Spiele

Kloten unter Druck – Meister Fribourg kommt mit Rückenwind

Der EHC Kloten steht heute Abend vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Um 19.45 Uhr empfängt das Team von Michael Liniger den amtierenden Meister Fribourg-Gottéron. Kloten wartet inzwischen seit vier Spielen auf einen Sieg, während die Freiburger zuletzt mit einem 5:2 gegen den SC Bern überzeugten. Der EHC Kloten startete mit Siegen gegen Rapperswil und Lugano ordentlich in die Saison, hat danach aber deutlich an Schwung verloren. Auf die 3:4-Niederlage nach Verlängerung in Ajoie folgten ein 1:4 gegen Bern, ein 0:6 gegen Biel, ein knappes 2:3 bei den ZSC Lions und zuletzt ein 0:4 in Genf. Damit blieb Kloten in zwei der vergangenen drei Partien ohne eigenen Treffer. Fribourg präsentiert sich dagegen stabiler. Der Meister gewann gegen Lausanne, Davos und die SCL Tigers und nahm auch aus Genf einen Punkt mit. Zuletzt setzte sich Gottéron im Zähringer-Derby 5:2 gegen Bern durch. Kloten muss deshalb vor allem offensiv wieder Lösungen finden. Die Flughafenstädter hatten zuletzt bereits auf ihre Verletzungssorgen reagiert und Joona Luoto für die Offensive verpflichtet.

Weiterlesen

Davos empfängt Ajoie – beide kommen mit einem Shutout

Der HC Davos empfängt heute Abend um 19.45 Uhr den HC Ajoie in der VAT Arena. Beide Mannschaften gehen mit Rückenwind in die Partie: Davos gewann zuletzt 3:0 in Ambri, Ajoie setzte sich ebenfalls 3:0 gegen Lausanne durch. Damit treffen zwei Teams aufeinander, die vor allem defensiv zuletzt ein starkes Zeichen gesetzt haben. Davos steht nach sieben Spielen bei zehn Punkten und belegt Rang acht. Ajoie liegt mit elf Zählern aus sieben Partien sogar auf Rang sechs und bestätigt damit bislang seinen deutlich stabileren Saisonstart. Besonders auffällig war bei beiden Teams die Torhüterleistung vom Dienstag: Sandro Aeschlimann parierte beim Davoser 3:0 in Ambri sämtliche 45 Schüsse, während Noah Patenaude beim 3:0 von Ajoie gegen Lausanne alle 43 Abschlüsse der Waadtländer abwehrte. Für den HCD bietet sich heute die Gelegenheit, den zuletzt eingeschlagenen positiven Weg fortzusetzen. Nach dem 4:2 gegen Lausanne folgte in der Gottardo Arena der zweite Sieg in Serie. Beim 3:0 in Ambri war Aeschlimann mit 45 Paraden der entscheidende Mann. Ajoie wiederum hat in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass die Mannschaft auch gegen nominell stärker besetzte Gegner bestehen kann.

Weiterlesen

Bern braucht Reaktion – Servette kommt ohne Topskorer

Der SC Bern steht heute Abend gegen Genève-Servette bereits unter Zugzwang. Nach den Niederlagen gegen Ajoie und Fribourg-Gottéron benötigen die Berner vor eigenem Publikum eine Reaktion, während Servette nach einem starken Zwischenspurt als Tabellenzweiter anreist. Spielbeginn in der PostFinance Arena ist um 19.45 Uhr. Bern steht nach fünf Meisterschaftsspielen bei sieben Punkten. Auf die überzeugenden Siege gegen Davos und Kloten folgte zunächst das 2:3 nach Verlängerung gegen Ajoie und am Dienstag ein 2:5 im Zähringer-Derby bei Fribourg-Gottéron. Genève-Servette hat bereits acht Partien absolviert und 13 Punkte gesammelt. Nach vier Siegen in Serie mussten sich die Genfer zuletzt Lausanne in einem spektakulären Derby mit 5:6 nach Penaltyschiessen geschlagen geben. Ein besonders wichtiger Faktor ist die Abwesenheit von Jesse Puljujärvi. Gegen den Genfer Topskorer läuft nach seinem Check im Lausanne-Derby ein ordentliches Verfahren, gleichzeitig wurde er vorsorglich gesperrt. Puljujärvi fehlt Servette deshalb heute Abend definitiv in Bern. Der Finne hat in acht Meisterschaftsspielen bereits sechs Tore und fünf Assists erzielt.

