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Kobel hält die Null – Dortmund übernimmt nach 1:0 in Stuttgart die Tabellenführung

Borussia Dortmund hat beim VfB Stuttgart einen knappen 1:0-Auswärtssieg gefeiert und die Tabellenführung in der Bundesliga übernommen. Maximilian Beier erzielte in der 70. Minute den einzigen Treffer des Abends. Einen wichtigen Anteil am Erfolg hatte erneut Gregor Kobel, der sein Tor sauber hielt und mehrere gefährliche Stuttgarter Abschlüsse entschärfte. Dortmund tat sich offensiv lange schwer und benötigte bis tief in die zweite Halbzeit, ehe Beier nach einer Hereingabe des eingewechselten Jobe Bellingham aus kurzer Distanz traf. Stuttgart hatte zuvor mehrfach die Chance zur Führung, scheiterte aber entweder an der Genauigkeit oder am Schweizer Nationalgoalie im BVB-Tor. Für Kobel ist es bereits das zweite Zu-null-Spiel in der Bundesliga in Serie. Vor einer Woche hatte Dortmund mit dem Schweizer zwischen den Pfosten den SC Paderborn 3:0 geschlagen. Über diese Partie hatten wir bereits im Beitrag Kobel hält die Null – Dortmund schlägt Paderborn 3:0 berichtet. Mit dem vierten Sieg im vierten Ligaspiel steht der BVB nun bei zwölf Punkten.

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FCZ verpasst Sieg in Überzahl – Boteli rettet Sion einen Punkt

Der FC Zürich hat beim FC Sion trotz mehr als einer Stunde in Überzahl einen möglichen Auswärtssieg verpasst. Philippe Kény brachte die Zürcher bereits in der 5. Minute per Penalty in Führung, ehe Winsley Boteli ebenfalls vom Punkt zum 1:1 ausglich. Sion spielte nach einer Roten Karte gegen Fodé Sylla ab der 27. Minute nur noch zu zehnt. Für den FCZ war die Ausgangslage früh ausgezeichnet. Kény verwandelte den ersten Penalty der Partie souverän, wenig später schwächte sich Sion zusätzlich selbst. Sylla traf Lindrit Kamberi mit offener Sohle oberhalb des Knöchels. Schiedsrichter Luca Piccolo zeigte zunächst Gelb, korrigierte seinen Entscheid nach Intervention des VAR jedoch auf Rot. Trotz Unterzahl fand Sion zurück ins Spiel. Boteli drang in der 36. Minute in den Zürcher Strafraum ein und wurde regelwidrig gestoppt. Der 20-Jährige, der erst am Donnerstag erstmals für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten worden war, verwandelte den anschliessenden Penalty zum 1:1. Für den FCZ folgte die Partie nur wenige Stunden nach der Bestätigung weiterer Verletzungsausfälle – Damienus Reverson und Sebastian Walker fehlen mehrere Wochen.

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Mikolajewski schiesst Luzern mit Hattrick zum 5:1 gegen GC

Der FC Luzern hat die Grasshoppers vor der Länderspielpause deutlich mit 5:1 geschlagen. Daniel Mikolajewski überragte mit drei Treffern in der zweiten Halbzeit, nachdem Tyron Owusu und Oscar Kabwit den FCL bereits innerhalb der ersten neun Minuten auf Siegkurs gebracht hatten. Für GC ist es nach dem 2:5 gegen Sion die zweite klare Niederlage innerhalb weniger Tage. Luzern erwischte einen Traumstart. Owusu erzielte bereits in der 5. Minute das 1:0, nur vier Minuten später erhöhte Kabwit auf 2:0. GC fand danach etwas besser ins Spiel, konnte die Luzerner Führung vor der Pause aber nicht gefährden. Nach einer Stunde verwandelte Mikolajewski einen Penalty zum 3:0 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Mit dem Sieg erhöht Luzern sein Konto nach neun Meisterschaftsspielen auf zwölf Punkte. GC bleibt bei acht Zählern und hat in den beiden jüngsten Partien gegen Sion und Luzern insgesamt zehn Gegentore kassiert. Bereits vor dem Spiel hatten wir die Ausgangslage im direkten Duell zwischen Luzern und den Grasshoppers beleuchtet.

