Rybakina deklassiert Osaka – ein Sieg fehlt zur Nummer

Elena Rybakina steht erstmals im Viertelfinal der US Open und ist nur noch einen Sieg von der Spitze der Weltrangliste entfernt. Die Kasachin liess Naomi Osaka beim 6:1, 6:4 kaum eine Chance und benötigte lediglich 66 Minuten. Gewinnt Rybakina nun auch gegen Qinwen Zheng, löst sie Aryna Sabalenka als Nummer 1 der Welt ab. Rybakina lieferte im Louis Armstrong Stadium einen ihrer bislang stärksten Auftritte des Turniers ab. Die Australian-Open-Siegerin schlug 29 Winner, servierte sieben Asse und gab während der gesamten Partie kein einziges Aufschlagspiel ab. Für Osaka endet dagegen ein Turnier, bei dem sie sich zuvor trotz Problemen an der linken Achillessehne bis in die zweite Woche gekämpft hatte. Im Drittrundenmatch gegen Elise Mertens hatte Osaka noch einen dramatischen Dreisatz-Sieg gefeiert.

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Belgischer Verband stellt sich gegen Gianni Infantino

Der belgische Fussballverband RBFA stellt sich offen gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der Verband kündigte an, eine weitere Amtszeit des Schweizers 2027 nicht zu unterstützen. Als Gründe nennt die RBFA fehlende Transparenz im Fall «FIFA Forward Enterprise» sowie weiterhin offene Fragen rund um die Rote Karte gegen US-Nationalspieler Folarin Balogun. Die Position der Belgier sorgt international für Aufmerksamkeit. Besonders brisant ist, dass RBFA-Präsidentin Pascale Van Damme selbst Mitglied des FIFA-Councils ist. Erst vor wenigen Tagen war bestätigt worden, dass Gianni Infantino trotz des wachsenden Drucks 2027 erneut zur FIFA-Wahl antreten will. Mit der öffentlichen Absage aus Belgien erhält dieser Widerstand nun zusätzliche Nahrung.

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Zverev souverän im US-Open-Viertelfinal – Becker-Rekord eingestellt

Alexander Zverev steht bei den US Open souverän im Viertelfinal. Der topgesetzte Deutsche bezwang Luciano Darderi in der Nacht mit 6:2, 6:2 und 7:6 (7:3) und benötigte dafür 2 Stunden und 30 Minuten. Mit seinem 22. Grand-Slam-Sieg der Saison stellte der 29-Jährige zudem einen deutschen Rekord von Boris Becker ein. Zverev kontrollierte das Achtelfinal im Arthur Ashe Stadium über weite Strecken deutlich. Erst im dritten Satz konnte Darderi die Partie ausgeglichener gestalten, doch im Tiebreak setzte sich der Deutsche mit 7:3 durch. Nach den kräftezehrenden ersten Turnierrunden scheint Zverev damit rechtzeitig für die entscheidende Phase in New York seine beste Form gefunden zu haben. Bereits beim Drittrundensieg gegen Alejandro Tabilo hatte Zverev erstmals bei diesem Turnier deutlich Kräfte sparen können.

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Schulterverletzung: St. Gallen mehrere Wochen ohne Captain Lukas Görtler

Der FC St. Gallen muss einen empfindlichen Ausfall verkraften. Captain Lukas Görtler wird den Ostschweizern wegen seiner Schulterverletzung voraussichtlich mehrere Wochen fehlen. Immerhin brachten die medizinischen Untersuchungen eine wichtige Entwarnung: Der 32-Jährige hat keinen Bruch im Schulterbereich erlitten. Görtler hatte sich am Sonntag beim 2:0-Auswärtssieg gegen Servette in einem Zweikampf an der Schulter verletzt. In der 63. Minute musste der Mittelfeldspieler ausgewechselt werden, für ihn kam Joel Ruiz ins Spiel. Die genaue Art der Schulterverletzung und ein konkreter Termin für Görtlers Rückkehr wurden bislang nicht bekanntgegeben. Klar ist jedoch, dass Trainer Enrico Maassen in den kommenden Wochen ohne seinen Captain planen muss. Der Ausfall trübt damit nachträglich den wichtigen 2:0-Erfolg des FC St. Gallen bei Servette, mit dem die Espen ihre Serie von vier Pflichtspielniederlagen beendet hatten.