Weiterlesen

Josi trifft zum Saisonstart – Nashville verliert gegen Minnesota

Roman Josi hat bereits im ersten Spiel der neuen NHL-Saison getroffen. Der Schweizer Captain erzielte beim 1:3 der Nashville Predators gegen die Minnesota Wild im zweiten Drittel den einzigen Treffer seines Teams und startet damit persönlich erfolgreich in seine 16. Saison in Tennessee. Für Nashville endete der Auftakt in der Bridgestone Arena dennoch ohne Punkte. Minnesota stellte die Weichen bereits im ersten Drittel. Nick Foligno brachte die Wild nach 9:35 Minuten in Führung, ehe Neuzugang Blake Coleman im Powerplay auf 2:0 erhöhte. Ein vermeintliches drittes Tor von Yakov Trenin wurde nach einer erfolgreichen Nashville-Challenge wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Josi brachte die Predators im Mitteldrittel wieder heran. Der Treffer des Berners fiel nach 29:23 Minuten. Filip Forsberg spielte den Puck in den rechten Bullykreis, von wo Josi aus spitzem Winkel direkt abzog und Jesper Wallstedt überwand. Für den 36-Jährigen war es nicht nur das erste Saisontor, sondern gleichzeitig ein gelungener persönlicher Auftakt nach einer Vorbereitung, in der er bereits bei seinem ersten Einsatz gegen Tampa Bay einen Assist verbucht hatte.

Weiterlesen

Ambri verliert 1:5 gegen Langnau – der starke Saisonstart beginnt zu bröckeln

Der HC Ambri-Piotta erlebt den nächsten empfindlichen Rückschlag. Zwei Tage nach dem 0:3 gegen Davos verlieren die Leventiner auch zuhause gegen die SCL Tigers klar mit 1:5. Unnötige Strafen, zu viele Eigenfehler und ein deutlich weniger intensives Tempospiel als noch zu Saisonbeginn prägen einen enttäuschenden Abend in der Gottardo Arena. Langnau spielt dabei keineswegs überragend, aber ausgesprochen ordentlich. Die Tigers halten ihr Spiel einfach, sauber und effizient, machen wenige Fehler und geben Ambri kaum Möglichkeiten, wirklich Druck aufzubauen. Genau darin liegt an diesem Abend der grosse Unterschied: Während die Gäste ihre Aufgaben konsequent erledigen, bringt sich Ambri mit Ungenauigkeiten und vermeidbaren Strafen immer wieder selbst aus dem Rhythmus. Damit bestätigt sich eine Entwicklung, die bereits beim 0:3 gegen den HC Davos erkennbar war. Vom hohen Tempo, der aggressiven Vorwärtsbewegung und jener Intensität, die den starken Saisonstart geprägt hatten, ist momentan deutlich weniger zu sehen. Besonders bitter: Für Langnau ist es bereits der neunte Meisterschaftssieg in Folge gegen Ambri. Auch das Vorbereitungsspiel Ende August hatten die Tigers mit 6:3 gewonnen.

Weiterlesen

Grossniklaus trainiert bei Gottéron – B-Lizenz-Einsatz möglich

Fribourg-Gottéron reagiert auf seine angespannte Personalsituation in der Defensive. Tim Grossniklaus vom HC La Chaux-de-Fonds nahm am Donnerstag am Eistraining des Schweizer Meisters teil und könnte bereits am Wochenende per B-Lizenz für die Freiburger zum Einsatz kommen. Eine definitive Bestätigung für einen Spieleinsatz liegt allerdings noch nicht vor. Der 31-jährige Verteidiger gehört weiterhin zum Kader des HC La Chaux-de-Fonds, wo er die Nummer 66 trägt. Gottéron-Sportdirektor Gerd Zenhäusern hat Grossniklaus angesichts der Ausfälle in der eigenen Defensive zum Training eingeladen. Nach Angaben aus Freiburg hängt ein möglicher Einsatz davon ab, wie sich die personelle Situation bei den Drachen kurzfristig entwickelt. Grossniklaus bringt reichlich Erfahrung aus beiden höchsten Schweizer Spielklassen mit. In der vergangenen Saison absolvierte er für La Chaux-de-Fonds 47 Qualifikationsspiele und kam dabei auf sieben Tore und elf Assists. Zuletzt stand er beim 6:2-Heimsieg des HCC gegen Thurgau nicht im Aufgebot, nachdem Christian Pinana ins Team zurückgekehrt war. Für Gottéron wäre der routinierte Linksschütze deshalb eine kurzfristig verfügbare zusätzliche Option.

