04. September 2026

Sion-Juwel Boteli trifft und provoziert

Winsley Boteli entwickelt sich beim FC Sion immer mehr zur grossen Entdeckung der Saison. Der erst 20-jährige Schweizer U21-Nationalspieler schoss die Walliser am Donnerstagabend mit einem Doppelpack zum 2:1-Auswärtssieg beim FC Basel. Doch Boteli sorgte nicht nur mit seinen Toren für Gesprächsstoff: Nach seinem entscheidenden Treffer provozierte er demonstrativ die Fans im St. Jakob-Park – und erklärte am Freitagmorgen, warum. Zwölf Tore in elf Pflichtspielen stehen inzwischen in seiner Saisonbilanz. Eine Quote, die Boteli zu einem der auffälligsten jungen Stürmer im Schweizer Fussball macht. Gegen Basel drehte er das Spiel innerhalb von nur drei Minuten praktisch im Alleingang.

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Werro: Hodgkinson sagt Brüssel-Final ab

Audrey Werro muss beim Diamond-League-Final in Brüssel erneut auf das grosse Duell mit Keely Hodgkinson verzichten. Die britische Olympiasiegerin hat ihren Start über 800 Meter kurzfristig abgesagt. Hodgkinson fühlt sich nach den Europameisterschaften körperlich weiterhin nicht bereit für einen Wettkampf. Für Werro verändert sich damit die Ausgangslage vor dem Saisonfinal am Samstagabend erheblich. Die 22-jährige Freiburgerin geht nach einer aussergewöhnlichen Saison ohnehin als eine der grossen Favoritinnen ins Rennen. Der 800-Meter-Final beginnt am Samstag um 21.39 Uhr im König-Baudouin-Stadion.

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Gottéron bangt um Bertschy und Reber

Der erfolgreiche Start in die Champions Hockey League hat für Fribourg-Gottéron möglicherweise einen hohen Preis. Beim 4:2-Auswärtssieg gegen die Graz99ers mussten Christoph Bertschy und Jamiro Reber die Partie vorzeitig beenden. Besonders bei Bertschy besteht Grund zur Sorge: Der Freiburger Führungsspieler wurde im Nackenbereich getroffen und musste nach dem Spiel zur Untersuchung ins Spital gebracht werden. Damit erhält die Verletzungssituation des Schweizer Meisters unmittelbar vor dem zweiten CHL-Spiel neue Brisanz. Bereits am Samstag wartet auswärts der KAC Klagenfurt. Ob Bertschy und Reber dort eingesetzt werden können, ist derzeit offen.

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Formenton vor NHL-Comeback bei Edmonton?

Kehrt Alex Formenton nach vier Jahren tatsächlich in die NHL zurück? Der ehemalige Stürmer des HC Ambrì-Piotta wird derzeit zunehmend mit den Edmonton Oilers in Verbindung gebracht. Ein Vertrag oder ein offizielles Angebot ist bislang nicht bestätigt. Doch der Name des 26-jährigen Kanadiers fällt im Umfeld des Stanley-Cup-Anwärters auffällig häufig – und sportlich gibt es mehrere Gründe, weshalb Edmonton zumindest genauer hinschauen könnte. Formenton ist inzwischen unrestricted Free Agent und kann ohne Gegenleistung bei jedem NHL-Team unterschreiben. Auch sämtliche sportrechtlichen Voraussetzungen für eine Rückkehr sind erfüllt.

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PCE Instruments wird Rückensponsor und Exclusive Partner des Grasshopper Club Zürich

Der Grasshopper Club Zürich freut sich, PCE Instruments als neuen Rückensponsor und Exclusive Partner vorzustellen. Der internationale Messtechnik-Spezialist engagiert sich bis Sommer 2028 beim GC Zürich. Premiere feiert die Partnerschaft am Samstag, 5. September 2026, im Stadtderby.

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Kyrgios nach Kokainfall wieder spielberechtigt

Nick Kyrgios darf ab sofort wieder auf die internationale Tennisbühne zurückkehren. Der 31-jährige Australier hat nach einem positiven Kokaintest eine einmonatige Sperre akzeptiert. Das Bemerkenswerte: Weil die Sanktion rückwirkend ab dem 4. August 2026 gilt, ist sie bereits vollständig abgelaufen. Kyrgios wäre damit ab sofort wieder für offizielle Turniere spielberechtigt. Die International Tennis Integrity Agency bestätigte den Fall am Donnerstagabend. Kyrgios war im Juni beim ATP-Turnier auf Mallorca positiv auf Benzoylecgonin getestet worden – einen Stoff, der beim Abbau von Kokain im Körper entsteht. Der Australier räumte den Konsum gegenüber den Ermittlern ein.

