Sport & Spiel

Mancini warnt vor Frankreich – Italien vor dem grossen Gradmesser

Italien steht heute Abend im Stade de France vor dem bislang härtesten Test seit der Rückkehr von Roberto Mancini. Nach dem überzeugenden 4:1 in der Türkei treffen die Azzurri auf Tabellenführer Frankreich, das unter Zinédine Zidane beide bisherigen Nations-League-Spiele gewonnen und noch kein Gegentor kassiert hat. Mancini selbst warnt: Frankreich sei derzeit "viel weiter" als Italien. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein. Frankreich führt Gruppe A1 nach Siegen gegen die Türkei und Belgien mit sechs Punkten und 2:0 Toren an. Italien reagierte zwar stark auf das enttäuschende 0:2 gegen Belgien und gewann in Bursa 4:1, doch gerade deshalb wird das Duell in Saint-Denis zum echten Belastungstest. Die Azzurri haben nur zwei ihrer letzten 15 Begegnungen gegen Frankreich gewonnen. Für Mancini geht es heute deshalb um weit mehr als drei Punkte. Beim 4:1 gegen die Türkei zeigte Italien erstmals wieder Tempo, Mut und Konsequenz im Pressing. Nun muss sich zeigen, ob diese Fortschritte auch gegen einen Gegner Bestand haben, der individuell und strukturell deutlich stärker einzuschätzen ist.

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Kosovo bleibt gegen Israel torlos – Saipi hält den Punkt fest

Kosovo hat in der Nations League einen weiteren wichtigen Punkt geholt, den möglichen Sprung näher an die Tabellenspitze aber verpasst. Die Mannschaft von Franco Foda trennt sich in Debrecen von Israel 0:0. Besonders aus Schweizer Sicht auffällig: Amir Saipi steht erstmals von Beginn an im Tor und hält mit mehreren wichtigen Paraden die Null. Kosovo besitzt über weite Strecken mehr Ballbesitz und kommt insgesamt auf deutlich mehr Abschlüsse, entwickelt daraus aber zu wenig echte Durchschlagskraft. Israel wird vor allem in der ersten Halbzeit mehrfach gefährlich, doch Saipi reagiert unter anderem gegen Liel Abada und Tai Baribo stark. Auch nach der Pause verhindert der frühere Lugano-Goalie einen möglichen Rückstand. Der Punkt hält Kosovo im Rennen um die Spitzenplätze der Gruppe B3. Nach dem 1:3 in Österreich zeigt Fodas Mannschaft defensiv eine stabilere Reaktion. Gleichzeitig bleibt offensiv einiges liegen – auch weil Captain Vedat Muriqi komplett fehlt und Leon Avdullahu zunächst nur auf der Bank sitzt.

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Österreich rettet nach 0:2 noch ein 2:2 in Irland

Österreich hat in der Nations League nach einer schwachen ersten Halbzeit eine Niederlage in Dublin noch abgewendet. Das Team von Ralf Rangnick liegt gegen die Republik Irland zur Pause nach einem Doppelpack von Troy Parrott mit 0:2 zurück, kommt nach mehreren Wechseln aber stark zurück und rettet durch Alexander Prass und Michael Gregoritsch noch ein 2:2. Irland erwischt im Aviva Stadium den besseren Start. Parrott bringt die Gastgeber bereits in der 12. Minute mit 1:0 in Führung und legt kurz vor der Pause per Penalty das 2:0 nach. Österreich findet im ersten Durchgang offensiv kaum Zugriff und muss sich bei Torhüter Florian Wiegele bedanken, dass der Rückstand nicht noch grösser ausfällt. Rangnick reagiert zur Pause mit gleich drei Wechseln. Maximilian Wöber, Konrad Laimer und Michael Gregoritsch kommen ins Spiel, später folgt auch Alexander Prass. Genau diese Einwechslungen verändern die Partie. Prass verkürzt in der 72. Minute, Gregoritsch gleicht nur vier Minuten später mit einem direkt verwandelten Freistoss aus. Österreich bleibt damit nach drei Gruppenspielen ungeschlagen und führt die Gruppe B3 mit sieben Punkten an.

