Dakar 2026: Schweizer Youth Team erlebt erste Olympische Jugendspiele in Afrika

Im Senegal finden die vierten Olympischen Jugend-Sommerspiele (Youth Olympic Games, YOG) statt. Es ist der erste olympische Sportanlass auf afrikanischem Boden. Für die Schweiz stehen zwölf Athletinnen und Athleten im Alter von 16 und 17 Jahren in zehn Sportarten im Einsatz. „Africa welcomes, Dakar celebrates“: Vom 31. Oktober bis zum 13. November finden die Youth Olympic Games 2026 in Senegals Hauptstadt Dakar, in Diamniadio, wo sich auch das olympische Dorf befindet, und im Küstenort Saly statt. Rund 2700 Nachwuchsathletinnen und -athleten aus über 200 Nationen nehmen daran teil, darunter 12 Schweizer Athletinnen und Athleten, die in zehn Sportarten antreten. „Ob am Flughafen oder in der Stadt: Die Youth Olympic Games sind visuell sehr präsent und auch bei den Menschen ist die Vorfreude auf die Spiele deutlich zu spüren“, sagte Corinne Staub, Chef de Mission von Swiss Olympic, vor der Eröffnung.

Weiterlesen

Damian Clara im Visier der National League – Europa-Klausel macht Wechsel möglich

Damian Clara gehört zu den spannendsten jungen Eishockeytorhütern Europas. Der 21-jährige italienische Nationalgoalie überzeugt derzeit bei den San Diego Gulls in der AHL und soll auch das Interesse mehrerer Schweizer National-League-Klubs geweckt haben. Mit einer Körpergrösse von 1,97 Metern, ausgezeichneten Reflexen und einer aktuellen Fangquote von 92,3 Prozent besitzt er das Potenzial, in der Schweiz zu einem absoluten Spitzentorhüter zu werden. Clara steht bei den Anaheim Ducks unter Vertrag und verfolgt weiterhin seinen Traum von der NHL. Eine Rückkehr nach Europa ist dennoch schon vor dem Vertragsende 2028 möglich. Sein NHL-Vertrag enthält eine Europa-Klausel, die ihm unter bestimmten Bedingungen einen Wechsel zurück auf den europäischen Kontinent ermöglicht. Damit könnte die National League bereits früher zu einer interessanten Alternative werden. Besonders reizvoll ist Claras Verbindung zur Schweiz. Der gebürtige Südtiroler spielte als Jugendlicher bereits bei einem Nachwuchsturnier für den HC Ambri-Piotta. Nach seinen starken Auftritten bei den Olympischen Spielen 2026 erklärte er zudem, dass ihn ein späteres Engagement in der Schweiz reizen würde. Derzeit konzentriert er sich auf seine Entwicklung in Nordamerika.

Weiterlesen

Frank Schmidt verlässt Heidenheim – Ende einer Ära nach 20 Jahren

Eine aussergewöhnliche Trainerära endet im Sommer 2027: Frank Schmidt wird seinen auslaufenden Vertrag beim 1. FC Heidenheim nicht verlängern. Der 52-Jährige gab seine Entscheidung am Dienstag, 3. November 2026, bekannt. Nach fast 20 Jahren als Cheftrainer möchte er zunächst eine Pause einlegen. Schmidt informierte Vorstandschef Holger Sanwald bereits am Montag persönlich. Bis zum letzten Saisonspiel bleibt er im Amt und will mit der Mannschaft den bestmöglichen Abschluss erreichen. Heidenheim hat nach dem Bundesliga-Abstieg derzeit 15 Punkte aus zehn Zweitliga-Partien und belegt Platz sechs. Der Abschied betrifft auch zwei Schweizer Profis: Linksverteidiger Michael Heule kam im Sommer vom Schweizer Meister FC Thun, Stürmer Alessandro Vogt wechselte leihweise von Hoffenheim. Beide werden sich ab der Saison 2027/28 auf einen neuen Trainer einstellen müssen.

Weiterlesen

Galatasaray schlägt Stuttgart 2:0 – Batrakov entscheidet Partie mit Doppelpack

Galatasaray Istanbul feiert in der Champions League einen wichtigen Heimsieg. Der türkische Meister bezwingt den VfB Stuttgart am Dienstag, 3. November 2026, mit 2:0 und fügt den Schwaben die erste Niederlage der laufenden Ligaphase zu. Aleksey Batrakov entscheidet die Begegnung mit zwei Treffern innerhalb von nur drei Minuten. Stuttgart scheitert dagegen an der eigenen Chancenverwertung. Vor rund 50'000 Zuschauern im Rams Park erlebt Stuttgart einen bitteren Start. Jamie Leweling trifft bereits in der achten Minute mit einem Abschluss nacheinander beide Pfosten. Kurz darauf nutzt Batrakov einen missglückten Klärungsversuch von Jeff Chabot zur Führung (12.). In der 15. Minute erhöht der 21-jährige Russe nach einem langen Zuspiel von Davinson Sánchez auf 2:0. Stuttgart übernimmt nach der Pause zunehmend die Initiative, kann seine Möglichkeiten aber nicht verwerten. Für Galatasaray ist es nach dem 4:2 gegen Lille der zweite Champions-League-Sieg hintereinander. Die Türken stehen nach vier Spielen bei sechs Punkten, Stuttgart bleibt bei sieben Zählern. Der Schweizer Luca Jaquez gehört beim VfB zum Aufgebot, kommt jedoch nicht zum Einsatz.

