Genf dreht Partie gegen die Lakers und feiert ersten Saisonsieg

Genève-Servette hat den Fehlstart in die neue National-League-Saison gestoppt. Die Genfer drehen am Dienstagabend in den Vernets die Partie gegen die Rapperswil-Jona Lakers und feiern im vierten Meisterschaftsspiel endlich den ersten Sieg. Nach drei zuvor sieglosen Auftritten ist es für das Team von Sam Hallam der dringend benötigte Befreiungsschlag. Dabei spricht der Spielverlauf für die Moral der Genfer. Servette gerät gegen selbstbewusst auftretende Lakers ins Hintertreffen, findet danach aber zurück in die Begegnung und schafft die Wende. Der Erfolg ist umso wichtiger, weil Genf vor dem Spiel mit nur einem Punkt und einem Torverhältnis von 6:13 am Tabellenende gestanden hatte. Rapperswil verpasst dagegen die Gelegenheit, den Schwung aus dem 3:2-Heimsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron mitzunehmen. Die St. Galler hatten vor der Reise nach Genf vier Punkte aus drei Partien gesammelt und insbesondere mit ihrer Wende gegen Gottéron Selbstvertrauen getankt. Diesmal sind es jedoch die Genfer, die nach einem Rückstand die Partie noch auf ihre Seite ziehen.

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ZSC Lions bleiben makellos – 4:2-Sieg bei Ajoie

Die ZSC Lions setzen ihren perfekten Saisonstart fort. Die Zürcher gewinnen am Dienstagabend beim HC Ajoie mit 4:2 und stehen damit nach vier Meisterschaftsspielen weiterhin ohne Punktverlust da. Rudolfs Balcers, Simon Knak, Denis Malgin und Tim Berni erzielen die Treffer für den ZSC. Balcers bringt die Gäste nach rund einer Viertelstunde in Führung und erzielt damit seinen zweiten Saisontreffer. Ajoie hält jedoch dagegen und kommt im Mitteldrittel durch Louis Robin zum verdienten 1:1. Mit diesem Zwischenstand geht es auch in die zweite Pause. Im Schlussdrittel übernehmen die Lions wieder das Kommando. Simon Knak trifft zum 2:1 und bestätigt damit seinen starken Saisonstart mit bereits fünf Toren. Denis Malgin erhöht drei Minuten vor Schluss auf 3:1. Philip-Michaël Devos bringt Ajoie in der 59. Minute nochmals heran, ehe Tim Berni mit einem Treffer ins leere Tor den 4:2-Endstand sicherstellt.

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Ex-ZSC-Star Auston Matthews ist wieder fit – Toronto-Captain meldet sich zurück

Auston Matthews ist nach seiner schweren Knieverletzung vollständig zurück. Der Captain der Toronto Maple Leafs hat das Trainingscamp ohne Einschränkungen aufgenommen und bereits wieder ein Vorbereitungsspiel bestritten. Für Schweizer Hockeyfans bleibt der 28-Jährige besonders interessant: Vor seinem NHL-Durchbruch spielte Matthews eine aussergewöhnliche Saison bei den ZSC Lions. Matthews hatte sich am 12. März bei einem Knie-an-Knie-Zusammenstoss mit Radko Gudas schwer am linken Bein verletzt. Die Diagnose lautete auf einen MCL-Riss dritten Grades sowie eine Quadrizeps-Prellung. Am 19. März wurde der Amerikaner operiert, seine Saison war damit vorzeitig beendet. Inzwischen ist Matthews nach Angaben der Maple Leafs wieder bei 100 Prozent. Er trainiert seit mehreren Wochen in Toronto und stand am vergangenen Wochenende beim Vorbereitungsspiel gegen die Montreal Canadiens wieder auf dem Eis. Damit ist einer der wichtigsten NHL-Stars rechtzeitig vor dem Start der neuen Saison zurück.

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Pogačar zurück auf dem Rad – Comeback erst 2027

Tadej Pogačar hat nach seinem schweren Sturz bei der Vuelta a España einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Rehabilitation gemacht. Der 27-jährige Slowene sitzt wieder auf dem Rad und absolviert zuhause erste kontrollierte Einheiten auf der Rolle. An ein Renn-Comeback ist 2026 allerdings nicht mehr zu denken. Pogačar war am 29. August auf der achten Etappe der Vuelta schwer gestürzt. Dabei erlitt der Weltmeister einen verschobenen Bruch des linken Schlüsselbeins, einen stabilen Bruch des siebten Halswirbels sowie eine Gehirnerschütterung. Zwei Tage später wurde er in Barcelona erfolgreich am Schlüsselbein operiert. Nun arbeitet der fünffache Tour-de-France-Sieger wieder auf dem Rad. Die Belastung wird bewusst langsam gesteigert. Sein Team UAE Team Emirates-XRG hat bereits bestätigt, dass Pogačar in dieser Saison keine Rennen mehr bestreiten wird. Damit verpasst er unter anderem die Strassen-WM in Montreal, die Europameisterschaften und Il Lombardia.