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Stan Wawrinka bestreitet gegen Brasilien seinen letzten Davis Cup

Stan Wawrinka wird noch einmal für die Schweiz im Davis Cup aufschlagen. Captain Severin Lüthi hat den 41-jährigen Waadtländer für das Duell gegen Brasilien am 18. und 19. September in Rio de Janeiro aufgeboten. Für Wawrinka wird es in seiner letzten Profisaison gleichzeitig der Abschied von der Schweizer Davis-Cup-Mannschaft. Neben Wawrinka gehören Rémy Bertola, Jérôme Kym, Dominic Stricker und Doppelspezialist Jakub Paul zum Schweizer Aufgebot. Die Begegnung findet in der Farmasi Arena in Rio de Janeiro statt. Für Wawrinka folgt damit nur wenige Wochen nach seinem emotionalen letzten Grand-Slam-Auftritt bei den US Open ein weiteres bedeutendes Abschiedskapitel seiner Karriere.

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Ambrì reagiert auf Virtanen-Ausfall und verpflichtet William Worge Kreü

Der HC Ambrì-Piotta verstärkt kurz vor dem Saisonstart seine Defensive. Die Leventiner verpflichten den schwedischen Verteidiger William Worge Kreü als temporären Ersatz für den noch nicht einsatzbereiten Jesse Virtanen. Der 26-jährige Kreü wird beim HCAP bleiben, bis Virtanen wieder für Spiele zur Verfügung steht. Damit reagiert Sportchef Lars Weibel auf die weiterhin offene Situation um den finnischen Schlüsselverteidiger. Dass Ambrì vor dem Saisonstart noch einmal auf dem Ausländermarkt aktiv werden könnte, hatte sich bereits wegen des unsicheren Comeback-Termins von Jesse Virtanen abgezeichnet.

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GC leiht Ismajl Beka an Rapperswil-Jona aus

Der Grasshopper Club Zürich leiht Innenverteidiger Ismajl Beka an den FC Rapperswil-Jona aus. Der 26-Jährige soll beim FCRJ wieder regelmässig Spielpraxis im Meisterschaftsbetrieb sammeln. Beka verlässt die Grasshoppers damit vorübergehend und schliesst sich dem FC Rapperswil-Jona leihweise an.

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Maritz erzwingt Ausgleich – Aston Villa holt historischen Punkt bei Chelsea

Noëlle Maritz ist mit Aston Villa mit einem bemerkenswerten Erfolg in die neue Women's-Super-League-Saison gestartet. Die Schweizer Nationalverteidigerin bereitete beim 1:1 auswärts gegen Chelsea den späten Ausgleich entscheidend vor und verpasste ihr eigenes Tor nur knapp. Für Villa war es im 13. WSL-Duell mit Chelsea der erste Punktgewinn überhaupt. Maritz stand an der Stamford Bridge in der Startelf und absolvierte die gesamte Partie. Chelsea ging bereits in der 11. Minute durch Lauren James in Führung und dominierte anschliessend über weite Strecken. Aston Villa blieb jedoch im Spiel. In der 79. Minute reagierte Maritz im Strafraum am schnellsten, kam aus kurzer Distanz zum Abschluss und zwang Chelsea-Torhüterin Hannah Hampton zur Parade. Der abgewehrte Ball prallte anschliessend an Verteidigerin Veerle Buurman und von dort ins Tor. Deshalb wurde der Treffer offiziell als Eigentor gewertet – auch wenn Maritz die entscheidende Aktion ausgelöst hatte.