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YB dreht 0:2 gegen Servette – Essende entscheidet mit Doppelpack

Die Young Boys haben im Wankdorf eine bemerkenswerte Aufholjagd hingelegt. Trotz eines 0:2-Rückstands besiegten die Berner Servette mit 3:2 und bleiben damit auch nach neun Spielen in der Super League ungeschlagen. Samuel Essende avancierte mit zwei Treffern in der zweiten Halbzeit zum Matchwinner. Servette erwischte den deutlich effizienteren Start. Marco Burch köpfte die Genfer in der 13. Minute in Führung, Kingstone Mutandwa erhöhte nach einer halben Stunde auf 2:0. YB reagierte jedoch noch vor der Pause: Alan Virginius verkürzte in der 39. Minute und brachte die Berner zurück ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel erhöhte YB den Druck. Essende traf in der 69. Minute zum 2:2 und entschied die Partie sieben Minuten vor dem Ende mit seinem Kopfball zum 3:2. Damit baute die Mannschaft von Gerry Seoane ihre Ungeschlagen-Serie weiter aus. Bereits vor dem Anpfiff hatten wir die Ausgangslage im Duell zwischen YB und dem formstarken Servette beleuchtet.

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Luzern empfängt GC zum direkten Duell der Tabellennachbarn

Der FC Luzern und die Grasshoppers treffen am Samstag um 18.00 Uhr in der Thermoplan Arena aufeinander. Die beiden Mannschaften liegen in der Super-League-Tabelle unmittelbar hintereinander, Luzern besitzt lediglich einen Punkt Vorsprung auf die Zürcher. Für beide bietet das direkte Duell die Gelegenheit, sich vor der Länderspielpause etwas Luft zu verschaffen. Beide Teams holten aus ihren vergangenen drei Meisterschaftsspielen vier Punkte. Luzern schlug Vaduz 2:1, erkämpfte bei den Young Boys ein 3:3 und verlor zuletzt zuhause gegen Basel 2:4. GC spielte zunächst 2:2 gegen den FC Zürich, gewann beim amtierenden Meister Thun 1:0 und musste am Dienstag gegen Sion trotz zwischenzeitlicher Führung eine deutliche 2:5-Niederlage hinnehmen. Für GC ist es bereits die dritte Meisterschaftspartie innerhalb von acht Tagen, während Luzern seit dem vergangenen Sonntag Zeit zur Vorbereitung hatte. Der FCL möchte vor eigenem Publikum insbesondere die Reaktion auf die jüngste Heimniederlage zeigen. Beim 2:4 gegen den FC Basel waren die Innerschweizer zwar bereits nach 30 Sekunden in Führung gegangen, konnten den Vorsprung aber nicht lange verteidigen.

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YB will Ungeschlagen-Serie gegen formstarkes Servette ausbauen

Die Young Boys empfangen am Samstag um 18.00 Uhr den Servette FC zum Duell im Wankdorf. Die Berner sind nach acht Runden der Super League noch ungeschlagen und stehen bei vier Siegen und vier Unentschieden. Servette reist allerdings mit neuem Selbstvertrauen und zwei Auswärtssiegen in Serie nach Bern. YB holte zuletzt beim bis dahin nahezu makellosen FC Lugano ein 2:2. Samuel Essende und Christian Fassnacht drehten einen frühen Rückstand zwischenzeitlich in eine 2:1-Führung, ehe Albian Ajeti zehn Minuten vor Schluss für Lugano ausglich. Mit 16 Punkten gehört die Mannschaft von Gerry Seoane weiterhin zur Spitzengruppe der Super League. Servette hat seinerseits eine schwierige Startphase vorerst gestoppt. Nach dem 1:0-Derbysieg bei Lausanne folgte am Mittwoch ein 4:2 in Thun. Damit haben die Genfer innerhalb weniger Tage sechs Punkte eingefahren und reisen nun zum dritten Auswärtsspiel innerhalb von sieben Tagen. YB musste sich zuletzt im Spitzenspiel beim FC Lugano mit einem 2:2 begnügen.