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Sinner trainiert wieder voll – Peking bleibt das Comeback-Ziel

Jannik Sinner setzt seine Vorbereitung auf das geplante Comeback in Peking fort. Der Weltranglistenerste trainiert inzwischen wieder regelmässig in Monte Carlo, nachdem ihn eine Sehnenentzündung im rechten Knie seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli ausser Gefecht gesetzt hatte. Sinner absolvierte in den vergangenen Tagen mehrere Einheiten auf dem Platz und arbeitet dabei schrittweise wieder mit höheren Belastungen. Entscheidend bleibt weiterhin, wie das rechte Knie auf aufeinanderfolgende Trainingstage, Richtungswechsel und längere Ballwechsel reagiert. Bislang gibt es keine offizielle Absage für Peking. Die China Open beginnen am 30. September. Damit bleiben Sinner nur noch wenige Tage, um genügend Matchfitness für seine Rückkehr aufzubauen. Sein Team will dabei kein Risiko eingehen: Peking bleibt das Ziel, eine endgültige Entscheidung über den Start soll aber erst nach den nächsten Belastungstests fallen.

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Schweizer U17 startet gegen Wales in wichtigen Testblock vor der EM-Qualifikation

Die Schweizer U17-Nationalmannschaft bestreitet am Mittwoch in Oliva Nova ihr erstes von drei Testspielen innerhalb weniger Tage. Zum Auftakt trifft die Auswahl des Schweizerischen Fussballverbandes um 11.00 Uhr auf Wales, bevor Duelle mit Nordirland und Schweden folgen. Der aktuelle Zusammenzug in Spanien dauert vom 21. bis 29. September und dient als unmittelbare Vorbereitung auf die erste Runde der U17-EM-Qualifikation im Oktober. Für die jungen Schweizer geht es deshalb nicht nur um Resultate, sondern vor allem darum, sich unter Wettkampfbedingungen auf die bevorstehenden Aufgaben einzuspielen. Der erste Gegner Wales eröffnet am Mittwoch den dreiteiligen Testblock. Bereits am Freitag, 25. September, folgt um 16.00 Uhr die Partie gegen Nordirland. Zum Abschluss trifft die Schweiz am Montag, 28. September, um 11.00 Uhr auf Schweden. Alle drei Begegnungen werden in Oliva Nova ausgetragen.

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HC Davos verpflichtet Martin Gernát – Nico Gross fällt sechs Wochen aus

Der HC Davos reagiert auf den verletzungsbedingten Ausfall von Nico Gross und verpflichtet per sofort den slowakischen Verteidiger Martin Gernát. Der 33-Jährige unterschreibt bei den Bündnern einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison 2026/27 und könnte bereits am Freitag gegen die Rapperswil-Jona Lakers erstmals für den HCD auflaufen. Gernát kommt mit reichlich internationaler Erfahrung nach Davos. In den vergangenen drei Jahren spielte der 1,93 Meter grosse Verteidiger für Lokomotiv Jaroslawl in der KHL. In insgesamt 249 Partien für den russischen Spitzenklub sammelte er 108 Skorerpunkte und erreichte dreimal den Playoff-Final. 2025 und 2026 gewann er mit Lokomotiv den Gagarin Cup. Handlungsbedarf entstand beim HCD auch durch die Verletzung von Nico Gross. Der 26-jährige Verteidiger zog sich am vergangenen Samstag eine Teilverletzung des Innenbands im Knie zu und fällt voraussichtlich rund sechs Wochen aus. Eine Operation ist nach Angaben des Klubs nicht notwendig. Gernát soll der Davoser Defensive nun zusätzliche Erfahrung, Stabilität und offensiven Output verleihen.