Weiterlesen

Puljujärvi gesperrt – Servette muss in Bern auf Topskorer verzichten

Genève-Servette muss im nächsten National-League-Spiel auf Jesse Puljujärvi verzichten. Gegen den finnischen Stürmer wurde nach dem Léman-Derby gegen Lausanne ein ordentliches Verfahren eröffnet, gleichzeitig ist er vorsorglich für eine Partie gesperrt worden. Damit fehlt der aktuell beste Genfer Skorer am Freitag auswärts beim SC Bern. Auslöser ist eine Szene aus dem Derby vom Mittwochabend gegen Lausanne. Die Disziplinarinstanzen untersuchen einen möglichen Check gegen den Kopf- oder Nackenbereich eines Lausanner Spielers. Mehrere Berichte identifizieren Erik Brännström als betroffenen Verteidiger. Bis zum endgültigen Entscheid bleibt Puljujärvi für mindestens eine Begegnung gesperrt. Für Genève-Servette wiegt der Ausfall sportlich schwer. Puljujärvi hat in den ersten acht Meisterschaftsspielen bereits sechs Tore und fünf Assists gesammelt und steht damit bei elf Punkten. Erst vor wenigen Tagen hatte er beim spektakulären Comeback gegen Fribourg-Gottéron eine entscheidende Rolle gespielt.

Weiterlesen

Ambri nimmt Noah Meier ins Visier – auch Quinn bleibt ein Thema

Der HC Ambri-Piotta arbeitet bereits intensiv an seiner Defensive für die Saison 2027/28. Nach Informationen von swisshockey.ch beschäftigen sich die Leventiner auch mit Noah Meier von den SCL Tigers. Gleichzeitig bleibt Benjamin Quinn von den Rapperswil-Jona Lakers ein Thema – in Ambris Verteidigung dürften auf die kommende Saison hin mehrere Veränderungen anstehen. Meier passt gut in das Profil, das Ambri auf dem Schweizer Markt sucht. Der 24-jährige Verteidiger steht bei den SCL Tigers noch bis zum Ende der laufenden Saison unter Vertrag. Der Linksschütze bringt vor allem Mobilität, Tempo und Qualitäten im Spielaufbau mit. In der vergangenen Saison absolvierte Meier 49 National-League-Partien und kam dabei auf ein Tor sowie zwölf Assists. Für Ambri ist die Personalie auch deshalb interessant, weil sich die Defensive für 2027/28 neu formieren dürfte. Mit Tim Heed und Isacco Dotti besitzen zwei erfahrene Verteidiger Verträge, die nach aktuellem Stand im Frühjahr 2027 auslaufen. Gleichzeitig suchen die Leventiner auf dem Schweizer Markt nach Spielern, die das Tempo erhöhen, unter Forechecking-Druck Lösungen finden und langfristig zum Kern der Mannschaft gehören können.

Weiterlesen

Avalanche eröffnet NHL-Saison mit 8:4-Gala gegen die Kings

Die Colorado Avalanche sind mit einem offensiven Feuerwerk in die NHL-Saison 2026/27 gestartet. Colorado besiegte die Los Angeles Kings in der Ball Arena mit 8:4 und erzielte allein im zweiten Drittel vier Treffer. Nathan MacKinnon und Artturi Lehkonen trafen jeweils doppelt, während Brock Nelson drei Skorerpunkte sammelte. Colorado ging durch Nelson im Powerplay nach 6:33 Minuten in Führung. Brian Dumoulin glich für Los Angeles aus, doch Parker Kelly stellte noch vor der ersten Pause auf 2:1. Im Mitteldrittel zog die Avalanche davon: MacKinnon traf bereits nach 23 Sekunden bei doppelter Überzahl zum 3:1 und legte bei 8:33 seinen zweiten Treffer nach. Nicolas Roy und Lehkonen erhöhten später auf 6:3. Die Kings blieben zwischenzeitlich gefährlich und erzielten durch Joel Armia und Trevor Moore sogar zwei Shorthander. Artemi Panarin verkürzte im Schlussdrittel noch auf 4:6, ehe Gabriel Landeskog und Lehkonen mit zwei weiteren Treffern für den deutlichen Endstand sorgten. Für Colorado ist der Sieg gleichzeitig eine eindrückliche Reaktion auf das Playoff-Duell der vergangenen Saison, als die Avalanche Los Angeles in der ersten Runde mit 4:0 Siegen ausgeschaltet hatte.

