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Lakers wollen mit Gian-Marco Wetter verlängern – Ambri und Lugano zeigen Interesse

Bei den Rapperswil-Jona Lakers zeichnet sich eine spannende Personalie für die Saison 2027/28 ab. Gian-Marco Wetters Vertrag läuft im kommenden Frühjahr aus, die Lakers möchten den Schweizer Stürmer halten. Gleichzeitig ist aus dem Tessin zu hören, dass sowohl der HC Ambri-Piotta als auch der HC Lugano die Situation des vielseitigen Angreifers verfolgen. Wetter gehört seit Jahren zum Schweizer Kern der Lakers. In den vergangenen beiden Spielzeiten konnte er zwar nicht immer jene Dominanz entwickeln, die man ihm aufgrund seines Potenzials zutraut, blieb aber dennoch ein wertvoller und vielseitig einsetzbarer Stürmer. Besonders seine Geschwindigkeit, seine Spielintelligenz und seine Fähigkeit, sowohl im Zentrum als auch auf dem Flügel eingesetzt zu werden, machen ihn interessant. Für Wetter dürfte bei der Entscheidung über seine Zukunft vor allem die sportliche Rolle entscheidend sein. Der 26-Jährige möchte auch künftig Verantwortung übernehmen und nicht lediglich Teil der Kadertiefe sein. Rapperswil kann ihm diese Perspektive grundsätzlich bieten, doch mit Ambri und Lugano stehen zwei Klubs bereit, die den Schweizer Markt für die kommende Saison ebenfalls intensiv bearbeiten.

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Ambri zeigt Interesse an Benjamin Quinn – Lakers-Vertrag läuft aus

Beim HC Ambri-Piotta rückt eine weitere Personalie für die Saison 2027/28 in den Fokus. Nach Informationen von swisshockey.ch beschäftigen sich die Leventiner mit Benjamin Quinn von den Rapperswil-Jona Lakers. Der Vertrag des 22-jährigen Verteidigers läuft nach der aktuellen Saison aus, eine Verlängerung mit Rapperswil ist bislang nicht bekannt. Quinn gehört bei den Lakers zur jüngeren Schweizer Verteidigergeneration. Der Rechtsschütze ist 190 Zentimeter gross, wiegt rund 90 Kilogramm und trägt in Rapperswil die Nummer 64. In der vergangenen Saison absolvierte er acht National-League-Partien und sammelte zusätzliche Spielpraxis beim EHC Winterthur. Für Ambri wäre Quinn vor allem als entwicklungsfähiger Schweizer Verteidiger interessant. Eine Einigung gibt es nach aktuellem Stand nicht. Klar ist lediglich: Rapperswil hat den auslaufenden Vertrag bislang nicht verlängert und die Leventiner verfolgen seine Situation.

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Manninen schiesst Servette zum 2:0-Sieg in Biel

Genève-Servette setzt seinen Aufwärtstrend fort und gewinnt am Sonntag beim EHC Biel mit 2:0. Nach zwei torlosen Dritteln entscheidet Sakari Manninen die Partie im Schlussabschnitt mit einem Doppelpack. Stéphane Charlin hält sämtliche 29 Bieler Abschlüsse und feiert seinen ersten Shutout der Saison. Biel kommt vor allem im zweiten Drittel zu mehreren Möglichkeiten und erhält dort drei Powerplays, kann daraus aber kein Kapital schlagen. Victor Söderström trifft früh zudem den Pfosten. Servette bleibt defensiv kompakt und wartet geduldig auf seine Chancen. Die Entscheidung fällt im letzten Drittel. Manninen erzielt in der 46. Minute das 1:0, als Genève bei einer angezeigten Strafe gegen Biel mit sechs Feldspielern agiert. In der 57. Minute legt der Finne das 2:0 nach. Ein vermeintlicher Bieler Anschlusstreffer von Marcus Sylvegard wird danach wegen hohen Stocks aberkannt.

