Saisonvorschau 8/14: Zug greift unter Marjamäki wieder an

Der EV Zug will nach zwei enttäuschenden Jahren wieder dorthin, wo sich der Klub selbst sieht: in die Spitzengruppe der National League. Mit Lauri Marjamäki steht ein neuer Trainer an der Bande, der Kader wurde gezielt verstärkt und sechs Siege aus sieben Testspielen machen Hoffnung. Für uns reicht es noch nicht ganz zur absoluten Spitze – unsere Prognose lautet Rang 5. Die vergangene Saison verlief für die hohen Zuger Ansprüche erneut unbefriedigend. Der EVZ beendete die Qualifikation nur auf Rang 8, musste über die Play-Ins und setzte sich dort gegen die Rapperswil-Jona Lakers durch. Im Viertelfinal war anschliessend gegen Qualifikationssieger Davos Schluss. Zug hielt in mehreren Partien gut mit, verlor die Serie aber mit 1:4 und schied damit zum zweiten Mal in Folge im Viertelfinal gegen den HCD aus. Im Sommer wurde erneut kräftig umgebaut. Lauri Marjamäki übernahm als Headcoach, Jacob Moverare bringt 111 NHL-Spiele in die Verteidigung und Vinzenz Rohrer kehrte auf Leihbasis aus der Organisation der Montréal Canadiens in die Schweiz zurück. Dazu kamen unter anderem Chris Egli, Rico Gredig, Samuel Guerra und Eric Schneller. Die Vorbereitung verlief mit sechs Siegen aus sieben Spielen überzeugend – allerdings beginnt die Meisterschaft für Zug wegen der Bauarbeiten an der OYM hall mit acht Auswärtsspielen in Serie.

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7/14: Rapperswil bleibt gefährlich trotz gewichtiger Abgänge

Die SC Rapperswil-Jona Lakers haben 2025/26 bewiesen, dass sie weit mehr als ein unbequemer Aussenseiter sind. Rang 7 in der Qualifikation und das dramatische Viertelfinal-Aus erst in der Verlängerung von Spiel 7 gegen den späteren Meister Fribourg-Gottéron waren stark. Trotzdem sehen wir die Mannschaft nach mehreren gewichtigen Abgängen etwas weiter hinten: Unsere Prognose lautet Rang 9. Die Lakers beendeten die vergangene Qualifikation mit 81 Punkten und einem Torverhältnis von 150:154. Nur vier Punkte fehlten zur direkten Playoff-Qualifikation. Über die Play-Ins sicherte sich Rapperswil schliesslich gegen den SC Bern das letzte Viertelfinal-Ticket und brachte Gottéron danach an den Rand des Ausscheidens. Erst Benoît Jeckers Treffer in der 77. Minute des siebten Spiels beendete die Saison der St. Galler. Im Sommer blieb die wichtigste sportliche Konstante erhalten: Johan Lundskog steht weiterhin an der Bande und wurde inzwischen sogar bis 2028 verlängert. Captain Nico Dünner unterschrieb vorzeitig bis 2029. Gleichzeitig verlor der SCRJ mit Malte Strömwall, Jonas Taibel, Mika Henauer und weiteren Spielern einiges an Qualität. Kevin Labanc, Fabrice Herzog, Daniil Ustinkov und Alessandro Segafredo sollen diese Lücken auffangen.

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Saisonvorschau 6/14: Ajoie wagt den grossen Neustart

Beim HC Ajoie ist vor der Saison 2026/27 kaum etwas beim Alten geblieben. Nach dem fünften letzten Platz in fünf National-League-Spielzeiten haben die Jurassier Trainerstab, Hierarchie und Kader tiefgreifend umgebaut und vor allem auf den Importpositionen deutlich mehr Qualität verpflichtet. Trotzdem bleibt die Ausgangslage schwierig: In unserer Prognose startet Ajoie auf Rang 14. Die Zahlen der vergangenen Saison erklären, warum der Klub derart konsequent reagierte. Ajoie holte in 52 Qualifikationsspielen nur 42 Punkte, erzielte lediglich 105 Tore und kassierte 180 Gegentreffer. Danach ging auch die Playout-Serie gegen Ambri mit 0:4 verloren. Der Klub selbst machte im Sommer deutlich, dass nach fünf letzten Plätzen in fünf Jahren Veränderungen auf mehreren Ebenen notwendig waren. Die ersten Signale unter dem neuen Headcoach Ville Peltonen sind allerdings ermutigend. Ajoie gewann vier seiner sechs Vorbereitungsspiele, darunter gegen Bremerhaven, Basel und Schwenningen. In der Generalprobe gegen die Schwenninger Wild Wings standen alle sechs vorgesehenen Importspieler im Aufgebot. Der Kader wirkt stärker, offensiv variabler und konkurrenzfähiger als noch vor einem Jahr – muss diese Fortschritte nun aber erstmals über eine komplette National-League-Saison bestätigen.