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Formel 1: Monza startet – Audi aus Hinwil rüstet nach

Die Formel 1 startet am Freitag in eines ihrer traditionsreichsten Rennwochenenden. Um 12.30 Uhr beginnt in Monza das erste freie Training zum Grossen Preis von Italien. Aus Schweizer Sicht steht dabei besonders Audi im Fokus: Der Formel-1-Rennwagen wird in Hinwil entwickelt – und für den Hochgeschwindigkeitskurs bringt das Team eine geänderte Getriebeübersetzung an den Start. Das zweite Training folgt bereits um 16.00 Uhr. Am Samstag wird um 16.00 Uhr um die Pole-Position gefahren, ehe am Sonntag um 15.00 Uhr der Grand Prix über 53 Runden beginnt. Für Audi, Ferrari und WM-Leader Kimi Antonelli wird Monza damit zu einem der wichtigsten Wochenenden der bisherigen Saison.

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US Open: Zverev übersteht nächsten Marathon

Alexander Zverev steht bei den US Open in der dritten Runde – doch erneut musste der topgesetzte Deutsche bis weit nach Mitternacht kämpfen. Gegen Quentin Halys setzte er sich nach 4 Stunden und 33 Minuten mit 6:4, 4:6, 7:6, 6:7 und 6:3 durch. Damit hat Zverev in seinen ersten beiden Matches bereits mehr als neun Stunden auf dem Platz gestanden. Der Erfolg gegen den Franzosen war der zweite Fünfsatz-Krimi in Folge. Schon zum Auftakt hatte Zverev gegen Lorenzo Sonego beinahe fünf Stunden benötigt. Während Zverev weiterkommt, ist das Männerfeld in New York bereits deutlich ausgedünnt.

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Arosa ClassicCar: 180 Klassiker jagen über 76 Kurven

In Arosa dröhnen seit Freitagmorgen wieder die Motoren. Bei der 22. Arosa ClassicCar haben um 8.15 Uhr die ersten Trainingsfahrten begonnen. Rund 180 historische Renn- und Sportfahrzeuge nehmen die spektakuläre 7,3 Kilometer lange Strecke von Langwies nach Arosa unter die Räder. 76 Kurven, 422 Höhenmeter und sogar eine Bergabpassage machen das traditionsreiche Bergrennen zu einem der aussergewöhnlichsten Motorsportanlässe der Schweiz. Nach dem Dorfcorso vom Donnerstagabend beginnt damit am Freitag der eigentliche Fahrbetrieb. Über den gesamten Tag verteilt stehen für die drei Rennfelder jeweils zwei Trainingsläufe auf dem Programm. Die gewerteten Rennläufe folgen am Samstag und Sonntag.

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Ehammer jagt heute den Diamond-League-Diamanten

Für Simon Ehammer wird es heute Abend ernst: Der Appenzeller tritt beim Diamond-League-Final in Brüssel zur Titelverteidigung im Weitsprung an. Um 18.38 Uhr beginnt der Wettkampf im König-Baudouin-Stadion. Ehammer trifft dabei unter anderem auf Olympiasieger Miltiadis Tentoglou und mehrere der besten Weitspringer der Welt. Der 26-Jährige ist am Freitag der einzige Schweizer Athlet, der beim zweitägigen Saisonfinal in Aktion steht. Insgesamt haben sich sechs Schweizerinnen und Schweizer für Brüssel qualifiziert. Ehammer reist als amtierender Diamond-League-Sieger an – und mit einer persönlichen Bestleistung von 8,51 Metern aus dieser Saison.

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Vuelta: Mas vor tückischer 13. Etappe

Nach seiner Machtdemonstration auf dem Calar Alto muss Enric Mas bereits am Freitag die nächste anspruchsvolle Prüfung bestehen. Die 13. Etappe der Vuelta a España führt über 192,8 Kilometer von Almuñécar nach Loja und beinhaltet 3'277 Höhenmeter. Drei kategorisierte Anstiege und ein schwer kontrollierbares Profil könnten den Gesamtleader trotz fehlender Bergankunft erneut unter Druck setzen. Mas startet mit einem beruhigenden, aber keineswegs entscheidenden Polster in den Tag. Der Spanier führt die Gesamtwertung mit 1:45 Minuten Vorsprung auf Primož Roglič an. Felix Gall folgt mit 2:06 Minuten Rückstand. Die Etappe beginnt um 12.41 Uhr, die Ankunft in Loja wird gegen 17.16 Uhr erwartet.

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Leader SLO ohne Bah gegen Kriens

Der Tabellenführer der Challenge League steht am Freitagabend vor einem echten Härtetest. Stade-Lausanne-Ouchy gastiert um 19.30 Uhr beim drittplatzierten SC Kriens – und muss unmittelbar nach dem Abgang von Keasse Bah erstmals ohne seinen bisher gefährlichsten Offensivspieler auskommen. Der 21-Jährige wechselte erst am Donnerstagabend zu Dynamo Kiew. Damit bekommt das Spitzenspiel im Kleinfeld kurzfristig eine zusätzliche Brisanz. SLO führt die Challenge League nach sechs Runden mit 14 Punkten an, Kriens liegt mit zehn Zählern auf Rang drei. Ein Sieg der Innerschweizer würde die Spitze vor dem Wochenende wieder deutlich enger zusammenschieben.

