Ballet trifft dreimal – und fliegt vor dem Spitzenspiel vom Platz

Samuel Ballet erlebt in der türkischen Süper Lig einen aussergewöhnlichen Fussballnachmittag. Der 25-jährige Schweizer erzielt beim 5:1-Heimsieg von Amed SK gegen Eyüpspor am Sonntag, 1. November 2026, gleich drei Tore. Doch ausgerechnet nach seiner bislang besten Leistung für den Klub sieht er in der Nachspielzeit wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. Damit verpasst er das Spitzenspiel gegen Galatasaray. Der frühere Spieler des FC Zürich und des FC Winterthur trifft in der 42., 51. und 83. Minute. Zweimal ist er aus dem Spiel heraus erfolgreich, seinen dritten Treffer erzielt er per Penalty. In der Schlussphase wird der Schiedsrichter nach einem Ellbogenschlag gegen Jawad El Yamiq vom VAR zur Überprüfung geschickt und stellt Ballet vom Platz. Für den Berner ist es der erste Hattrick in der türkischen Meisterschaft. Mit vier Saisontoren gehört er inzwischen zu den wichtigen Offensivspielern des Aufsteigers. Amed SK bleibt mit 23 Punkten auf Rang zwei, nur zwei Zähler hinter Galatasaray. Umso schwerer wiegt sein Ausfall beim bevorstehenden direkten Duell um die Tabellenspitze.

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"Ohne Mercedes wäre ich nicht hier" – Antonellis emotionaler WM-Triumph

Kimi Antonelli ist Formel-1-Weltmeister – und vergisst beim grössten Triumph seiner Karriere nicht, wem er diesen Erfolg verdankt. Nach seinem dritten Platz beim Grand Prix von Mexiko am 1. November 2026 bedankt sich der 20-jährige Italiener emotional bei Mercedes, seiner Familie und seinen Wegbegleitern. "Ohne Mercedes, ohne meine Familie wäre ich nicht hier", erklärt Antonelli nach dem Rennen. Mit neun Saisonsiegen und 380 WM-Punkten sichert sich der Italiener bereits vier Rennen vor Saisonende seinen ersten Weltmeistertitel. Er ist mit 20 Jahren und 68 Tagen der jüngste Champion der Formel-1-Geschichte. Als er nach dem Rennen seinen Helm abnimmt, kann er seine Gefühle kaum in Worte fassen. Besonders bemerkenswert ist der Weg zu diesem Erfolg. Noch 2025 hatte Antonelli während seiner ersten Formel-1-Saison mit enormem Erwartungsdruck und sportlichen Rückschlägen gekämpft. Mercedes hielt dennoch an seinem Nachwuchsfahrer fest. Ein Jahr später steht der junge Italiener auf dem Höhepunkt seiner bisherigen Karriere.

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Golubic verliert in Hongkong erneut gegen Boulter – starke Aufholjagd reicht nicht

Viktorija Golubic scheidet beim WTA-250-Turnier in Hongkong bereits in der ersten Runde aus. Die 34-jährige Zürcherin verliert am Montag, 2. November 2026, gegen die als Nummer acht gesetzte Britin Katie Boulter mit 2:6, 6:7 (2:7). Besonders bitter: Im zweiten Satz kämpft sich Golubic nach einem 2:5-Rückstand zurück, muss sich aber im Tiebreak geschlagen geben. Die Schweizerin beginnt vielversprechend und führt im ersten Durchgang mit 2:0. Anschliessend übernimmt Boulter die Kontrolle und gewinnt sechs Games hintereinander. Auch im zweiten Satz gerät Golubic früh ins Hintertreffen. Ihre Aufholjagd bringt sie nochmals zurück ins Spiel, doch die Britin behält in der entscheidenden Phase die Oberhand. Für Golubic ist es bereits die dritte Niederlage gegen Boulter innerhalb dieses Jahres. Nach den Niederlagen in Ostrava und Osaka bleibt die Zürcherin auch beim erneuten Aufeinandertreffen ohne Satzgewinn. Während Boulter in den Achtelfinal einzieht, endet für Golubic eine weitere Station ihrer Asientour frühzeitig.