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Haaland verklagt Norwegian wegen Werbung mit seinem früheren Zopf

Erling Haaland zieht gegen die norwegische Fluggesellschaft Norwegian vor Gericht. Der Stürmer und sein Unternehmen York Promotions werfen der Airline vor, während der Fussball-WM charakteristische Merkmale Haalands ohne Zustimmung für die Vermarktung von Flugtickets verwendet zu haben. Im Zentrum des Streits steht offenbar ein inzwischen gelöschter Social-Media-Beitrag mit einem Norwegian-Flugzeug und einem montierten blonden Pferdeschwanz. Haalands Anwalt Thomas Hagen bestätigte, dass im Namen des Spielers und von York Promotions Klage gegen Norwegian Air Shuttle ASA eingereicht wurde. Nach Angaben aus Norwegen geht es um einen möglichen Verstoss gegen das Marketingrecht. Welche konkrete Entschädigung Haaland verlangt, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Besonders kurios ist der Zeitpunkt: Der blonde Zopf, der während der WM zu einem der auffälligsten äusseren Merkmale des Norwegers geworden war, gehört inzwischen der Vergangenheit an. Haaland trägt seit Saisonbeginn deutlich kürzere Haare. Sportlich änderte sich mit seinem neuen Look allerdings wenig – der Manchester-City-Stürmer trifft weiterhin regelmässig.

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Portugal siegt ohne Ronaldo – 4:2 in Dänemark

Portugal lässt sich vom Wirbel um Cristiano Ronaldo nicht aus der Bahn werfen. Die Seleção gewinnt ohne ihren abgereisten Captain in Kopenhagen mit 4:2 gegen Dänemark und steht nach drei Nations-League-Spielen bei der maximalen Ausbeute von neun Punkten. João Cancelo, Gonçalo Ramos, Vitinha und João Félix treffen für die Mannschaft von Jorge Jesus. Portugal übernimmt im Parken früh die Initiative und geht bereits in der 13. Minute in Führung. Gonçalo Ramos bereitet für João Cancelo vor, der zum 0:1 trifft. Dänemark antwortet durch Mikkel Damsgaard in der 23. Minute, doch nur zwei Minuten später stellt Ramos nach Zuspiel von Bruno Fernandes auf 1:2. Auch nach dem 2:2 durch Rasmus Højlund in der 53. Minute bleibt Portugal ruhig. Gerade vor dem Hintergrund der vergangenen Tage besitzt der Sieg besondere Bedeutung. Cristiano Ronaldo hatte das portugiesische Nationalteam nach dem Konflikt mit Jorge Jesus vorzeitig verlassen. Auf dem Platz zeigt die Mannschaft nun, dass sie auch ohne ihren langjährigen Captain über genügend offensive Qualität verfügt.

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Niederlande retten nach 0:2 noch einen Punkt

Die Niederlande haben in der Nations League eine Niederlage in Griechenland gerade noch abgewendet. Oranje liegt in Thessaloniki zur Pause mit 0:2 zurück, steigert sich nach drei Wechseln aber deutlich und kommt durch Virgil van Dijk und Tijjani Reijnders noch zu einem 2:2. Besonders bitter für die Gäste: Denzel Dumfries erzielt in der zweiten Halbzeit sogar zwei weitere Treffer, beide werden jedoch aberkannt. Griechenland nutzt seine Möglichkeiten im ersten Durchgang konsequent. Fotis Ioannidis bringt die Gastgeber in der 23. Minute in Führung, Giorgos Masouras erhöht tief in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auf 2:0. Vor allem der zweite Treffer entsteht nach einem niederländischen Ballverlust und trifft Oranje kurz vor der Pause empfindlich. Xavi Hernández reagiert sofort und bringt zur zweiten Halbzeit gleich drei neue Spieler: Tijjani Reijnders, Ryan Gravenberch und Noa Lang. Die Umstellungen zeigen Wirkung. Van Dijk verkürzt in der 59. Minute nach einem Eckball von Joey Veerman, ehe Reijnders in der 89. Minute doch noch den Ausgleich erzielt. Die Niederlande bleiben damit in der Nations League ungeschlagen und stehen nach drei Spielen bei fünf Punkten.

