Sport & Spiel

Sinner steigert Belastung vor Peking-Comeback deutlich

Jannik Sinner nähert sich seinem Comeback auf der ATP-Tour. Der Weltranglistenerste trainiert in Monte Carlo inzwischen wieder mit Spielern aus der Weltspitze und hat damit die Belastung wenige Tage vor dem geplanten Start in Peking nochmals deutlich erhöht. Sein erstes offizielles Match seit dem Wimbledon-Final könnte damit unmittelbar bevorstehen. Nach der mehrwöchigen Behandlung seines rechten Knies hat Sinner seinen Trainingsaufbau zuletzt weiter intensiviert. Der 25-Jährige absolvierte in Monte Carlo unter anderem Einheiten mit Flavio Cobolli und Hubert Hurkacz. Gerade diese Trainings mit etablierten ATP-Profis sind für Sinner ein wichtiger Belastungstest, weil dabei Tempo, Richtungswechsel und längere Ballwechsel wieder deutlich näher an Wettkampfbedingungen heranreichen. Eine endgültige Garantie für seinen Start in Peking gibt es weiterhin nicht. Sinner steht jedoch offiziell auf der Entry List der China Open, die vom 30. September bis 6. Oktober stattfinden. Erst vor wenigen Tagen hatten wir über Sinners Rückkehr ins reguläre Training und das Comeback-Ziel Peking berichtet. Nun folgt mit den intensiveren Einheiten gegen Topspieler der nächste konkrete Schritt.

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Haaland-Doppelpack führt Norwegen zum 3:2 gegen Dänemark

Erling Haaland hat Norwegen einen perfekten Start in die neue Nations-League-Saison beschert. Der Torjäger traf beim 3:2-Heimsieg gegen Dänemark doppelt und erzielte in der 74. Minute den entscheidenden Treffer. Für Haaland war es bereits das 64. Tor im norwegischen Nationalteam. Norwegen erwischte im ausverkauften Ullevaal Stadion einen starken Start. Oscar Bobb brachte die Gastgeber in der 14. Minute nach Vorarbeit von Martin Ødegaard in Führung. Nur vier Minuten später schickte Antonio Nusa Haaland in die Tiefe, der den Ball zum 2:0 durch die Beine des dänischen Torhüters Filip Jørgensen schob. Dänemark kämpfte sich jedoch zurück. Mikkel Damsgaard verkürzte in der 25. Minute, ehe Rasmus Højlund nach einer Stunde zum 2:2 traf. Am Ende machte erneut Haaland den Unterschied und setzte damit seine aussergewöhnliche Torserie fort. Erst Anfang September hatte der 26-Jährige auch auf Klubebene einen Meilenstein erreicht und sein 300. Tor im Klubfussball erzielt.

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Klopp verpasst Debütsieg in letzter Minute

Jürgen Klopp hat bei seinem Debüt als deutscher Bundestrainer einen Sieg nur knapp verpasst. Deutschland führte in Amsterdam dank eines Treffers von Felix Nmecha lange mit 1:0, ehe Cody Gakpo in der 92. Minute zum 1:1 für die Niederlande traf. Damit beginnt Klopps neue Aufgabe beim DFB mit einem Punkt. Deutschland ging in der Johan Cruijff ArenA in der 32. Minute in Führung. Nach einem abgeblockten Abschluss von Karim Adeyemi reagierte Nmecha im Strafraum am schnellsten und brachte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Die Mannschaft von Klopp verteidigte den Vorsprung bis tief in die Nachspielzeit, ehe Gakpo mit einer Direktabnahme den späten Ausgleich erzielte. Der Auftakt in die Nations League brachte damit keinen Sieger zwischen den beiden neuen Nationaltrainern. Während Klopp erstmals Deutschland betreute, stand bei den Niederlanden Xavi Hernández zum ersten Mal an der Seitenlinie. Bereits vor dem Klassiker hatten wir die Ausgangslage rund um Klopps Debüt und den gleichzeitigen Neustart der Niederlande beleuchtet.

