Zug bezwingt Langnau – Doppelschlag entscheidet umkämpftes Heimspiel

Der EV Zug setzt seine erfolgreiche Heimserie fort und bezwingt die SCL Tigers am Freitagabend, 30. Oktober 2026, mit 3:2. Vor 7’407 Zuschauern in der OYM hall sorgen Raphael Diaz, Gregory Hofmann und Dominik Kubalik für die Zuger Treffer. Besonders ein Doppelschlag im Mitteldrittel bringt die Entscheidung. Langnau kämpft sich im Schlussabschnitt nochmals heran, kann die Niederlage trotz einer doppelten Überzahl aber nicht mehr verhindern.

Die Gäste reisen mit viel Selbstvertrauen in die Zentralschweiz. Nach dem spektakulären 9:3 gegen Lausanne und dem 4:2 gegen Meister Fribourg-Gottéron wollen die Emmentaler ihren erfolgreichen Lauf fortsetzen. Zug präsentiert sich jedoch abgeklärt und nutzt seine offensiven Möglichkeiten konsequent.

Mit dem dritten Sieg im dritten Saisonheimspiel verbessert sich der EVZ auf 25 Punkte aus zwölf Partien. Die Tigers bleiben bei 29 Punkten aus 19 Spielen stehen. Für Zug ist der Erfolg besonders wertvoll, weil die Mannschaft bislang deutlich weniger Meisterschaftsspiele ausgetragen hat als die meisten Konkurrenten.

SPORTNACHRICHTEN.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Resultat: EV Zug – SCL Tigers 3:2 (1:1, 2:0, 0:1).
Torschützen Zug: Raphael Diaz, Gregory Hofmann und Dominik Kubalik.
Torschützen Langnau: Jérôme Bachofner und Santtu Kinnunen.
Schlüsselphase: Zwei Zuger Tore in der 26. und 28. Minute.
Zuschauer: 7’407 in der OYM hall.
Was das bedeutet
Zug gewinnt auch sein drittes Saisonheimspiel und festigt mit 25 Punkten seine Position im Playoff-Rennen. Langnau verpasst nach zwei überzeugenden Siegen den nächsten Erfolg. Besonders die ungenutzte doppelte Überzahl in der Schlussphase dürfte die Emmentaler ärgern.

Diaz bringt Zug im Powerplay in Führung

Die Partie beginnt mit einem ausgeglichenen ersten Drittel. Zug sucht den Weg nach vorne, während Langnau nach seinen jüngsten Erfolgen selbstbewusst auftritt.

In der elften Minute gelingt den Gastgebern der erste Treffer. Raphael Diaz trifft nach Vorarbeit von Gregory Hofmann im Powerplay zum 1:0.

Die Tigers bleiben jedoch gefährlich. Kurz vor der ersten Pause nutzt Jérôme Bachofner eine Überzahlsituation und gleicht nach Zuspiel von André Petersson zum 1:1 aus.

Damit gehen beide Mannschaften mit einem gerechten Zwischenstand in die Kabine.

Zuger Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten

Im Mitteldrittel übernimmt der EV Zug zunehmend die Kontrolle. Besonders zwischen der 26. und 28. Minute entwickeln die Gastgeber eine entscheidende Durchschlagskraft.

Zunächst bringt Gregory Hofmann seine Mannschaft nach Vorarbeit von Uros Petrovic erneut in Führung.

Nur zwei Minuten später erhöht Dominik Kubalik im Powerplay auf 3:1. Tobias Geisser und Vinzenz Rohrer bereiten den Treffer vor.

Die beiden Tore verändern den Charakter der Begegnung erheblich. Langnau muss nun einem Rückstand hinterherlaufen, während Zug das Spiel aus einer komfortableren Position kontrollieren kann.

Kinnunen macht die Partie nochmals spannend

Im Schlussdrittel geben sich die Tigers keineswegs geschlagen. Die Mannschaft von Thierry Paterlini erhöht den Druck und sucht konsequent den Anschlusstreffer.

