnt Lombardei-Rundfahrt und schreibt Geschichte

Paul Seixas hat bei der Lombardei-Rundfahrt für eine Sensation gesorgt. Der erst 20-jährige Franzose gewinnt den traditionsreichen Herbstklassiker nach einer beeindruckenden Solofahrt und wird zum jüngsten Sieger in der 120-jährigen Geschichte des Rennens. Der Profi vom Team Decathlon CMA CGM setzt sich am entscheidenden Anstieg ab und erreicht das Ziel in Como mit 48 Sekunden Vorsprung auf Enric Mas. Seixas greift am Civiglio rund 19 Kilometer vor dem Ziel an und lässt seine Konkurrenten mit einer kraftvollen Beschleunigung zurück. Der Spanier Enric Mas vom Team Movistar belegt nach 239 Kilometern den zweiten Platz. Giulio Ciccone fährt bei seinem letzten Einsatz für Lidl-Trek mit 1:05 Minuten Rückstand auf Rang drei. Das fünfte und letzte Radsport-Monument des Jahres erlebt damit einen historischen Generationenwechsel. Der verletzte Tadej Pogačar, der die vergangenen fünf Austragungen gewonnen hatte, fehlt. Seixas nutzt die Gelegenheit und setzt mit seinem ersten Monument-Sieg einen aussergewöhnlichen Schlusspunkt unter seine Saison 2026.

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Bundesliga-Rekord: Augsburg trifft nach 8,37 Sekunden

Robin Fellhauer schreibt Bundesliga-Geschichte. Der 28-jährige Spieler des FC Augsburg erzielt gegen Bayern München nach nur 8,37 Sekunden das schnellste Tor seit Gründung der Bundesliga 1963. Ein schwerer Fehler von Manuel Neuer ermöglicht den historischen Treffer. Am Ende trennen sich Augsburg und Bayern in einem spektakulären Spiel mit 2:2. Bayern hat Anstoss und spielt den Ball sofort zurück zu Neuer. Der 40-jährige Torhüter gerät unter Druck, versucht Fellhauer mit einem Heber zu überspielen und trifft dabei dessen Rücken. Der Augsburger reagiert blitzschnell, läuft auf das verlassene Tor zu und schiebt zum 1:0 ein. Der bisherige Rekord von neun Sekunden gehörte Karim Bellarabi und Kevin Volland. Fellhauer unterbietet beide Bestmarken. Für Augsburg mit dem Schweizer Nationalspieler Fabian Rieder ist der Punktgewinn gegen den deutschen Meister ein weiterer wichtiger Erfolg, während Bayern die mögliche Übernahme der Tabellenführung verpasst.

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Historischer Spieltag: Zwei Frauen leiten Spiele in Spaniens zweiter Liga

Der spanische Profifussball erlebt am Samstag, 10. Oktober 2026, einen besonderen Spieltag. Erstmals in dieser Saison werden in der Segunda División zwei Begegnungen am selben Tag von Schiedsrichterinnen geleitet. Olatz Rivera und Marta Huerta de Aza übernehmen zwei der drei angesetzten Partien. Damit setzt das spanische Schiedsrichterwesen ein deutliches Zeichen für die weitere Integration von Frauen in den professionellen Männerfussball. Die 30-jährige Olatz Rivera leitet um 16.15 Uhr die Partie zwischen AD Ceuta und CE Sabadell. Um 18.30 Uhr folgt Marta Huerta de Aza beim Aufeinandertreffen von CD Eldense und Córdoba CF. Beide Schiedsrichterinnen gehören zur spanischen Elite im Frauen-Schiedsrichterwesen und haben sich über ihre Leistungen für Einsätze im Männerprofifussball qualifiziert. Auch für den Schweizer Fussball besitzt die Entwicklung Bedeutung. Mit Désirée Blanco verfügte die Schweiz über eine international erfahrene Schiedsrichterin, die regelmässig Partien der Super League leitete. Die Einsätze in Spanien zeigen, wie sich die Möglichkeiten für Schiedsrichterinnen im europäischen Spitzenfussball weiterentwickeln.

