Thematisch

Brasilien wendet nächste Enttäuschung ab – Seleção dreht 1:2 gegen Australien

Brasilien hat nach einem schwierigen Start in den neuen WM-Zyklus zumindest vorerst für etwas Ruhe gesorgt. Die Seleção gewinnt das zweite Testspiel gegen Australien in Brisbane mit 4:2, muss dabei aber einen 1:2-Rückstand drehen. Vanderson, Raphinha, Bruno Guimarães und Vinícius Júnior erzielen die brasilianischen Tore. Dabei beginnt die Partie für Brasilien optimal. Vanderson trifft bereits in der 3. Minute zum 1:0. Australien lässt sich davon jedoch nicht beeindrucken: Alessandro Circati gleicht in der 28. Minute aus, nur fünf Minuten später dreht Connor Metcalfe die Begegnung. Erst ein von Raphinha verwandelter Penalty unmittelbar vor der Pause verhindert, dass Brasilien mit einem Rückstand in die Kabine muss. Der Erfolg war für die Mannschaft von Carlo Ancelotti wichtig. Nach dem enttäuschenden 1:1 im ersten Test gegen Australien und dem frühen Ausscheiden an der WM 2026 war der Druck auf die Seleção bereits wieder gestiegen. Ancelotti reagierte mit sieben Änderungen in der Startelf und stellte sein System um. Nach der Pause zeigte Brasilien eine deutlich bessere Leistung und verhinderte damit eine weitere Enttäuschung.

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England reagiert in Prag – Gordon und Kane treffen beim 2:0

England hat auf die Auftaktniederlage gegen Spanien reagiert und in der Nations League die ersten drei Punkte geholt. Die Mannschaft von Thomas Tuchel gewinnt auswärts gegen Tschechien mit 2:0. Anthony Gordon und Harry Kane erzielen nach der Pause die Tore für die lange in Überzahl spielenden Engländer. Der entscheidende Moment der Partie ereignet sich bereits in der ersten Halbzeit. Pavel Šulc trifft Elliot Anderson bei einem Zweikampf zu spät. Schiedsrichter Halil Umut Meler zeigt zunächst Gelb, korrigiert seine Entscheidung nach dem Eingreifen des VAR und schickt den Tschechen in der 25. Minute vom Platz. England übernimmt danach die Kontrolle, muss sich bis zur Pause aber mit dem 0:0 begnügen. Nach dem Seitenwechsel geht es schnell: In der 47. Minute schlägt Trent Alexander-Arnold eine präzise Flanke von rechts in den Strafraum, Gordon köpft zum 1:0 ein. Harry Kane sorgt in der 69. Minute mit dem 2:0 für die Entscheidung. Der englische Captain bleibt damit auch im Nationalteam ein zentraler Faktor. Erst im August wurde der Bayern-Torjäger nach seiner herausragenden Klub-Saison zu Deutschlands Fussballer des Jahres 2026 gewählt.

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Basel gewinnt auch in Chur – fünfter Sieg in Serie für den Tabellenführer

Der EHC Basel setzt seinen starken Saisonstart in der Swiss League fort. Die Basler gewinnen auswärts beim EHC Chur mit 3:1 und feiern damit bereits den fünften Sieg in Folge. David Hamr, Dario Kummer und Gianluca Barbei erzielen die Treffer für den Tabellenführer. Basel erwischt im Thomas Domenig Stadion den besseren Start. Hamr bringt die Gäste bereits in der 3. Minute mit 1:0 in Führung. Chur reagiert zwar und gleicht in der 15. Minute durch Luca Wyss zum 1:1 aus, doch nach der ersten Pause übernimmt Basel wieder das Kommando. Kummer trifft in der 22. Minute zum 2:1, Barbei erhöht in der 36. Minute auf 3:1. Damit setzt Basel seine beeindruckende Serie fort. Schon beim 4:2 im zweiten Belchen-Derby gegen Olten hatten die Basler ihren vierten Sieg hintereinander gefeiert. Nur zwei Tage später folgt in Graubünden der nächste Erfolg.