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Juventus schlägt Napoli 2:0 – Spalletti verschafft sich Luft

Juventus Turin gewinnt am Sonntag, 1. November 2026, das Heimspiel gegen Napoli mit 2:0 (0:0) und verschafft Trainer Luciano Spalletti nach schwierigen Wochen Luft. Kerim Alajbegović (70.) und Jérémie Boga (87.) entscheiden die Partie mit zwei Distanzschüssen. Der Rekordmeister feiert damit ausgerechnet am 129. Klubgeburtstag einen wichtigen Erfolg. In der ersten Halbzeit pariert Juve-Torhüter Guglielmo Vicario gegen Lorenzo Lucca, während Juan Cabal auf der Gegenseite den Pfosten trifft. Nach der Pause bringt der eingewechselte Edon Zhegrova frischen Schwung und bereitet die Führung vor. Fünf Minuten später sieht Napolis Luca Marianucci Gelb-Rot. Juventus überholt Napoli und ist mit 17 Punkten Siebter. Napoli bleibt mit 14 Zählern Achter. Einen Schweizer Bezug liefert Zhegrova: Der frühere Flügelspieler des FC Basel hat entscheidenden Anteil am Sieg der Turiner.

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Verstappen siegt in Mexiko – Antonelli jüngster F1-Weltmeister

Max Verstappen gewinnt am 1. November 2026 den Grand Prix von Mexiko. Nach 71 Runden liegt er 0,799 Sekunden vor Lewis Hamilton im Ferrari. Kimi Antonelli wird im Mercedes Dritter und mit 20 Jahren zum jüngsten Formel-1-Weltmeister der Geschichte. Verstappen arbeitet sich von Startplatz fünf nach vorne. Ein Unfall führt zur roten Flagge, später kommt das Safety Car. Antonelli sichert sich den Titel vier Rennen vor Saisonende. Audi aus Hinwil holt dank nachträglicher Strafen vier WM-Punkte: Gabriel Bortoleto rückt von Rang elf auf acht vor. Nico Hülkenberg wird nach eigener Zeitstrafe 14. Massgebend ist die FIA-Endklassifikation.

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Schmitz verpasst Weltcup-Sieg in Lyon um nur 14 Hundertstel

Edouard Schmitz verpasst am Sonntag, 1. November 2026, beim Weltcup-Springen in Lyon seinen ersten Sieg der Saison nur hauchdünn. Der 27-jährige Schweizer bleibt mit Gamin van't Naastveldhof sowohl im Normalparcours als auch im Stechen fehlerfrei und erreicht in 38,31 Sekunden den dritten Platz. Lediglich 14 Hundertstelsekunden trennen ihn vom französischen Sieger Julien Epaillard. Epaillard gewinnt mit Le Coultre de Muze in 38,17 Sekunden. Der deutsche Weltranglistenerste Richard Vogel belegt mit Cloudio in 38,20 Sekunden den zweiten Platz. Insgesamt qualifizieren sich 14 Paare für das Stechen des mit 1,60 Meter hohen Hindernissen ausgeschriebenen Weltcup-Springens. Schmitz behauptet sich damit gegen zahlreiche internationale Spitzenreiter. Auch für Martin Fuchs verläuft das Wochenende in Frankreich erfolgreich. Der Zürcher gewinnt am Samstag mit Fave d'Authuit die Equita Masters und belegt im Weltcup-Springen vom Sonntag mit Lorde Rang neun. Nach zwei von 13 Qualifikationsstationen führt Fuchs die westeuropäische Weltcup-Gesamtwertung mit 23 Punkten an. Schmitz verbessert sich mit 15 Zählern auf Rang sechs.