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Saisonvorschau 5/14: Lausanne setzt auf seine starke Defensive

Der Lausanne HC gehört auch 2026/27 zu den ernsthaften Anwärtern auf die Schweizer Spitze. Nach einer enttäuschenderen Vorsaison haben die Waadtländer ihre ohnehin starke Defensive mit Michael Fora, Romain Loeffel und dem erfahrenen NHL-Verteidiger Colin Miller nochmals aufgewertet. Trotz gewichtiger Abgänge im Angriff sehen wir Lausanne vor Meister Fribourg-Gottéron: Unsere Prognose lautet Rang 3. Gemessen an den beiden Finalteilnahmen 2024 und 2025 war die vergangene Saison ein Rückschritt. Lausanne beendete die Qualifikation nur auf Rang 6 und scheiterte anschliessend im Playoff-Viertelfinal an Genève-Servette. Besonders bitter: Im sechsten Spiel verspielte der LHC zuhause eine 3:0-Führung und verlor in der Verlängerung, im entscheidenden siebten Duell folgte in Genf ein 1:5. Der Kader hat sich danach auffällig verschoben. Mit Théo Rochette, Ken Jäger und Dominik Kahun verlor Lausanne erhebliche offensive Qualität, während die Verteidigung nochmals stärker wurde. Gleichzeitig ist die Torhüterhierarchie nach dem Abgang von Connor Hughes nach Bern klarer geworden: Kevin Pasche übernimmt die Hauptrolle, Ewan Huet kehrte als weitere Schweizer Option zurück. Gerade die defensive Stabilität, die Kontinuität unter Geoff Ward und die enorme Qualität auf der blauen Linie lassen uns Lausanne Rang 3 zutrauen.

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Saisonvorschau 4/14: Davos bleibt trotz Umbruch ein Titelkandidat

Der HC Davos startet als Qualifikationssieger und amtierender Vizemeister in die Saison 2026/27 – allerdings mit einem spürbar veränderten Kader. Nach überragenden 117 Punkten und dem erst in der Verlängerung von Spiel 7 verlorenen Playoff-Final gegen Fribourg-Gottéron müssen die Bündner mehrere gewichtige Abgänge auffangen. Trotzdem bleibt der HCD für uns eines der komplettesten Teams der Liga: Unsere Prognose lautet Rang 2. Die vergangene Saison setzte Massstäbe. Davos gewann die Qualifikation mit 191:120 Toren und 17 Punkten Vorsprung auf Gottéron, eliminierte in den Playoffs zunächst Zug und danach die ZSC Lions und stand im Final nur wenige Zentimeter vor dem Meistertitel. Dort führte der HCD nach fünf Partien 3:2, verlor aber die beiden letzten Spiele jeweils in der Verlängerung. Das entscheidende siebte Duell ging zuhause mit 2:3 nach Overtime verloren. Im Sommer folgte ein erheblicher Umbau. Topskorer und Captain Matej Stransky verliess den Klub ebenso wie Klas Dahlbeck, Michael Fora, Davyd Barandun, Simon Knak, Rico Gredig und Chris Egli. Dafür kehrten mit Ken Jäger und Dominik Egli zwei hochklassige Schweizer nach Davos zurück, Frédéric Allard verstärkt die Defensive und mit Harrison Schreiber sowie Lars Steiner drängen weitere jüngere Spieler ins Team. Entscheidend ist deshalb die Frage, ob Josh Holdens System weiterhin stärker ist als die Summe der prominenten Abgänge.

