Schweiz

Bellinzona gewinnt bei den GCK Lions

Die GDT Bellinzona Snakes haben ihr Auswärtsspiel bei den GCK Lions in Küsnacht gewonnen und damit ihren starken Saisonstart in der Swiss League bestätigt. Für die Tessiner ist es bereits der vierte Sieg in den ersten sechs Meisterschaftsspielen. GCK verpasst dagegen nach den Erfolgen gegen Visp und Olten den dritten Sieg in Serie. Bellinzona reagiert damit überzeugend auf die 3:6-Niederlage beim HC Sierre. Vor der Partie hatten die Snakes acht Punkte aus fünf Spielen gesammelt und lagen auf Rang vier. Mit dem Erfolg in Küsnacht bauen sie ihre bemerkenswerte Ausbeute weiter aus und bestätigen, dass der gute Saisonstart kein Ausreisser war. Für GCK endet dagegen die kleine Erfolgsserie. Die Zürcher hatten zuletzt Visp mit 4:3 nach Verlängerung bezwungen und anschliessend beim EHC Olten einen spektakulären 7:5-Sieg gefeiert. Gegen Bellinzona gelingt es ihnen nun nicht, diesen Schwung in einen dritten Erfolg hintereinander umzuwandeln.

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Kostner verlässt Ambri nach zehn Jahren

Diego Kostner verlässt den HC Ambri-Piotta mit sofortiger Wirkung und setzt seine Karriere beim Milano Hockey Club fort. Damit endet für den 34-jährigen Center eine zehnjährige Ära in der Leventina deutlich früher als ursprünglich erwartet. Ambri begründet den Schritt mit seiner sportlichen Strategie, jüngeren Spielern mehr Raum und Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Kostner war im Sommer 2016 nach Ambri gekommen und absolvierte seither 432 National-League-Spiele für die Biancoblù. Dabei erzielte er 52 Tore und bereitete 77 weitere Treffer vor. In der laufenden Saison kam der Italiener allerdings nur noch dreimal zum Einsatz und blieb ohne Skorerpunkt. Dass Kostners Zeit in Ambri nach dieser Saison enden dürfte, hatte sich bereits abgezeichnet. Sein Vertrag lief ohnehin nur noch bis 2027. Nun erfolgt der Abschied aber bereits Anfang Oktober. Für Ambri bedeutet das, dass eine Position im Kader sofort frei wird und die geplante Verjüngung früher als erwartet konkret umgesetzt wird.

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GC zerlegt den FCZ im Derby – 4:1 nach Traumstart

GC Frauenfussball hat das Zürcher Derby eindrücklich für sich entschieden. Die Grasshoppers schlagen den zuvor in der Meisterschaft noch ungeschlagenen FC Zürich im Letzigrund mit 4:1 und übernehmen damit zumindest vorläufig die Tabellenführung der AXA Women’s Super League. Bereits nach elf Minuten führte GC nach Treffern von Kayla McKenna, Ella Ljustina und Marta Cazalla Garcia mit 3:0. McKenna eröffnete das Derby bereits in der 3. Minute, vier Minuten später erhöhte Ljustina auf 2:0. Als Cazalla Garcia in der 11. Minute einen Penalty zum 3:0 verwandelte, war der FCZ früh schwer angeschlagen. Noch vor der Pause setzte McKenna mit ihrem zweiten persönlichen Treffer zum 4:0 nach. Der FC Zürich fand nach dem Seitenwechsel zwar besser ins Spiel, konnte die Partie aber nicht mehr drehen. Janina Egli erzielte in der 79. Minute den Ehrentreffer zum 1:4. Für den FCZ endet damit nach sieben Meisterschaftsspielen ohne Niederlage die Serie, während GC mit 17 Punkten aus acht Partien vorerst an die Tabellenspitze springt.