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Wales dreht Norwegen – Haaland bleibt beim 1:2 blass

Wales hat in der Nations League ein starkes Lebenszeichen gesetzt und Norwegen in Cardiff mit 2:1 geschlagen. Nach frühem Rückstand drehen Dan James und Neco Williams die Partie zugunsten der Gastgeber. Für Wales ist es der erste Sieg überhaupt in Liga A – Norwegen kassiert dagegen bereits die zweite Niederlage in Folge. Norwegen erwischt den besseren Start und geht nach elf Minuten durch Oscar Bobb in Führung. Martin Ødegaard spielt den entscheidenden Pass in die Tiefe, Bobb bleibt vor Danny Ward ruhig und trifft zum 0:1. Wales reagiert jedoch zunehmend mutiger und gleicht in der 38. Minute durch Dan James aus, der eine Hereingabe von Sorba Thomas zum 1:1 verwertet. Unmittelbar nach der Pause kippt das Spiel vollständig. Torbjørn Heggem bringt Dan James am Strafraumrand zu Fall und sieht direkt Rot. Den anschliessenden Freistoss verwandelt Neco Williams in der 48. Minute zum 2:1. Norwegen findet trotz Erling Haaland danach kaum noch klare Lösungen und muss sich geschlagen geben.

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Klopp feiert ersten Sieg – Deutschland schlägt Serbien 2:0

Jürgen Klopp hat seinen ersten Sieg als deutscher Bundestrainer gefeiert. Deutschland setzt sich in München verdient mit 2:0 gegen Serbien durch und zeigt dabei vor allem im Gegenpressing und in der ersten Halbzeit eine klare Leistungssteigerung. Tom Bischof und Florian Wirtz erzielen die Tore für eine DFB-Elf, die den Gegner über weite Strecken kontrolliert. Deutschland legt in der Allianz Arena mit hohem Tempo los und schnürt Serbien tief in der eigenen Hälfte ein. Das Torschussverhältnis von 16:0 in der ersten Halbzeit zeigt die klare Überlegenheit, doch erst in der 39. Minute fällt die verdiente Führung: Tom Bischof trifft zum 1:0. Nach der Pause bleibt Deutschland dominant, Florian Wirtz erhöht in der 61. Minute auf 2:0. Für Klopp ist der Erfolg im dritten Spiel als Bundestrainer ein wichtiger Befreiungsschlag. Nach dem 1:1 zum Auftakt in den Niederlanden und dem enttäuschenden 0:1 gegen Griechenland hatte Deutschland bereits unter Druck gestanden. Die Niederlage gegen Griechenland hatte vor allem offensiv viele Fragen aufgeworfen – gegen Serbien präsentiert sich das Team nun wesentlich aggressiver und klarer.

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Voltige verstehen: Training, Pferd und Wettkampf im Zusammenspiel

Voltige verbindet Akrobatik, Turnen und Pferdesport zu einer anspruchsvollen Disziplin. Während das Pferd gleichmässig auf einem Zirkel läuft, führen einzelne Sportler oder Gruppen auf seinem Rücken vorgeschriebene Übungen und frei gestaltete Bewegungsfolgen aus. Was leicht und fliessend erscheint, beruht auf systematischem Training, genauer Abstimmung und einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Pferd. Der Einstieg beginnt weit vor spektakulären Figuren im Galopp. Gleichgewicht, Körperspannung, Beweglichkeit und sicheres Fallen werden zunächst am Boden und auf dem Holzpferd aufgebaut. Gleichzeitig lernen Nachwuchsvoltigierende, das Verhalten des Pferdes zu beobachten und seine Bedürfnisse zu respektieren. Erst dieses Zusammenspiel macht Voltige zu einer eigenständigen Pferdesportart.