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Jaafri-Hayani hält 43 Schüsse – Bellinzona schlägt Chur 2:1

Die GDT Bellinzona Snakes melden sich nach der ersten Saisonniederlage eindrücklich zurück. Die Tessiner schlagen den EHC Chur zuhause mit 2:1 und feiern damit den dritten Sieg im vierten Meisterschaftsspiel. Matchwinner ist Goalie Nassim Jaafri-Hayani, der 43 von 44 Schüssen pariert. Nach einem torlosen Startdrittel bringt Gioele Pedrazzini Bellinzona in der 32. Minute in doppelter Überzahl mit 1:0 in Führung. William Hedlund erhöht zu Beginn des Schlussdrittels auf 2:0. Chur wirft danach nochmals alles nach vorne und verkürzt durch Sandis Smons im Powerplay auf 1:2. Die Bündner dominieren die Schussstatistik deutlich mit 44:21, finden aber kein zweites Mal einen Weg an Jaafri-Hayani vorbei. Bellinzona verteidigt den knappen Vorsprung auch in der turbulenten Schlussphase und steht nach vier Spielen bei acht Punkten auf Rang zwei der Swiss League.

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Davos beendet Negativserie – HCD schlägt Lausanne 4:2

Der HC Davos findet nach vier Niederlagen in Serie zum Siegen zurück. Die Bündner schlagen den Lausanne HC zuhause mit 4:2 und drehen dabei einen 1:2-Rückstand nach dem ersten Drittel. Beni Waidacher und Brendan Lemieux bringen den HCD im Mitteldrittel auf Kurs, Valentin Nussbaumer macht mit einem Treffer ins leere Tor alles klar. Lausanne erwischt vor 5128 Zuschauern den besseren Start. Romain Loeffel bringt die Waadtländer bereits nach 90 Sekunden in Führung, Filip Zadina antwortet allerdings nur eine halbe Minute später mit dem 1:1. In der achten Minute stellt Lausanne durch Sandro Rüegsegger erneut auf 2:1 und nimmt diesen Vorsprung mit in die erste Pause. Davos zeigt nach der 2:3-Niederlage vom Vorabend bei den Rapperswil-Jona Lakers eine starke Reaktion. Waidacher gleicht in der 31. Minute aus, vier Minuten später erzielt Lemieux im Powerplay das 3:2. Lausanne findet im Schlussdrittel keine Antwort mehr, ehe Nussbaumer in der 58. Minute ins verwaiste Tor zum 4:2-Endstand trifft.

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Ambri überzeugt auch im Derby – 5:3-Sieg in Lugano

Der HC Ambri-Piotta bestätigt seinen starken Saisonstart und gewinnt das erste Tessiner Derby der Saison beim HC Lugano mit 5:3. Die Leventiner geraten in der ausverkauften Cornèr Arena dreimal in Rückstand, antworten aber jedes Mal und entscheiden die Partie mit drei Treffern innerhalb von gut acht Minuten im Mitteldrittel. Lugano führt nach Toren von Alessio Bertaggia, Calvin Thürkauf und Nick Shore dreimal, doch Ambri lässt sich nicht abschütteln. Roby Järventie und Tommaso De Luca gleichen im ersten Drittel zweimal aus, ehe Nathan Borradori nur 37 Sekunden nach dem 2:3 erneut auf 3:3 stellt. Michael Joly und Lukas Landry drehen das Derby anschliessend endgültig zugunsten der Gäste. Für Ambri ist der Erfolg eine eindrückliche Reaktion auf das 3:6 gegen die ZSC Lions vom Vorabend. Die Mannschaft aus der Leventina steht nach sechs Spielen bei elf Punkten und bestätigt damit ihren überraschend starken Saisonauftakt. Lugano findet dagegen nach dem Heimsieg gegen Zug nicht nach und bleibt bei fünf Punkten.