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Saisonvorschau 3/14: Lugano hat mehr Qualität – aber auch mehr Druck

Der HC Lugano geht nach einer klaren sportlichen Steigerung mit nochmals mehr Qualität in die Saison 2026/27. Tomas Mitell verfügt über einen tiefen Kader, mehrere hochkarätige neue Imports und mit Calvin Thürkauf weiterhin über einen der prägendsten Schweizer Spieler der Liga. Für die direkte Playoff-Qualifikation dürfte es dennoch extrem eng werden: Unsere Prognose lautet Rang 7. Die Ausgangslage ist völlig anders als noch vor einem Jahr. Lugano beendete die Qualifikation 2025/26 mit 89 Punkten auf Rang 5 und erreichte erstmals seit fünf Spielzeiten wieder direkt die Playoffs. Dort folgte allerdings ein harter Realitätscheck: Im Viertelfinal gegen die ZSC Lions verloren die Bianconeri die Serie mit 0:4. Genau diese Differenz zwischen einer starken Regular Season und echter Playoff-Spitzenklasse soll nun kleiner werden. General Manager Janick Steinmann hat dafür erneut stark am Kader gearbeitet. Jere Innala, Olle Lycksell und Lassi Thomson erhöhen die Qualität auf den Importpositionen, während Enzo Guebey, Harijs Cjunskis und Daniel Olsson zusätzliche Tiefe bringen. Gleichzeitig startet Lugano nicht komplett sorgenfrei: Dario Simion und Cyrill Henry werden im offiziellen Medical Report weiterhin wöchentlich beurteilt, bei Brian Zanetti erfolgt die Beurteilung täglich.

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Saisonvorschau 2/14: Bern startet unter Aubin neu

Beim SC Bern beginnt 2026/27 nach einer enttäuschenden Saison ein tiefgreifender Neustart. Serge Aubin übernimmt an der Bande, Connor Hughes ist die neue Schweizer Lösung im Tor und mit Rodrigo Ābols, Sonny Milano, Ian Mitchell und Rodwin Dionicio wurde auf zentralen Positionen Qualität ergänzt. Unsere Prognose bleibt trotz der starken Vorbereitung vorsichtig: Bern macht einen deutlichen Schritt nach vorne, beendet die Qualifikation aber auf Rang 8. Der SCB verfehlte seine sportlichen Ziele 2025/26 deutlich und reagierte darauf mit einem umfassenden Umbau. Nicht nur der Trainer wurde ersetzt, auch auf mehreren Schlüsselpositionen veränderte Sportdirektor Martin Plüss den Kader. Gleichzeitig wurden die sportlichen Strukturen im Klub neu geordnet. Die ersten Eindrücke unter Aubin sind positiv. Bern gewann sechs seiner sieben Vorbereitungsspiele. Besonders auffällig waren das 5:1 gegen Ingolstadt, das 6:1 gegen Augsburg, das 7:4 gegen Biel und das abschliessende 5:2 gegen die ZSC Lions. Trotzdem bleibt die Frage, wie schnell aus den vielen neuen Teilen unter Meisterschaftsdruck eine konstant funktionierende Mannschaft wird.

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Saisonvorschau 1/14: Ambri setzt auf Tapola und die Jugend

Beim HC Ambri-Piotta beginnt 2026/27 ein neues sportliches Kapitel. Nach Rang 13 mit 59 Punkten und einem Torverhältnis von 129:178 setzt der Klub konsequent auf Jussi Tapola, eine jüngere Hierarchie und mehrere neue Leistungsträger. Unsere bewusst mutige Prognose: Ambri macht einen deutlichen Schritt nach vorne und beendet die Qualifikation auf Rang 10. Der Wandel zeigt sich besonders in der Mannschaftsführung. Tommaso De Luca trägt neu das «C», Nathan Borradori und Nate Schnarr sind seine Assistenten. Gleichzeitig hat Tapola die Hierarchie verändert: Inti Pestoni und Diego Kostner kamen während der Vorbereitung zum Einsatz, gehörten in mehreren der letzten Tests vor dem Saisonstart aber nicht mehr zum Aufgebot und fehlten auch in der Generalprobe gegen Rapperswil. Genau diese neue Leistungskultur ist einer der Hauptgründe für unsere optimistische Einschätzung. De Luca, Borradori, Miles Müller, Tim Muggli, David Bosson und weitere jüngere Spieler sollen nicht nur ergänzen, sondern Verantwortung übernehmen. Ambri besitzt weiterhin weniger finanzielle Möglichkeiten als die Grossklubs, könnte diesen Nachteil aber mit Tapolas klarer Struktur, der Energie des jungen Kerns und einer neu zusammengestellten Importachse teilweise kompensieren.