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Lia Wälti feiert Brighton-Debüt ausgerechnet gegen Ex-Klub Arsenal

Lia Wälti ist zurück in der englischen Women's Super League. Die Schweizer Nationalmannschafts-Kapitänin stand bei ihrem Pflichtspieldebüt für Brighton & Hove Albion ausgerechnet gegen ihren langjährigen Ex-Klub Arsenal in der Startelf. Trotz einer engagierten Leistung musste sich Brighton zum Saisonauftakt mit 0:1 geschlagen geben. Für Wälti war es ein besonderes Wiedersehen. Von 2018 bis 2025 hatte die 33-Jährige das Arsenal-Trikot getragen und sich während dieser Zeit zu einer der prägenden Mittelfeldspielerinnen des Klubs entwickelt. Nach einer Saison bei Juventus Turin wechselte die Schweizerin im Sommer zu Brighton. Bereits im ersten Meisterschaftsspiel setzte der neue Trainer Arturo Ruiz auf ihre Erfahrung und stellte Wälti von Beginn an ins zentrale Mittelfeld. Entschieden wurde die Partie im Broadfield Stadium bereits früh. Arsenal-Neuzugang Lisa Baum erzielte in der 10. Minute den einzigen Treffer des Spiels.

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Michael Ledermann nach Kilchberger-Schock operiert – komplette Hamstring-Ruptur

Michael Ledermann hat sich beim Kilchberger Schwinget schwer verletzt. Der 25-jährige Berner erlitt eine komplette Ruptur der Hamstrings und wurde inzwischen erfolgreich operiert. Ledermann hatte in Kilchberg zuvor als einziger Schwinger den späteren Festsieger Samuel Giger bezwungen und mit einer bemerkenswerten Fairplay-Geste für Aufsehen gesorgt. Der Saisonhöhepunkt vom Samstag wird Michael Ledermann aus völlig unterschiedlichen Gründen lange in Erinnerung bleiben. Sportlich gehörte der Eidgenosse aus Mamishaus während grosser Teile des Tages zu den auffälligsten Schwingern im Sägemehl. Im dritten Gang bezwang Ledermann Samuel Giger und fügte dem späteren Festsieger dessen einzige Niederlage des gesamten Kilchberger Schwingets zu. Im fünften Gang folgte gegen Nick Alpiger eine Szene, die weit über den Schwingsport hinaus Beachtung fand. Der Tag endete jedoch bitter. Im sechsten Gang gegen Mario Schneider verletzte sich Ledermann schwer und konnte den Wettkampf nicht mehr fortsetzen. Nun steht die genaue Diagnose fest.

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WM-Spielplan 2027 steht: Schweiz eröffnet gegen Deutschland in Gelsenkirchen

Der Spielplan für die Eishockey-WM 2027 in Deutschland steht fest. Die Schweizer Nationalmannschaft bestreitet bereits am 13. Mai das spektakuläre Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Deutschland in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen. Danach zieht die Nati für ihre sechs weiteren Gruppenspiele nach Mannheim weiter. Die IIHF veröffentlichte am Montag den vollständigen Spielplan für die Weltmeisterschaft 2027. Für die Schweiz beginnt das Turnier damit einen Tag früher als für die meisten anderen Nationen. Das Duell mit Deutschland steigt am Donnerstag, 13. Mai, um 20.20 Uhr. Die Veltins-Arena bietet bei der WM-Konfiguration Platz für mehr als 60'000 Zuschauer und soll für einen aussergewöhnlichen Auftakt sorgen. Danach warten in der Gruppe A Slowenien, Finnland, Lettland, Schweden, Österreich und die Ukraine auf die Schweizer Auswahl.