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Dortmund verspielt 2:0-Führung gegen Bremen

Borussia Dortmund hat einen sicher geglaubten Heimsieg gegen Werder Bremen aus der Hand gegeben. Der Bundesliga-Tabellenführer führt am Freitagabend bis zur 88. Minute mit 2:0, muss sich nach zwei späten Gegentoren aber mit einem 2:2 begnügen. Ausgerechnet der frühere Dortmunder Niclas Füllkrug erzielt in der Nachspielzeit den Ausgleich. Damit endet die perfekte Startserie des BVB nach vier Siegen. Daniel Svensson bringt die Mannschaft von Niko Kovac in der 80. Minute in Führung. Nico Schlotterbeck erhöht fünf Minuten später per Kopf auf 2:0. Doch Ludovit Reis verkürzt in der 88. Minute, ehe Füllkrug in der zweiten Minute der Nachspielzeit nach einem Freistoss von Marco Grüll zum 2:2 einköpft. Vor 81'365 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park erlebt auch der Schweizer Nationaltorhüter Gregor Kobel eine bittere Schlussphase. Dortmund bleibt mit 13 Punkten aus fünf Spielen vorerst Tabellenführer. Bremen nimmt dank seiner beeindruckenden Aufholjagd einen wichtigen Auswärtspunkt mit und verbessert sich auf Rang vier.

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Marc Márquez: Neun WM-Titel und die Jagd nach dem zehnten

Marc Márquez gehört mit neun Weltmeistertiteln zu den erfolgreichsten Motorradrennfahrern der Geschichte. Der 33-jährige Spanier gewann 2025 seine siebte MotoGP-Weltmeisterschaft und krönte damit ein aussergewöhnliches Comeback nach schweren Verletzungen. In der laufenden Saison 2026 kämpft der Ducati-Star um seinen zehnten WM-Titel. Vor dem Grand Prix von Indonesien fehlen ihm lediglich zwei Punkte auf WM-Leader Jorge Martín. Márquez feierte seinen ersten Weltmeistertitel 2010 in der 125er-Klasse und gewann zwei Jahre später die Moto2-Weltmeisterschaft. Seit seinem MotoGP-Debüt 2013 holte er sieben weitere Titel. Besonders prägend waren seine sechs MotoGP-Triumphe mit Honda zwischen 2013 und 2019 sowie die Rückkehr an die Spitze mit Ducati im vergangenen Jahr. Der neunfache Weltmeister gehört auch in der Saison 2026 zu den Titelkandidaten. Mit seinem Doppelsieg beim Grand Prix von Japan am vergangenen Wochenende verkürzte er den Rückstand auf Martín auf zwei Punkte. Damit wird das Rennen in Indonesien zu einem weiteren wichtigen Kapitel seiner Karriere.

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ZSC Lions egalisieren historischen Saisonstartrekord

Die ZSC Lions haben Schweizer Eishockeygeschichte geschrieben. Mit dem 3:2-Auswärtssieg nach Verlängerung gegen den HC Lugano feiern die Zürcher ihren neunten Sieg im neunten Meisterschaftsspiel und egalisieren damit den Saisonstartrekord der National League. Zuvor gelang dieses Kunststück Genève-Servette 2012/13 und dem HC Davos 2025/26. Nun bietet sich dem ZSC die Gelegenheit, einen neuen alleinigen Rekord aufzustellen. Der historische Erfolg kommt in Lugano erst in letzter Minute zustande. Die Tessiner führen bis kurz vor Schluss mit 2:1, ehe Mikko Lehtonen nach 58:13 Minuten den Ausgleich erzielt. In der Verlängerung trifft Dean Kukan nach 95 Sekunden zum entscheidenden 3:2 und sichert seiner Mannschaft den Eintrag in die Rekordgeschichte. Mit 25 Punkten aus neun Begegnungen führen die Lions die National League souverän an. Sieben Siege gelangen nach regulärer Spielzeit, zwei weitere in der Verlängerung. Bereits am Samstag, 10. Oktober, empfängt die Mannschaft von Claude Julien Fribourg-Gottéron und kann mit einem zehnten Erfolg einen neuen Bestwert aufstellen.