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Grasshopper Club Zürich verpflichtet Olaf Janssen als Cheftrainer bis Sommer 2027

Der Grasshopper Club Zürich freut sich, die Verpflichtung von Olaf Janssen als neuen Cheftrainer bekannt zu geben. Der 59-jährige Deutsche übernimmt die erste Mannschaft mit sofortiger Wirkung. Er unterzeichnet einen Vertrag bis Sommer 2027. Olaf Janssen bringt umfangreiche Trainererfahrung aus dem deutschen Fussball mit. Zuletzt stand er beim SV Sandhausen an der Seitenlinie. Davor war er viereinhalb Jahre lang bei Viktoria Köln tätig, wo er zum dienstältesten Cheftrainer der dritten deutschen Profi-Liga wurde, viermal den Mittelrheinpokal gewann und zahlreichen Nachwuchsspielern ihr Debüt in der ersten Mannschaft ermöglichte.

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Lugano reagiert eindrücklich und schlägt die Lakers 5:2

Der HC Lugano meldet sich mit einem überzeugenden Auftritt zurück. Die Tessiner schlagen die Rapperswil-Jona Lakers in der Cornèr Arena mit 5:2 und feiern damit den dritten Saisonsieg. Olli Lycksell bringt Lugano früh in Führung, danach sorgen Lassi Thomson, Zach Sanford, Ramon Tanner und Jere Innala für die weiteren Treffer. Lugano erwischte den perfekten Start. Bereits nach 1:50 Minuten traf Olli Lycksell im Powerplay nach Vorarbeit von Luca Fazzini zum 1:0. Im Mitteldrittel erhöhten Lassi Thomson und Zach Sanford innerhalb von gut vier Minuten auf 3:0. Marlon Graf brachte die Lakers zwar wieder heran, doch Ramon Tanner stellte noch vor der zweiten Pause den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Im Schlussdrittel verkürzte Fabian Maier noch auf 4:2. Lugano liess sich davon aber nicht mehr aus dem Konzept bringen. Als Rapperswil in der Schlussphase den Torhüter vom Eis nahm, traf Jere Innala nach Vorarbeit von Nick Shore und Carl Dahlström zum 5:2 ins leere Tor und sorgte damit für den Schlusspunkt.

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Lausanne dreht 1:3-Rückstand und schlägt Biel 7:4

Der Lausanne HC gewinnt ein wildes National-League-Spiel gegen den EHC Biel-Bienne mit 7:4. Die Waadtländer lagen nach zwei schnellen Bieler Treffern zu Beginn des Mitteldrittels bereits 1:3 zurück, drehten die Partie aber noch vollständig. Nathan Vouardoux erzielte im Schlussdrittel in doppelter Überzahl den entscheidenden Treffer zum 5:4. Jason Fuchs brachte Lausanne bereits nach 2:15 Minuten in Führung, doch Mark Sever glich noch im ersten Drittel aus. Nach der Pause schienen die Gäste das Spiel an sich zu reissen: Cédric Aeschbach traf nach 21:04 Minuten zum 1:2, nur 26 Sekunden später erhöhte Jonah Neuenschwander auf 1:3. Lausanne reagierte mit einem Timeout – und fand danach zurück in die Partie. Ahti Oksanen verkürzte in der 28. Minute, Romain Loeffel stellte in der 35. Minute auf 3:3. Biel ging durch Victor Söderström im Powerplay nochmals 4:3 in Führung, doch nur 14 Sekunden später glich Oksanen mit seinem zweiten Treffer erneut aus. Von diesem Moment an kippte die Partie endgültig auf die Seite der Gastgeber.