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Zürcher Derby mit klaren Vorzeichen – ZSC empfängt angeschlagenes Kloten

Am Samstagabend steigt in der Swiss Life Arena das erste Zürcher Derby der National-League-Saison zwischen den ZSC Lions und dem EHC Kloten. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein: Der ZSC führt die Tabelle nach fünf Siegen aus fünf Spielen mit dem Punktemaximum an, während Kloten nach starkem Start zuletzt drei Niederlagen in Serie kassierte. Die Lions kommen direkt vom 6:3-Auswärtssieg beim bisherigen Tabellenzweiten Ambri-Piotta. Nach einem 0:1-Rückstand drehte Zürich die Partie mit einem starken Mitteldrittel und vier Powerplaytoren. Damit steht der ZSC nach fünf Spielen bei 15 Punkten und einem Torverhältnis von 22:11. Kloten muss dagegen eine empfindliche 0:6-Heimniederlage gegen den EHC Biel verdauen. Die Mannschaft von Michael Liniger lag bereits nach dem ersten Drittel 0:4 zurück und blieb erstmals in dieser Saison ohne eigenen Treffer. Nach zwei Siegen zum Auftakt haben die Flughafenstädter nun dreimal hintereinander verloren.

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Servette dreht 0:3 gegen Gottéron – Puljujärvi entscheidet den Krimi

Genève-Servette hat in den Vernets eine spektakuläre Aufholjagd hingelegt. Gegen Meister Fribourg-Gottéron lagen die Genfer nach weniger als 15 Minuten bereits 0:3 zurück, kämpften sich aber noch zum 3:3 und gewannen schliesslich 4:3 nach Penaltyschiessen. Jesse Puljujärvi wurde mit einem Tor während der regulären Spielzeit und dem entscheidenden Penalty zum Matchwinner. Fribourg erwischte einen nahezu perfekten Start. Nach 9:05 Minuten traf Simon Schmid im Powerplay zum 1:0, Anthony Richard erhöhte auf 2:0 und Ludvig Johnson stellte ebenfalls in Überzahl bereits nach 14:46 Minuten auf 3:0. Doch noch vor der ersten Pause brachte Puljujärvi Genève mit dem 1:3 zurück ins Spiel. Danach kippte die Partie langsam. Markus Granlund verkürzte kurz vor der zweiten Pause im Powerplay auf 2:3. Nur 59 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels glich Mika Henauer ebenfalls in Überzahl zum 3:3 aus. In der Verlängerung fiel kein Treffer, ehe Servette das Penaltyschiessen für sich entschied.

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Was macht eigentlich Slawa Bykov? Gottéron-Legende bleibt Freiburg eng verbunden

Slawa Bykov gehört bis heute zu den grössten Namen in der Geschichte von Fribourg-Gottéron. Mehr als drei Jahrzehnte nach seiner Ankunft in Freiburg ist der frühere Weltklasse-Center der Region weiterhin eng verbunden. Bykov lebt seit vielen Jahren in der Schweiz, wirkt als Botschafter des Klubs und seiner Stiftung und war auch 2026 wieder bei mehreren Gottéron-Anlässen präsent. Besonders emotional war der Frühling 2026. Als Gottéron erstmals Schweizer Meister wurde, schloss sich für viele Freiburger Fans ein jahrzehntelanger Kreis. Bykov selbst war mit Andreï Khomutov in den 1990er-Jahren dreimal bis in den Final vorgestossen, der Titel blieb dieser Generation aber verwehrt. Beim Meisterjubel trug Julien Sprunger später ein altes Bykov-Trikot und holte damit die vielleicht grösste Klublegende symbolisch nochmals mitten in die Feierlichkeiten zurück. Auch sportlich bleibt Bykov in der Geschichte kaum zu übertreffen. In 263 Qualifikationsspielen für Gottéron erzielte er 200 Tore und bereitete 330 weitere vor. 530 Punkte in nur acht NLA-Saisons entsprechen einem Schnitt von mehr als zwei Punkten pro Spiel. Über alle Wettbewerbe hinweg stehen für ihn 651 Punkte in 332 Partien im Freiburger Trikot.