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FC Zürich verliert Reverson und Walker für mehrere Wochen

Der FC Zürich muss vor dem Auswärtsspiel beim FC Sion zwei weitere Verletzungsausfälle verkraften. Bei Damienus Reverson haben die medizinischen Untersuchungen einen Innenbandriss im Knie ergeben, während Sebastian Walker wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel pausieren muss. Reverson fällt mehrere Wochen aus, Walker voraussichtlich rund drei Wochen. Reverson hatte sich beim 2:1-Heimsieg gegen den FC Vaduz nach rund einer halben Stunde ohne gegnerische Einwirkung am Knie verletzt und musste ausgewechselt werden. Eine genaue Diagnose lag zunächst nicht vor, inzwischen herrscht Klarheit. Beim 22-jährigen Niederländer wurde ein Innenbandriss festgestellt. Damit verschärft sich die ohnehin angespannte Personalsituation des FCZ unmittelbar vor der Partie im Tourbillon. Bereits am Freitag hatten wir über die lange Verletztenliste des FC Zürich vor dem Sion-Spiel berichtet. Nun steht bei Reverson die Diagnose fest, zusätzlich fällt mit Walker ein weiterer Verteidiger aus.

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Servette und FC Zürich trennen sich im Spitzenspiel 0:0

Im Spitzenspiel der AXA Women’s Super League hat es zwischen Servette Chênois und dem FC Zürich keinen Sieger gegeben. Die beiden Spitzenteams trennten sich im Stade des Trois-Chêne 0:0. Servette verteidigt damit die Tabellenführung, während der FCZ auch nach sieben Meisterschaftsspielen ungeschlagen bleibt. Zürich erwischte den besseren Start und kam bereits in der 7. Minute durch Nina Kajzba zu einer ersten guten Möglichkeit. Servette antwortete wenig später mit Chancen von Meriame Terchoun und Magdalena Sobal. Danach neutralisierten sich die beiden Mannschaften zunehmend, klare Torchancen blieben in der intensiven und umkämpften Partie selten. Durch die Punkteteilung bleibt Servette mit 16 Punkten auf Rang 1, Zürich folgt mit 15 Zählern unmittelbar dahinter. Der FCZ weist nach sieben Runden vier Siege und drei Unentschieden sowie ein Torverhältnis von 20:6 auf. Bereits vor der Partie hatten wir die Ausgangslage im Spitzenspiel zwischen Servette und dem FC Zürich beleuchtet.

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Winterthur gewinnt Gipfeltreffen gegen Aarau mit 2:1

Der FC Winterthur hat das Spitzenspiel der Challenge League gegen den FC Aarau mit 2:1 gewonnen. Antonio Marchesano brachte die Gastgeber per Penalty in Führung, Serge Müller glich ebenfalls vom Punkt aus. Théo Golliard entschied die Partie in der 76. Minute zugunsten des FCW. Vor ausverkaufter Kulisse auf der Schützenwiese hatte Winterthur über weite Strecken mehr vom Spiel. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Aarau-Verteidiger David Acquah in der 56. Minute erhöhten die Gastgeber den Druck und wurden durch Golliards Direktabnahme belohnt. Der FCW schliesst die erste Phase der Meisterschaft damit mit 18 Punkten aus neun Partien auf Rang 2 ab. Winterthur bleibt damit erster Verfolger von Leader Stade-Lausanne-Ouchy. Die Waadtländer stehen bei 20 Punkten, haben allerdings erst acht Partien absolviert und treffen am Sonntag auf Yverdon. Bereits vor der Runde hatten wir in unserer Vorschau auf den Challenge-League-Abend das Duell zwischen Winterthur und Aarau als Spitzenspiel hervorgehoben.

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Granit Xhaka wegen Covid-Zertifikat

Gegen Granit Xhaka läuft bei der Luzerner Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren im Zusammenhang mit einem Covid-Zertifikat. Die Behörde bestätigt Ermittlungen gegen den Captain der Schweizer Nationalmannschaft und eine Ärztin. Ob tatsächlich ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt, ist Gegenstand des laufenden Verfahrens – für beide gilt die Unschuldsvermutung. Konkret untersucht die Staatsanwaltschaft, ob es im Zusammenhang mit einer Impfbestätigung zu einer Erschleichung einer falschen Beurkundung oder zu Urkundenfälschung gekommen sein könnte. Nach Informationen von «Blick» soll Xhaka Anfang Oktober von der Staatsanwaltschaft einvernommen werden. Sein Sprecher erklärt, der 33-Jährige stehe den Behörden uneingeschränkt und transparent zur Verfügung. Sportlich befindet sich Xhaka mitten in einer intensiven Phase mit Sunderland und der Schweizer Nationalmannschaft. Erst vor wenigen Tagen führte er seinen englischen Klub bei der Rückkehr auf die europäische Bühne als Captain an – Sunderland feierte dabei gegen AZ Alkmaar einen historischen Europacup-Sieg. Nun rückt neben dem Fussball ein laufendes juristisches Verfahren in den Fokus.