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Biel zerlegt Kloten – vier Tore im Startdrittel

Der EHC Biel hat eindrücklich auf seine beiden Niederlagen gegen Langnau und Ambrì reagiert. Die Seeländer gewinnen auswärts beim EHC Kloten gleich mit 6:0 und entscheiden die Partie mit vier Toren bereits im ersten Drittel. Harri Säteri hält sämtliche 24 Klotener Abschlüsse und feiert einen Shutout. Victor Söderström eröffnete das Skore bereits nach 29 Sekunden. Gaëtan Haas und Toni Rajala trafen später innerhalb von nur 22 Sekunden, ehe Aleksandr Iakovenko in der 17. Minute auf 4:0 erhöhte. Kloten reagierte zur ersten Pause mit einem Torhüterwechsel: Santo Simmchen ersetzte Reto Berra. Für Biel ist der klare Erfolg eine wichtige Reaktion nach dem 3:4 nach Penaltyschiessen gegen Langnau und dem 3:4 gegen Ambrì. Kloten kassiert dagegen nach dem 3:4 nach Verlängerung in Ajoie und dem 1:4 gegen Bern bereits die dritte Niederlage in Serie. Bereits gegen den SC Bern hatte Kloten zuhause einen schwierigen Abend erlebt.

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Tabea Schmid verpasst die EM – Comeback braucht noch Zeit

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft muss bei der Europameisterschaft im Dezember aller Voraussicht nach ohne Tabea Schmid auskommen. Die 23-jährige Kreisläuferin arbeitet nach ihrem schweren Kreuzbandriss weiter am Comeback, sieht die EM aber selbst als zu frühen Zeitpunkt für eine Rückkehr auf höchstem Wettkampfniveau. Statt auf dem Feld könnte eine der wichtigsten Schweizer Spielerinnen ihr Team in Rumänien zumindest zeitweise von der Tribüne aus unterstützen. Schmid verletzte sich am 7. Dezember 2025 im letzten WM-Spiel gegen Rumänien schwer am rechten Knie. Neben dem Kreuzband wurden auch das Innenband und die Menisken beschädigt. Am 5. Januar wurde sie operiert, seither läuft eine lange Rehabilitation. Inzwischen kann Schmid nach eigenen Angaben fast wieder alles trainieren, der volle Körperkontakt wird aber erst kontrolliert aufgebaut. Für die Schweiz ist ihr wahrscheinlicher Ausfall sportlich bedeutend. Schmid gehört zu den produktivsten Spielerinnen des Nationalteams und erzielte in ihren bisherigen Länderspielen im Schnitt fast sechs Tore pro Partie. Trotzdem hat sich die Equipe von Knut Ove Joa ohne ihre Führungsspielerin souverän für die EM qualifiziert. Der Schweizer Frauenhandball verfolgt mit der «Roadmap 2032» gleichzeitig einen langfristigen Entwicklungsplan bis hin zu einer möglichen Olympia-Teilnahme in Brisbane.

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Alaba wechselt zu Udinese – Superstar wagt neues Abenteuer in Italien

David Alaba setzt seine aussergewöhnliche Karriere in der Serie A fort. Udinese Calcio hat am Donnerstag die Verpflichtung des 34-jährigen Österreichers offiziell bekanntgegeben. Der langjährige Bayern- und Real-Madrid-Verteidiger unterschreibt in Udine einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027 und erhält die Rückennummer 5. Alaba kommt nach dem Ende seiner fünfjährigen Zeit bei Real Madrid nach Italien. Der österreichische Nationalspieler gewann mit Bayern München und Real Madrid insgesamt viermal die Champions League und bringt enorme internationale Erfahrung mit. Udinese bezeichnet den Transfer als deutliches Zeichen für die eigenen sportlichen Ambitionen. Für Alaba beginnt damit erstmals ein Kapitel in der Serie A. Unsere Vorschau auf die neue Serie-A-Saison und die Ausgangslage der italienischen Klubs gibt es hier. Der 34-Jährige soll bei Udinese nicht nur mit seiner Erfahrung helfen, sondern weiterhin eine wichtige sportliche Rolle übernehmen.