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Kloten verliert erneut – Meister Fribourg dreht Partie

Der EHC Kloten steckt immer tiefer in der Krise. Trotz einer Führung durch Keanu Derungs verlieren die Zürcher zuhause mit 1:4 gegen Meister Fribourg-Gottéron und kassieren damit bereits die sechste Niederlage in Serie. Fribourg dreht die Partie im Schlussdrittel mit drei Treffern und klettert auf Rang drei der National League. Nach einem torlosen Startdrittel brachte Derungs Kloten in der 23. Minute mit 1:0 in Führung. Lange sah es danach so aus, als könnte das Team von Michael Liniger seinen Negativlauf stoppen. Simon Seiler glich für Gottéron jedoch in der 37. Minute aus und stellte noch vor der zweiten Pause auf 1:1. Im Schlussdrittel übernahm der Schweizer Meister endgültig das Kommando. Nathan Marchon traf in der 51. Minute zum 2:1 und sorgte später auch für den Schlusspunkt. Dazwischen erhöhte Christoph Bertschy in der 58. Minute auf 3:1. Marchons zweiter Treffer fiel kurz vor Schluss ins leere Klotener Tor.

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Davos dreht Partie gegen Ajoie – Zadina trifft in Unterzahl

Der HC Davos setzt seinen Aufwärtstrend fort und schlägt den HC Ajoie zuhause mit 3:1. Die Jurassier gehen durch Anttoni Honka in Führung, doch Calle Andersson gleicht im Mitteldrittel aus. Im Schlussabschnitt entscheidet Filip Zadina die Partie mit einem Shorthander, ehe Adam Tambellini den dritten Davoser Sieg in Serie absichert. Ajoie erwischte vor 4667 Zuschauern in der Davoser VAT Arena den besseren Start. Captain Anttoni Honka traf nach 11:16 Minuten zum 0:1, vorbereitet von Jerry Turkulainen und Kristian Tanus. Davos benötigte bis zur 26. Minute für die Antwort: Calle Andersson erzielte nach einem Zuspiel von Lars Steiner seinen ersten Saisontreffer und stellte auf 1:1. Die entscheidende Szene folgte im dritten Drittel ausgerechnet während einer Davoser Unterzahl. Sven Jung sass wegen Behinderung auf der Strafbank, als Filip Zadina nach 49:31 Minuten zum 2:1 traf. Ajoie fand danach keinen Weg mehr zurück. Adam Tambellini erhöhte in der 56. Minute nach Vorarbeit von Brendan Lemieux auf 3:1 und sorgte damit für die Entscheidung.

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Genf ringt Bern im Penaltyschiessen nieder

Der SC Bern verpasst die erhoffte Reaktion und verliert zuhause gegen Genève-Servette mit 2:3 nach Penaltyschiessen. Die Berner drehten einen 0:1-Rückstand zwischenzeitlich in eine 2:1-Führung, mussten im Schlussdrittel aber noch den Ausgleich hinnehmen. Im Shootout blieb der SCB ohne Treffer, während Jimmy Vesey für Genf den entscheidenden Versuch verwandelte. Tim Bozon brachte die stark dezimierten Genfer nach 21:22 Minuten in Führung. Dario Rohrbach glich in der 34. Minute aus, ehe Waltteri Merelä im Powerplay kurz vor der zweiten Pause das 2:1 für Bern erzielte. Doch Dave Sutter stellte nach 44:09 Minuten auf 2:2. Danach blieb die Partie bis zum Ende der Verlängerung offen. Der grosse Rückhalt der Gäste war Robert Mayer. Der Genfer Goalie wehrte 34 von 36 Berner Schüssen ab und kam damit auf eine Fangquote von 94,4 Prozent. Im Penaltyschiessen stoppte er sämtliche fünf Versuche des SCB. Für Bern ist es nach den Niederlagen gegen Ajoie und Fribourg-Gottéron bereits die dritte Niederlage in Serie, während Genève-Servette mit zwei Punkten im Gepäck abreist.

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Karting verstehen: Technik, Fahrkunst und der Einstieg in den Rennsport

Karting bringt die Grundlagen des Motorsports auf engem Raum zusammen: Bremsen, Lenken, Beschleunigen und Zweikämpfe. Hinter den kleinen Fahrzeugen steckt eine anspruchsvolle Disziplin, in der saubere Bewegungen, technische Abstimmung und konstante Rundenzeiten entscheidend sind. Der Einstieg kann mit einer Mietkartfahrt beginnen und bis zum internationalen Wettbewerb führen. Dazwischen liegen unterschiedliche Fahrzeuge, Klassen und Organisationsformen. Dieser Einführungsartikel erklärt ihre Zusammenhänge, die wichtigsten Fahrprinzipien und den Weg in den Schweizer Kartsport. Angaben zu Reglementen beziehen sich auf den Stand Oktober 2026.