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Sierre dreht 0:2 gegen Bellinzona und gewinnt 6:3

Der HC Sierre setzt seinen starken Saisonstart fort und schlägt die GDT Bellinzona Snakes zuhause mit 6:3. Dabei geraten die Walliser zunächst 0:2 in Rückstand, drehen die Partie aber noch im Mitteldrittel komplett. Samuel Asselin und Noah Berthoud gehören mit je zwei Treffern zu den Matchwinnern. Bellinzona startet deutlich besser und geht durch Gioele Pedrazzini in der 5. Minute sowie Lenny Schenk in der 14. Minute mit 2:0 in Führung. Kurz vor der ersten Pause bringt Asselin Sierre mit dem 1:2 zurück ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel folgen innerhalb von knapp sieben Minuten drei weitere Walliser Treffer: Niccolo Mansueto gleicht aus, Asselin trifft zum 3:2 und Noah Berthoud erhöht auf 4:2. Damit bleibt Sierre auch nach vier Meisterschaftsspielen ungeschlagen und steht nun bei elf Punkten. Schon beim 8:2-Auswärtssieg in Arosa hatte der Titelverteidiger seine enorme Offensivkraft gezeigt. Gegen Bellinzona braucht es diesmal allerdings zunächst eine deutliche Reaktion nach einem schwachen Start.

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GCK Lions gewinnen Spektakel in Olten – 7:5 nach wildem Schlagabtausch

Die GCK Lions feiern einen spektakulären 7:5-Auswärtssieg beim EHC Olten. Die Zürcher führen nach dem ersten Drittel bereits mit 3:0, müssen im Mittelabschnitt aber den kompletten Ausgleich zum 4:4 hinnehmen. Im Schlussdrittel setzen sich die Gäste erneut ab und sichern sich ihren zweiten Sieg in Folge. Olten erlebt damit den nächsten bitteren Abend. Nach dem 2:3 und 2:4 gegen Basel kassieren die Solothurner die dritte Niederlage hintereinander. Besonders schmerzhaft ist diesmal der Spielverlauf: Nach einem völlig missratenen Start kämpfen sich die Gastgeber eindrücklich zurück, schaffen den Ausgleich – und stehen am Ende trotzdem ohne Punkt da. Für die GCK Lions bestätigt sich dagegen der Aufwärtstrend. Schon vor der Partie war klar, dass die Zürcher mit Rückenwind ins Kleinholz reisen würden. In unserer Vorschau auf Olten gegen die GCK Lions hatten wir den Druck auf den EHCO und den ersten Zürcher Saisonsieg gegen Visp bereits eingeordnet.

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La Chaux-de-Fonds schlägt Thurgau 6:2 – Gil Antenen macht den Deckel drauf

Der HC La Chaux-de-Fonds meldet sich in der Swiss League mit einem 6:2-Heimsieg gegen den HC Thurgau zurück. Nach einem ausgeglichenen Startdrittel ziehen die Neuenburger im Mittelabschnitt davon und lassen sich auch vom zwischenzeitlichen Thurgauer Anschlusstreffer nicht mehr aus der Ruhe bringen. Yanick Gil Antenen entscheidet die Partie mit einem Doppelpack im Schlussdrittel endgültig. Jason Akeson bringt den HCC in der 11. Minute mit 1:0 in Führung, doch Thurgau antwortet umgehend: Livio Truog gleicht im Powerplay zum 1:1 aus. Im Mitteldrittel übernehmen die Gastgeber die Kontrolle. Toms Andersons trifft in der 26. Minute zum 2:1, Riley Damiani erhöht gut sechs Minuten später auf 3:1. Nach 40 Minuten besitzt La Chaux-de-Fonds damit erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung. Für den HCC ist der Erfolg nach zwei Niederlagen in Folge besonders wichtig. Die Neuenburger hatten zuletzt zuhause 2:5 gegen Arosa und danach 3:4 in Basel verloren. Bereits vor der Partie war deshalb klar, dass eine Reaktion nötig war – die Ausgangslage hatten wir in der Vorschau auf La Chaux-de-Fonds gegen Thurgau eingeordnet.