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Schertenleib wird bei Barça zur Verteidigerin

Sydney Schertenleib hat beim Champions-League-Auftakt des FC Barcelona gegen Paris FC erneut eine ungewohnte Rolle übernommen. Die 19-jährige Schweizer Nationalspielerin stand beim 5:2-Heimsieg über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz – als rechte Aussenverteidigerin. Damit bestätigt sich, dass Trainer Pere Romeu die offensiv ausgebildete Schweizerin in dieser Saison deutlich defensiver einplant. Paris FC ging bereits in der 5. Minute in Führung, doch Barcelona reagierte mit grosser Wucht. Kerolin glich aus, Clara Serrajordi drehte die Partie, danach trafen Ewa Pajor und Caroline Graham Hansen noch vor der Pause zum 4:1. Pajor erhöhte in der zweiten Halbzeit auf 5:1, ehe Clara Mateo für Paris FC noch verkürzte. Schertenleib spielte die komplette Partie durch und kam laut UEFA auf eine Passquote von 90 Prozent. Besonders interessant ist ihre neue Rolle: Beim FC Barcelona wird sie zunehmend rechts in der Viererkette eingesetzt, während sie in der Schweizer Nationalmannschaft weiterhin deutlich offensiver interpretiert wird. Der Klub selbst führt sie offiziell weiterhin als Mittelfeldspielerin beziehungsweise offensive Spielerin.

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Boteli und Manzambi – Jugendfreunde vor besonderem Nati-Moment

Winsley Boteli und Johan Manzambi stehen erstmals gemeinsam im Aufgebot der Schweizer A-Nationalmannschaft. Die beiden 20-jährigen Genfer kennen sich seit ihrer Kindheit, gingen gemeinsam zur Schule und wurden beide bei Servette ausgebildet. Am Samstag gegen Nordmazedonien könnte sich nun erstmals die Möglichkeit ergeben, dass die beiden Freunde gemeinsam für die Schweiz auf dem Platz stehen. Für Boteli ist der aktuelle Zusammenzug eine Premiere. Der Stürmer des FC Sion hat sich mit zwölf Toren und fünf Assists in 14 Pflichtspielen für das erste A-Nati-Aufgebot empfohlen. Manzambi gehört dagegen trotz seines jungen Alters bereits zum etablierten Kreis und kehrte nach seiner an der WM erlittenen Knieverletzung zuletzt auch bei Aston Villa eindrücklich zurück. Zusätzliche Spannung bringt die Personalsituation im Schweizer Angriff. Breel Embolo ist für den Nations-League-Auftakt in Skopje gesperrt und stösst erst für das zweite Spiel gegen Schottland zum Team. Damit erhält Boteli bereits bei seinem ersten Zusammenzug eine realistische Chance auf Einsatzminuten. Sein erstes Aufgebot und die weiteren personellen Veränderungen im Nati-Kader haben wir bereits ausführlich eingeordnet.

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Romano vor Azzurri-Debüt – Mancini plant mit ihm von Beginn an

Alessandro Romano steht unmittelbar vor seinem Debüt für die italienische A-Nationalmannschaft. Der 20-jährige Mittelfeldspieler von Cagliari gehört erstmals zum Aufgebot der Azzurri und soll nach Informationen von soccer.ch am Freitagabend gegen Belgien sogar von Beginn an spielen. Für den in Winterthur geborenen früheren Schweizer Nachwuchsinternationalen wäre es der nächste grosse Schritt innerhalb weniger Wochen. Italien startet am Freitag um 20.45 Uhr im Stadio Olimpico in Rom gegen Belgien in die neue Nations-League-Kampagne. Romano gehört zu gleich neun Spielern, die von Roberto Mancini erstmals für die A-Nationalmannschaft aufgeboten wurden. Der Nationaltrainer hat insgesamt 34 Spieler nominiert und will den intensiven Block mit vier Partien innerhalb von elf Tagen ausdrücklich nutzen, um eine neue Generation aufzubauen. Parallel entwickelt sich Romanos Klubzukunft immer stärker zum Thema. Nach Informationen von soccer.ch will Juventus Turin den zentralen Mittelfeldspieler spätestens im kommenden Sommer verpflichten. Bereits für Januar wird ein Vorstoss nicht ausgeschlossen. Romano hat sich mit seinen Leistungen bei Cagliari in kurzer Zeit in den Fokus mehrerer Beobachter gespielt.