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Tigers feiern vierten Sieg in Serie – Lakers mit 3:0 bezwungen

Die SCL Tigers setzen ihren beeindruckenden Lauf in der National League fort. Die Emmentaler bezwingen die Rapperswil-Jona Lakers am Freitagabend mit 3:0 und feiern ihren vierten Sieg hintereinander. Dario Allenspach, Julian Schmutz und Jérôme Bachofner erzielen die Tore. Torhüter Luca Boltshauser glänzt mit 34 Paraden und seinem ersten Shutout der Saison. Vor 5'671 Zuschauern in der Emmental Versicherung Arena bleibt das Startdrittel torlos. Im zweiten Abschnitt bringt Allenspach die Gastgeber in Überzahl in Führung, ehe Julian Schmutz auf 2:0 erhöht. Die Lakers versuchen im Schlussdrittel vergeblich, den Rückstand aufzuholen. Bachofner trifft schliesslich ins leere Tor. Mit dem sechsten Sieg im zehnten Meisterschaftsspiel verbessern sich die Tigers auf Rang zwei. Das Team von Thierry Paterlini steht bei 18 Punkten und gehört damit zu den positiven Überraschungen des Saisonstarts. Rapperswil-Jona bleibt mit elf Zählern auf Platz elf.

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ZSC Lions retten in Lugano den neunten Sieg

Die ZSC Lions bleiben in der National League ungeschlagen und stellen einen historischen Startrekord ein. Beim HC Lugano gewinnen die Zürcher am Freitagabend mit 3:2 nach Verlängerung. Mikko Lehtonen rettet sein Team 107 Sekunden vor Schluss mit dem Ausgleich, ehe Dean Kukan in der 62. Minute den Siegtreffer erzielt. Vor 6'161 Zuschauern in der Cornèr Arena bringen die Lions durch Tim Berni früh das 1:0 zustande. Lugano reagiert mit Toren von Calvin Thürkauf und Ramon Tanner und steht kurz vor dem Heimsieg. Doch die Zürcher gleichen ohne Torhüter aus und entscheiden anschliessend die Verlängerung für sich. Mit neun Siegen aus den ersten neun Meisterschaftsspielen egalisiert der ZSC den National-League-Startrekord von Genève-Servette aus der Saison 2012/13 und Davos aus der vergangenen Spielzeit. Lugano erhält für seinen überzeugenden Auftritt einen Punkt und bleibt mit zwölf Zählern im Tabellenmittelfeld.

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Kloten überrascht Davos mit 4:1-Auswärtssieg

Der EHC Kloten gewinnt am Freitagabend beim HC Davos überraschend mit 4:1. Die Zürcher Unterländer reagieren auf einen frühen Rückstand und erzielen vier Treffer in Folge. Nach sieben Niederlagen hintereinander feiert Kloten damit einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld. Davos geht bereits nach 2:41 Minuten durch Frédéric Allard in Führung. Nur eine Minute später gleicht Joona Luoto aus. Im zweiten Drittel drehen Miro Ramel und Artturi Ruotsalainen die Begegnung zugunsten der Gäste. Daniel Meyer sorgt kurz vor Schluss mit einem Treffer ins leere Tor für den Endstand. Vor 5'292 Zuschauern überzeugt Kloten mit konzentrierter Defensivarbeit und einer effizienten Chancenverwertung. Für Davos bedeutet das 1:4 nach der Niederlage gegen Biel einen weiteren Rückschlag. In der National-League-Tabelle liegen die Bündner auf Rang sieben, während Kloten trotz des Sieges Schlusslicht bleibt.

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SC Bern bezwingt Biel im Kantonsderby mit 4:2

Der SC Bern gewinnt das Berner Kantonsderby gegen den EHC Biel-Bienne mit 4:2. Nach einem torlosen Startdrittel bringt Nils Rhyn die Gastgeber in Führung, ehe Sonny Milano im Powerplay erhöht. Biel verkürzt durch Jeff Skinner, doch Bern entscheidet die Partie im Schlussabschnitt für sich. Vor 16'261 Zuschauern in der PostFinance Arena entwickelt sich zunächst ein ausgeglichenes Duell. Beide Mannschaften kommen zu Möglichkeiten, die Torhüter Christof von Burg und Harri Säteri verhindern jedoch frühe Treffer. Erst im Mitteldrittel nimmt die Partie auch auf der Anzeigetafel Fahrt auf. Für den SCB ist der Heimsieg nach zuletzt vier Partien ohne Erfolg ein wichtiges Zeichen. Die Mannschaft von Serge Aubin verbessert sich auf zwölf Punkte aus acht Spielen. Biel bleibt nach der Niederlage bei zehn Zählern aus neun Begegnungen.