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Mauro Dufner bleibt bei den Lakers – Vertrag bis 2028 gesichert

Die SC Rapperswil-Jona Lakers setzen in ihrer Defensive auf Kontinuität. Der Klub hat die Vertragsoption mit Mauro Dufner gezogen und den 31-jährigen Verteidiger damit bis zum Ende der Saison 2027/28 gebunden. Die Bekanntgabe erfolgte am Samstag, 31. Oktober 2026, nur einen Tag nach einem besonderen Karrierejubiläum: Dufner absolvierte gegen den HC Davos sein 500. Spiel in der National League. Der Thurgauer war bereits zwischen 2019 und 2021 für Rapperswil tätig, bevor er vier Jahre bei Fribourg-Gottéron spielte. Im Sommer 2025 kehrte er an den Obersee zurück. Nach einer verletzungsgeprägten Saison mit lediglich 28 Einsätzen gehört er inzwischen wieder zum Stammpersonal der Lakers. Die Entscheidung besitzt auch angesichts der aktuellen Tabellensituation Bedeutung. Rapperswil liegt nach 19 Spielen mit 19 Punkten auf dem 13. Platz. Sportchef Claudio Cadonau setzt bei der langfristigen Kaderplanung auf die Erfahrung des Verteidigers, der in der laufenden Meisterschaft bisher sämtliche 19 Partien bestritten hat.

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Verfahren gegen Marlon Graf – Lakers-Stürmer droht Sperre

Gegen Marlon Graf von den SC Rapperswil-Jona Lakers wurde am Sonntag, 1. November 2026, ein ordentliches Disziplinarverfahren eröffnet. Untersucht wird ein möglicher Check gegen den Kopf- oder Nackenbereich von Valentin Pilet vom HC Ajoie. Der 23-jährige Stürmer war beim 2:4-Heimspiel vom Samstag bereits mit einer Fünfminuten- und einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig ausgeschlossen worden. Die umstrittene Szene ereignete sich nach 45:35 Minuten beim Stand von 2:2. Graf musste das Eis verlassen, die Lakers spielten anschliessend fünf Minuten in Unterzahl. Als zusätzlich Nico Dünner auf die Strafbank wanderte, nutzte Anttoni Honka die doppelte Überzahl in der 50. Minute zur entscheidenden Führung für Ajoie. Für die Lakers kommt das Verfahren zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die St. Galler stehen nach 19 Meisterschaftsspielen mit 19 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz. Nach der bevorstehenden Nationalmannschaftspause wartet am 13. November das Auswärtsspiel gegen den EV Zug. Sollte Graf zusätzlich gesperrt werden, würde sich die personelle Situation der Mannschaft weiter verschärfen.

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Leichtathletik trauert um Ciara Mageean – Europameisterin mit 34 Jahren verstorben

Die europäische Leichtathletik trauert um Ciara Mageean. Die irische 1500-Meter-Europameisterin von 2024 ist am Sonntag, 1. November 2026, im Alter von nur 34 Jahren an den Folgen einer Darmkrebserkrankung verstorben. Ihre Familie teilte mit, dass die zweifache Olympiateilnehmerin um 6.30 Uhr im Kreis ihrer Angehörigen gestorben sei. Mageean hatte ihre Krebsdiagnose im Juli 2025 öffentlich gemacht. Die Erkrankung befand sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Noch im Juni 2024 hatte sie in Rom den grössten Erfolg ihrer Karriere gefeiert und EM-Gold über 1500 Meter gewonnen. Mit insgesamt drei Freiluft-EM-Medaillen und vier irischen Landesrekorden gehörte sie zu den erfolgreichsten Läuferinnen ihres Landes. Auch in der Schweizer Leichtathletik sorgt die Nachricht für Betroffenheit. Mageean gehörte über viele Jahre zur europäischen Spitzenklasse auf den Mittelstrecken und war eine feste Grösse bei internationalen Meisterschaften. Ihr Tod bedeutet für die Leichtathletik den Verlust einer herausragenden Sportlerin.