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Juventus steckt seit sechs Jahren fest – Spallettis Zahlen täuschen

Bei Juventus ist die Krise längst strukturell. Seit dem letzten Scudetto 2019/20 sind sechs komplette Meisterschaften ohne Titel vergangen, 2025/26 endete sogar mit Platz sechs und dem Verpassen der Champions League. Die Reaktion war drastisch: Im Sommer wurde die operative und sportliche Führung umgebaut – geblieben ist ausgerechnet Luciano Spalletti, dessen Bilanz nach fast einem Jahr zwar ordentlich aussieht, den Ansprüchen des Rekordmeisters aber nicht genügt. Das 2:3 bei Sassuolo ist deshalb nicht einfach eine frühe Niederlage in der neuen Saison. Juventus steht nach vier Spieltagen bei sieben Punkten, nachdem zuvor Frosinone und Parma bezwungen worden waren und gegen Milan ein 1:1 resultierte. Doch der Blick auf die vergangenen Jahre zeigt das eigentliche Problem: Seit 2020 landete Juventus in der Serie A auf den Plätzen 4, 4, 7, 3, 4 und 6. Die Mannschaft, die zuvor neun Meisterschaften in Serie gewonnen hatte, befindet sich inzwischen im siebten Anlauf auf den nächsten Scudetto. Der vergangene Sommer war entsprechend kein Zeichen von Kontinuität, sondern die Konsequenz eines sportlichen Fehlschlags. CEO Damien Comolli verliess Juventus am 12. Juni 2026 nach nur einem Jahr mit sofortiger Wirkung. Offiziell sprach der Klub von einem Rücktritt beziehungsweise einer Trennung im gegenseitigen Einvernehmen. Noch am selben Tag wurde Giovanni Carnevali zum neuen CEO und General Manager ernannt. Anfang Juli folgte mit Frederic Massara als Chief Football Officer eine weitere zentrale Neubesetzung, während Giorgio Chiellini eine neue Führungsfunktion als Chief Club Affairs Officer übernahm und Marco Ottolini Sporting Director blieb.

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Enric Mas gewinnt erstmals die Vuelta

Enric Mas hat den grössten Erfolg seiner Karriere perfekt gemacht. Der 31-jährige Spanier gewinnt die Vuelta a España 2026 und feiert damit seinen ersten Gesamtsieg bei einer Grand Tour. Nach drei Wochen setzt sich der Movistar-Profi mit 2:15 Minuten Vorsprung auf Primoz Roglic durch. Auf der 21. und letzten Etappe mit Start und Ziel in Granada geriet der Gesamtsieg von Mas nicht mehr in Gefahr. Die Zeiten für die Gesamtwertung wurden bereits beim letzten Überqueren der Ziellinie 9,8 Kilometer vor dem endgültigen Ende neutralisiert. Den Tagessieg sicherte sich der Norweger Tobias Halland Johannessen vor Alessandro Romele und Ramses Debruyne. Aus Schweizer Sicht bleibt vor allem der Erfolg von Stefan Küng in Erinnerung. Der Thurgauer gewann das Einzelzeitfahren nach Jerez de la Frontera und verliess die Rundfahrt anschliessend vorzeitig, um sich auf die Strassen-WM in Montreal vorzubereiten. Mehr dazu: Küng richtet nach seinem Vuelta-Sieg den Fokus auf die WM.

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Kobel bei Real Madrid angeboten – Königliche beobachten Schweizer

Gregor Kobel ist bei Real Madrid auf dem Radar. Nach Informationen der spanischen Sportzeitung «AS» wurde der Schweizer Nationalgoalie den Königlichen angeboten, deren Scoutingabteilung den 28-Jährigen aufmerksam verfolgt. Konkrete Transferverhandlungen gibt es allerdings nicht – Real setzt weiterhin klar auf Thibaut Courtois. Der belgische Stammgoalie steht unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung bis Juni 2028. Real Madrid sieht deshalb aktuell keinen Anlass, auf der Torhüterposition aktiv zu werden. Kobel gilt vielmehr als eine der hochklassigen Alternativen, die der spanische Rekordmeister für die Zukunft im Blick behält. Für den Schweizer ist allein die Beobachtung durch Real Madrid eine weitere Bestätigung seines internationalen Stellenwerts. Kobel gehört seit Jahren zu den Leistungsträgern von Borussia Dortmund und wurde zuletzt auch für die Auszeichnung als bester Torhüter rund um den Ballon d’Or nominiert. Beim BVB besitzt er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.