Weiterlesen

Lausanne dreht Wahnsinns-Derby gegen Servette in 101 Sekunden

Der Lausanne HC hat Genève-Servette in einem spektakulären Léman-Derby mit 6:5 nach Penaltyschiessen geschlagen. Weniger als drei Minuten vor Schluss lagen die Waadtländer noch 2:5 zurück, ehe drei Tore innert 101 Sekunden die Partie vollständig drehten. Erik Brännström verwandelte schliesslich den entscheidenden Penalty und sicherte Lausanne den Zusatzpunkt. Genève erwischte den besseren Start und ging durch Simas Ignatavicius früh in Führung. Axel Simic glich für Lausanne aus, Roger Karrer brachte die Gäste erneut nach vorne, ehe Stefan Rüegsegger noch im ersten Drittel das 2:2 erzielte. Im Mitteldrittel übernahm Servette mit Treffern von Matthew Verboon und Dave Sutter die Kontrolle und zog auf 4:2 davon. Als Simon Le Coultre in der 56. Minute das 5:2 erzielte, schien die Partie entschieden. Doch Lausanne reagierte mit einer kaum noch erwarteten Schlussoffensive: Curtis Lazar verkürzte um 57:04 auf 3:5, nur 28 Sekunden später traf Ahti Oksanen zum 4:5. Um 58:45 gelang Drake Caggiula tatsächlich noch der Ausgleich zum 5:5.

Weiterlesen

Ken Yaremchuk – der Zuger Punktewirbel, den bis heute keiner vergisst

Ken Yaremchuk gehörte in den 1990er-Jahren zu den spektakulärsten Ausländern des EV Zug. Der Kanadier verband enorme Produktivität mit einer direkten, kraftvollen Spielweise und sammelte in sechs Zuger Saisons Punkte am Fliessband. Heute lebt der frühere NHL-Stürmer wieder in seiner Heimat Kanada – und erhielt erst im März 2026 eine ganz besondere Ehrung. Yaremchuk kam 1990 zum EV Zug und blieb bis 1996 in der Zentralschweiz. Allein in der Qualifikation brachte er es für den EVZ auf 187 Spiele, 116 Tore und 173 Assists – insgesamt 289 Punkte. Rechnet man die Playoffs hinzu, stehen für ihn 220 Pflichtspiele und 322 Punkte im Zuger Trikot zu Buche. Dabei war Yaremchuk weit mehr als ein klassischer Punktesammler. Der 1,80 Meter grosse Center spielte mit tiefem Körperschwerpunkt, konnte das Tempo selbst bestimmen und suchte konsequent den direkten Weg Richtung Tor. Seine Mischung aus Übersicht, Wendigkeit und Durchsetzungsvermögen machte ihn für gegnerische Verteidiger äusserst unangenehm – und für viele Zuger Fans zu einem der prägenden Ausländer jener Zeit.

Weiterlesen

Bellinzona bleibt die Überraschung – starker Saisonstart trotz Dämpfer in Sierre

Die GDT Bellinzona Snakes gehören zu den positiven Überraschungen der noch jungen Swiss-League-Saison. Nach fünf Meisterschaftsspielen stehen die Tessiner bei acht Punkten und damit auf Rang vier – obwohl sie am Dienstag beim HC Sierre nach einer frühen 2:0-Führung noch 3:6 verloren haben. Bellinzona startete mit einem 5:4-Erfolg nach Penaltyschiessen gegen Basel, schlug anschliessend Arosa mit 4:2 und feierte nach der 2:5-Niederlage in Visp einen bemerkenswerten 2:1-Heimsieg gegen Chur. Erst Sierre fügte den Snakes am Dienstag die zweite Niederlage zu. Dabei führten Gioele Pedrazzini und Lenny Schenk Bellinzona bereits im ersten Drittel 2:0 in Front, ehe der amtierende Meister die Partie drehte. Der Zwischenstand ist dennoch bemerkenswert. Bellinzona beendete die vergangene Saison auf dem zehnten und letzten Rang und verpasste die Playoffs. Nun haben die Tessiner bereits drei ihrer ersten fünf Spiele gewonnen und liegen mitten in der oberen Tabellenhälfte. Acht Punkte nach fünf Partien zeigen, dass der gute Auftakt mehr ist als nur ein einzelner Überraschungssieg.