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Nachwuchs im Autosport: Einstieg, Ausbildung und Wege in den Rennsport

Nachwuchs im Autosport beginnt mit Begeisterung, entwickelt sich aber durch systematisches Lernen. Junge Fahrer müssen Fahrzeuge beherrschen, Regeln verstehen, mit anderen zusammenarbeiten und unter Druck Entscheidungen treffen. Ob daraus engagierter Breitensport oder eine berufliche Rennkarriere entsteht, hängt neben dem Talent auch von Betreuung, Finanzierung und passenden Entwicklungsschritten ab. Karting ist ein verbreiteter Einstieg, doch Nachwuchsförderung reicht weit über die Suche nach künftigen Formel-1-Piloten hinaus. Rundstrecke, Rallye, Slalom und Langstrecke verlangen unterschiedliche Fähigkeiten und eröffnen verschiedene Laufbahnen. Für Schweizer Nachwuchstalente kommt hinzu, dass Lizenzierung, Ausbildung und internationale Rennprogramme früh aufeinander abgestimmt werden müssen.

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Achillessehnenriss – Csillag fällt lange aus

Schwerer Rückschlag für Aurélie Csillag und das Schweizer Frauen-Nationalteam: Die 23-jährige Angreiferin hat sich im Cupspiel des Liverpool FC gegen Birmingham City die Achillessehne gerissen. Untersuchungen bestätigten die schwere Verletzung, nachdem Csillag kurz vor der Pause auf einer Trage vom Feld gebracht worden war. Sie wird sowohl Liverpool als auch der Schweizer Nati lange fehlen. Liverpool bestätigte die Diagnose am Donnerstag offiziell. Wie der englische Klub mitteilte, soll Csillag nun von Spezialisten untersucht werden, bevor die weiteren Behandlungsschritte festgelegt werden. Eine konkrete Ausfalldauer wurde deshalb noch nicht kommuniziert. Bei einer derart schweren Verletzung steht für die Schweizerin zunächst die medizinische Behandlung und anschliessend ein längerfristiger Wiederaufbau im Vordergrund. Für die Schweiz kommt der Ausfall zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt. Bereits am 9. Oktober beginnt gegen Israel die erste Runde der Playoffs zur Weltmeisterschaft 2027. Das Hinspiel findet im ungarischen Mezőkövesd statt, am 13. Oktober folgt das Rückspiel in Sion. Nationaltrainer Rafel Navarro muss dabei ohne Csillag planen und hat Lydia Andrade vom 1. FC Köln als Ersatz aufgeboten.

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Von Burg bleibt beim SCB – Vertrag bis 2030

Christof von Burg bleibt langfristig beim SC Bern. Der 25-jährige Schweizer Torhüter hat seinen ursprünglich 2027 auslaufenden Vertrag nach übereinstimmenden Medienberichten vorzeitig um drei Jahre bis 2030 verlängert. Damit setzt sich der SCB im Werben um den begehrten Goalie durch und nimmt ihn vorerst vom Transfermarkt. Die Verlängerung ist insbesondere deshalb bemerkenswert, weil von Burg zuletzt bei mehreren National-League-Klubs auf Interesse gestossen war. Der EHC Biel beschäftigte sich intensiv mit dem Schweizer und suchte nach einer langfristigen Lösung für die Zeit nach Harri Säteri. Auch Ambri hatte die Situation beobachtet. Noch vor einer Woche berichtete swisshockey.ch über das konkrete Interesse von Biel und Ambri an Christof von Burg. Nun hat sich der Torhüter für einen langfristigen Verbleib in Bern entschieden. Sportlich hat von Burg in dieser Saison erstmals in der National League nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. Beim 4:1-Auswärtssieg des SCB in Kloten überzeugte er bei seinem ersten NL-Einsatz für die Berner, danach stand er auch beim 2:5 gegen Fribourg-Gottéron im Tor. Seine Entwicklung und die Nachfrage auf dem Markt haben den SCB dazu bewogen, frühzeitig Nägel mit Köpfen zu machen.

