Regionen

Weltmeister Guerdat bleibt Nummer 4 der Welt

Steve Guerdat gehört auch nach seinem Weltmeistertitel in Aachen zur absoluten Spitze des internationalen Springreitens. In der aktuell veröffentlichten Longines-Weltrangliste liegt der 44-jährige Jurassier mit 3074 Punkten auf Rang vier und ist damit der bestklassierte Schweizer. Hinter ihm bleibt Martin Fuchs auf Rang 15 ein weiterer Schweizer Vertreter in der erweiterten Weltspitze. Guerdat hatte sich am 23. August in Aachen mit Dynamix de Bélhème zum Weltmeister gekrönt. Die 13-jährige Stute blieb in den entscheidenden Runden ohne Springfehler und bescherte dem Schweizer einen der grössten Erfolge seiner bereits aussergewöhnlichen Karriere. Nur drei Wochen später bestätigte Guerdat seine Form beim hochdotierten CPKC International Grand Prix in Calgary, wo er mit Albführen's Iashin Sitte Rang drei erreichte. Damit hat sich Guerdat nach seinem WM-Triumph nicht zurückgezogen, sondern seine Stellung an der Weltspitze unmittelbar bestätigt. Beim Millionen-Grand-Prix in Calgary musste sich der Schweizer im Stechen lediglich Ben Maher und Lillie Keenan geschlagen geben. Einen nächsten internationalen Start von Guerdat führt die FEI derzeit allerdings noch nicht in seinem offiziellen Kalender.

Weiterlesen

Grossniklaus trainiert bei Gottéron – B-Lizenz-Einsatz möglich

Fribourg-Gottéron reagiert auf seine angespannte Personalsituation in der Defensive. Tim Grossniklaus vom HC La Chaux-de-Fonds nahm am Donnerstag am Eistraining des Schweizer Meisters teil und könnte bereits am Wochenende per B-Lizenz für die Freiburger zum Einsatz kommen. Eine definitive Bestätigung für einen Spieleinsatz liegt allerdings noch nicht vor. Der 31-jährige Verteidiger gehört weiterhin zum Kader des HC La Chaux-de-Fonds, wo er die Nummer 66 trägt. Gottéron-Sportdirektor Gerd Zenhäusern hat Grossniklaus angesichts der Ausfälle in der eigenen Defensive zum Training eingeladen. Nach Angaben aus Freiburg hängt ein möglicher Einsatz davon ab, wie sich die personelle Situation bei den Drachen kurzfristig entwickelt. Grossniklaus bringt reichlich Erfahrung aus beiden höchsten Schweizer Spielklassen mit. In der vergangenen Saison absolvierte er für La Chaux-de-Fonds 47 Qualifikationsspiele und kam dabei auf sieben Tore und elf Assists. Zuletzt stand er beim 6:2-Heimsieg des HCC gegen Thurgau nicht im Aufgebot, nachdem Christian Pinana ins Team zurückgekehrt war. Für Gottéron wäre der routinierte Linksschütze deshalb eine kurzfristig verfügbare zusätzliche Option.

Weiterlesen

Kevin Bozon kehrt zu La Chaux-de-Fonds zurück

Der HC La Chaux-de-Fonds verstärkt seine Offensive mit Kevin Bozon. Der 30-jährige französische Nationalstürmer mit Schweizer Lizenz unterschreibt bei den Neuenburgern bis zum Ende der Saison 2026/27. Bozon hatte während der vergangenen zwei Wochen bereits mit dem HCC trainiert und überzeugte dabei den Trainerstab. Für Bozon ist der Wechsel gleichzeitig eine Rückkehr an eine bekannte Wirkungsstätte. Bereits in der Saison 2015/16 trug der Stürmer das Trikot von La Chaux-de-Fonds und machte dort seine ersten Schritte im Profieishockey. Später spielte er unter anderem für Winterthur und während vier Jahren für den HC Ajoie in der National League. Mit der Verpflichtung reagiert La Chaux-de-Fonds auch auf die personelle Bewegung innerhalb des Kaders. Gleichzeitig wurde der Vertrag mit Noah Böhler auf Wunsch des Spielers und seines Beraters im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Der HCC verändert seine Offensive damit unmittelbar vor dem nächsten Meisterschaftsspiel gegen Olten.