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Ambri-Legende Trudel ist längst ein Rekordtrainer in Nordamerika

Jean-Guy Trudel ist vielen Ambri-Fans noch immer als einer der produktivsten Ausländer der Klubgeschichte in Erinnerung. Inzwischen hat der Kanadier längst eine zweite Karriere aufgebaut – und zwar äusserst erfolgreich: Trudel führt die Peoria Rivermen weiterhin als Head Coach und General Manager und geht 2026/27 in seine nächste Saison beim SPHL-Klub. Peoria verlängerte Trudels Vertrag bereits 2025 um zwei Jahre und sicherte sich zusätzlich eine Option auf eine weitere Saison. Der frühere Ambri-Stürmer steht damit mindestens bis 2027 hinter der Bande. Seine Bilanz ist eindrücklich: Mit über 400 Siegen in der Regular Season ist Trudel der erfolgreichste Trainer in der Geschichte der SPHL. Auch sportlich blieb Peoria zuletzt an der Spitze. Die Rivermen beendeten die Saison 2025/26 mit 38 Siegen, 17 Niederlagen und drei Niederlagen nach Verlängerung auf Rang eins der Liga. Im President’s-Cup-Final führte Peoria gegen Evansville zunächst mit 2:0 Siegen, verlor die Serie am Ende aber noch in fünf Spielen.

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Ovechkin zurück im Volltraining – Saisonstart rückt näher

Alex Ovechkin hat bei den Washington Capitals einen wichtigen Schritt Richtung Saisonstart gemacht. Der 41-jährige NHL-Rekordtorschütze absolvierte am Donnerstag erstmals wieder das komplette Mannschaftstraining, nachdem ihn eine Unterkörperverletzung mehrere Tage ausgebremst hatte. Ob er vor dem Regular-Season-Auftakt noch ein Vorbereitungsspiel bestreitet, ist allerdings weiterhin offen. Ovechkin hatte zuvor drei Tage nicht auf dem Eis gestanden und seinen Comeback-Versuch am Mittwoch nach rund 15 Minuten wieder abbrechen müssen. Einen Tag später trainierte der Captain jedoch ohne Einschränkungen mit der Mannschaft. Trainer Spencer Carbery sprach danach von einem guten Schritt und bestätigte, dass Ovechkin keine Teile der Einheit auslassen musste. Washington stehen vor dem Saisonstart noch zwei Vorbereitungsspiele bevor. Am Freitag empfangen die Capitals die Boston Bruins, am Samstag folgt auswärts die Partie gegen die Philadelphia Flyers. Für Washington beginnt die Regular Season am 2. Oktober auswärts bei den Carolina Hurricanes.

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Moser vor letzter Lightning-Generalprobe – Schweizer will offensiv zulegen

J.J. Moser steht mit den Tampa Bay Lightning unmittelbar vor dem letzten Test der NHL-Vorbereitung. Der Schweizer Verteidiger wurde beim 3:5 gegen die Florida Panthers geschont, dürfte aber am Samstag beim Rückspiel in Sunrise nochmals eine zentrale Rolle erhalten. Für Moser beginnt danach eine besonders interessante Saison: Nach seinem bisher stärksten NHL-Jahr will er offensiv nochmals einen Schritt machen. Moser kommt aus einer starken Spielzeit 2025/26. Der 26-jährige Bieler absolvierte 79 Regular-Season-Partien für Tampa Bay, erzielte sieben Tore und sammelte insgesamt 29 Skorerpunkte. In den Playoffs legte er nochmals drei Punkte nach und schoss im zweiten Erstrundenspiel gegen Montreal sogar den entscheidenden Treffer in der Verlängerung. Seine Rolle in Tampa ist längst gefestigt. Ende Dezember 2025 unterschrieb Moser einen Achtjahresvertrag über insgesamt 54 Millionen Dollar. Der Kontrakt läuft bis 2034 und bringt ihm durchschnittlich 6,75 Millionen Dollar pro Saison ein. Damit gehört der Schweizer langfristig zum Kern der Lightning.