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Visp fertigt Arosa 5:0 ab – Walliser entscheiden Partie im Startdrittel

Der EHC Visp setzt seinen starken Saisonstart in der Swiss League fort. Die Walliser schlagen Aufsteiger EHC Arosa in der Lonza Arena klar mit 5:0 und holen damit den dritten Sieg im vierten Meisterschaftsspiel. Die Partie ist praktisch schon nach dem ersten Drittel entschieden: Visp führt nach 20 Minuten bereits mit 4:0. Auch danach bleiben die Gastgeber klar auf Kurs. Im Mitteldrittel erhöht Visp auf 5:0, während Arosa offensiv keine Antwort findet. Im Schlussabschnitt fallen keine weiteren Treffer mehr. Damit feiert Visp gleichzeitig den ersten Shutout vor eigenem Publikum in dieser Saison. Für die Walliser bestätigt sich damit die gute Frühform. Bereits vor der Partie hatte der EHC Visp mit sechs Punkten aus drei Spielen einen stabilen Saisonstart hingelegt. Gegen Arosa folgt nun der bisher deutlichste Sieg.

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Zug überrollt die Lakers im Mitteldrittel – EVZ gewinnt 5:2

Der EV Zug findet nach zwei Niederlagen zurück auf die Siegerstrasse und gewinnt auswärts bei den Rapperswil-Jona Lakers mit 5:2. Die Zentralschweizer entscheiden die Partie mit einem furiosen Mitteldrittel, in dem sie vier Treffer erzielen. Besonders bitter für die Lakers: Gleich mehrfach schlägt Zug kurz vor der zweiten Pause zu. Jacob Moverare bringt den EVZ im ersten Drittel in Führung. Im Mittelabschnitt erhöht Jan Kovar auf 2:0, ehe Gian-Marco Wetter im Powerplay auf 1:2 verkürzt. Danach folgt die entscheidende Phase: Sven Senteler, Nik Petrovic und Gregory Hofmann bauen den Vorsprung bis eine Sekunde vor der zweiten Sirene auf 5:1 aus. Kevin Labanc kann im Schlussdrittel nur noch Resultatkosmetik betreiben. Für Zug ist der Sieg eine wichtige Reaktion nach dem 3:5 in Langnau. Die Ausgangslage vor dem Spiel hatten wir bereits im Vorbericht zum Duell zwischen den Lakers und dem EV Zug beleuchtet. Rapperswil wiederum verpasst nach den Erfolgen gegen Davos und Ajoie den dritten Sieg in Serie.

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Servette mit viertem Sieg in Serie – Genf schlägt Kloten 4:0

Genève-Servette setzt seine starke Serie fort und schlägt den EHC Kloten zuhause klar mit 4:0. Sakari Manninen und Jimmy Vesey treffen bereits im Startdrittel im Powerplay, Johnny Kneubuehler und Simon Le Coultre erhöhen im Mitteldrittel. Stéphane Charlin hält erneut die Null und führt Genf damit zum vierten Sieg in Folge. Die Partie ist bereits nach 40 Minuten praktisch entschieden. Manninen eröffnet das Skore in der 15. Minute nach Vorarbeit von Jesse Puljujärvi in Überzahl. Nur drei Minuten später lenkt Vesey einen Schuss von Vili Saarijärvi zum 2:0 ab. Im Mitteldrittel sorgen Kneubuehler und Le Coultre mit zwei weiteren Treffern für klare Verhältnisse. Damit bestätigt Servette seinen starken Aufwärtstrend. Nach drei Niederlagen zum Saisonstart haben die Genfer nun vier Partien hintereinander gewonnen und stehen mit zwölf Punkten auf Rang zwei. Bereits am Sonntag hatte Manninen Genève-Servette mit einem Doppelpack zum 2:0-Sieg in Biel geführt. Kloten kassiert dagegen bereits die fünfte Niederlage in Serie.