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Schweizer Beachsoccer-Nati startet gegen Spanien in den EM-Showdown

Für die Schweizer Beachsoccer-Nationalmannschaft beginnt am Dienstag in Viareggio das EM-Finalturnier. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi trifft zum Auftakt auf Spanien und bekommt es anschliessend mit Portugal und Belarus zu tun. Nur die beiden besten Mannschaften der Vierergruppe erreichen den Halbfinal. Die Euro Beach Soccer League Superfinal bringt vom 8. bis 13. September die acht besten Teams der europäischen Division A an der italienischen Küste zusammen. Für die Schweiz beginnt das Turnier am Dienstag um 16.45 Uhr gegen Spanien. Danach folgen die Partien gegen Portugal am Donnerstag und Belarus am Freitag. Die Auslosung hätte für den zweifachen Europameister kaum schwieriger ausfallen können. Alle drei Schweizer Gruppengegner gehörten bereits während der Regular Phase im Mai zu den stärksten Mannschaften.

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Sion muss in St. Gallen ohne Fodé Sylla auskommen – auch Custodio gesperrt

Der FC Sion muss im kommenden Auswärtsspiel beim FC St. Gallen auf Fodé Sylla verzichten. Der Mittelfeldspieler ist nach seiner Gelb-Roten Karte gegen den FC Thun für eine Partie gesperrt. Auch Lausanne-Sport trifft eine Sperre: Olivier Custodio fehlt ausgerechnet im Léman-Derby gegen Servette. Die Swiss Football League bestätigte die Sperren am Montag. Sylla wurde beim spektakulären 3:2-Sieg des FC Sion gegen Thun nach zwei Verwarnungen vom Platz gestellt und muss deshalb am Samstag zuschauen. Lausanne muss einen Tag später ohne Custodio antreten. Der 31-jährige Mittelfeldspieler hat seine vierte Gelbe Karte der laufenden Meisterschaft erhalten und ist damit automatisch für eine Partie gesperrt. Ebenfalls betroffen ist Enea Heiniger vom SC Kriens. Auch er muss nach seiner vierten Gelben Karte die nächste Runde der Challenge League aussetzen.

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Stocker stärkt Lichtsteiner den Rücken – Trainerfrage beim FCB derzeit kein Thema

Stephan Lichtsteiner bleibt trotz der nächsten Rückschläge Trainer des FC Basel. Sportchef Valentin Stocker stärkt dem 42-Jährigen nach den Heimniederlagen gegen Sion und Lugano den Rücken und bezeichnet die Trainerfrage derzeit als kein Thema. Gleichzeitig übt Stocker deutliche Kritik an der Mannschaft und vermisst vor allem Emotionen in schwierigen Spielphasen. Die Stimmung beim FC Basel hat sich innerhalb weniger Tage deutlich verschlechtert. Auf das 1:2 gegen den FC Sion folgte am Sonntag eine 1:3-Heimniederlage gegen den weiterhin makellosen Tabellenführer FC Lugano. Damit steht Rotblau nach sieben Meisterschaftsspielen bei drei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen. Zehn Punkte entsprechen nicht den Ansprüchen eines Klubs, der wieder dauerhaft an der Spitze der Super League mitspielen will. Trotz der wachsenden Diskussionen um Lichtsteiner denkt die sportliche Führung momentan nicht über einen Trainerwechsel nach. Stocker bestätigte am Montag ausdrücklich, dass der Klub weiterhin Geduld mit seinem Cheftrainer hat.

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Paul Casey spendet 355'000 Euro Preisgeld an Brandopfer von Crans-Montana

Paul Casey verbindet seinen zweiten Platz beim Omega European Masters in Crans-Montana mit einer aussergewöhnlichen Geste. Der in der Schweiz lebende Engländer will sein gesamtes Preisgeld von rund 355'000 Euro an die Fondation Beloved spenden, die Betroffene der Brandkatastrophe vom 1. Januar 2026 unterstützt. Sportlich verpasste Casey den Sieg auf dem Severiano-Ballesteros-Platz denkbar knapp. Nach vier zusätzlichen Löchern musste er sich im Stechen dem Südafrikaner Thriston Lawrence geschlagen geben. Für den zweiten Rang erhält der 49-Jährige ein Preisgeld von rund 354'735 Euro. Bereits vor der Finalrunde hatte Casey angekündigt, unabhängig vom Ausgang des Turniers seine gesamten Einnahmen aus Crans-Montana für die Betroffenen der Katastrophe zur Verfügung zu stellen. Nach seiner knappen Niederlage steht nun auch fest, wie gross die Summe ausfällt.