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Ronaldo fordert harte Konsequenzen nach geschmacklosen Jota-Gesängen

Cristiano Ronaldo hat sich nach geschmacklosen Gesängen gegen Rúben Neves deutlich zu Wort gemeldet. Fans von Al-Taawoun hatten während des Spiels gegen Al-Hilal den Namen des verstorbenen Diogo Jota skandiert, worauf Ronaldo lebenslange Stadionverbote für die beteiligten Anhänger forderte. Die Szene ereignete sich beim 6:0-Auswärtssieg von Al-Hilal bei Al-Taawoun. Als die Jota-Rufe von den Rängen zu hören waren, reagierte Neves sichtbar und deutete zunächst auf sein Auge und danach in Richtung Himmel. Der portugiesische Mittelfeldspieler war mit Jota eng befreundet und hatte bei dessen Beerdigung zu den Sargträgern gehört. Inzwischen hat auch der saudi-arabische Fussballverband reagiert. Al-Taawoun muss seine nächsten beiden Heimspiele der Saudi Pro League ohne Zuschauer austragen und wurde mit 100'000 Saudi-Riyal gebüsst. Ronaldo hatte zuvor öffentlich erklärt, dass solches Verhalten für ihn die Grenzen des Fussballs überschreite.

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Chur will gegen Thurgau reagieren – Gäste warten noch auf ersten Sieg

Der EHC Chur empfängt am Dienstagabend um 20.00 Uhr den HC Thurgau im Thomas Domenig Stadion. Beide Teams haben nach dem Saisonstart etwas gutzumachen: Chur will nach dem 4:9 gegen Olten reagieren, während Thurgau nach zwei Partien noch auf den ersten Sieg wartet. Die Bündner waren mit einem starken 6:3-Auswärtssieg bei den GCK Lions in die neue Swiss-League-Saison gestartet. Nur einen Tag später folgte beim ersten Heimspiel allerdings ein deutlicher Rückschlag: Gegen den EHC Olten lag Chur bereits nach 40 Minuten mit 2:8 zurück und verlor am Ende 4:9. Thurgau holte zum Auftakt zuhause gegen den EHC Visp immerhin einen Punkt, verlor die Partie aber nach Verlängerung mit 0:1. Tags darauf unterlagen die Ostschweizer beim EHC Basel mit 2:4. Damit reist die Mannschaft von Anders Olsson mit einem Punkt aus zwei Spielen nach Graubünden.

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Davos empfängt Gottéron: Beide Teams suchen den Weg zurück zum Sieg

Der HC Davos und Fribourg-Gottéron stehen am Dienstagabend bereits unter Zugzwang. Beide Teams haben nach drei Spielen der neuen National-League-Saison erst einen Sieg auf dem Konto und wollen ab 19.45 Uhr in der Davoser VAT Arena eine Reaktion zeigen. Davos ist mit einem überzeugenden 4:1-Heimsieg gegen die SCL Tigers in die Meisterschaft gestartet. Danach folgte jedoch ein schwieriges Wochenende: Zunächst verloren die Bündner beim SC Bern mit 2:5, einen Tag später setzte es zuhause gegen den EV Zug eine deutliche 2:6-Niederlage ab. Damit kassierte der HCD in den letzten beiden Partien elf Gegentore. Fribourg-Gottéron weist nach drei Runden ebenfalls einen Sieg und zwei Niederlagen auf. Die Freiburger verloren zum Auftakt in Biel 2:4, schlugen danach Lausanne vor eigenem Publikum mit 4:2 und mussten sich am Samstag bei den Rapperswil-Jona Lakers mit 2:3 geschlagen geben. Entsprechend geht es in Davos für beide Mannschaften darum, den Anschluss nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren.

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Biel empfängt Ambri – Skinner-Frage und Joly-Form im Fokus

Der EHC Biel empfängt am Dienstagabend den HC Ambri-Piotta in der Tissot Arena. Die Seeländer haben aus ihren ersten beiden Meisterschaftsspielen vier Punkte geholt, während Ambri nach drei Partien bei fünf Zählern steht. Im Zentrum stehen dabei zwei prominente Namen: Jeff Skinner auf Bieler Seite und Ambris bisher vierfacher Torschütze Michael Joly. Biel startete mit einem 4:2-Heimsieg gegen Fribourg-Gottéron in die Saison und holte anschliessend beim 3:4 nach Penaltyschiessen gegen die SCL Tigers immerhin einen weiteren Punkt. Ambri gewann zum Auftakt 3:2 nach Penaltyschiessen in Ajoie, schlug danach die Rapperswil-Jona Lakers mit 6:3 und kassierte beim 1:4 in Lausanne die erste Niederlage. Spielbeginn ist um 19.45 Uhr. Für Biel ist es bereits das dritte Meisterschaftsspiel in Serie in der Tissot Arena, während Ambri nach der Niederlage in Lausanne auswärts unmittelbar reagieren will. Beide Teams gehen mit einer Niederlage aus ihrem jüngsten Spiel in das Direktduell.