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Lustrinelli erlebt mit Union historische 0:7-Niederlage in München

Mauro Lustrinelli hat mit Union Berlin einen bitteren Abend in München erlebt. Die Mannschaft des Schweizer Trainers verlor beim FC Bayern gleich mit 0:7 und kassierte damit die höchste Bundesliga-Niederlage der Vereinsgeschichte. Michael Olise traf dreimal, Harry Kane doppelt. Jamal Musiala eröffnete das Skore in der 18. Minute, Kane erhöhte per Penalty auf 2:0 und Olise sorgte noch vor der Pause für das 3:0. Nach dem Seitenwechsel trafen Kane, Ismael Saibari und zweimal Olise. Union blieb damit auch im vierten Bundesliga-Spiel unter Lustrinelli ohne Sieg. Aus Schweizer Sicht stand Michel Aebischer in der Berliner Startelf und spielte im zentralen Mittelfeld. Union besitzt nach vier Runden weiterhin nur einen Punkt und weist nun ein Torverhältnis von 4:17 auf. Bereits vor dem Spiel hatten wir den schwierigen Bayern-Härtetest für Mauro Lustrinelli thematisiert.

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Kacuri erstmals für Kosovo aufgeboten – nächster Schritt nach Nati-Wechsel

Dion Kacuri steht erstmals im Aufgebot der kosovarischen A-Nationalmannschaft. Nationaltrainer Franco Foda hat den 22-jährigen Mittelfeldspieler für die vier kommenden Partien der Nations League nominiert. Damit folgt nur wenige Tage nach Kacuris Entscheid gegen die Schweiz der nächste konkrete Schritt seiner internationalen Karriere. Kosovo tritt Ende September und Anfang Oktober gleich viermal in der Liga B der Nations League an. Zum Auftakt wartet am 24. September in Pristina die Republik Irland, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Österreich. Am 1. Oktober trifft Kosovo in Debrecen auf Israel, ehe am 4. Oktober erneut Österreich der Gegner ist. Kacuri gehört zu den neuen Namen in Fodas 27-Mann-Aufgebot. Für den Schweizer Fussball ist die Berufung besonders interessant. Kacuri durchlief mehrere Auswahlstufen des SFV und absolvierte unter anderem acht Partien für die Schweizer U21. Erst am Mittwoch hatten wir über Kacuris Entscheid für Kosovo statt für die Schweiz berichtet. Damals war seine Einladung bereits angekündigt, die definitive Kaderliste aber noch nicht veröffentlicht. Diese Bestätigung liegt nun vor.

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Nati-Aufgebot bremst Rodriguez’ Aufbau bei Torino

Ricardo Rodriguez ist bei Torino zurück – doch ausgerechnet das Schweizer Nationalteam erschwert nun seinen körperlichen Aufbau beim Serie-A-Klub. Wie «Tuttosport» berichtet, hätte Trainer Ignazio Abate die bevorstehende Pause gerne genutzt, um den 34-Jährigen gezielt an die Belastungen des Mannschaftstrainings heranzuführen. Rodriguez gehört jedoch zum Schweizer Aufgebot für die vier Nations-League-Partien zwischen dem 26. September und 6. Oktober. Der Schweizer war erst Anfang September als vereinsloser Spieler nach Turin zurückgekehrt. Weil er während des Sommers keine reguläre Saisonvorbereitung mit einer Mannschaft absolvierte, trainierte Rodriguez zwar individuell, muss sich aber weiterhin an die höheren Belastungen im Klubtraining gewöhnen. Abate hatte nach der Verpflichtung erklärt, Training alleine und tägliche Arbeit mit einer Profimannschaft seien zwei völlig verschiedene Dinge. Damals rechnete der Torino-Coach mit mindestens einer Woche bis zehn Tagen Anpassungszeit. Genau dieser Prozess wird nun unterbrochen. Nach Torinos Serie-A-Spiel am Samstag um 15.00 Uhr in Bologna reist Rodriguez zur Schweizer Nationalmannschaft. Murat Yakin hat den Routinier erneut aufgeboten. Der SFV startet bereits am Montag mit einem Trainingslager in der Südtürkei, bevor innerhalb von elf Tagen vier Nations-League-Partien folgen. Für Torino bleibt damit kaum Gelegenheit, Rodriguez während der Unterbrechung individuell in die gewünschte körperliche Verfassung zu bringen.