Weiterlesen

Jovin Trachsel: Das nächste Goalie-Talent der SCL Tigers klopft an

Mit Jovin Trachsel wächst bei den SCL Tigers ein weiterer spannender Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs heran. Der 18-Jährige gehört in der Saison 2026/27 zum Kader der SCL Young Tigers in der U21-Elit und erhielt bereits Einblicke in das Umfeld des Partnerteams EHC Chur. Auch auf internationaler Ebene hat sich Trachsel mit Einsätzen und Aufgeboten für Schweizer Nachwuchs-Nationalteams empfohlen. Trachsel wurde am 8. Oktober 2007 geboren und läuft bei den Young Tigers mit der Nummer 1 auf. In der laufenden U21-Saison stand er bereits als Startgoalie im Einsatz, unter anderem Anfang September gegen Biel. In weiteren Partien gehörte er zum Torhüterduo der Emmentaler. Sein Weg wird dabei nicht ausschliesslich auf Nachwuchsstufe geplant: Während des Sommers sammelte er im Rahmen der Partnerschaft zwischen den SCL Tigers und dem EHC Chur Trainings- und Spielerfahrung im Umfeld des Swiss-League-Klubs. Auch Swiss Ice Hockey hat Trachsel seit mehreren Jahren auf dem Radar. 2025 gehörte er zum Schweizer Aufgebot an der U18-Weltmeisterschaft, im April 2026 folgte das Aufgebot für das U19-Fünf-Nationen-Turnier in Kungsbacka. Für Langnau ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass im eigenen Nachwuchs ein Torhüter mit Perspektive heranwächst.

Weiterlesen

Publireportagen

ZSC mit perfektem Start – wie lange hält die Serie?

Die ZSC Lions haben einen Traumstart in die neue National-League-Saison hingelegt. Nach sieben Spielen stehen die Zürcher bei sieben Siegen und dem Punktemaximum von 21 Zählern. Am Samstag gegen Lausanne wartet nun die nächste Bewährungsprobe für das bislang einzige makellose Team der Liga. Der ZSC gewann zum Auftakt 5:3 gegen Bern, setzte sich danach 4:3 in Langnau durch und schlug Genève-Servette zuhause mit 3:0. Es folgten Siege in Ajoie und Ambri sowie ein 3:2 im Derby gegen Kloten. Am Dienstag kam mit dem 6:3 gegen Biel der siebte Erfolg dazu. Dabei war nicht jeder Sieg souverän. Gegen Langnau drehte der ZSC einen Rückstand, in Ambri musste die Mannschaft ebenfalls reagieren und gegen Biel liessen die Lions nach einer 4:1-Führung nochmals Spannung aufkommen. Genau darin liegt jedoch eine der auffälligsten Qualitäten dieses Saisonstarts: Zürich findet bislang in sehr unterschiedlichen Spielsituationen einen Weg zum Sieg.

Weiterlesen

Sierre will höher hinaus – ist der Aufstieg schon 2027 möglich?

Der HC Sierre macht keinen Hehl aus seinen grossen Ambitionen. Nach dem Gewinn der Swiss League 2025/26 spricht der Klub selbst davon, «noch höher hinaus» zu wollen, während Chris McSorley seine Mannschaft erneut im Kampf um die höchsten Ziele sieht. Ein Aufstieg in die National League bereits im Frühjahr 2027 ist sportlich möglich – automatisch ist der Weg nach oben aber keineswegs frei. Sierre hat seinen Meisterkader weitgehend zusammengehalten und ist erneut stark in die Saison gestartet. Auf das 8:4 gegen La Chaux-de-Fonds folgte ein 3:2 nach Verlängerung gegen die GCK Lions und zuletzt ein beeindruckendes 8:2 in Arosa. Nach drei Partien standen die Walliser bei acht Punkten und einem Torverhältnis von 19:8. Der Titelverteidiger zeigt damit früh, dass der Erfolg der vergangenen Saison kein Ausreisser war. Entscheidend ist jedoch die Unterscheidung zwischen sportlichem Anspruch und einem formellen Aufstiegsprojekt. Die SIHF schreibt für 2026/27 vor, dass der Swiss-League-Meister nur mit einer entsprechenden Aufstiegsbewilligung die Ligaqualifikation gegen den Verlierer der National-League-Playouts bestreiten darf. Eine öffentlich bestätigte Aufstiegsbewilligung für Sierre für die laufende Saison liegt derzeit noch nicht vor.