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Ambri verliert 1:5 gegen Langnau – der starke Saisonstart beginnt zu bröckeln

Der HC Ambri-Piotta erlebt den nächsten empfindlichen Rückschlag. Zwei Tage nach dem 0:3 gegen Davos verlieren die Leventiner auch zuhause gegen die SCL Tigers klar mit 1:5. Unnötige Strafen, zu viele Eigenfehler und ein deutlich weniger intensives Tempospiel als noch zu Saisonbeginn prägen einen enttäuschenden Abend in der Gottardo Arena. Langnau spielt dabei keineswegs überragend, aber ausgesprochen ordentlich. Die Tigers halten ihr Spiel einfach, sauber und effizient, machen wenige Fehler und geben Ambri kaum Möglichkeiten, wirklich Druck aufzubauen. Genau darin liegt an diesem Abend der grosse Unterschied: Während die Gäste ihre Aufgaben konsequent erledigen, bringt sich Ambri mit Ungenauigkeiten und vermeidbaren Strafen immer wieder selbst aus dem Rhythmus. Damit bestätigt sich eine Entwicklung, die bereits beim 0:3 gegen den HC Davos erkennbar war. Vom hohen Tempo, der aggressiven Vorwärtsbewegung und jener Intensität, die den starken Saisonstart geprägt hatten, ist momentan deutlich weniger zu sehen. Besonders bitter: Für Langnau ist es bereits der neunte Meisterschaftssieg in Folge gegen Ambri. Auch das Vorbereitungsspiel Ende August hatten die Tigers mit 6:3 gewonnen.

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Golfplätze verstehen: Aufbau, Architektur, Pflege und Nachhaltigkeit

Ein Golfplatz ist Spielfeld, gestaltete Landschaft und intensiv betreute Grünanlage zugleich. Abschläge, Fairways, Roughs, Bunker, Penalty Areas und Grüns bilden eine Folge strategischer Aufgaben, deren Schwierigkeit weit über die reine Länge hinausgeht. Geländeformen, Boden, Vegetation, Wind, Wasser und Pflegezustand beeinflussen, welche Schläge möglich sind und wie unterschiedlich sich dieselbe Anlage von Tag zu Tag spielt. Hinter einer gepflegten Spielfläche steht ein komplexer Betrieb aus Platzarchitektur, Greenkeeping, Bewässerung, Drainage, Maschinen, Sicherheitsplanung und Naturschutz. In der Schweiz kommen grosse Höhenunterschiede, regional verschiedene Klimabedingungen und kurze Vegetationsperioden hinzu. Wer den Aufbau und Unterhalt eines Golfplatzes versteht, erkennt deshalb mehr als makellosen Rasen: sichtbar wird eine Kulturlandschaft, die sportliche Qualität, wirtschaftliche Tragfähigkeit und ökologische Verantwortung miteinander verbinden muss.

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Juventus plant den nächsten Angriff – 100 Millionen für neue Verstärkungen

Juventus will zurück in die Champions League und bereitet dafür den nächsten grossen Angriff auf dem Transfermarkt vor. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung über bis zu 250 Millionen Euro sollen der sportlichen Führung zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. Nach Berechnungen der "Gazzetta dello Sport" könnten mindestens rund 100 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung stehen – ein erheblicher Teil davon dürfte in den Kader fliessen. Hinter der Operation steht erneut Exor. Die Holding der Agnelli-Elkann-Familie will Juventus finanziell absichern und zunächst 60 Millionen Euro vorschiessen. Insgesamt soll die Kapitalmassnahme bis Dezember abgeschlossen sein. Zwischen 112 und 125 Millionen Euro werden nach den aktuellen Planungen benötigt, um erwartete Verluste der Geschäftsjahre 2026/27 und 2027/28 abzudecken. Der darüber hinausgehende Spielraum soll der sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung dienen. Damit zeichnet sich in Turin ein klarer Kurs ab. Juventus spielt nach Rang sechs in der vergangenen Saison 2026/27 nur in der Europa League und will diese Situation möglichst schnell korrigieren. Sportlich ist die Mannschaft von Luciano Spalletti nach fünf Serie-A-Runden mit zehn Punkten zwar noch nicht an der Tabellenspitze, doch nach dem 5:0 gegen NEC Nijmegen und dem 2:0 gegen Atalanta zeigte die Formkurve zuletzt deutlich nach oben. Beim Heimsieg gegen Atalanta überzeugten die Bianconeri insbesondere mit defensiver Stabilität und einer verbesserten Effizienz.