Weiterlesen

Nationalrat sagt Ja zu 200 Millionen für Olympia 2038

Die Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 hat im Parlament eine wichtige Hürde genommen. Der Nationalrat hat dem geplanten Bundesbeitrag von maximal 200 Millionen Franken mit 137 zu 40 Stimmen bei 14 Enthaltungen zugestimmt. Über die Vorlage muss nun noch der Ständerat entscheiden. Die finanzielle Unterstützung des Bundes ist an klare Bedingungen geknüpft. Kantone und Gemeinden müssen zusammen mindestens ebenfalls 200 Millionen Franken beisteuern. Der Bund übernimmt zudem keine Defizitgarantie für die Spiele. Sicherheitskosten sind im vorgesehenen Beitrag von 200 Millionen Franken nicht enthalten und würden zusätzlich anfallen. Für Diskussionen sorgte im Nationalrat auch die Frage einer Volksabstimmung. Ein Antrag, den Bundesbeschluss dem fakultativen Referendum zu unterstellen, scheiterte mit 78 zu 106 Stimmen. Damit ist auf Bundesebene derzeit keine Abstimmung über diesen Planungsbeschluss vorgesehen. Lokale und kantonale Entscheide an Austragungsorten bleiben davon unberührt.

Weiterlesen

Steffi Häberlin wechselt zu Canyon-SRAM

Steffi Häberlin setzt ihre Karriere ab 2027 bei Canyon-SRAM fort. Die 28-jährige Schweizer Strassenmeisterin verlässt SD Worx-Protime nach zwei Jahren und unterschreibt beim deutschen WorldTour-Team einen Vertrag über zwei Saisons. Häberlin hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer der stärksten Schweizer Rundfahrerinnen entwickelt und erhält nun die nächste grosse Chance. Die Thurgauerin kommt aus dem Mountainbike und bestreitet erst seit 2025 regelmässig Strassenrennen auf höchstem Niveau. Trotzdem etablierte sie sich schnell in der WorldTour. 2026 verteidigte sie ihren Schweizer Meistertitel im Strassenrennen, wurde Sechste der Tour de Suisse Women und Zweite beim Festival Elsy Jacobs in Luxemburg. Hinzu kam ihr erster internationaler Profisieg bei der Tour de Gatineau. Bei Canyon-SRAM trifft Häberlin unter anderem auf ihre Schweizer Landsfrau Jasmin Liechti sowie auf das britische Toptalent Zoe Bäckstedt. Für Häberlin ist der Wechsel gleichzeitig ein weiterer Schritt in Richtung vollständiger Konzentration auf den Profisport: Im kommenden Sommer will sie ihr Medizinstudium abschliessen und sich danach ganz dem Radsport widmen.

Weiterlesen

Tsitsipas kommt nach Basel – Swiss Indoors erhalten weiteren prominenten Namen

Die Swiss Indoors Basel erhalten weiteren prominenten Zuwachs: Stefanos Tsitsipas wird beim ATP-500-Turnier in der St. Jakobshalle antreten. Der 28-jährige Grieche, frühere Weltranglistendritte und zweifache Grand-Slam-Finalist, gehört damit zum hochkarätigen Teilnehmerfeld der diesjährigen Ausgabe. Für Tsitsipas ist es zugleich die Rückkehr in die Schweiz nach seinem Turniersieg im Sommer in Gstaad. Tsitsipas hat sich nach einer schwierigen Phase in dieser Saison wieder deutlich nach vorne gearbeitet. Im Juli gewann er das ATP-250-Turnier in Gstaad und holte dort seinen ersten Titel seit fast eineinhalb Jahren. Ende September wurde der Grieche wieder auf Rang 44 der ATP-Weltrangliste geführt. Neben ihm wurden für Basel inzwischen auch Alexander Bublik, Hubert Hurkacz und Alejandro Davidovich Fokina als weitere Teilnehmer bekannt. Für die Swiss Indoors ist die Zusage ein zusätzlicher sportlicher Gewinn. Bereits zuvor standen unter anderem Ben Shelton, Félix Auger-Aliassime, Taylor Fritz, Arthur Fils, Holger Rune, Casper Ruud, Jiří Lehečka und Vorjahressieger João Fonseca im Aufgebot. Aus Schweizer Sicht wird die Ausgabe 2026 zudem durch den Abschied von Stan Wawrinka geprägt, der in Basel einen seiner letzten grossen Auftritte als Profi bestreiten wird.