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Ajoie überrascht Lausanne – Jurassier feiern 3:0-Heimsieg

Der HC Ajoie setzt seinen bemerkenswerten Saisonstart fort. Die Jurassier bezwingen den Lausanne HC in der Raiffeisen Arena mit 3:0 und feiern damit einen weiteren wichtigen Erfolg gegen einen nominell deutlich stärker eingeschätzten Gegner. Besonders stark: Ajoie hält gegen die Waadtländer hinten die Null. Für Lausanne ist die Niederlage ein weiterer Rückschlag in einer bislang durchzogenen Startphase. Die Waadtländer waren bereits mit mehreren Ausfällen und angeschlagenen Leistungsträgern ins Jura gereist. Ajoie nutzt die Situation konsequent und bestätigt erneut, dass die Mannschaft in dieser Saison deutlich stabiler und konkurrenzfähiger auftritt als noch in den vergangenen Jahren. Der Sieg gegen Lausanne passt damit perfekt in das bisherige Bild der Jurassier. Erst vor wenigen Tagen hatte Ajoie auswärts beim SC Bern mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. Nun folgt gegen Lausanne bereits das nächste Ausrufezeichen.

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Aeschlimann mit 45 Paraden – Davos schlägt Ambri 3:0

Der HC Davos stoppt den starken Saisonstart des HC Ambri-Piotta und gewinnt in der Gottardo Arena mit 3:0. Matchwinner der Bündner ist Sandro Aeschlimann: Der HCD-Goalie wehrt sämtliche 45 Schüsse der Leventiner ab und feiert einen eindrücklichen Shutout. Erst in den letzten Minuten macht Davos den Auswärtssieg endgültig perfekt. Das Resultat täuscht über den lange Zeit engen Spielverlauf hinweg. Ambri setzt Davos immer wieder unter Druck und beschäftigt Aeschlimann intensiv, findet aber während der gesamten 60 Minuten keinen Weg am Schweizer Nationalgoalie vorbei. Auf der Gegenseite reicht dem HCD zunächst ein Treffer, um bis tief ins Schlussdrittel mit 1:0 zu führen. Erst in der 57. Minute fällt die Vorentscheidung, danach sorgt Davos mit dem dritten Treffer für den 3:0-Endstand. Für Ambri ist es nach dem starken Saisonstart ein Rückschlag vor eigenem Publikum. Noch am Samstag hatten die Leventiner das Tessiner Derby in Lugano mit 5:3 gewonnen. Die Ausgangslage vor der Partie gegen Davos hatten wir in der Vorschau auf das Duell in der Gottardo Arena beleuchtet.

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Fribourg gewinnt Zähringer-Derby – Gottéron schlägt Bern 5:2

Fribourg-Gottéron entscheidet das erste Zähringer-Derby der Saison für sich. Der Schweizer Meister schlägt den SC Bern in der BCF Arena mit 5:2. Die Freiburger reagieren auf den frühen Rückstand stark und legen den Grundstein für den Derbysieg noch im ersten Drittel. Dabei startet Bern besser in die Partie. Rodwin Dionicio bringt die Gäste bereits in der 12. Minute in Führung. Gottéron benötigt jedoch nicht lange für die Antwort: Christoph Bertschy gleicht in Unterzahl aus, danach trifft Jacob de la Rose im Powerplay. Bis zur 23. Minute zieht Fribourg auf 3:1 davon und übernimmt damit die Kontrolle über das Derby. Dionicio sorgt zur Spielmitte mit seinem zweiten persönlichen Treffer nochmals für Spannung. Der SCB kommt auf 2:3 heran, kann die Partie aber nicht mehr drehen. Fribourg bringt den Vorsprung über die entscheidende Phase und baut ihn bis zum Ende auf 5:2 aus. Damit setzt Gottéron seinen guten Saisonstart fort und bestätigt den starken Auftritt beim 4:2 gegen Lausanne.