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FC Zürich reist mit langer Verletztenliste nach Sion

Der FC Zürich reist mit erheblichen Personalsorgen zum Auswärtsspiel gegen den FC Sion. Nach aktuellem Stand fehlen Marcel Koller mindestens fünf Spieler verletzungsbedingt, wobei insbesondere die Defensive stark betroffen ist. Chris Kablan, Ilan Sauter, Selmin Hodza, Yevhen Morozov und Damienus Reverson stehen für die Partie im Tourbillon nicht zur Verfügung. Am schwersten hat es Kablan erwischt. Der 31-Jährige zog sich beim 2:4 gegen die Young Boys einen Kreuz- und Seitenbandriss zu, wurde bereits operiert und fällt voraussichtlich rund neun Monate aus. Sauter erlitt im Training einen Mittelfussbruch und muss zwei bis drei Monate pausieren. Hodza fehlt wegen eines Muskelfaserrisses sechs bis acht Wochen. Bei Morozov ist öffentlich weiterhin keine detaillierte Diagnose kommuniziert worden, während sich Reverson beim 2:1 gegen Vaduz am vergangenen Wochenende am Knie verletzte. Damit muss Koller seine Mannschaft erneut deutlich umbauen. Besonders in der Abwehr fehlen mehrere Spieler, die zu Saisonbeginn regelmässig eingeplant waren. Über die schwere Verletzung von Chris Kablan hatten wir bereits berichtet. Inzwischen ist klar, dass die Zürcher auch in den kommenden Wochen mit einer stark reduzierten Auswahl in der Defensive auskommen müssen.

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Kobel kehrt zurück – Stuttgart fordert perfekten BVB im Bundesliga-Topspiel

Am Samstagabend steigt in der ausverkauften MHP Arena das Bundesliga-Topspiel zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund. Der BVB reist mit drei Siegen aus drei Meisterschaftsspielen und neun Punkten nach Schwaben, während Stuttgart nach einem schwierigen Saisonstart dringend nachlegen will. Aus Schweizer Sicht steht vor allem Gregor Kobel im Fokus. Dortmund ist als Tabellenzweiter mit der Maximalausbeute in den vierten Spieltag gestartet und gewann zuletzt zuhause mit 3:0 gegen Aufsteiger SC Paderborn. Für den BVB ist es der erste Bundesliga-Saisonstart mit drei Siegen seit elf Jahren. Stuttgart kommt dagegen nach drei Runden auf drei Punkte: Dem 1:5 bei Bayern München folgte ein überzeugendes 4:1 gegen Köln, ehe die Mannschaft von Sebastian Hoeness zuletzt bei Hoffenheim mit 1:2 verlor. Anpfiff ist am Samstag um 18.30 Uhr. Für Gregor Kobel ist die Reise nach Stuttgart eine Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte. Der Schweizer Nationalgoalie stieg 2020 mit dem VfB in die Bundesliga auf und wechselte ein Jahr später nach Dortmund. Kobel hielt in zwei der ersten drei Ligaspiele dieser Saison zu null und blieb auch beim jüngsten 3:0-Erfolg des BVB gegen Paderborn ohne Gegentreffer. Der zweite Schweizer im Fokus fehlt dagegen: VfB-Verteidiger Luca Jaquez macht nach seiner Verletzung Fortschritte, ist gegen Dortmund aber noch keine Option.