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Sions neues Stadion nimmt Form an – 450-Millionen-Projekt geht voran

Das geplante neue Stadion des FC Sion ist einen wichtigen Schritt weiter. Der Klub hat das Projekt "Sion 2030" offiziell zur Vorprüfung beim Kanton Wallis und bei der Stadt Sitten eingereicht. Das sogenannte Cervin Coliseum soll das alte Tourbillon langfristig ersetzen und mit Kosten von rund 450 Millionen Franken weit mehr als ein gewöhnliches Fussballstadion werden. Nach den nun veröffentlichten Projektunterlagen sind bei Fussballspielen bis zu 21'000 Plätze vorgesehen, bei Konzerten soll die Kapazität auf rund 33'000 Personen steigen können. Geplant sind unter anderem ein schliessbares Dach, eine fest integrierte Konzertbühne, ein Hotel mit rund 80 Zimmern und weitere kommerzielle Nutzungen. Selbst eine rund um den Gebäudekomplex führende Achterbahn ist Teil der präsentierten Visualisierungen. Christian Constantin treibt das Projekt seit Jahren voran. Nach Angaben von "Le Nouvelliste" soll der Sion-Präsident die Finanzierung des rund 450 Millionen Franken schweren Vorhabens tragen. Der bestehende Tourbillon bleibt zunächst in Betrieb und soll erst ersetzt werden, wenn die neue Arena bereitsteht. Sportlich befindet sich der FC Sion gleichzeitig in einer starken Phase: Zuletzt sorgte auch das Heimspiel gegen den FC Zürich im bestehenden Tourbillon für Schlagzeilen.

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Bündner Derby unter Druck – Chur empfängt Arosa

Im Thomas Domenig Stadion steigt am Samstag um 18.30 Uhr das Bündner Derby zwischen dem EHC Chur und dem EHC Arosa. Beide Mannschaften brauchen dringend Punkte: Chur wartet seit dem starken Saisonauftakt auf den zweiten Sieg, Arosa reist nach zwei deutlichen Niederlagen in Serie in die Kantonshauptstadt. In der Tabelle trennt die beiden Teams vor dem direkten Duell nur ein Punkt. Chur steht nach fünf Spielen bei vier Punkten und belegt Rang sieben. Auf das überzeugende 6:3 zum Auftakt bei den GCK Lions folgten vier Niederlagen gegen Olten, Thurgau, Bellinzona und zuletzt Tabellenführer Basel. Arosa hat aus vier Partien drei Zähler geholt. Nach dem überraschenden 5:2 in La Chaux-de-Fonds kassierte die Mannschaft zuhause gegen Sierre ein 2:8 und ging danach beim EHC Visp mit 0:5 unter. Damit treffen zwei Teams aufeinander, deren Formkurven zuletzt klar nach unten zeigten. Für Arosa war besonders die Partie in Visp ernüchternd: Der EHC lag bereits nach dem ersten Drittel 0:4 zurück und brachte über die gesamte Begegnung 26 Schüsse aufs Tor. Beim 0:5 in der Lonza Arena war die Partie bereits früh praktisch entschieden. Chur hielt gegen Basel länger mit, musste sich dem Leader letztlich aber ebenfalls geschlagen geben.