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Bajrami vor besonderem Nati-Spiel in Skopje

Adrian Bajrami steht vor einem besonderen Länderspiel. Der 24-jährige Innenverteidiger gehört zum Schweizer Aufgebot für den Nations-League-Auftakt am Samstagabend in Skopje gegen Nordmazedonien und könnte dort zu seinem zweiten Einsatz für die A-Nationalmannschaft kommen. Für Bajrami wäre ein Auftritt auch persönlich speziell, weil seine familiären Wurzeln in Nordmazedonien liegen. Bajrami gehört zu den drei Rückkehrern im aktuellen 25-Mann-Kader von Murat Yakin. Der Verteidiger hatte im Oktober 2025 gegen Slowenien sein bisher einziges A-Länderspiel absolviert und kam damals während 14 Minuten zum Einsatz. Seit Sommer steht er beim portugiesischen Klub Sporting Braga unter Vertrag. Die Partie in Skopje eröffnet für die Schweiz einen intensiven Nations-League-Block. Nach dem Spiel gegen Nordmazedonien folgt bereits am Dienstag das Auswärtsspiel in Glasgow gegen Schottland. Unsere ausführliche Vorschau auf den Schweizer Nations-League-Auftakt gibt es hier.

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Fabian Aebersold holt überraschend EM-Silber

Fabian Aebersold sorgt an der Orientierungslauf-EM in Litauen für den nächsten Schweizer Medaillengewinn. Der 25-jährige Berner läuft über die anspruchsvolle Langdistanz auf Rang 2 und gewinnt damit seine erste individuelle Medaille an einem internationalen Elite-Grossanlass. Nur der norwegische Titelverteidiger Kasper Harlem Fosser ist schneller. Fosser benötigt für die 16,9 Kilometer lange Strecke mit 400 Höhenmetern und 27 Kontrollposten 1:34:03 Stunden. Aebersold verliert 1:09 Minuten und rettet Silber mit einem starken Schlussteil knapp vor dem Schweden Viktor Svensk, der weitere elf Sekunden dahinter Bronze gewinnt. Damit feiern die Geschwister Aebersold am selben Tag einen aussergewöhnlichen Doppel-Erfolg. Rund zwei Stunden zuvor hatte Simona Aebersold bei den Frauen ebenfalls Silber gewonnen. Fabian bestätigt damit eindrücklich die starke Form, mit der er nach seinem Schweizer Meistertitel über die Mitteldistanz nach Litauen gereist war.

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Biasca kämpft in Boston weiter um seinen NHL-Platz

Attilio Biasca bleibt im Trainingscamp der Boston Bruins voll im Rennen um einen Platz im NHL-Kader. Der 23-jährige Schweizer trainierte zuletzt weiterhin mit der Gruppe der NHL-Organisation und erhält in der Vorbereitung Gelegenheit, sich neben etablierten und jungen Spielern zu zeigen. Nach seiner starken Saison mit Fribourg-Gottéron und dem Zweijahresvertrag in Boston steht Biasca vor dem bislang wichtigsten Schritt seiner Karriere. Biasca unterschrieb im Juni einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28 mit einem jährlichen NHL-Cap-Hit von 980'000 Dollar. In der vergangenen Saison hatte er für Fribourg-Gottéron in 45 National-League-Spielen 15 Tore und zwölf Assists erzielt und mit den Freiburgern den ersten Schweizer Meistertitel der Klubgeschichte gewonnen. Der Schweizer ist inzwischen vom Rookie-Camp ins reguläre Trainingscamp der Bruins vorgerückt. Noch am Mittwoch trainierte er in Gruppe B gemeinsam mit Spielern wie Lukas Reichel, Riley Duran und weiteren Kandidaten, die um Rollen innerhalb der Organisation kämpfen. Damit ist Biascas NHL-Traum weiterhin konkret, auch wenn die Konkurrenz um die letzten Kaderplätze gross ist.