Weiterlesen

Schweizerinnen zum Auftakt von Schweden überrollt

Die Schweizer Frauen-Nati ist mit einer deutlichen Niederlage in das zweite Turnier der Women’s Euro Hockey Tour gestartet. Das Team von Head Coach Shannon Miller unterlag Schweden am Mittwoch in Lahti mit 0:5. Nach einem ausgeglichenen Startdrittel entschieden die Schwedinnen die Partie vor allem im Mittelabschnitt. Während im ersten Drittel noch keine Tore fielen, erhöhte Schweden nach der ersten Pause deutlich den Druck. Die Schweizerinnen konnten das Tempo nicht mehr mitgehen und kassierten im Mittelabschnitt drei Gegentreffer. Mit einem 0:3-Rückstand ging es in die zweite Pause. Auch im Schlussdrittel gelang der Schweiz keine Reaktion auf der Anzeigetafel. Schweden erzielte zwei weitere Treffer und machte den klaren 5:0-Erfolg perfekt. Für die Schweizerinnen ist es nach dem überzeugenden Heimturnier im August ein deutlicher Rückschlag im letzten grossen Vorbereitungsblock vor der Weltmeisterschaft.

Weiterlesen

Laurin Fuhrer drängt bei den Lakers Richtung Profiteam

Laurin Fuhrer gehört bei den Rapperswil-Jona Lakers zu den spannendsten jungen Verteidigern auf dem Weg Richtung National League. Der 18-Jährige spielt aktuell vor allem für die U21-Elit, hat sich dort aber bereits mit konstanten Leistungen und offensiver Produktion in den Vordergrund gearbeitet. Ein fixer Transfer nach Rapperswil ist es allerdings nicht – Fuhrer gehört bereits zur Lakers-Organisation. Der am 12. Januar 2008 in Herisau geborene Verteidiger läuft in dieser Saison regelmässig für die U21 der Lakers auf. Nach neun Einsätzen steht Fuhrer aktuell bei einem Tor und drei Assists und damit bei vier Skorerpunkten. Für einen Verteidiger seines Alters ist das ein guter Wert, zumal er gleichzeitig in einer wichtigen Rolle eingesetzt wird. Auch international hat Fuhrer bereits Erfahrung gesammelt. Im Frühjahr gehörte er zum Schweizer U18-Nationalteam bei der Weltmeisterschaft. Dort wurde der Linksschütze als Verteidiger eingesetzt und gehörte damit zu jenem Jahrgang, der sich nun Schritt für Schritt Richtung Profihockey entwickeln soll.

Weiterlesen

NHL ist gestartet – erster Schweizer wartet noch auf Einsatz

Die NHL-Saison 2026/27 ist eröffnet. In der ersten Nacht standen fünf Partien auf dem Programm: Florida gewann beim amtierenden Stanley-Cup-Champion Carolina 1:0, Montreal siegte 3:2 in Toronto, Boston schlug die Rangers 3:0, Vancouver setzte sich in einem wilden Spiel 6:5 in Edmonton durch und Vegas bezwang Chicago 5:2. Aus Schweizer Sicht sass Akira Schmid beim Auftaktsieg der Florida Panthers als Ersatzgoalie auf der Bank. Damit ist der Startschuss für die erste NHL-Saison mit 84 Partien pro Team gefallen. Besonders spektakulär verlief das Duell Edmonton gegen Vancouver mit insgesamt elf Treffern. Gleichzeitig sorgte Florida für das erste Ausrufezeichen: Die Panthers verdarben Carolina die Feier nach der Präsentation des Meisterbanners und gewannen auswärts mit 1:0. Für die Schweizer NHL-Fraktion beginnt die Saison nun Schritt für Schritt. Schmid war als Nummer zwei hinter Jacob Markstrom bereits beim ersten Spiel dabei, kam jedoch nicht zum Einsatz. Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler starten mit New Jersey erst am Donnerstag gegen Philadelphia, Roman Josi empfängt mit Nashville Minnesota. Über Schmids Kampf um mehr Einsatzzeit im Panthers-Tor hatten wir bereits berichtet.

Weiterlesen

Empfehlungen

gourmetnews.ch
Gott.ch