ZSC bleibt perfekt – Kukan entscheidet gegen Lausanne

Die ZSC Lions setzen ihren perfekten Saisonstart fort und bezwingen den Lausanne HC mit 3:2 nach Verlängerung. Dean Kukan entscheidet die Partie 40 Sekunden vor Ablauf der Overtime und beschert den Zürchern damit den achten Sieg im achten Meisterschaftsspiel. Lausanne holt trotz der Niederlage einen Punkt, nachdem die Waadtländer zweimal einen Rückstand aufgeholt hatten.

Nach einem torlosen Startdrittel brachte Christian Marti die Lions in der 22. Minute mit 1:0 in Führung. Inaki Baragano glich sechs Minuten später im Powerplay aus, doch nur rund zwei Minuten danach stellte Simon Knak ebenfalls in Überzahl auf 2:1. Für den 24-Jährigen war es bereits der siebte Saisontreffer.

Lausanne blieb hartnäckig und kam nach genau 44 Minuten durch Stefan Rüegsegger zum erneuten Ausgleich. Die Entscheidung fiel erst in der Verlängerung: Kukan schaltete sich offensiv ein und traf bei 64:20 Minuten nach Vorarbeit von Linus Strömwall und Denis Malgin zum 3:2. Damit gibt der ZSC zwar erstmals in dieser Saison einen Punkt ab, bleibt aber weiterhin ungeschlagen.

Marti eröffnet das Skore

Das erste Drittel verlief ausgeglichen und blieb trotz Chancen auf beiden Seiten torlos. Lausanne hatte dabei zweimal Pech mit Abschlüssen an den Pfosten.

Zu Beginn des Mittelabschnitts erhöhte der ZSC den Druck.

In der 22. Minute brachte Marti die Zürcher in Führung. Sven Andrighetto und Malgin bereiteten den Treffer des Verteidigers vor.

Lausanne benötigte allerdings nicht lange für die Antwort. Baragano nutzte in der 28. Minute ein Powerplay und stellte nach Zuspiel von Jason Fuchs auf 1:1.

Knak trifft bereits zum siebten Mal

Nur knapp zwei Minuten nach dem Ausgleich schlugen die Lions zurück.

Diesmal war der ZSC selbst in Überzahl. Malgin und Jesper Frödén bereiteten für Knak vor, der zum 2:1 traf.

Der ehemalige Davoser bestätigt damit seinen starken Einstand bei den Lions. Mit sieben Treffern gehört Knak in dieser frühen Saisonphase zu den erfolgreichsten Torschützen der National League.

Bereits vor dem Duell mit Lausanne hatten die ZSC Lions alle sieben Meisterschaftsspiele gewonnen. Die Serie hält nun auch nach dem ersten Spiel, das nicht in der regulären Spielzeit entschieden wurde.

Rüegsegger zwingt den ZSC in die Verlängerung

Lausanne liess sich auch vom zweiten Rückstand nicht abschütteln.

Nach genau vier Minuten im Schlussdrittel erzielte Rüegsegger seinen dritten Saisontreffer und stellte nach Vorarbeit von Curtis Lazar auf 2:2.

Die Waadtländer verteidigten danach diszipliniert und brachten den Gleichstand über die reguläre Spielzeit.

Für den ZSC war damit erstmals in dieser Saison klar, dass nicht die vollen drei Punkte zu holen waren.

Kukan sorgt spät für die Entscheidung

Auch in der Verlängerung blieb die Partie lange offen.

Erst 40 Sekunden vor dem Ende der fünfminütigen Overtime fiel die Entscheidung. Kukan rückte mit nach vorne und verwertete das Zuspiel von Strömwall und Malgin zum 3:2.

Für den ZSC ist es der achte Sieg im achten Saisonspiel. Die Zürcher stehen nun bei 23 Punkten und führen die National League weiterhin deutlich an.

Lausanne nimmt immerhin einen Punkt aus Zürich mit und steht nach neun Spielen bei zwölf Zählern auf Rang sieben.

Für die Lions geht es am 9. Oktober auswärts gegen den HC Lugano weiter. Lausanne empfängt bereits am 7. Oktober ebenfalls Lugano.

🏒 DIE SCHLÜSSELMOMENTE

  • 22. Minute: Christian Marti bringt den ZSC mit 1:0 in Führung.
  • 30. Minute: Simon Knak erzielt im Powerplay bereits seinen siebten Saisontreffer.
  • 44. Minute: Stefan Rüegsegger gleicht für Lausanne zum 2:2 aus.
  • 64:20: Dean Kukan entscheidet die Partie 40 Sekunden vor Ende der Verlängerung.
📊NATIONAL LEAGUE – AKTUELLER STAND
Rang / Team Sp. Diff. Pkt.
1. ZSC Lions 8 +16 23
2. SCL Tigers 9 +5 15
3. Genève-Servette HC 9 +2 15
4. HC Ambri-Piotta 9 -5 14
5. Fribourg-Gottéron 9 +5 14
6. HC Davos 9 0 13
7. Lausanne HC 9 -4 12
8. HC Ajoie 8 0 11
9. Rapperswil-Jona Lakers 9 -8 11
10. EV Zug 5 +9 10
11. EHC Biel-Bienne 8 -1 10
12. SC Bern 7 -2 9
13. HC Lugano 6 +1 8
14. EHC Kloten 9 -18 6

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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