Weiterlesen

Djokovic dreht Partie gegen Basel-Sieger Vacherot – historischer Sieg in Paris

Novak Djokovic hat beim ATP-Masters-1000-Turnier in Paris einen schwierigen Auftakt erfolgreich gemeistert. Der 39-jährige Serbe bezwang den frischgebackenen Basel-Sieger Valentin Vacherot am Dienstag, 3. November 2026, nach 2 Stunden und 35 Minuten mit 6:7 (5:7), 7:5, 6:1. Nach Satz- und Breakrückstand kämpfte sich Djokovic eindrucksvoll zurück und wurde zum ältesten Matchsieger der Turniergeschichte. Vacherot präsentierte sich nach seinem Triumph an den Swiss Indoors erneut in hervorragender Form. Der 27-jährige Monegasse schlug 22 Asse und gewann den ersten Satz im Tiebreak. Auch im zweiten Durchgang lag er zunächst mit einem Break vorne. Djokovic bewies jedoch seine Erfahrung, überstand mehrere kritische Situationen und übernahm im Entscheidungssatz die Kontrolle. Der Erfolg besitzt auch aus Schweizer Sicht besondere Bedeutung. Erst am Sonntag hatte Vacherot in Basel seinen zweiten ATP-Titel gewonnen, während Djokovic dort bereits im Achtelfinal gegen Jan-Lennard Struff ausgeschieden war. In Paris nimmt der Serbe nun erneut Anlauf auf den Titel und hält gleichzeitig seine Chancen auf eine Teilnahme an den ATP Finals in Turin am Leben.

Weiterlesen

Schweizer Frauen-Nati erwischt Hammergruppe – Spanien, Norwegen und Irland warten

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft steht in der Nations League 2027 vor einer enormen Herausforderung. Bei der Auslosung am Dienstag, 3. November 2026, in Nyon wurde die Schweiz in die Gruppe A1 mit Weltmeister Spanien, Norwegen und der Republik Irland eingeteilt. Nach dem Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse warten damit gleich drei anspruchsvolle Gegnerinnen auf die Mannschaft von Nationaltrainer Rafel Navarro. Besonders Spanien sticht heraus. Die Weltmeisterinnen von 2023 gewannen die beiden bisherigen Austragungen der Women's Nations League und erreichten an der Europameisterschaft 2025 in der Schweiz den Final. Auch Norwegen ist ein unangenehmer Gegner: Die Skandinavierinnen bezwangen die Schweiz im Eröffnungsspiel der Heim-EM mit 2:1. Irland komplettiert die Gruppe. Die Schweizerinnen müssen sich auf sechs Begegnungen zwischen Februar und Juni 2027 einstellen. Gegen jede Nation wird einmal zu Hause und einmal auswärts gespielt. Neben der Chance auf den Gruppensieg geht es darum, den Platz in der Liga A zu sichern. Bereits der dritte Gruppenrang würde eine Relegation erforderlich machen.

Weiterlesen

Eishockey-WM 2027 in Gefahr – Fünf Nationen verweigern Spiele gegen Russland

Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland gerät zunehmend unter Druck. Finnland, Schweden, Dänemark, Norwegen und Lettland haben angekündigt, nicht gegen Russland anzutreten. Auslöser ist das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS, das die Wiederzulassung russischer Nationalmannschaften verlangt. Auch wichtige Sponsoren ziehen Konsequenzen, während Gastgeber Deutschland sogar eine Rückgabe der Weltmeisterschaft in Betracht zieht. Am Dienstag, 3. November 2026, verschärfte sich die Situation erheblich. Nach Finnland bestätigten auch Schweden, Dänemark, Norwegen und Lettland ihre Weigerung, gegen Russland zu spielen. Die Verbände möchten an der WM teilnehmen, aber keine Begegnungen mit der russischen Auswahl bestreiten. Der tschechische Verbandspräsident Alois Hadamczik unterstützt ebenfalls ein gemeinsames Vorgehen mehrerer Nationen. Für die Schweizer Nationalmannschaft entsteht eine schwierige Ausgangslage. Swiss Ice Hockey wartet weiterhin auf die Beschlüsse des Weltverbands IIHF. Die Schweiz soll am 13. Mai 2027 in Gelsenkirchen gegen Deutschland das WM-Eröffnungsspiel bestreiten. In ihrer Vorrundengruppe stehen mit Finnland, Schweden und Lettland gleich drei Nationen, die sich gegen Spiele mit Russland ausgesprochen haben.