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Suter vor letztem Blues-Test – jetzt zählt die Saisonformation

Pius Suter steht mit den St. Louis Blues vor dem letzten Test der NHL-Vorbereitung. Der Schweizer wurde beim 1:0 gegen die Chicago Blackhawks geschont, soll aber am Samstag im abschliessenden Preseason-Spiel erneut gegen Chicago Teil jener Mannschaft sein, mit der Trainer Jim Montgomery bereits stark in Richtung Saisonstart blickt. Für Suter beginnt danach sein zweites und zugleich letztes Vertragsjahr in St. Louis. Die Blues bestreiten in diesem Jahr lediglich vier Vorbereitungsspiele. Suter kam bereits beim Auftakt gegen Dallas zum Einsatz, beim dritten Test gegen Chicago gehörte er dagegen nicht zum Aufgebot. St. Louis gewann die Partie dank eines Treffers von Calle Rosen mit 1:0. Am Samstag folgt im United Center in Chicago die Generalprobe. Die Partie besitzt für Suter besondere Bedeutung, weil Montgomery für den letzten Test angekündigt hat, seine Mannschaft mit beiden Powerplay-Formationen antreten zu lassen. Der 30-jährige Zürcher will sich dabei für eine wichtige Rolle zum Saisonstart empfehlen. In seiner ersten Saison für die Blues absolvierte er 64 Partien und sammelte 29 Skorerpunkte mit 13 Toren und 16 Assists.

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Schmid vor letztem Panthers-Test – Chance im Goalie-Duell

Akira Schmid steht bei den Florida Panthers vor dem letzten Test vor dem NHL-Saisonstart. Der Schweizer überzeugte bei seiner Panthers-Premiere gegen Carolina mit 12 Paraden bei 13 Schüssen und einer Fangquote von 92,3 Prozent. Am Samstag empfängt Florida zum Abschluss der Vorbereitung Tampa Bay – danach fällt der Fokus endgültig auf das Goalie-Duell mit Jacob Markstrom. Schmid wurde beim 3:2 nach Penaltyschiessen verlorenen Test gegen Carolina zur Spielmitte für Markstrom eingewechselt. Nur Justin Robidas bezwang den 26-jährigen Berner während der regulären Spielzeit. Im Schlussdrittel und in der Verlängerung blieb Schmid ohne Gegentor. Beim 5:3-Sieg am Donnerstag gegen Tampa Bay wurde er danach geschont. Florida bestreitet am Samstag um 18.00 Uhr Ortszeit den letzten Vorbereitungstest erneut gegen die Lightning. Schon am Dienstag beginnt die Regular Season auswärts beim amtierenden Stanley-Cup-Champion Carolina. Für Schmid geht es darum, sich nach seinem Wechsel von Vegas möglichst früh viel Einsatzzeit hinter Markstrom zu verdienen.

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Josi wird geschont – Nashville vor letztem Test

Roman Josi hat beim spektakulären 5:6 der Nashville Predators gegen die Carolina Hurricanes nicht gespielt. Der Schweizer Captain wurde nach seinem starken ersten Preseason-Einsatz gegen Tampa Bay geschont. Für Nashville bleibt nun nur noch ein Vorbereitungsspiel, bevor am 1. Oktober gegen Minnesota die neue NHL-Saison beginnt. Die Predators sahen gegen den amtierenden Stanley-Cup-Champion lange wie der sichere Sieger aus. Nashville führte im zweiten Drittel bereits mit 5:1, nachdem Vitali Pinchuk, Cole O’Hara, Jonathan Marchessault, Adam Edstrom und Jack Drury getroffen hatten. Danach brach das Team von Andrew Brunette jedoch ein und musste noch fünf Gegentore hinnehmen. Josi gehörte diesmal nicht zum Aufgebot. Der 36-jährige Berner hatte zwei Tage zuvor beim 3:2 nach Verlängerung gegen Tampa Bay sein erstes Vorbereitungsspiel absolviert und dabei sofort einen Assist sowie 25:54 Minuten Eiszeit verbucht. Über Josis gelungenen ersten Preseason-Auftritt gegen die Lightning haben wir bereits berichtet.