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Eishockey-WM 2027 in Gefahr – Deutschland erwägt Rückgabe

Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland steht vor einer ungewissen Zukunft. Nach der vom Internationalen Sportgerichtshof CAS angeordneten Wiederzulassung Russlands zieht der Deutsche Eishockey-Bund sogar eine Rückgabe der Heim-WM in Betracht. DEB-Vorstandschef Frank H. Lutz nennt wirtschaftliche und sicherheitsrelevante Risiken als Gründe. Noch ist keine Entscheidung gefallen. In einem Interview mit MagentaSport am Samstag, 31. Oktober 2026, erklärt Lutz, dass sich der Verband auch mit diesem äussersten Szenario befassen müsse. Besonders die Gefahr möglicher Boykotte einzelner Nationalmannschaften und die finanziellen Folgen bereiten den Organisatoren Sorgen. Deutschland hatte sich auf die erste Heim-WM seit 2017 vorbereitet. Auch die Schweizer Nationalmannschaft ist unmittelbar betroffen. Die Schweiz soll am 13. Mai 2027 vor einer grossen Zuschauerkulisse in Gelsenkirchen das Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Deutschland bestreiten. Welche Auswirkungen Russlands Rückkehr auf das Teilnehmerfeld, die Gruppeneinteilung und den Spielplan haben wird, muss die IIHF nun klären.

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Alcaraz triumphiert in Wien – vierter Saisontitel ohne Satzverlust

Carlos Alcaraz gewinnt erstmals die Erste Bank Open in Wien. Der 23-jährige Spanier bezwingt am Sonntag, 1. November 2026, den Australier Alex de Minaur im Final deutlich mit 6:1, 6:4. Nach 1 Stunde und 27 Minuten steht sein 28. ATP-Titel fest. Alcaraz beendet die gesamte Turnierwoche ohne einen einzigen Satzverlust. Der Weltranglistendritte startet furios und nimmt de Minaur bereits im ersten Game den Aufschlag ab. Nach 36 Minuten gewinnt er den ersten Satz mit 6:1. Im zweiten Durchgang leistet der Australier deutlich mehr Widerstand. Doch Alcaraz behält die Kontrolle und verwertet seinen ersten Matchball mit einem sehenswerten Vorhandwinner. Für Alcaraz ist es der vierte Turniersieg des Jahres nach den Australian Open, Doha und Tokio. Besonders bemerkenswert ist seine Bilanz bei ATP-500-Turnieren: Alle 16 Begegnungen dieser Kategorie hat er 2026 gewonnen. Parallel zu den Swiss Indoors Basel, die Valentin Vacherot für sich entscheidet, bestätigt der Spanier seine Rückkehr in die absolute Weltspitze.

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Miller streicht drei Spielerinnen – Schweizer WM-Kader steht fest

Nationaltrainerin Shannon Miller hat das definitive Schweizer Aufgebot für die Frauen-Eishockey-WM 2026 in Dänemark bekanntgegeben. Drei Spielerinnen müssen nach der letzten Vorbereitung das Team verlassen: Die Verteidigerinnen Alizée Aymon und Elena Gaberell sowie Stürmerin Jade Surdez wurden nicht berücksichtigt. Die Schweiz reist mit 25 Spielerinnen an die Weltmeisterschaft vom 6. bis 16. November. Die 62-jährige Kanadierin traf ihre Entscheidung nach der Women’s Euro Hockey Tour in Schweden. Dort unterlag die Schweiz Finnland mit 0:4, Schweden mit 0:1 nach Verlängerung und Tschechien mit 2:7. Das endgültige Kader besteht aus drei Torhüterinnen, acht Verteidigerinnen und 14 Stürmerinnen. Bereits zuvor musste die Schweiz den verletzungsbedingten Ausfall ihrer Captain Lara Stalder verkraften. Für die 32-jährige Führungsspielerin wurde Elisa Dalessi vom HC Davos nachnominiert. Die 19-Jährige gehört nun ebenso zum WM-Aufgebot wie die international erfahrenen Alina Müller, Andrea Brändli und Nicole Vallario.

