07. Oktober 2026

Zehn-Sekunden-Tor schockt Finnland

Belarus hat Finnland in der Nations League mit 1:0 geschlagen und dabei für einen Rekord gesorgt. Artem Shumanski traf bereits nach zehn Sekunden und erzielte damit das schnellste Tor in der Geschichte der Nations League. Trotz deutlicher finnischer Überlegenheit beim Ballbesitz brachte Belarus den Vorsprung über die gesamte Spielzeit. Die Partie im Budapester Illovszky Rudolf Stadion begann für Finnland denkbar schlecht. Praktisch unmittelbar nach dem Anpfiff schlug Shumanski zu und brachte Belarus mit 1:0 in Führung. In der 15. Minute bot sich den Belarussen sogar die grosse Chance auf das zweite Tor, doch Zakhar Volkov vergab einen Penalty. Finnland übernahm danach zunehmend die Kontrolle, fand gegen die tief stehende Defensive aber keinen Weg zum Ausgleich. Der Sieg verschärft den Kampf um die Spitze in der Gruppe C1 erheblich. Albanien führt nach vier Spieltagen mit neun Punkten, dahinter folgen Belarus und Finnland mit jeweils sieben Zählern. Weil Belarus im direkten Vergleich gegen Finnland nach dem 0:0 im Hinspiel nun vier Punkte geholt hat, hat sich die Ausgangslage der Finnen deutlich verschlechtert.

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Bulgarien revanchiert sich in Luxemburg

Bulgarien hat in der Nations League den ersten Sieg der laufenden Kampagne gefeiert. Die Bulgaren gewannen am Dienstagabend im Stade de Luxembourg mit 2:0 und revanchierten sich damit für die 1:2-Heimniederlage im Hinspiel. Kristiyan Balov und Atanas Iliev entschieden die Partie bereits in der ersten Halbzeit. Balov brachte die Gäste in der 19. Minute nach Vorarbeit von Emil Tsenov mit 1:0 in Führung. Nur eine Viertelstunde später erhöhte Iliev nach Zuspiel von Georgi Rusev auf 2:0. Luxemburg fand trotz mehr Ballbesitz keine Antwort und blieb zum dritten Mal in Folge ohne eigenen Treffer. Mit dem Auswärtssieg verbessert sich Bulgarien nach vier Spieltagen auf vier Punkte und zieht in der Gruppe C4 an Luxemburg vorbei. Island führt nach dem 0:0 gegen Estland mit acht Punkten vor den weiterhin ungeschlagenen Esten mit sechs Zählern. Luxemburg fällt mit drei Punkten auf den letzten Tabellenplatz zurück.

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Schweiz braucht nur noch einen Punkt zum Aufstieg

Die Schweizer Nationalmannschaft steht unmittelbar vor der Rückkehr in die Liga A der Nations League. Nach dem 3:0 gegen Nordmazedonien führt das Team von Murat Yakin die Gruppe B1 mit zwölf Punkten aus vier Spielen souverän an. Weil Slowenien gleichzeitig 2:1 in Schottland gewann, ist der Aufstieg zwar noch nicht offiziell perfekt – beim direkten Duell in Ljubljana reicht der Schweiz nun aber bereits ein Unentschieden. Fabian Rieder brachte die Schweiz in Luzern in der 43. Minute in Führung. Johan Manzambi erhöhte in der 73. Minute auf 2:0, ehe Dan Ndoye acht Minuten später den 3:0-Endstand erzielte. Yvon Mvogo, der anstelle von Gregor Kobel im Tor stand, musste keinen einzigen Schuss auf sein Gehäuse abwehren. Damit hat die Nati nach vier Spieltagen vier Siege, 11:1 Tore und zwölf Punkte auf dem Konto. Der einzige Verfolger ist Slowenien. Nach dem 2:1-Auswärtssieg in Glasgow steht das Team bei sieben Punkten und hat weiterhin eine theoretische Chance auf Rang eins. Schottland folgt mit vier Zählern, Nordmazedonien ist noch punktlos. Für die Schweiz fällt die Entscheidung am 13. November ausgerechnet im direkten Duell mit Slowenien.

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Slowakei fertigt Moldawien mit 4:0 ab

Die Slowakei setzt sich in der Nations League an der Spitze der Gruppe C3 ab. Das Team gewann am Dienstagabend in Chisinau klar mit 4:0 gegen Moldawien und steht nach vier Partien bei zehn Punkten. Dávid Strelec, Tomáš Suslov, Dávid Hancko und Lukáš Haraslín erzielten die Tore. Die Slowaken stellten die Weichen früh auf Sieg. Bereits in der 8. Minute brachte Strelec die Gäste in Führung, kurz vor der Pause erhöhte Suslov in der 44. Minute auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel traf Hancko in der 60. Minute zum dritten Tor, ehe Haraslín eine Viertelstunde vor Schluss den 4:0-Endstand herstellte. Für Moldawien war es nach dem überraschenden 2:1-Auswärtssieg gegen Kasachstan ein deutlicher Rückschlag. Die Slowakei bleibt dagegen nach vier Runden ungeschlagen und hat mit drei Siegen sowie einem Remis eine ausgezeichnete Ausgangslage im Kampf um Rang eins. Auf die Schweizer Nations-League-Gruppe hat das Resultat keine direkte Auswirkung, da die Schweiz in Liga B antritt.

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Merino schiesst Spanien ins Viertelfinal

Spanien steht vorzeitig im Viertelfinal der Nations League. Der Welt- und Europameister gewann am Dienstagabend in Split trotz Rückstand mit 2:1 gegen Kroatien. Matchwinner war Joker Mikel Merino, der nach seiner Einwechslung beide spanischen Treffer erzielte. Kroatien zeigte nach dem bitteren 0:7 gegen England eine deutlich stärkere Reaktion und ging bereits in der 17. Minute durch Ivan Perišić in Führung. Spanien fand zunächst nur schwer Lösungen gegen die kompakte kroatische Mannschaft. Nach der Pause änderte sich das Bild jedoch – auch weil Merino sofort nach seiner Einwechslung zum entscheidenden Faktor wurde. Der Mittelfeldspieler erzielte in der 61. Minute den Ausgleich und traf in der 88. Minute nach Vorarbeit von Martín Zubimendi auch zum 2:1. Kroatiens Situation hatte sich zuvor zusätzlich verschärft: Perišić sah in der 79. Minute nach seiner zweiten Verwarnung Gelb-Rot. Spanien holte damit den vierten Sieg im vierten Gruppenspiel und sicherte sich bereits das Ticket für die K.-o.-Phase.

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