In der 52. Minute wird sie belohnt. Santtu Kinnunen trifft in Überzahl nach Vorarbeit von André Petersson und verkürzt auf 2:3.

Plötzlich ist die Begegnung wieder völlig offen.

Langnau drängt auf den Ausgleich und erhält in der Schlussphase sogar die Möglichkeit, mit zwei zusätzlichen Feldspielern anzugreifen.

Doch die Zuger Defensive hält stand. Goalie Leonardo Genoni und seine Vorderleute verhindern einen weiteren Gegentreffer und verteidigen den knappen Vorsprung bis zur Schlusssirene.

EV Zug bleibt in der OYM hall ungeschlagen

Für die Zentralschweizer ist der Erfolg ein weiteres positives Signal. Erst seit Kurzem trägt der EVZ seine Heimspiele dieser Saison wieder in der OYM hall aus.

Nach den Siegen gegen Lausanne und Lugano setzt die Mannschaft ihre erfolgreiche Heimserie gegen Langnau fort.

Zug überzeugt dabei nicht allein durch offensive Qualitäten. Besonders in der hektischen Schlussphase gelingt es den Gastgebern, die notwendigen Zweikämpfe anzunehmen und den Vorsprung zu verteidigen.

Mit 25 Punkten aus zwölf Spielen verfügt der EVZ über eine starke Punkteausbeute. Der Vergleich mit den Teams unmittelbar davor ist allerdings durch die unterschiedlich hohe Anzahl absolvierter Partien geprägt.

Langnaus Erfolgsserie wird gestoppt

Für die Tigers endet eine erfolgreiche Woche mit einer knappen Niederlage.

Noch am Dienstag hatten die Emmentaler Lausanne auswärts mit 9:3 besiegt. Einen Tag später folgte der überraschende 4:2-Erfolg gegen Fribourg-Gottéron.

Beim Heimsieg gegen den amtierenden Meister drehten die Tigers einen Rückstand im Schlussdrittel und bewiesen bemerkenswerte Moral.

Diese Qualitäten zeigen sie auch in Zug. Der Anschlusstreffer von Kinnunen und die intensive Schlussphase reichen diesmal allerdings nicht für einen Punktgewinn.

Dennoch bleibt Langnau in der oberen Tabellenhälfte und kann mit seiner bisherigen Meisterschaft zufrieden sein.

Zug spielt bereits am Samstag in Bern

Für den EVZ geht es am Samstagabend unmittelbar weiter. Um 19.45 Uhr steht das Auswärtsspiel beim SC Bern auf dem Programm.

Nach dem Erfolg gegen die Tigers wartet damit die nächste anspruchsvolle Aufgabe.

Langnau erhält dagegen eine längere Pause. Die nächste Meisterschaftspartie findet am Freitag, 13. November, auswärts gegen den HC Lugano statt.

Für die Emmentaler bietet sich bis dahin Gelegenheit, die intensive Spielphase zu verarbeiten und sich auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten.

AKTUELLER STAND
National League 2026/27 – Gesamttabelle
Nach den Freitagsspielen vom 30. Oktober 2026
Rang / Team Sp. Diff. Pkt.
1. ZSC Lions 17 +33 44
2. HC Ambri-Piotta 17 +3 30
3. Genève-Servette HC 18 −7 29
4. SCL Tigers 19 +10 29
5. SC Bern 16 +6 28
6. Fribourg-Gottéron 18 +13 27
7. EV Zug 12 +15 25
8. Lausanne HC 19 −11 24
9. EHC Biel-Bienne 17 −2 23
10. HC Davos 18 −9 23
11. HC Lugano 17 −5 22
12. HC Ajoie 18 −8 22
13. SCRJ Lakers 18 −17 19
14. EHC Kloten 18 −21 18

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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