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Del Ponte trennt sich nach elf Jahren von Meuwly

Ajla Del Ponte schlägt ein neues Kapitel ihrer Karriere auf. Die 30-jährige Tessiner Sprinterin beendet nach elf Jahren die Zusammenarbeit mit Laurent Meuwly und verlässt nach sieben Saisons auch ihre Trainingsbasis in den Niederlanden. Künftig trainiert Del Ponte in Magglingen und Bern in der Gruppe von Adrian Rothenbühler. Der Schritt ist einschneidend. Meuwly hatte Del Ponte seit 2015 betreut und sie bis in die Weltspitze geführt. Unter seiner Leitung wurde sie 2021 Hallen-Europameisterin über 60 Meter, lief über 100 Meter Schweizer Rekord und erreichte bei den Olympischen Spielen in Tokio den Final. Als Meuwly 2019 zum niederländischen Verband wechselte, folgte ihm Del Ponte nach Papendal. Nun kehrt die Tessinerin in die Schweiz zurück. Del Ponte bestätigte den Trainerwechsel am Donnerstag selbst und bezeichnete den Schritt als Neuanfang. Mit Rothenbühler trifft sie auf einen der erfahrensten Schweizer Sprinttrainer, der bereits seit Jahren im nationalen Spitzensport tätig ist und unter anderem auch die Schweizer 4x100-Meter-Frauenstaffel betreute.

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Weltmeister Guerdat bleibt Nummer 4 der Welt

Steve Guerdat gehört auch nach seinem Weltmeistertitel in Aachen zur absoluten Spitze des internationalen Springreitens. In der aktuell veröffentlichten Longines-Weltrangliste liegt der 44-jährige Jurassier mit 3074 Punkten auf Rang vier und ist damit der bestklassierte Schweizer. Hinter ihm bleibt Martin Fuchs auf Rang 15 ein weiterer Schweizer Vertreter in der erweiterten Weltspitze. Guerdat hatte sich am 23. August in Aachen mit Dynamix de Bélhème zum Weltmeister gekrönt. Die 13-jährige Stute blieb in den entscheidenden Runden ohne Springfehler und bescherte dem Schweizer einen der grössten Erfolge seiner bereits aussergewöhnlichen Karriere. Nur drei Wochen später bestätigte Guerdat seine Form beim hochdotierten CPKC International Grand Prix in Calgary, wo er mit Albführen's Iashin Sitte Rang drei erreichte. Damit hat sich Guerdat nach seinem WM-Triumph nicht zurückgezogen, sondern seine Stellung an der Weltspitze unmittelbar bestätigt. Beim Millionen-Grand-Prix in Calgary musste sich der Schweizer im Stechen lediglich Ben Maher und Lillie Keenan geschlagen geben. Einen nächsten internationalen Start von Guerdat führt die FEI derzeit allerdings noch nicht in seinem offiziellen Kalender.

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Lewis Hamilton ist der erfolgreichste Formel-1-Pilot aller Zeiten

Michael Schumacher oder Lewis Hamilton? Beide besitzen sieben Weltmeistertitel, doch bei einem Vergleich der wichtigsten messbaren Erfolgswerte gibt es einen Sieger: Lewis Hamilton ist der erfolgreichste Formel-1-Pilot der Geschichte. Der Brite führt Schumacher bei Siegen, Pole-Positions und Podestplätzen deutlich an und hat seine Rekorde 2026 im Ferrari sogar nochmals ausgebaut. Die Zahlen sind aussergewöhnlich: Hamilton steht nach dem Grossen Preis von Aserbaidschan 2026 bei 106 Grand-Prix-Siegen, 104 Pole-Positions und 207 Podestplätzen. Schumacher beendete seine Formel-1-Karriere mit 91 Siegen, 68 Pole-Positions und 155 Podien. Bei der wichtigsten Einzelwertung herrscht dagegen Gleichstand: Beide wurden siebenmal Weltmeister. Ganz so einfach ist die Frage trotzdem nicht. Schumacher besitzt Argumente, die sich in den absoluten Rekordzahlen nur teilweise widerspiegeln. Er gewann fünf Weltmeisterschaften hintereinander, führte Ferrari nach einer langen Durststrecke zurück an die Spitze und dominierte insbesondere die Jahre 2000 bis 2004. Wer jedoch "erfolgreichster" möglichst objektiv über die grossen Karrierekennzahlen definiert, kommt 2026 an Hamilton nicht vorbei.