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Wahnsinn in Langnau – Tigers drehen 0:3 gegen Lugano zum 4:3

Was für ein Comeback der SCL Tigers: Die Emmentaler drehen gegen den HC Lugano einen 0:3-Rückstand und gewinnen noch mit 4:3. Sämtliche vier Langnauer Treffer fallen im Schlussdrittel. Für die Tessiner wird die Situation dagegen immer unangenehmer – Lugano bleibt am Tabellenende. Lange deutet in der emmental versicherung arena alles auf einen Auswärtssieg hin. Lugano erarbeitet sich einen komfortablen Drei-Tore-Vorsprung und nimmt diesen bis weit ins letzte Drittel mit. Doch dann kippt die Partie innerhalb von nur 13 Minuten komplett: Juuso Riikola, Nando Eggenberger, Flavio Schmutz und Jonathan Dahlén treffen zwischen der 44. und 57. Minute für die Tigers. Für Langnau ist es bereits der zweite bemerkenswerte Heimsieg innerhalb weniger Tage. Schon beim 5:3 gegen den EV Zug hatten die Emmentaler einen Fehlstart korrigiert und die Partie noch gedreht. Gegen Lugano fällt die Wende nun noch spektakulärer aus.

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Publireportagen

ZSC bleibt makellos – Lions schlagen Biel 6:3 und feiern siebten Sieg

Die ZSC Lions bleiben in der National League auch nach sieben Spielen ohne Niederlage. Zürich bezwingt den EHC Biel in der Swiss Life Arena mit 6:3 und feiert damit den siebten Sieg im siebten Meisterschaftsspiel. Nach einem furiosen Start lassen die Lions die Seeländer zwischenzeitlich nochmals herankommen, bringen den Erfolg am Ende aber souverän über die Zeit. Der ZSC legt los wie die Feuerwehr: Bereits nach weniger als sieben Minuten steht es 3:0, zwei der drei Treffer fallen im Powerplay. Nach etwas mehr als 14 Minuten erhöhen die Zürcher sogar auf 4:1. Biel gibt sich jedoch nicht geschlagen und verkürzt durch Yanick Sablatnig in der 25. Minute sowie Cédric Aeschbach in der 35. Minute auf 3:4. Im Schlussdrittel zeigt der ZSC dann erneut seine Klasse. Simon Knak verwertet in der 46. Minute einen Abpraller im Powerplay zum 5:3, ehe Denis Malgin drei Minuten vor Schluss ins leere Tor trifft. Damit setzen die Lions ihre beeindruckende Serie fort. Bereits beim 3:2-Derbysieg gegen Kloten hatte der ZSC seine makellose Bilanz gewahrt.

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Spanien überrollt Kroatien – Yamal glänzt beim 4:1 mit Doppelpack

Spanien bleibt das Mass der Dinge im internationalen Fussball. Der Weltmeister bezwingt Kroatien im Ramón Sánchez-Pizjuán von Sevilla mit 4:1 und feiert damit den zweiten Sieg im zweiten Nations-League-Spiel. Überragender Mann ist Lamine Yamal mit zwei Toren und einer Vorlage. Yamal benötigt gerade einmal rund 70 Sekunden für die Führung und bringt Spanien mit seinem frühen Treffer sofort auf Kurs. Dion Beljo gleicht für Kroatien in der 28. Minute zwar zum 1:1 aus, doch die Antwort folgt praktisch umgehend: Marc Pubill köpft nach Yamals Vorarbeit zum 2:1 ein. Nach der Pause sorgt Yamal mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung, ehe Nico Williams kurz vor Schluss den Endstand herstellt. Die spanische Erfolgsserie nimmt damit immer beeindruckendere Dimensionen an. Nach dem 3:2 bei England gewinnt die Mannschaft von Luis de la Fuente auch das zweite Spiel der neuen Nations-League-Kampagne und steht bei sechs Punkten. Gleichzeitig ist Spanien nun seit 40 Länderspielen ungeschlagen. Erst im Juli hatte sich die Selección in New York zum Weltmeister gekrönt – von einem Leistungsabfall nach dem grossen Triumph ist nichts zu erkennen.