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Thun dreht 1:4 in Lausanne – Labeau trifft in der 96. Minute

Der FC Thun schafft am Sonntag, 1. November 2026, in der Super League eine unglaubliche Aufholjagd. Die Berner Oberländer gewinnen bei Lausanne-Sport mit 5:4 (1:2), obwohl sie nach 62 Minuten noch 1:4 zurückliegen. Brighton Labeau erzielt in der 96. Minute den entscheidenden Treffer und krönt mit seinem zweiten Tor einen spektakulären Fussballnachmittag im Stade de la Tuilière. Furkan Dursun bringt Thun zunächst in Führung, doch Omar Janneh dreht die Partie mit zwei Treffern. Nach der Pause erhöhen Enzo Molebe und ein Eigentor von Lucien Dähler auf 4:1 für Lausanne. Was danach folgt, ist eine bemerkenswerte Wende: Labeau, Riccardo Braschi und ein Eigentor von Abdou Karim Sow sorgen für den Ausgleich, ehe Labeau tief in der Nachspielzeit zum 5:4 trifft. Für den Schweizer Meister FC Thun ist es ein enorm wichtiger Sieg nach zwei Niederlagen in Folge. Die Mannschaft von Gian-Luca Privitelli verbessert sich auf 13 Punkte und den neunten Tabellenplatz. Lausanne bleibt mit sechs Punkten Schlusslicht und kassiert die sechste Meisterschaftsniederlage hintereinander.

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Lugano schlägt auch Basel – Leader zieht mit 34 Punkten davon

Der FC Lugano setzt seine beeindruckende Serie in der Super League fort. Die Tessiner gewinnen am Sonntag, 1. November 2026, vor 8'153 Zuschauern in der AIL Arena gegen den FC Basel mit 2:1 (2:1). Daniel Dos Santos und Yanis Cimignani treffen für den Tabellenführer, Philip Otele erzielt den Basler Anschlusstreffer. Lugano bleibt auch nach zwölf Meisterschaftsspielen ungeschlagen. Die Mannschaft von Mattia Croci-Torti erwischt einen ausgezeichneten Start. Dos Santos bringt die Gastgeber in der zehnten Minute in Führung, Cimignani erhöht nach 26 Minuten auf 2:0. Basel kommt durch Oteles Kopfballtreffer in der 37. Minute zurück, kann den Rückstand aber trotz seiner Bemühungen nicht mehr aufholen. Mit elf Siegen und einem Unentschieden aus zwölf Spielen steht Lugano bei 34 Punkten. Der Vorsprung auf die Young Boys beträgt nach deren 3:5-Heimniederlage gegen den FC Zürich bereits neun Zähler. Für Basel setzt sich die schwierige Saison fort: Der FCB bleibt mit 14 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz.

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Vacherot triumphiert in Basel – zweiter ATP-Titel

Valentin Vacherot gewinnt die Swiss Indoors Basel 2026. Der 27-jährige Monegasse bezwingt am Sonntag, 1. November, den Tschechen Jiří Lehečka nach einem Satzrückstand mit 2:6, 6:3, 6:3. Nach 1 Stunde und 54 Minuten steht sein zweiter ATP-Titel fest. Für Vacherot ist es der erste Triumph bei einem ATP-500-Turnier. Lehečka dominiert zunächst den ersten Satz und gewinnt deutlich mit 6:2. Doch Vacherot steigert sich, findet zunehmend Sicherheit bei eigenem Aufschlag und übernimmt die Kontrolle über die entscheidenden Ballwechsel. Mit zwei 6:3-Sätzen dreht er das Endspiel und krönt eine Turnierwoche mit fünf Siegen. Für das Schweizer Publikum endet damit ein besonderes Tenniswochenende. Lehečka hatte zuvor Stan Wawrinka und Jérôme Kym ausgeschaltet. Im Doppel erreichen Henry Bernet und Dominic Stricker überraschend den Final, verpassen den Titel jedoch knapp. Vacherot schreibt derweil Geschichte: Er ist der erste Spieler aus Monaco, der die Swiss Indoors gewinnt.