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Kloten fordert den SC Bern – Luoto könnte gegen seinen Ex-Klub debütieren

Der EHC Kloten empfängt am Dienstagabend den SC Bern in der SWISS Arena. Die Flughafenstädter sind mit sechs Punkten aus den ersten drei Meisterschaftsspielen gut in die Saison gestartet. Zusätzliche Aufmerksamkeit gilt Neuzugang Joona Luoto, der unmittelbar nach seiner Verpflichtung ausgerechnet gegen seinen früheren Klub erstmals für Kloten auflaufen könnte. Kloten reagierte am Montag auf seine Verletzungssituation und verpflichtete Luoto vorerst bis zum 30. November. Der 28-jährige Finne kennt die National League bereits bestens: In der Saison 2023/24 spielte er für den SC Bern und verbuchte dort in 52 Partien 30 Skorerpunkte, darunter 20 Tore. Ob er bereits am Dienstag ins Line-up rückt, entscheidet sich kurzfristig. Auch sportlich verspricht das Duell einiges. Kloten gewann seine ersten beiden Partien gegen Rapperswil und Lugano, ehe es beim HC Ajoie eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung setzte. Bern wiederum reagierte auf die Auftaktniederlage gegen die ZSC Lions mit einem 5:2-Heimsieg gegen den HC Davos.

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Tigers wollen gegen Lausanne nachlegen – Langnau kommt mit Rückenwind aus Biel

Die SCL Tigers wollen am Dienstagabend den Schwung ihres ersten Saisonsiegs mitnehmen. Nach dem 4:3 nach Penaltyschiessen beim EHC Biel empfangen die Emmentaler um 19.45 Uhr den Lausanne HC in der emmental versicherung arena. Auch die Waadtländer reisen mit einem Erfolg im Rücken an, nachdem sie Ambri zuletzt mit 4:1 bezwungen haben. Langnau war mit Niederlagen gegen Davos und die ZSC Lions in die neue Spielzeit gestartet. In Biel gelang dann die Reaktion: Dario Allenspach und Saku Mäenalanen brachten die Tigers früh 2:0 in Führung, später erhöhte Jesper Kinnunen auf 3:1. Biel kämpfte sich zwar zurück, doch Jonathan Dahlén entschied das Penaltyschiessen zugunsten der Emmentaler. Lausanne seinerseits stoppte am Wochenende den Fehlstart. Nach Niederlagen gegen Zug und Fribourg-Gottéron gelang gegen Ambri der erste Sieg. Erik Brännström traf beim 4:1 doppelt, dazu waren Axel Simic und Damien Riat erfolgreich. Damit treffen in Langnau zwei Teams aufeinander, die nach schwierigen ersten Tagen zuletzt neues Selbstvertrauen gesammelt haben.

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Lugano fordert den formstarken EV Zug – Tatar erneut im Fokus

Der HC Lugano empfängt am Dienstagabend den EV Zug in der Cornèr Arena. Während die Tessiner nach zwei Meisterschaftsspielen bei drei Punkten stehen, reist Zug mit dem Punktemaximum und einem Torverhältnis von 11:2 ins Tessin. Besonders im Fokus steht Tomáš Tatar, der zuletzt beim 6:2 in Davos gleich viermal traf. Lugano startete mit einem 6:3-Heimsieg gegen Genève-Servette in die neue National-League-Saison, musste sich danach aber beim EHC Kloten deutlich mit 2:5 geschlagen geben. Zug dagegen gewann zunächst 5:0 in Lausanne und setzte sich anschliessend 6:2 beim HC Davos durch. Die Ausgangslage verspricht deshalb ein interessantes Duell. Lugano will vor eigenem Publikum auf die Niederlage in Kloten reagieren, während der EVZ den starken Saisonstart bestätigen und auch im dritten Auswärtsspiel punkten möchte.