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Lausanne verliert Captain Custodio für drei bis vier Wochen

Lausanne-Sport muss mehrere Wochen auf Captain Olivier Custodio verzichten. Der 31-jährige Mittelfeldspieler hat sich im Training verletzt und fällt nach Angaben des Klubs voraussichtlich drei bis vier Wochen aus. Die medizinischen Untersuchungen ergaben eine Verletzung am Bizeps des linken Oberschenkels. Custodio zog sich die Verletzung im Verlauf dieser Woche zu. Damit trifft Lausanne der Ausfall eines seiner wichtigsten Führungsspieler ausgerechnet vor dem Heimspiel gegen Tabellenführer FC Lugano am Sonntag. Der Captain hat in der laufenden Saison sieben Partien in der Super League sowie eine Begegnung im Schweizer Cup bestritten. Für Custodio ist es innerhalb weniger Tage bereits die zweite erzwungene Pause. Wegen seiner vierten Gelben Karte hatte er am vergangenen Wochenende beim Léman-Derby gegen Servette gesperrt gefehlt. Über Custodios damalige Sperre und die weiteren Ausfälle der Runde hatten wir bereits berichtet. Nun verhindert eine Muskelverletzung seine schnelle Rückkehr auf den Platz.

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On holt Mbappé und steigt gross in den Fussball ein

Die Schweizer Sportmarke On wagt den grossen Schritt in den Fussball und verpflichtet dafür einen der prominentesten Spieler der Welt. Kylian Mbappé soll den Einstieg des Zürcher Unternehmens in den globalen Fussballmarkt anführen. Gleichzeitig übernimmt Frankreich-Legende Thierry Henry bei On die Funktion als Director of Football. Wie die «Financial Times» am Freitag berichtet, wechselt Mbappé nach einer fast zwei Jahrzehnte dauernden Verbindung mit Nike zu On. Der 27-jährige Stürmer von Real Madrid soll dabei deutlich mehr sein als ein klassischer Werbeträger: Er wird in die Entwicklung und Erprobung der geplanten Fussballprodukte eingebunden. Die ersten eigenen Fussballschuhe von On sollen 2027 auf den Markt kommen, später sind auch Trikots, weitere Bekleidung und Lifestyle-Produkte vorgesehen. Für die Schweizer Marke ist der Schritt strategisch von grosser Bedeutung. On wurde 2010 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Zürich und machte sich zunächst mit Laufschuhen einen Namen, ehe unter anderem Tennis zu einem weiteren wichtigen Geschäftsfeld wurde. Dort arbeitet das Unternehmen seit 2019 eng mit Roger Federer zusammen. Nun soll ein ähnlicher Ansatz im weltweit bedeutenden Fussballmarkt funktionieren – mit Mbappé als sportlichem Aushängeschild und Henry als Verantwortlichem für den Aufbau des neuen Bereichs.

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Ronaldo bleibt Portugals Fixpunkt – Jorge Jesus nominiert den 41-Jährigen

Cristiano Ronaldo setzt seine Karriere in der portugiesischen Nationalmannschaft auch unter dem neuen Nationaltrainer Jorge Jesus fort. Der 41-Jährige steht im ersten Aufgebot des früheren Al-Nassr-Trainers für die kommenden Spiele der Nations League. Damit beginnt für Portugals Rekordspieler nach der WM 2026 ein weiteres Kapitel im Nationalteam. Jorge Jesus berief am Freitag insgesamt 25 Spieler für die vier Partien gegen Wales, Norwegen und Dänemark. Neben Ronaldo gehören unter anderem Bruno Fernandes, Bernardo Silva, Vitinha, João Neves, Rafael Leão, João Félix und Gonçalo Ramos zum Kader. Gegenüber dem WM-Aufgebot gibt es mehrere Änderungen: Samuel Soares, Nuno Tavares, João Palhinha und Fábio Silva gehören zu den neuen Namen im Aufgebot. Für Ronaldo ist die Nominierung zugleich die Bestätigung, dass sein Abschied von der WM-Bühne nicht das Ende seiner Länderspielkarriere bedeutet. Der Captain steht derzeit bei 233 Einsätzen und dem Weltrekord von 146 Länderspieltoren. Auf Klubebene blieb der Portugiese zuletzt beim 1:1 von Al-Nassr gegen Al-Khaleej ohne Treffer. Damit steht er weiterhin bei 979 Karrieretoren, wie wir im Beitrag über Ronaldos jüngsten Auftritt mit Al-Nassr berichtet haben.

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