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Servette wartet auf Europas Elite

Für Servette Chênois wird es am Freitagmittag ernst: Um 12.00 Uhr werden in Nyon die Gegner der Ligaphase der UEFA Women's Champions League ausgelost. Die Schweizer Meisterinnen befinden sich im dritten Lostopf – und können schon in wenigen Stunden wissen, ob Barcelona, Chelsea, Bayern München, Arsenal oder Paris Saint-Germain nach Genf kommen. Nach dem überzeugenden 3:0 im entscheidenden Rückspiel gegen Sparta Prag ist Servette erstmals seit fünf Jahren wieder im Hauptfeld der europäischen Königsklasse vertreten. Nun wartet auf die Genferinnen ein Programm mit sechs Spielen gegen sechs verschiedene Gegner.

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CHL kostet Davos einen sechsstelligen Betrag

Der HC Davos startet am Freitagabend in die Champions Hockey League – sportlich mit grossen Ambitionen, finanziell jedoch mit einem erheblichen Risiko. Der Rekordmeister rechnet durch seine Teilnahme am europäischen Wettbewerb mit einem Minus im tiefen sechsstelligen Bereich. Damit rückt unmittelbar vor dem ersten CHL-Spiel der Bündner eine grundsätzliche Frage in den Fokus: Lohnt sich Europas wichtigster Clubwettbewerb im Eishockey für die Teilnehmer überhaupt? Für Davos beginnt die europäische Saison am Freitag mit dem Heimspiel gegen den norwegischen Meister Storhamar. Gleichzeitig empfängt Genève-Servette die Eisbären Berlin. Schweizer Meister Fribourg-Gottéron hat bereits vorgelegt und am Donnerstagabend auswärts bei den Graz99ers mit 4:2 gewonnen.

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Kilchberger verlangt erstmals Eintritt – die Elite ist bereit

Der Kilchberger Schwinget bricht unmittelbar vor seinem grossen Saisonhöhepunkt mit einer jahrzehntelangen Tradition. Erstmals in der Geschichte des 1927 initiierten Prestigeanlasses wird für die Plätze in der Arena Eintritt verlangt. Ein Tribünenplatz kostet CHF 100. Sportlich wartet am Samstag ebenfalls ein aussergewöhnlicher Auftakt: Schwingerkönig Armon Orlik trifft bereits im ersten Gang auf Saisondominator Fabian Staudenmann. Damit steht Kilchberg am Freitagmorgen gleich aus mehreren Gründen im Mittelpunkt des Schweizer Sports. Die besten 60 Schwinger des Landes treffen sich am Samstag auf dem Stockengut, heute um 17.00 Uhr öffnen bereits Gabentempel und Festwirtschaft. Der eigentliche Wettkampf beginnt am Samstag um 8.30 Uhr.

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US Open: Gauff weiter – Sakkari raus

Bei den Frauen haben die US Open in der Nacht auf Freitag weitere klare Konturen erhalten. Coco Gauff gewann das hochkarätige Zweitrundenduell gegen Paula Badosa in zwei Sätzen, Mirra Andreeva liess Eva Lys gerade einmal zwei Games und Elena Rybakina setzte sich ebenfalls souverän durch. Für Maria Sakkari ist das Turnier dagegen überraschend beendet. Während bei den Männern bereits mehrere hoch gesetzte Spieler früh ausgeschieden sind, halten sich die Favoritinnen im Frauenfeld bislang deutlich besser. Dennoch sorgte der Donnerstag auch hier für Überraschungen und einige bemerkenswerte Auftritte.

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US Open: De Minaur und Musetti raus – Monfils sagt Adieu

Bei den US Open lichtet sich das Männerfeld überraschend schnell. Nach Felix Auger-Aliassime sind mit Alex de Minaur und Lorenzo Musetti zwei weitere hoch gesetzte Spieler bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Besonders emotional wurde der Abend für Gaël Monfils: Der 40-jährige Franzose verlor gegen Learner Tien und bestritt damit das letzte Grand-Slam-Match seiner Karriere. Während mehrere Favoriten strauchelten, setzte Taylor Fritz ein deutliches Zeichen. Der Amerikaner fertigte Mattia Bellucci in nur drei Sätzen ab und gehört nach seinem überzeugenden Auftritt weiterhin zu den Spielern, die in New York weit kommen können. Der Donnerstag brachte damit bei den Männern gleich mehrere bemerkenswerte Geschichten.

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