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Thurgau fordert den ungeschlagenen Meister Sierre

Der HC Thurgau steht am Samstag vor einer der schwierigsten Aufgaben der bisherigen Swiss-League-Saison. Um 18.00 Uhr empfängt der HCT den noch ungeschlagenen Meister HC Sierre in der Güttingersreuti. Während die Thurgauer nach dem 2:6 in La Chaux-de-Fonds eine Reaktion brauchen, reist Sierre mit vier Siegen aus vier Spielen und der gefährlichsten Offensive der Liga nach Weinfelden. Die Unterschiede vor dem direkten Duell sind deutlich. Thurgau hat aus vier Partien drei Punkte geholt und dabei sieben Tore erzielt, Sierre steht bereits bei elf Zählern und beeindruckenden 25 Treffern. Die Walliser schlugen La Chaux-de-Fonds 8:4, die GCK Lions 3:2 nach Verlängerung, Arosa 8:2 und zuletzt Bellinzona 6:3. Thurgau holte seinen einzigen Sieg beim 3:2 nach Penaltyschiessen in Chur. Für die Gastgeber besitzt die Partie zusätzliche Bedeutung: Der Klub hat das Heimspiel vom 3. Oktober als eines seiner Saison-Highlights und als WEGA-Button-Spiel angekündigt. Sportlich wartet dabei ein echter Härtetest gegen den amtierenden Meister, der seine Ambitionen auch für 2026/27 klar formuliert hat. Sierre denkt nach dem Meistertitel inzwischen offen über den nächsten Schritt Richtung National League nach.

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Basel empfängt Visp – Spitzenkampf in der St. Jakob Arena

Der EHC Basel empfängt am Samstag um 18.00 Uhr den EHC Visp in der St. Jakob Arena. Basel führt die Sky Swiss League mit 16 Punkten aus sechs Spielen an und hat nach der Auftaktniederlage in Bellinzona fünfmal in Serie gewonnen. Visp reist mit neun Punkten aus vier Partien und einer zuletzt starken Defensive nach Basel. Der Leader kommt mit viel Selbstvertrauen in dieses Duell. Nach dem 4:5 nach Penaltyschiessen bei den Bellinzona Snakes gewann Basel gegen Thurgau, zweimal gegen Olten, gegen La Chaux-de-Fonds und zuletzt 3:1 in Chur. Visp musste sich bislang nur den GCK Lions geschlagen geben und gewann zuletzt zuhause gegen Arosa deutlich mit 5:0. Auch die Vorgeschichte macht das Duell interessant. Visp hatte Basel in den vergangenen Playoffs im Viertelfinal ausgeschaltet und gehört auch in dieser Saison wieder zu den ambitioniertesten Teams der Liga. In der Saisonvorschau wurde Visp erneut als einer der engsten Titelanwärter eingeordnet. Nun folgt der erste direkte Vergleich der beiden Mannschaften in der neuen Qualifikation.

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Olten unter Druck – La Chaux-de-Fonds kommt mit Rückenwind

Der EHC Olten empfängt am Samstag um 17.30 Uhr den HC La Chaux-de-Fonds im Kleinholz. Für die Solothurner ist die Partie nach drei Niederlagen in Serie bereits richtungsweisend, während der HCC mit einem deutlichen 6:2 gegen Thurgau im Rücken anreist. In der Tabelle trennen die beiden Teams derzeit drei Punkte. Olten startete mit einem spektakulären 9:4-Sieg in Chur in die Meisterschaft, verlor danach aber 2:3 gegen Basel, 2:4 erneut gegen Basel und zuletzt zuhause 5:7 gegen die GCK Lions. Damit kassierte der EHCO in den vergangenen drei Spielen 14 Gegentore. La Chaux-de-Fonds steht nach fünf Partien bei sechs Punkten und besitzt mit 20:20 Toren eine ausgeglichene Bilanz. Der HCC fand zuletzt wieder zurück in die Spur. Beim 6:2 gegen den HC Thurgau zogen die Neuenburger nach einem ausgeglichenen ersten Drittel davon. Yanick Gil Antenen erzielte im Schlussabschnitt einen Doppelpack und entschied die Partie endgültig.

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