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Bise in der Schweiz: Wie der starke Wind Autofahrer, Velofahrer und Ausflügler gefährdet

Die Bise prägt das Wetter im Schweizer Mittelland und ist besonders in der Westschweiz deutlich zu spüren. Der Wind aus Ost bis Nordost kann im Sommer trockene Luft bringen, im Winter die Kälte verschärfen und auf Seen kräftige Wellen aufbauen. Für Ausflüge und Fahrten zählen deshalb nicht allein Temperatur und Sonnenschein, sondern auch Böen, Windrichtung und örtliche Verhältnisse. Ein sonniger Himmel bedeutet bei Bise keineswegs ruhiges Wetter. Während in einer geschützten Strasse kaum Wind zu bemerken ist, können am offenen Seeufer oder auf einer Brücke starke Windstösse auftreten. Wer die Entstehung dieser Wetterlage versteht, kann solche Unterschiede besser einordnen und die Planung an die tatsächlichen Bedingungen anpassen.

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Ronaldo verspottet Simon Jordan wegen Botox

Cristiano Ronaldo hat im Streit mit dem britischen Fussballexperten Simon Jordan für einen überraschenden Seitenhieb gesorgt. Der 41-jährige Portugiese machte sich über das Aussehen des früheren Besitzers von Crystal Palace lustig. Auslöser waren Jordans kritische Aussagen über Ronaldos Verhalten gegenüber Nationaltrainer Jorge Jesus. Der britische Moderator Piers Morgan berichtete in seiner Sendung Football Uncensored von einer persönlichen Nachricht des Superstars. Nachdem Morgan seinem Freund Ronaldo einen Ausschnitt seiner Diskussion mit Jordan geschickt hatte, soll dieser geantwortet haben: "Sag dem Blonden, er soll mit dem Botox aufhören. Er sieht aus wie ein Apfel." Die Bemerkung sorgte bei den Gästen der Sendung für Gelächter. Hinter dem Wortwechsel steckt der anhaltende Konflikt um Ronaldos vorzeitige Abreise aus dem portugiesischen Nationalteam. Jordan hatte das Verhalten des Stürmers öffentlich kritisiert und Morgan vorgeworfen, den Superstar grundsätzlich in Schutz zu nehmen. Die Auseinandersetzung beschäftigt inzwischen auch die internationale Fussballöffentlichkeit.

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Giroud zeigt Respekt: Ancelotti bleibt der Chef

Olivier Giroud ist mit 40 Jahren drei Jahre älter als sein Trainer Davide Ancelotti. Trotzdem spricht der französische Weltmeister den Coach von Lille konsequent mit der höflichen Anrede an. Für Giroud ist das eine Frage des Respekts und zugleich ein bewusstes Zeichen an seine jüngeren Mitspieler. Seine Haltung zeigt, wie wichtig ihm die Autorität des Trainers innerhalb einer Mannschaft ist. Der ehemalige Stürmer von Arsenal, Chelsea und AC Mailand erklärte im Gespräch mit Ligue 1+, dass die Erfahrung eines Spielers nichts an der Rollenverteilung ändern dürfe. Ancelotti sei der Trainer, unabhängig davon, wer älter sei oder die längere Karriere vorweisen könne. Der Italiener übernahm Lille im Sommer 2026 und schätzt die professionelle Einstellung seines erfahrensten Angreifers. Das Thema betrifft auch den Schweizer Fussball. Gerade in Mannschaften mit jungen Trainern und erfahrenen Führungsspielern ist ein respektvoller Umgang entscheidend. Giroud zeigt, dass sportliche Autorität nicht allein vom Alter abhängt, sondern von klaren Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams.

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Union Berlin hat Daniel Mikolajewski im Visier

Daniel Mikolajewski hat mit seinen Leistungen beim FC Luzern das Interesse des 1. FC Union Berlin geweckt. Der 20-jährige polnische Stürmer gehört Parma Calcio und spielt in dieser Saison leihweise in der Schweizer Super League. Bei den Berlinern könnte der Angreifer zu einer interessanten Verstärkung für die Offensive werden. Besonders spannend: Mit Mauro Lustrinelli steht ein Schweizer Trainer an der Seitenlinie des Bundesligisten. Mikolajewski hat sich nach seinem Wechsel aus Italien schnell einen Namen gemacht. Der Mittelstürmer überzeugte in seinen ersten sieben Meisterschaftsspielen mit vier Toren und drei Assists, darunter ein Hattrick gegen die Grasshoppers. Neben Union Berlin beschäftigen sich auch Vereine aus Italien und Belgien mit seiner Entwicklung. Die mögliche Bundesliga-Perspektive verleiht seinen Auftritten beim FC Luzern zusätzliche Bedeutung. Parma hat den Polen bis zum 30. Juni 2027 an die Innerschweizer ausgeliehen und besitzt weiterhin seine Transferrechte. Der italienische Klub bewertet sein Talent hoch und dürfte bei einer möglichen späteren Verpflichtung eine erhebliche Ablösesumme verlangen.