Weiterlesen

Ambri nimmt Noah Meier ins Visier – auch Quinn bleibt ein Thema

Der HC Ambri-Piotta arbeitet bereits intensiv an seiner Defensive für die Saison 2027/28. Nach Informationen von swisshockey.ch beschäftigen sich die Leventiner auch mit Noah Meier von den SCL Tigers. Gleichzeitig bleibt Benjamin Quinn von den Rapperswil-Jona Lakers ein Thema – in Ambris Verteidigung dürften auf die kommende Saison hin mehrere Veränderungen anstehen. Meier passt gut in das Profil, das Ambri auf dem Schweizer Markt sucht. Der 24-jährige Verteidiger steht bei den SCL Tigers noch bis zum Ende der laufenden Saison unter Vertrag. Der Linksschütze bringt vor allem Mobilität, Tempo und Qualitäten im Spielaufbau mit. In der vergangenen Saison absolvierte Meier 49 National-League-Partien und kam dabei auf ein Tor sowie zwölf Assists. Für Ambri ist die Personalie auch deshalb interessant, weil sich die Defensive für 2027/28 neu formieren dürfte. Mit Tim Heed und Isacco Dotti besitzen zwei erfahrene Verteidiger Verträge, die nach aktuellem Stand im Frühjahr 2027 auslaufen. Gleichzeitig suchen die Leventiner auf dem Schweizer Markt nach Spielern, die das Tempo erhöhen, unter Forechecking-Druck Lösungen finden und langfristig zum Kern der Mannschaft gehören können.

Weiterlesen

Lausanne dreht Wahnsinns-Derby gegen Servette in 101 Sekunden

Der Lausanne HC hat Genève-Servette in einem spektakulären Léman-Derby mit 6:5 nach Penaltyschiessen geschlagen. Weniger als drei Minuten vor Schluss lagen die Waadtländer noch 2:5 zurück, ehe drei Tore innert 101 Sekunden die Partie vollständig drehten. Erik Brännström verwandelte schliesslich den entscheidenden Penalty und sicherte Lausanne den Zusatzpunkt. Genève erwischte den besseren Start und ging durch Simas Ignatavicius früh in Führung. Axel Simic glich für Lausanne aus, Roger Karrer brachte die Gäste erneut nach vorne, ehe Stefan Rüegsegger noch im ersten Drittel das 2:2 erzielte. Im Mitteldrittel übernahm Servette mit Treffern von Matthew Verboon und Dave Sutter die Kontrolle und zog auf 4:2 davon. Als Simon Le Coultre in der 56. Minute das 5:2 erzielte, schien die Partie entschieden. Doch Lausanne reagierte mit einer kaum noch erwarteten Schlussoffensive: Curtis Lazar verkürzte um 57:04 auf 3:5, nur 28 Sekunden später traf Ahti Oksanen zum 4:5. Um 58:45 gelang Drake Caggiula tatsächlich noch der Ausgleich zum 5:5.

Weiterlesen

Kadetten starten gegen CSM Bucuresti in die European League

Die Kadetten Schaffhausen sind mit einem überzeugenden Heimsieg in die neue Saison der EHF European League gestartet. Das Team von Trainer Jonas Wille setzte sich in der BBC Arena gegen CSM Bucuresti mit 39:32 durch und sicherte sich damit zum Auftakt zwei wichtige Punkte. Besonders nach der Pause zogen die Schaffhauser deutlich davon. Die Kadetten lagen gegen den auf dem Papier stärksten Gruppengegner nur einmal kurz zurück. Beim Stand von 2:3 gerieten die Gastgeber ins Hintertreffen, fanden danach aber immer besser in die Partie und übernahmen die Kontrolle. In der zweiten Hälfte setzte sich der Schweizer Cupsieger entscheidend ab und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit. Mit dem 39:32 übernimmt Schaffhausen nach dem ersten Spieltag aufgrund der besseren Tordifferenz die Führung in Gruppe C vor HC Izvidac. Die Kroaten hatten zum Auftakt Chambéry Savoie Mont Blanc Handball knapp mit 34:33 bezwungen. Für die Kadetten geht es bereits am 6. Oktober mit dem nächsten Heimspiel gegen Izvidac weiter.