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Grossniklaus trainiert bei Gottéron – B-Lizenz-Einsatz möglich

Fribourg-Gottéron reagiert auf seine angespannte Personalsituation in der Defensive. Tim Grossniklaus vom HC La Chaux-de-Fonds nahm am Donnerstag am Eistraining des Schweizer Meisters teil und könnte bereits am Wochenende per B-Lizenz für die Freiburger zum Einsatz kommen. Eine definitive Bestätigung für einen Spieleinsatz liegt allerdings noch nicht vor. Der 31-jährige Verteidiger gehört weiterhin zum Kader des HC La Chaux-de-Fonds, wo er die Nummer 66 trägt. Gottéron-Sportdirektor Gerd Zenhäusern hat Grossniklaus angesichts der Ausfälle in der eigenen Defensive zum Training eingeladen. Nach Angaben aus Freiburg hängt ein möglicher Einsatz davon ab, wie sich die personelle Situation bei den Drachen kurzfristig entwickelt. Grossniklaus bringt reichlich Erfahrung aus beiden höchsten Schweizer Spielklassen mit. In der vergangenen Saison absolvierte er für La Chaux-de-Fonds 47 Qualifikationsspiele und kam dabei auf sieben Tore und elf Assists. Zuletzt stand er beim 6:2-Heimsieg des HCC gegen Thurgau nicht im Aufgebot, nachdem Christian Pinana ins Team zurückgekehrt war. Für Gottéron wäre der routinierte Linksschütze deshalb eine kurzfristig verfügbare zusätzliche Option.

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Kevin Bozon kehrt zu La Chaux-de-Fonds zurück

Der HC La Chaux-de-Fonds verstärkt seine Offensive mit Kevin Bozon. Der 30-jährige französische Nationalstürmer mit Schweizer Lizenz unterschreibt bei den Neuenburgern bis zum Ende der Saison 2026/27. Bozon hatte während der vergangenen zwei Wochen bereits mit dem HCC trainiert und überzeugte dabei den Trainerstab. Für Bozon ist der Wechsel gleichzeitig eine Rückkehr an eine bekannte Wirkungsstätte. Bereits in der Saison 2015/16 trug der Stürmer das Trikot von La Chaux-de-Fonds und machte dort seine ersten Schritte im Profieishockey. Später spielte er unter anderem für Winterthur und während vier Jahren für den HC Ajoie in der National League. Mit der Verpflichtung reagiert La Chaux-de-Fonds auch auf die personelle Bewegung innerhalb des Kaders. Gleichzeitig wurde der Vertrag mit Noah Böhler auf Wunsch des Spielers und seines Beraters im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Der HCC verändert seine Offensive damit unmittelbar vor dem nächsten Meisterschaftsspiel gegen Olten.

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Puljujärvi gesperrt – Servette muss in Bern auf Topskorer verzichten

Genève-Servette muss im nächsten National-League-Spiel auf Jesse Puljujärvi verzichten. Gegen den finnischen Stürmer wurde nach dem Léman-Derby gegen Lausanne ein ordentliches Verfahren eröffnet, gleichzeitig ist er vorsorglich für eine Partie gesperrt worden. Damit fehlt der aktuell beste Genfer Skorer am Freitag auswärts beim SC Bern. Auslöser ist eine Szene aus dem Derby vom Mittwochabend gegen Lausanne. Die Disziplinarinstanzen untersuchen einen möglichen Check gegen den Kopf- oder Nackenbereich eines Lausanner Spielers. Mehrere Berichte identifizieren Erik Brännström als betroffenen Verteidiger. Bis zum endgültigen Entscheid bleibt Puljujärvi für mindestens eine Begegnung gesperrt. Für Genève-Servette wiegt der Ausfall sportlich schwer. Puljujärvi hat in den ersten acht Meisterschaftsspielen bereits sechs Tore und fünf Assists gesammelt und steht damit bei elf Punkten. Erst vor wenigen Tagen hatte er beim spektakulären Comeback gegen Fribourg-Gottéron eine entscheidende Rolle gespielt.

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