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Ajoie fordert den makellosen Leader ZSC – Jurassier selbst stark gestartet

Der HC Ajoie empfängt am Dienstagabend in der Raiffeisen Arena den noch ungeschlagenen Tabellenführer ZSC Lions. Die Zürcher haben ihre ersten drei Meisterschaftsspiele allesamt gewonnen und reisen mit neun Punkten ins Jura. Doch auch Ajoie ist stark gestartet und hat in allen drei bisherigen Partien gepunktet. Die Jurassier holten zum Auftakt beim 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Ambri einen Punkt, gewannen anschliessend 4:3 nach Penaltyschiessen bei Genève-Servette und bezwangen zuletzt den EHC Kloten zuhause mit 4:3 nach Verlängerung. Damit steht Ajoie nach drei Runden bereits bei fünf Punkten. Der ZSC wiederum startete mit einem 5:3 gegen den SC Bern, einem 4:3 bei den SCL Tigers und einem 3:0 gegen Genève-Servette makellos in die Saison. Mit drei Siegen aus drei Spielen und einem Torverhältnis von 12:6 führt Zürich die Tabelle an.

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Ambri und Rapperswil zeigen Interesse an Patrick Petrini – Langnau will verlängern

Patrick Petrini könnte im Hinblick auf die Saison 2027/28 zu einer interessanten Personalie auf dem Schweizer Transfermarkt werden. Der Vertrag des 24-jährigen Stürmers bei den SCL Tigers läuft nach der aktuellen Saison aus. Wie aus dem Emmental durchsickert, möchten die Tigers ihren Eigengewächs-Spieler halten – gleichzeitig sollen der HC Ambri-Piotta und die Rapperswil-Jona Lakers Interesse zeigen. Eine Entscheidung ist nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers noch nicht gefallen. Langnau möchte Petrini nach Möglichkeit weiter an den Klub binden, während sich auch andere National-League-Teams mit seinem Profil beschäftigen. Besonders Ambri ist dabei naheliegend: Petrini stammt aus dem Tessin und wurde in der Nachwuchsorganisation der Leventiner ausgebildet. Der Rechtsschütze trägt bei den Tigers die Nummer 94 und steht seit 2020 im Kader der ersten Mannschaft. Sein aktueller Vertrag läuft offiziell bis zum Ende der Saison 2026/27. Damit könnte Petrini ab kommendem Frühjahr frei über seine Zukunft entscheiden, sofern es vorher nicht zu einer Verlängerung kommt.

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Drei Spielsperren für Lausannes Koné – Sions Sylla muss zweimal zuschauen

Die Swiss Football League hat nach den Platzverweisen vom Wochenende die Strafmasse festgelegt. Sékou Koné vom FC Lausanne-Sport wird für drei Meisterschaftsspiele gesperrt, Fodé Sylla vom FC Sion muss zwei Partien aussetzen. Beide Mittelfeldspieler wurden wegen groben Foulspiels vom Platz gestellt. Koné sah beim 0:4 gegen den FC Lugano die Rote Karte. Die SFL wertete sein Einsteigen als grobes Foulspiel mit erhöhter Gesundheitsgefährdung für den Gegenspieler und verhängte deshalb eine Sperre von drei Meisterschaftsspielen. Sylla wurde beim 1:1 zwischen dem FC Sion und dem FC Zürich nach einem VAR-Eingriff vom Platz gestellt. Auch bei ihm lautet die Begründung grobes Foulspiel. Der 20-Jährige wird für zwei Meisterschaftspartien gesperrt. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

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Infantino schlägt externe Prüfung der FIFA-Governance vor

FIFA-Präsident Gianni Infantino reagiert auf die anhaltende Diskussion um die Führung des Weltverbands mit einem Reformvorschlag. Der 56-jährige Schweizer hat dem FIFA-Council eine unabhängige externe Überprüfung der Governance-Strukturen vorgeschlagen. Zudem soll ein strukturierter Dialog mit den 211 Mitgliedsverbänden und den Konföderationen über mögliche Änderungen bei wichtigen strategischen Entscheidungen beginnen. Infantino wandte sich am Montag in einem Schreiben an das FIFA-Council und die Präsidenten sämtlicher 211 Mitgliedsverbände. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie grosse strategische Projekte künftig vorbereitet, kontrolliert und beschlossen werden sollen. Vorschläge sollen bereits beim nächsten FIFA-Council am 15. Oktober diskutiert werden können. Hintergrund ist vor allem die Auseinandersetzung um das inzwischen aufgegebene Projekt «FIFA Forward Enterprise». Der Vorschlag sah eine neue kommerzielle FIFA-Gesellschaft vor, bei der auch externe Investoren hätten beteiligt werden können. Das Vorhaben stiess bei mehreren Konföderationen und Nationalverbänden auf Widerstand und wurde schliesslich nicht weiterverfolgt.

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