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Souveräne Schweiz gewinnt 3:0 in Schottland – perfekter Nations-League-Start

Die Schweizer Nationalmannschaft setzt ihren perfekten Start in die Nations League fort. Das Team von Murat Yakin gewinnt im Hampden Park gegen Schottland souverän mit 3:0 und steht nach zwei Partien bei sechs Punkten und 6:0 Toren. Ricardo Rodriguez, Nico Elvedi und Zeki Amdouni erzielen die Treffer für die Nati. Die Partie erhält bereits nach zehn Minuten eine entscheidende Richtung. Jack Hendry stoppt Dan Ndoye unmittelbar vor dem Strafraum als letzter Mann und sieht nach der VAR-Überprüfung die Rote Karte. Den folgenden Freistoss verwandelt Rodriguez in der 12. Minute sehenswert zum 1:0. Nach der Pause erhöhen Elvedi in der 55. und Amdouni in der 82. Minute. Damit bestätigt die Schweiz den starken Auftakt vom Wochenende. Bereits beim 3:0-Auswärtssieg gegen Nordmazedonien überzeugte die Nati. Nun folgt ohne Granit Xhaka und Breel Embolo der zweite klare Auswärtserfolg innerhalb weniger Tage.

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Vom WM-Halbfinalisten zum Fussball-Zwerg – Bulgariens tiefer Fall

1994 gehörte Bulgarien zu den vier besten Fussball-Nationen der Welt. Hristo Stoichkov, Krasimir Balakov und Emil Kostadinov führten das Land bei der WM in den USA sensationell bis in den Halbfinal. 32 Jahre später ist von dieser Herrlichkeit kaum noch etwas übrig: Nach dem 1:2 gegen Luxemburg kam Bulgarien am Dienstagabend zuhause gegen Estland nicht über ein 0:0 hinaus. Damit ist der Fehlstart in die neue Nations League perfekt. Ausgerechnet in Liga C holte Bulgarien aus den ersten beiden Heimspielen gegen Luxemburg und Estland nur einen Punkt und erzielte lediglich einen Treffer. Früher bezwang die Mannschaft Deutschland bei einer Weltmeisterschaft, heute sind selbst Siege gegen kleinere europäische Nationen längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Der Niedergang zieht sich mittlerweile über mehr als zwei Jahrzehnte. Seit der EM 2004 hat Bulgarien kein grosses Turnier mehr erreicht. Auch die WM 2026 wurde deutlich verpasst: In sechs Qualifikationsspielen gelangen lediglich drei Tore, während die Mannschaft 19 Gegentreffer kassierte. In der FIFA-Weltrangliste steht Bulgarien aktuell nur noch auf Position 85.

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Euro Hockey Tour: Schweizer Frauen-Nati startet mit verändertem Kader gegen Schweden

Für die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft wird es ernst: Am Mittwoch startet das Team bei der Euro Hockey Tour im finnischen Lahti gegen Schweden ins Turnier. Nationaltrainerin Shannon Miller musste ihr Aufgebot unmittelbar vor der Reise noch auf mehreren Positionen verändern. Vier Spielerinnen stehen der Schweiz nicht zur Verfügung. Trotzdem reist die Nati mit guten Erinnerungen nach Finnland: Beim ersten Turnier unter Miller im August gelangen Siege gegen Schweden und Finnland.

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