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Hockey-Nati kehrt nach Zürich zurück – WM-Final gegen Finnland wird neu aufgelegt

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft kehrt im Dezember in die Swiss Life Arena nach Zürich zurück. Bei den SWISS Ice Hockey Games 2026 trifft das Team von Nationaltrainer Jan Cadieux auf Schweden, Tschechien und Weltmeister Finnland. Zum Abschluss kommt es zur Neuauflage des dramatischen WM-Finals vom vergangenen Mai. Vom 10. bis 13. Dezember 2026 wird Zürich erneut zum Zentrum des internationalen Eishockeys. Die SWISS Ice Hockey Games sind Teil der Euro Hockey Tour und bringen vier der stärksten europäischen Nationalmannschaften zusammen. Für die Schweiz ist die Rückkehr in die Swiss Life Arena besonders emotional. Erst Ende Mai spielte die Nati dort an der Heim-WM um den ersten Weltmeistertitel ihrer Geschichte. Im Final unterlag sie Finnland erst in der Verlängerung mit 0:1. Nun steht fest: Bereits gut sechs Monate später treffen beide Teams am selben Ort erneut aufeinander. Das Duell bildet am Sonntag den Abschluss des Heimturniers.

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Dominique Aegerter arbeitet an Yamaha-Rückkehr – Rücktritt ist kein Thema

Dominique Aegerter könnte 2027 zu jenem Team zurückkehren, mit dem er seine grössten Erfolge gefeiert hat. Zwischen dem Schweizer Motorradprofi und Ten Kate Yamaha laufen offenbar weit fortgeschrittene Gespräche über eine Zusammenarbeit in der Supersport-WM. Unterschrieben ist allerdings noch nichts. Für den 35-jährigen Berner wäre die Rückkehr zu Ten Kate Yamaha mehr als nur ein weiterer Teamwechsel. Mit dem niederländischen Rennstall dominierte Aegerter 2021 und 2022 die Supersport-Weltmeisterschaft und gewann zweimal in Folge den WM-Titel. Die Gespräche kommen zu einem Zeitpunkt, an dem seine Zukunft bei Kawasaki geklärt scheint. Die Zusammenarbeit mit dem Kawasaki WorldSSP Team soll nach der laufenden Saison enden. Sportlich erlebt Aegerter derzeit eine schwierige Saison. Beim jüngsten Rennwochenende in Magny-Cours holte er im zweiten Lauf als 15. lediglich einen WM-Punkt und liegt mit 38 Zählern auf Rang 18 der Weltmeisterschaft.

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Fiorentina vor Vanoli-Rückkehr – Grosso nach drei Niederlagen entlassen

Die Fiorentina steht vor der Rückkehr von Paolo Vanoli. Nach dem katastrophalen Saisonstart mit drei Niederlagen aus drei Serie-A-Spielen wurde Fabio Grosso am Sonntagabend entlassen. Am Montagmorgen erzielten die Parteien nach italienischen Medienberichten bereits eine grundsätzliche Einigung – nur letzte Details fehlen noch. Die Entscheidung fiel nach dem 1:2 gegen Torino. Fiorentina steht nach drei Spieltagen ohne Punkt am Tabellenende und weist ein Torverhältnis von 1:9 auf. Grosso hatte die Mannschaft erst im Sommer übernommen. Nun endet seine Amtszeit in der Serie A bereits nach drei Meisterschaftsspielen. Mit Vanoli soll ausgerechnet jener Trainer zurückkehren, der den Klub in der vergangenen Saison aus einer ähnlich schwierigen Situation gerettet hatte.

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