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Fussball regiert die Welt – doch die NFL verdient am meisten

Fussball ist weltweit die wirtschaftlich grösste Sportart. Mit Milliardenumsätzen aus Fernsehrechten, Sponsoring, Eintrittskarten und internationalen Wettbewerben lässt er die Konkurrenz hinter sich. Doch betrachtet man einzelne Profiligen, liegt American Football vorne: Die amerikanische NFL erwirtschaftet mehr Geld als jede andere Sportliga der Welt. Die Zahlen verdeutlichen die Dimensionen des modernen Sportgeschäfts. Laut der Studie Sports IP Revenue League 2026 von Two Circles erzielten Sportrechteinhaber 2025 weltweit rund 174 Milliarden US-Dollar. Auf Fussball entfielen davon rund 27 Prozent. Gleichzeitig überschritten die Gesamteinnahmen der NFL zuletzt die Marke von 24 Milliarden US-Dollar. Besonders interessant ist der Vergleich mit Europa. Die fünf grössten Fussballligen erwirtschafteten in der Saison 2024/25 gemeinsam 21,6 Milliarden Euro. Auch der Schweizer Fussball ist Teil dieses internationalen Marktes, allerdings mit wesentlich kleineren Medienverträgen, Zuschauerzahlen und Sponsoringmöglichkeiten.

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Sinners Skihaltung: Stärke mit körperlichem Risiko?

Jannik Sinners aussergewöhnliche Spielhaltung steht nach seinem verletzungsbedingten Saisonende im Mittelpunkt einer neuen Diskussion. Der Weltranglistenerste bewegt sich mit stark gebeugten Knien und einem auffällig tiefen Körperschwerpunkt über den Tennisplatz. Diese Technik erinnert an seine Vergangenheit als erfolgreicher Nachwuchs-Skirennfahrer. Doch könnte gerade diese besondere Stärke den Körper auf Dauer übermässig belasten? Eine Analyse der italienischen Gazzetta dello Sport vom 9. Oktober 2026 beschäftigt sich mit den biomechanischen Besonderheiten des 25-Jährigen. Sinners tiefe Position ermöglicht schnelle Richtungswechsel, grosse Stabilität und kraftvolle Schläge. Gleichzeitig werden Knie, Muskulatur und Sehnen bei jedem Abbremsen und erneuten Beschleunigen stark beansprucht. Der Hintergrund ist aktuell: Sinner hat seine Saison wegen anhaltender Beschwerden am rechten Knie vorzeitig beendet. Seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli bestritt er kein offizielles Match mehr. Für das Schweizer Tennis ist die Diskussion besonders interessant, weil Gleichgewicht, Beinarbeit und Bewegungskoordination auch bei der Ausbildung junger Spieler eine zentrale Rolle spielen.

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Ambri verleiht Hedlund an Servette und Forget an Bellinzona

Der HC Ambri-Piotta gibt zwei junge Stürmer vorübergehend an andere Schweizer Klubs ab. William Hedlund (Jahrgang 2002) wechselt per sofort leihweise zu Genève-Servette HC, während Jordan Forget (Jahrgang 2006) für die kommenden Spiele bei den GDT Bellinzona Snakes eingesetzt wird. Beide Wechsel wurden am Freitag, 9. Oktober 2026, vom Tessiner Klub bekannt gegeben. Mit den beiden Leihgeschäften möchte Ambri seinen jungen Spielern zusätzliche Einsatzmöglichkeiten verschaffen. Hedlund soll in Genf weitere Erfahrungen auf National-League-Niveau sammeln. Forget erhält bei Bellinzona die Gelegenheit, sich in der Swiss League weiterzuentwickeln. Für beide Angreifer besitzt Ambri ein jederzeitiges Rückrufrecht. Für die Leventiner sind die Vereinbarungen Teil der sportlichen Kaderplanung. Trainer Jussi Tapola benötigt genügend Alternativen für den laufenden Meisterschaftsbetrieb, während die jüngeren Spieler regelmässige Einsätze benötigen. Die Leihen ermöglichen zusätzliche Spielpraxis, ohne die beiden Stürmer dauerhaft aus Ambris Kaderplanung zu nehmen.

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