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Fassnacht beendet seine Nati-Karriere

Christian Fassnacht beendet seine Karriere in der Schweizer Nationalmannschaft. Der 32-jährige Offensivspieler der Young Boys zieht nach 24 Länderspielen und fünf Toren einen Schlussstrich. Fassnacht begründet seinen Entscheid mit seiner zuletzt kleineren Rolle und dem Wunsch, nun jüngeren Spielern Platz zu machen. Der Zürcher gehörte seit seinem Debüt im Oktober 2018 während acht Jahren immer wieder zum Kreis der Nationalmannschaft. Sein Weg war aussergewöhnlich: Fassnacht absolvierte kein einziges Spiel für eine Schweizer Nachwuchs-Auswahl und schaffte erst kurz vor seinem 25. Geburtstag den Sprung ins A-Team. Insgesamt brachte er es auf 656 Einsatzminuten im Nationaltrikot. Sportlich befindet sich Fassnacht auf Klubebene weiterhin in ausgezeichneter Verfassung. Anfang September erzielte er beim 4:2 der Young Boys beim FC Zürich einen Hattrick und gleichzeitig sein 100. Super-League-Tor. Künftig kann sich der YB-Offensivspieler vollständig auf seine Klubkarriere konzentrieren.

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24. Penalty entscheidet – Schweiz holt EM-Bronze

Die Schweizer Beachsoccer-Nati beendet die Europameisterschaft in Viareggio mit der Bronzemedaille. Im Spiel um Platz 3 gegen Dänemark steht es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 8:8, ehe die Entscheidung in einem aussergewöhnlich langen Penaltyschiessen fällt. Erst der 24. Versuch bringt der Schweiz den Podestplatz. Dabei hätte das Team von Nationaltrainer Angelo Schirinzi die Partie schon früher entscheiden können. Im Schlussdrittel führt die Schweiz mit 7:5, kassiert aber noch zwei Gegentreffer. Gerade einmal 22 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gelingt Dänemark der Ausgleich zum 7:7. Die Schweiz reagiert in der Verlängerung nochmals. Glenn Hodel erzielt das 8:7 und bringt die Nati erneut ganz nahe an die Bronzemedaille. Doch wiederum hält die Führung nicht: Villads de Fries gleicht sechs Sekunden vor Ablauf der dreiminütigen Verlängerung zum 8:8 aus. Einen Tag nach dem klaren 4:10 im Halbfinal gegen Gastgeber Italien zeigt die Schweiz damit grosse Moral.

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Publireportagen

Fast 30 Millionen Schulden – Ambrì unter Druck

Der HC Ambrì-Piotta steht finanziell erheblich unter Druck. Nach Recherchen der «NZZ am Sonntag» beläuft sich die konsolidierte Schuldenlast rund um den Tessiner Traditionsklub mittlerweile auf fast 30 Millionen Franken. Der Klub selbst bestätigt zwar keine Gesamtsumme, spricht aber offiziell von einer laufenden Schuldenrestrukturierung, schwieriger Liquiditätslage und Auflagen im Zusammenhang mit der National-League-Lizenz. Den grössten Teil der Verschuldung sollen gemäss der «NZZ am Sonntag» Verpflichtungen rund um die 2021 eröffnete Gottardo Arena ausmachen. Rund 22 Millionen Franken sollen auf Hypothekarschulden entfallen, hinzu kommen knapp drei Millionen Franken an Covid-Krediten sowie weitere Forderungen privater Gläubiger. Ambrì hat bereits bestätigt, in den vergangenen Monaten intensive Gespräche mit privaten Geldgebern und den Gläubigerbanken der Valascia Immobiliare SA geführt zu haben. Die neuen Zahlen verschärfen das Bild, das der Klub Ende August an seiner Generalversammlung selbst gezeichnet hatte. Damals meldete die HCAP SA für 2025/26 einen Verlust von 392'809 Franken, während die gesamte HCAP-Gruppe mit einem Minus von 848'093 Franken abschloss. Bereits nach der Generalversammlung waren die roten Zahlen und die geplante finanzielle Stabilisierung zum zentralen Thema geworden.