Weiterlesen

Ken Yaremchuk – der Zuger Punktewirbel, den bis heute keiner vergisst

Ken Yaremchuk gehörte in den 1990er-Jahren zu den spektakulärsten Ausländern des EV Zug. Der Kanadier verband enorme Produktivität mit einer direkten, kraftvollen Spielweise und sammelte in sechs Zuger Saisons Punkte am Fliessband. Heute lebt der frühere NHL-Stürmer wieder in seiner Heimat Kanada – und erhielt erst im März 2026 eine ganz besondere Ehrung. Yaremchuk kam 1990 zum EV Zug und blieb bis 1996 in der Zentralschweiz. Allein in der Qualifikation brachte er es für den EVZ auf 187 Spiele, 116 Tore und 173 Assists – insgesamt 289 Punkte. Rechnet man die Playoffs hinzu, stehen für ihn 220 Pflichtspiele und 322 Punkte im Zuger Trikot zu Buche. Dabei war Yaremchuk weit mehr als ein klassischer Punktesammler. Der 1,80 Meter grosse Center spielte mit tiefem Körperschwerpunkt, konnte das Tempo selbst bestimmen und suchte konsequent den direkten Weg Richtung Tor. Seine Mischung aus Übersicht, Wendigkeit und Durchsetzungsvermögen machte ihn für gegnerische Verteidiger äusserst unangenehm – und für viele Zuger Fans zu einem der prägenden Ausländer jener Zeit.

Weiterlesen

Bellinzona bleibt die Überraschung – starker Saisonstart trotz Dämpfer in Sierre

Die GDT Bellinzona Snakes gehören zu den positiven Überraschungen der noch jungen Swiss-League-Saison. Nach fünf Meisterschaftsspielen stehen die Tessiner bei acht Punkten und damit auf Rang vier – obwohl sie am Dienstag beim HC Sierre nach einer frühen 2:0-Führung noch 3:6 verloren haben. Bellinzona startete mit einem 5:4-Erfolg nach Penaltyschiessen gegen Basel, schlug anschliessend Arosa mit 4:2 und feierte nach der 2:5-Niederlage in Visp einen bemerkenswerten 2:1-Heimsieg gegen Chur. Erst Sierre fügte den Snakes am Dienstag die zweite Niederlage zu. Dabei führten Gioele Pedrazzini und Lenny Schenk Bellinzona bereits im ersten Drittel 2:0 in Front, ehe der amtierende Meister die Partie drehte. Der Zwischenstand ist dennoch bemerkenswert. Bellinzona beendete die vergangene Saison auf dem zehnten und letzten Rang und verpasste die Playoffs. Nun haben die Tessiner bereits drei ihrer ersten fünf Spiele gewonnen und liegen mitten in der oberen Tabellenhälfte. Acht Punkte nach fünf Partien zeigen, dass der gute Auftakt mehr ist als nur ein einzelner Überraschungssieg.

Weiterlesen

Kurashev-Poker spitzt sich zu – Lugano und Zug im Fokus

Der Poker um Philipp Kurashev geht in die entscheidende Phase. Der 26-jährige Schweizer steht weiterhin ohne NHL-Vertrag da und eine Rückkehr in die National League wird immer konkreter. Im Mittelpunkt stehen nun vor allem der HC Lugano und der EV Zug, während auch der SC Bern und die ZSC Lions als Optionen gelten. Besonders Lugano bleibt im Rennen sehr interessant. Kurashev kennt die Bianconeri bereits aus eigener Erfahrung: In der Saison 2020/21 lief er während 13 National-League-Partien für den HCL auf und bereitete dabei neun Treffer vor. Der Klub weiss damit genau, welchen Spielertyp er bekommen würde, während Kurashev das Umfeld, die Cornèr Arena und den Tessiner Hockeyalltag bereits kennt. Auch der EV Zug ist eine sehr ernsthafte Option. Der Klub verfügt über die sportlichen und finanziellen Möglichkeiten, einen Spieler mit Kurashevs NHL-Erfahrung zu integrieren. Gleichzeitig könnte Zug dem Schweizer eine zentrale offensive Rolle bieten. Neben Lugano und Zug bleiben der SC Bern und die ZSC Lions im Kreis der möglichen Destinationen, während andere zuletzt gehandelte Klubs für diesen Entscheid derzeit weniger im Vordergrund stehen.