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FCZ schlägt YB 5:3 – Berner verlieren erstmals

Der FC Zürich sorgt in der 12. Runde der Super League für eine grosse Überraschung. Die Mannschaft von Marcel Koller gewinnt am Sonntag, 1. November 2026, auswärts gegen die Young Boys mit 5:3 (2:3). Vor 29'746 Zuschauern im Wankdorf dreht der FCZ einen Pausenrückstand und fügt den Bernern die erste Saisonniederlage zu. In einer spektakulären ersten Halbzeit fallen fünf Tore. Philippe Kény und Umeh Emmanuel bringen Zürich zweimal in Führung, doch Samuel Essende gleicht jeweils aus. Alvyn Sanches schiesst YB vor der Pause erstmals nach vorne. Nach dem Seitenwechsel dominieren die Gäste: Livano Comenencia, Selmin Hodza und erneut Emmanuel sichern den Zürchern den Sieg. Der FCZ verbessert sich mit 20 Punkten auf den vierten Tabellenplatz. YB bleibt mit 25 Zählern Zweiter und verliert den Anschluss an den weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter FC Lugano. Besonders bemerkenswert ist die Reaktion der Zürcher nach der Pause: Sie erzielen drei Tore und lassen defensiv keinen weiteren Gegentreffer zu.

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Bernet und Stricker verpassen historischen Titel in Basel hauchdünn

Henry Bernet und Dominic Stricker verpassen den Doppeltitel an den Swiss Indoors Basel nur um wenige Punkte. Die beiden Schweizer unterliegen den Franzosen Théo Arribagé und Albano Olivetti am Sonntag, 1. November 2026, mit 6:7 (6:8), 6:7 (6:8). Nach 1 Stunde und 44 Minuten endet damit ein bemerkenswerter Turnierlauf, der das Duo bis in den Final geführt hatte. Beide Sätze werden erst im Tiebreak entschieden. Im ersten Durchgang vergeben Bernet und Stricker drei Breakmöglichkeiten und wehren später drei Satzbälle ab. Im zweiten Satz kämpfen sie sich nach einem frühen Aufschlagverlust zurück, gleichen zum 4:4 aus und erzwingen erneut eine Kurzentscheidung. Wieder behalten die Franzosen knapp die Oberhand. Der 19-jährige Basler Bernet und der 24-jährige Berner Stricker schreiben trotzdem Schweizer Tennisgeschichte. Erstmals erreicht ein rein schweizerisches Doppel den Final der Swiss Indoors. Die beiden Wildcard-Spieler besiegen auf ihrem Weg dorthin unter anderem die topgesetzten Deutschen Kevin Krawietz und Tim Pütz.

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Visp schlägt GCK Lions 4:0 – Birchler glänzt mit Shutout

Der EHC Visp gewinnt am Samstag, 31. Oktober 2026, in der Sky Swiss League gegen die GCK Lions mit 4:0 (0:0, 2:0, 2:0). Vor 2'395 Zuschauern in der Lonza Arena erzielt Nico Lehmann zwei Treffer. Der erst 19-jährige Torhüter Matia Nico Birchler hält sämtliche 18 Schüsse und feiert einen Shutout. Nach einem schwierigen Startdrittel steigern sich die Walliser deutlich. Jorden Gähler trifft in der 34. Minute in Überzahl zur Führung, Vincent Ryser erhöht kurz vor der zweiten Pause. Im Schlussabschnitt entscheidet Lehmann die Begegnung mit zwei weiteren Toren. Visp gewinnt das Schussverhältnis mit 33:18. Mit 25 Punkten aus elf Spielen festigt Visp den dritten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Luca Gianinazzi stellt mit lediglich 18 Gegentoren die beste Defensive der Liga. Für Birchler, der vom EV Zug ausgeliehen ist, bedeutet der Erfolg einen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung. Die GCK Lions bleiben mit neun Punkten Tabellenletzter.

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