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Brunold krönt Traumlauf mit erstem Challenger-Titel

Mika Brunold feiert den bislang grössten Erfolg seiner Karriere. Der 21-jährige Schweizer gewinnt das ATP-Challenger-Turnier im österreichischen Tulln und bezwingt im Final den Brasilianer Joao Lucas Reis da Silva mit 6:4 und 6:3. Für Brunold ist es der erste Titel auf Challenger-Stufe. Besonders beeindruckend ist der Weg zum Turniersieg: Brunold musste bereits in der Qualifikation antreten und gewann in Tulln insgesamt sieben Partien. Im gesamten Turnier verlor er lediglich einen Satz. Im Halbfinal hatte er den als Nummer 4 gesetzten Ukrainer Vitaliy Sachko mit 6:0 und 6:2 regelrecht vom Platz gefegt. Der Erfolg bringt Brunold auch in der Weltrangliste einen gewaltigen Schritt nach vorne. Als Nummer 410 der Welt war er nach Österreich gereist, nun wird er sich in die Top 260 verbessern und damit seine bisherige Bestmarke von Rang 289 deutlich übertreffen. Noch im August war Brunold beim Challenger in Sion im Viertelfinal an Dominic Stricker gescheitert.

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Sommer patzt erneut – Brügge gewinnt trotzdem

Yann Sommer leistet sich beim 3:1-Heimsieg von Club Brügge gegen Royal Antwerp erneut einen folgenschweren Fehler. Der Schweizer verschätzt sich in der 19. Minute bei einem langen Ball, Snayder Porozo umkurvt ihn und schiebt zum zwischenzeitlichen 1:1 ein. Seine Mannschaft reagiert jedoch und holt dank eines Doppelpacks von Hugo Vetlesen sowie eines Treffers von Jan Virgili drei Punkte. Brügge geht bereits in der 13. Minute in Führung. Nach einem Handspiel von Yuto Tsunashima verwandelt Vetlesen den fälligen Penalty sicher. Nur sechs Minuten später folgt Sommers Patzer: Einen langen Ball von Antwerp-Goalie Taishi Nozawa schätzt der 37-Jährige falsch ein, verlässt sein Tor und erreicht den Ball nicht mehr vor Porozo. Besonders auffällig ist die Szene, weil Sommer bereits wenige Tage zuvor beim 2:3 gegen Aston Villa in der Champions League gepatzt hatte. Damals war er beim dritten Gegentreffer weit aus seinem Tor gekommen und von Nicolas Jackson überspielt worden. Gegen Antwerp bleibt sein Fehler ohne Folgen für das Endresultat.

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Lobotka erlöst Napoli nach drei Niederlagen

Der SSC Napoli beendet seine Negativserie und gewinnt zuhause gegen Bologna mit 1:0. Stanislav Lobotka erzielt in der 66. Minute den entscheidenden Treffer nach Vorarbeit des eingewechselten Costantino Favasuli. Für Trainer Massimiliano Allegri ist es der erste Heimsieg in der Serie A mit Napoli. Die Gastgeber bestimmen über weite Strecken das Geschehen, müssen gegen Bologna aber lange auf die Erlösung warten. Kevin De Bruyne und Rasmus Højlund vergeben bereits vor der Pause gute Möglichkeiten, während ein früher Kopfballtreffer von Arthur Theate wegen Abseits aberkannt wird. Nach dem Seitenwechsel erhöhen die Neapolitaner den Druck entscheidend. Mit dem Sieg beendet Napoli eine Serie von drei Pflichtspielniederlagen gegen Como, Inter Mailand und Arsenal. Zuletzt hatte die Mannschaft beim 0:1 gegen Arsenal in der Champions League erneut einen Rückschlag hinnehmen müssen. Nach vier Serie-A-Runden steht Napoli nun bei sechs Punkten.

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Torres erlöst PSG – erster Liga-Sieg der Saison

Paris Saint-Germain feiert am vierten Spieltag der Ligue 1 endlich den ersten Saisonsieg. Der französische Meister gewinnt auswärts bei Stade Brest mit 1:0. Ferran Torres erzielt bereits in der 5. Minute den einzigen Treffer des Abends und setzt damit seine starke Form fort. PSG erwischt im Stade Francis-Le Blé den perfekten Start. Ousmane Dembélé bereitet den Treffer vor, Torres schliesst den Angriff früh zum 1:0 ab. Danach entwickelt sich jedoch keineswegs eine einseitige Partie: Brest setzt den Favoriten über weite Strecken unter Druck und zwingt Matvey Safonov zu mehreren wichtigen Paraden. Für Paris sind die drei Punkte nach dem schwachen Saisonstart besonders wertvoll. Auf zwei 2:2-Unentschieden gegen Rennes und Lille war eine 1:2-Heimniederlage gegen Monaco gefolgt. Erst wenige Tage vor dem Brest-Spiel hatte PSG beim 6:1 gegen Slovan Bratislava mit einem Torres-Hattrick seine offensive Klasse gezeigt.

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