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Nations League wird abgespeckt – Liga D verschwindet

Die UEFA baut die Nations League ab 2028/29 grundlegend um. Statt der bisherigen vier Leistungsstufen wird es künftig nur noch drei Ligen geben, Liga D verschwindet vollständig. Gleichzeitig wachsen die einzelnen Gruppen deutlich: In den Ligen A, B und C sollen grundsätzlich je 18 Nationalteams spielen. Für die Mannschaften bedeutet das allerdings nicht automatisch weniger Länderspiele. Jede Nation bestreitet in der neuen Ligaphase weiterhin sechs Partien. Neu trifft ein Team dabei auf fünf verschiedene Gegner statt wie bisher in einer Vierergruppe zweimal auf dieselben drei Nationen. Die UEFA verspricht sich davon mehr Abwechslung, weniger sportlich bedeutungslose Begegnungen und ausgeglichenere Wettbewerbe. Für die Schweiz hat bereits die laufende Nations League 2026/27 besondere Bedeutung, weil mit ihr die neue Struktur vorbereitet wird. Das Team von Murat Yakin spielt derzeit in Liga B und trifft in der Gruppe B1 auf Schottland, Slowenien und Nordmazedonien. Am Samstag beginnt die Schweizer Kampagne mit dem Auswärtsspiel in Skopje gegen Nordmazedonien.

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Juventus hat Alessandro Romano im Visier

Alessandro Romano hat sich mit seinem starken Start bei Cagliari offenbar bereits auf den Radar von Juventus Turin gespielt. Nach Informationen von soccer.ch beobachten die Bianconeri den 20-jährigen Mittelfeldspieler intensiv und beschäftigen sich mit einem möglichen Transfer. Ein Wechsel könnte bereits im Januar zum Thema werden, spätestens für die Saison 2027/28 soll Romano bei Juventus konkret geprüft werden. Der in Winterthur geborene Mittelfeldspieler wechselte erst im Sommer von der AS Roma zu Cagliari. Offiziell handelt es sich um eine Leihe mit Kaufpflicht, sobald bestimmte sportliche Bedingungen erfüllt sind. Romano unterschrieb bei den Sarden gleichzeitig einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2032 und trägt in dieser Saison die Rückennummer 4. Für Juventus ist vor allem seine Entwicklung interessant. Romano schaffte nach seinem Serie-A-Debüt für die Roma und einer erfolgreichen Leihe zu Spezia den direkten Schritt in Cagliaris Startformation. Bei seinem ersten Serie-A-Einsatz von Beginn an erzielte er auswärts gegen Parma gleich das entscheidende Tor zum 1:0 und bestätigte seine Leistung anschliessend auch gegen Inter.

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Aebersold holt EM-Silber und gewinnt erneut den Gesamtweltcup

Simona Aebersold gewinnt an der Orientierungslauf-EM in Litauen Silber über die Langdistanz und sichert sich gleichzeitig vorzeitig den Gesamtweltcup. Die 28-jährige Bernerin muss sich im technisch anspruchsvollen Rennen einzig der schwedischen Ausnahmeläuferin Tove Alexandersson geschlagen geben. Auf Gold fehlen Aebersold lediglich 49 Sekunden. Alexandersson entscheidet die Langdistanz in den Wäldern rund um Druskininkai für sich und feiert bei ihrer Rückkehr auf die internationale OL-Bühne gleich den Europameistertitel. Aebersold bleibt als Zweite klar vor dem restlichen Feld, Sanna Fasth aus Schweden verliert auf Rang drei bereits 4:25 Minuten auf die Siegerin. Für Aebersold ist Silber gleichzeitig mit einem weiteren grossen Saisonerfolg verbunden. Weil sie im Weltcup vor dem letzten Einzelrennen am Samstag nicht mehr eingeholt werden kann, gewinnt sie die Gesamtwertung zum dritten Mal in Folge. Bereits vor der EM hatte sie mit 560 Punkten einen deutlichen Vorsprung auf die Norwegerin Pia Young Vik herausgelaufen.