Weiterlesen

Jovin Trachsel: Das nächste Goalie-Talent der SCL Tigers klopft an

Mit Jovin Trachsel wächst bei den SCL Tigers ein weiterer spannender Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs heran. Der 18-Jährige gehört in der Saison 2026/27 zum Kader der SCL Young Tigers in der U21-Elit und erhielt bereits Einblicke in das Umfeld des Partnerteams EHC Chur. Auch auf internationaler Ebene hat sich Trachsel mit Einsätzen und Aufgeboten für Schweizer Nachwuchs-Nationalteams empfohlen. Trachsel wurde am 8. Oktober 2007 geboren und läuft bei den Young Tigers mit der Nummer 1 auf. In der laufenden U21-Saison stand er bereits als Startgoalie im Einsatz, unter anderem Anfang September gegen Biel. In weiteren Partien gehörte er zum Torhüterduo der Emmentaler. Sein Weg wird dabei nicht ausschliesslich auf Nachwuchsstufe geplant: Während des Sommers sammelte er im Rahmen der Partnerschaft zwischen den SCL Tigers und dem EHC Chur Trainings- und Spielerfahrung im Umfeld des Swiss-League-Klubs. Auch Swiss Ice Hockey hat Trachsel seit mehreren Jahren auf dem Radar. 2025 gehörte er zum Schweizer Aufgebot an der U18-Weltmeisterschaft, im April 2026 folgte das Aufgebot für das U19-Fünf-Nationen-Turnier in Kungsbacka. Für Langnau ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass im eigenen Nachwuchs ein Torhüter mit Perspektive heranwächst.

Weiterlesen

Publireportagen

Wer erinnert sich an Petr Malkov? Das macht die Ambri-Legende heute

Petr Malkov gehört zu jener Generation von Spielern, die den HC Ambri-Piotta Anfang der 1990er-Jahre nachhaltig prägten. Gemeinsam mit Yuri Leonov brachte der Ukrainer eine neue technische und spielerische Qualität in die Leventina und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling. Heute ist es deutlich ruhiger um den inzwischen 66-Jährigen geworden. Malkov kam 1991 nach Ambri und sammelte während seiner Zeit als Spieler für die Biancoblù 121 Skorerpunkte in lediglich 83 Partien – 48 Tore und 73 Assists. Gemeinsam mit Leonov und Schweizer Leistungsträgern wie Peter Jaks gehörte er zu einer Mannschaft, die 1992 und 1993 bis in den Playoff-Halbfinal vorstiess und die Valascia regelmässig zum Kochen brachte. Nach seiner aktiven Laufbahn blieb Malkov dem Eishockey praktisch durchgehend verbunden. Er arbeitete als Trainer, Assistent und Nachwuchsverantwortlicher in der Schweiz, war von 2008 bis 2010 Assistenztrainer bei Torpedo Nischni Nowgorod in der KHL und kehrte später erneut nach Ambri zurück. Seine letzte klar dokumentierte Tätigkeit führte ihn nach Italien zu Hockey Como.

Weiterlesen

SFV rückt von Infantino ab – Unterstützung wird neu geprüft

Gianni Infantino kann vor seiner geplanten Wiederwahl als FIFA-Präsident nicht mehr selbstverständlich mit der Unterstützung aus seiner Schweizer Heimat rechnen. Der Schweizerische Fussballverband überprüft seine bisherige Haltung und will erst nach Gesprächen mit anderen Verbänden entscheiden, ob er den Walliser im März 2027 erneut unterstützt. Einen formellen Entzug der Unterstützung hat der SFV bislang allerdings nicht beschlossen. SFV-Präsident Peter Knäbel bestätigte Mitte September, dass der Verband seine ursprüngliche Haltung zu Infantino überdenkt. Die Schweiz beobachte die Entwicklungen innerhalb der FIFA genau, tausche sich mit anderen Verbänden aus und werde danach ihre Position festlegen. Knäbel verwies gleichzeitig darauf, dass sich der SFV bereits zum Fall Folarin Balogun und zu den umstrittenen Verkaufsplänen rund um «FIFA Forward Enterprise» positioniert habe. Damit wächst zumindest die Unsicherheit über Infantinos Rückhalt in Europa. Frankreich hat seine Unterstützung für dessen Wiederwahl bereits offiziell zurückgezogen, Belgien kündigte ebenfalls an, eine weitere Amtszeit nicht unterstützen zu wollen. Infantino hält dennoch an seiner Kandidatur für die FIFA-Präsidentenwahl vom 18. März 2027 in Rabat fest.