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Biel jagt SCB-Goalie von Burg – auch Ambri interessiert

Der EHC Biel arbeitet bereits intensiv an seiner Goalieplanung für die Saison 2027/28. Nach Informationen von swisshockey.ch zeigen die Seeländer grosses Interesse an Christof von Burg vom SC Bern. Gleichzeitig bleibt auch Philip Wüthrich vom HC Ambri-Piotta ein Thema – klar ist: Biel möchte sich nach aktuellem Stand einen der beiden Schweizer Torhüter sichern. Von Burgs Vertrag beim SC Bern läuft nach dieser Saison aus. Der 25-Jährige gehört 2026/27 zum Berner Goalie-Team und hat bei seinem ersten National-League-Einsatz bereits überzeugt. Gleichzeitig ist seine Zukunft in Bern offen, denn der SCB hat mit Connor Hughes bereits einen weiteren Torhüter langfristig verpflichtet. Hughes unterschrieb in Bern einen Fünfjahresvertrag. Auch Ambri verfolgt die Situation um von Burg. Für die Leventiner wäre der SCB-Goalie allerdings vor allem dann eine ernsthafte Option, wenn Philip Wüthrich die ihm vorliegende Vertragsverlängerung nicht annimmt. Ambri möchte grundsätzlich mit seinem aktuellen Stammtorhüter weitermachen, während Biel sowohl Wüthrich als auch von Burg auf der Liste hat.

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Ambri bangt erneut um Järventie vor dem Spitzenkampf gegen den ZSC

Der HC Ambri-Piotta muss vor dem Heimspiel gegen die ZSC Lions erneut um Roby Järventie bangen. Der finnische Stürmer fehlte am Donnerstag im Training und gilt für den Spitzenkampf am Freitagabend als fraglich. Besonders bitter: Järventie hatte Ambri erst am Dienstag in Biel mit seinem Treffer in der 59. Minute zum 4:3-Sieg geschossen. Järventie nahm am Donnerstagmorgen nicht am Mannschaftstraining teil. Bereits am Montag hatte der 24-Jährige gefehlt, bevor er in Biel dennoch eingesetzt wurde und dort zum Matchwinner avancierte. Ebenfalls nicht voll trainieren konnten Daniele Grassi und Inti Pestoni, wobei Pestoni zumindest beim Aufwärmen der Torhüter auf dem Eis stand. Trainer Jussi Tapola hat vorsorglich bereits eine mögliche Variante ohne Järventie getestet. Diego Kostner rückte im Training an die Seite von Nate Schnarr und Tommaso De Luca. Für Ambri wäre ein Ausfall des Finnen sportlich durchaus relevant: Järventie steht nach vier Meisterschaftsspielen bei sechs Skorerpunkten und gehört damit zu den offensiv auffälligsten Spielern der Leventiner.

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Biasca kämpft in Boston weiter um seinen NHL-Platz

Attilio Biasca bleibt im Trainingscamp der Boston Bruins voll im Rennen um einen Platz im NHL-Kader. Der 23-jährige Schweizer trainierte zuletzt weiterhin mit der Gruppe der NHL-Organisation und erhält in der Vorbereitung Gelegenheit, sich neben etablierten und jungen Spielern zu zeigen. Nach seiner starken Saison mit Fribourg-Gottéron und dem Zweijahresvertrag in Boston steht Biasca vor dem bislang wichtigsten Schritt seiner Karriere. Biasca unterschrieb im Juni einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28 mit einem jährlichen NHL-Cap-Hit von 980'000 Dollar. In der vergangenen Saison hatte er für Fribourg-Gottéron in 45 National-League-Spielen 15 Tore und zwölf Assists erzielt und mit den Freiburgern den ersten Schweizer Meistertitel der Klubgeschichte gewonnen. Der Schweizer ist inzwischen vom Rookie-Camp ins reguläre Trainingscamp der Bruins vorgerückt. Noch am Mittwoch trainierte er in Gruppe B gemeinsam mit Spielern wie Lukas Reichel, Riley Duran und weiteren Kandidaten, die um Rollen innerhalb der Organisation kämpfen. Damit ist Biascas NHL-Traum weiterhin konkret, auch wenn die Konkurrenz um die letzten Kaderplätze gross ist.

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