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Audi bringt grosses Baku-Upgrade – Hülkenberg bleibt im Training stehen

Das Audi Revolut F1 Team aus Hinwil ist mit einem umfangreichen Technikpaket in das Formel-1-Wochenende von Baku gestartet. Gabriel Bortoleto belegte im ersten freien Training Rang 10, Nico Hülkenberg folgte unmittelbar dahinter auf Platz 11. Für Hülkenberg endete die Session allerdings vorzeitig, nachdem sein R26 am Ausgang von Kurve 4 stehen geblieben war. Audi hat für den anspruchsvollen Stadtkurs gleich 14 überarbeitete Komponenten gemeldet. Dazu gehören eine neue Nase, ein neuer Frontflügel, Änderungen an der vorderen und hinteren Radaufhängung, ein überarbeiteter Unterboden sowie Anpassungen an Karosserie und Heckflügel. Damit gehört das Hinwiler Team zu den Mannschaften mit dem grössten Entwicklungspaket dieses Wochenendes. Sportlich begann der Donnerstag dennoch ordentlich. Bortoleto schaffte als Zehnter den Sprung in die Top 10, Hülkenberg wurde Elfter. Schnellster war George Russell im Mercedes in 1:45,387 Minuten vor Max Verstappen und Charles Leclerc. Nach dem WM-Punkt beim Madring-Rennen will Audi seinen Aufwärtstrend nun auf einer völlig anderen Strecke bestätigen.

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Deutschland gegen Niederlande – Klassiker zum Klopp-Debüt

In Amsterdam steigt am Donnerstagabend um 20.45 Uhr eines der grossen Spiele zum Auftakt der neuen Nations-League-Saison. Die Niederlande empfangen Deutschland in der Johan Cruijff ArenA – und beide Teams starten mit einem neuen Nationaltrainer in eine neue Ära. Jürgen Klopp gibt sein Debüt als deutscher Bundestrainer, bei Oranje steht erstmals Xavi Hernández an der Seitenlinie. Für beide Mannschaften ist der Klassiker gleichzeitig der erste Schritt in einer anspruchsvollen Gruppe A2 mit Serbien und Griechenland. Die Ausgangslage verspricht viel: Deutschland beginnt nach der enttäuschenden WM 2026 einen personellen und taktischen Neuaufbau, während die Niederlande nach der Weltmeisterschaft ebenfalls einen neuen Zyklus starten. Das Duell besitzt zusätzlich historische Bedeutung. Es ist bereits das 49. Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und den Niederlanden. Oranje gewann bislang 12 Partien, Deutschland 18, zwölf Begegnungen endeten unentschieden. Die jüngsten beiden Duelle in der Nations League 2024 brachten ein 2:2 in Amsterdam und einen 1:0-Sieg Deutschlands in München.

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Nächster Rückschlag für Biel – Lias Andersson verletzt

Der EHC Biel muss den nächsten personellen Rückschlag verkraften. Lias Andersson hat sich am Dienstag beim 3:4 gegen den HC Ambrì-Piotta eine Unterkörperverletzung zugezogen und musste die Partie vorzeitig beenden. Wie lange der schwedische Center ausfällt, ist derzeit noch offen – weitere medizinische Untersuchungen sollen Klarheit bringen. Der Ausfall trifft die Seeländer in einer ohnehin schwierigen personellen Phase. Bereits Jeff Skinner steht wegen einer Muskelverletzung nicht zur Verfügung, dazu befinden sich mit Niklas Blessing und weiteren Spielern zusätzliche Akteure im Bieler Lazarett. Nun fällt mit Andersson ein weiterer wichtiger Bestandteil der Offensive zumindest vorläufig weg. Der 27-Jährige gehört in dieser Saison zudem zum erweiterten Captain-Team des EHC Biel. Sportlich war Andersson ordentlich gestartet: In seinen ersten drei Meisterschaftsspielen sammelte er zwei Skorerpunkte – ein Tor und einen Assist. Besonders beim 4:2-Auftaktsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron spielte der Schwede eine wichtige Rolle.

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