Weiterlesen

SC Bern unter Druck – jetzt muss die Reaktion kommen

Der SC Bern steht nach einem wechselhaften Saisonstart bereits vor wichtigen Wochen. Auf zwei überzeugende Siege gegen Davos und Kloten folgten zuletzt ein 2:3 nach Verlängerung gegen Ajoie und am Dienstag eine 2:5-Niederlage im Zähringer-Derby bei Fribourg-Gottéron. Mit sieben Punkten aus fünf Spielen liegt Bern aktuell nur auf Rang elf der National League. Dabei begann das Derby in Freiburg eigentlich ideal. Rodwin Dionicio brachte den SCB bereits nach zwölf Sekunden in Führung. Fribourg reagierte jedoch schnell, drehte die Partie noch im ersten Drittel und zog bis zur 23. Minute auf 3:1 davon. Dionicio brachte Bern mit seinem zweiten Treffer nochmals auf 2:3 heran, doch Gottéron entschied das Spiel anschliessend mit einem Powerplay-Tor und einem Empty-Netter. Besonders auffällig bleibt die fehlende Konstanz. Der SCB gewann gegen Davos mit 5:2 und in Kloten mit 4:1, verlor davor aber beim ZSC mit 3:5. Gegen Ajoie reichten selbst 41 Torschüsse nicht zum Sieg, und in Freiburg kassierten die Berner nun bereits die dritte Niederlage im fünften Saisonspiel.

Weiterlesen

ZSC mit perfektem Start – wie lange hält die Serie?

Die ZSC Lions haben einen Traumstart in die neue National-League-Saison hingelegt. Nach sieben Spielen stehen die Zürcher bei sieben Siegen und dem Punktemaximum von 21 Zählern. Am Samstag gegen Lausanne wartet nun die nächste Bewährungsprobe für das bislang einzige makellose Team der Liga. Der ZSC gewann zum Auftakt 5:3 gegen Bern, setzte sich danach 4:3 in Langnau durch und schlug Genève-Servette zuhause mit 3:0. Es folgten Siege in Ajoie und Ambri sowie ein 3:2 im Derby gegen Kloten. Am Dienstag kam mit dem 6:3 gegen Biel der siebte Erfolg dazu. Dabei war nicht jeder Sieg souverän. Gegen Langnau drehte der ZSC einen Rückstand, in Ambri musste die Mannschaft ebenfalls reagieren und gegen Biel liessen die Lions nach einer 4:1-Führung nochmals Spannung aufkommen. Genau darin liegt jedoch eine der auffälligsten Qualitäten dieses Saisonstarts: Zürich findet bislang in sehr unterschiedlichen Spielsituationen einen Weg zum Sieg.

Weiterlesen

Basel kämpft weiter um die Schwimm-EM 2027

Basel will die Kurzbahn-Europameisterschaften 2027 in die Schweiz holen – doch ausgerechnet jetzt fällt die entscheidende Phase der Finanzierung an. Swiss Aquatics hat für die Elite- und Masters-EM im Dezember 2027 bereits den Zuschlag unter Auflagen erhalten. Ob der Grossanlass in der St. Jakobshalle tatsächlich stattfinden kann, hängt nun davon ab, ob die noch offene Finanzierung rechtzeitig gesichert wird. Der Verband verfolgt das Basler Projekt seit längerem. Bereits 2024 wurden Gespräche mit einer hochrangigen Basler Delegation geführt, später entstand eine eigene Organisationsstruktur für internationale Meisterschaften. Laut Swiss Aquatics wurde im September 2025 der Zuschlag unter Auflagen erteilt. Als Austragungsort ist die St. Jakobshalle vorgesehen, die für die Meisterschaften zur temporären Schwimmarena umgebaut werden müsste. Sportlich wäre eine Heim-EM für die Schweiz aussergewöhnlich reizvoll. Mit Noè Ponti und Roman Mityukov verfügt Swiss Aquatics über zwei international etablierte Aushängeschilder, zudem erlebt der Schweizer Schwimmsport seit mehreren Jahren eine seiner erfolgreichsten Phasen. Gleichzeitig bleibt jedoch genau jene finanzielle Frage offen, die bereits Mitte September für erhebliche Unsicherheit gesorgt hatte.

Weiterlesen

Empfehlungen

Gott.ch
gourmetnews.ch