Weiterlesen

Lausanne-Sport trennt sich von Luka Elsner – 4:5 gegen Thun besiegelt das Aus

Lausanne-Sport trennt sich von Luka Elsner. Der Klub bestätigte am Dienstag, 3. November 2026, die einvernehmliche Auflösung der Zusammenarbeit mit dem 44-jährigen Slowenen. Elsner verlässt die Waadtländer nach nur fünf Monaten. Lausanne ist nach zwölf Runden mit sechs Punkten Schlusslicht: ein Sieg, drei Remis und acht Niederlagen. Die 4:5-Heimniederlage gegen Thun am Sonntag nach einer 4:1-Führung gab den Ausschlag. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Am Samstag wartet gegen die Grasshoppers bereits ein Schlüsselspiel im Abstiegskampf. GC liegt vier Punkte vor Lausanne.

Weiterlesen

Asien-Cup wegen Sicherheitslage um fast ein Jahr verschoben

Der Asien-Cup 2027 in Saudi-Arabien wird um fast ein Jahr verschoben. Der Asiatische Fussballverband AFC bestätigte am Dienstag, 3. November 2026, dass das Turnier neu vom 23. Dezember 2027 bis zum 21. Januar 2028 stattfinden soll. Grund sind die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten sowie erhebliche Probleme bei Reisen und der Organisation. Die neuen Daten müssen noch von der FIFA genehmigt werden. Ursprünglich hätten die 24 Nationalmannschaften vom 7. Januar bis 5. Februar 2027 um den asiatischen Meistertitel gespielt. Doch nach wiederholten Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien und massiven Einschränkungen des Reiseverkehrs sahen sich die Verantwortlichen zum Handeln gezwungen. Erst am 26. Oktober hatte die AFC den detaillierten Spielplan veröffentlicht. Saudi-Arabien bleibt Gastgeber des Wettbewerbs. Geplant sind weiterhin 51 Begegnungen in acht Stadien in Riad, Dschidda und Al-Khobar. Auch für den Schweizer Fussball hat die Verschiebung Bedeutung: Klubs mit asiatischen Nationalspielern müssen ihre Personalplanung möglicherweise anpassen, da das Turnier nun in eine andere Phase der europäischen Meisterschaften fällt.

Weiterlesen

Michelle Gisin (32) beendet Karriere – Abschied einer zweifachen Olympiasiegerin

Michelle Gisin beendet mit 32 Jahren ihre Karriere im alpinen Skisport. Die zweifache Olympiasiegerin gab ihren Rücktritt am Dienstag, 3. November 2026, auf dem Titlis bei Engelberg bekannt. Fast elf Monate nach ihrem schweren Trainingssturz in St. Moritz verzichtet die Obwaldnerin auf eine Rückkehr in den Weltcup. Am 11. Dezember 2025 war Gisin im zweiten Training zur Weltcup-Abfahrt von St. Moritz gestürzt. Sie verletzte sich unter anderem an der Halswirbelsäule, am Handgelenk und am linken Knie und musste mehrfach operiert werden. Sie entging nur knapp einer Querschnittlähmung. Swiss-Ski verliert eine vielseitige Athletin. Sie gewann zweimal olympisches Gold in der Kombination, holte eine weitere Olympiamedaille und stand in allen fünf damaligen Weltcupdisziplinen auf dem Podest. Bei der Heim-WM 2027 übernimmt sie eine neue Rolle.

Weiterlesen

FC Thun hat Torjäger Ede Oloko im Visier

Der FC Thun beschäftigt sich mit Ede Oloko, einem der treffsichersten Stürmer im europäischen Ligafussball. Nach Informationen von soccer.ch zeigen die Berner Oberländer Interesse am 25-jährigen Angreifer von FK Liepāja. Der Torjäger erzielte in der lettischen Meisterschaft 2026 bereits 29 Tore in 31 Spielen und bereitete sechs weitere Treffer vor. Oloko führt die Torjägerliste der Virsliga deutlich an. Seine 29 Treffer verteilen sich auf zwei Stationen: Im Frühjahr gelangen ihm während einer Leihe zu FK Tukums 2000 in 16 Spielen ebenso viele Tore. Nach seiner Rückkehr nach Liepāja erzielte er in 15 weiteren Meisterschaftspartien 13 Treffer. Vier seiner Saisontore waren Penaltys. Für den Schweizer Meister wäre Oloko ein interessanter Kandidat für die Offensive. Mit Noah Christoffersson verpflichtete Thun im September bereits einen Mittelstürmer. Olokos Kombination aus Abschlussstärke und Vorlagen könnte dem Angriff eine zusätzliche Dimension geben.

Weiterlesen

Niederreiter vor ungewisser Zukunft – drei Schweizer Klubs beobachten die Lage

Nino Niederreiter steht bei den Winnipeg Jets vor einer schwierigen Phase seiner NHL-Karriere. Der 34-jährige Bündner musste zuletzt mehrfach auf der Tribüne Platz nehmen und wartet in dieser Saison noch auf seinen ersten Skorerpunkt. Wie swisshockey.ch in Erfahrung bringen konnte, beobachten Fribourg-Gottéron und Genève-Servette seine Situation aufmerksam. Auch eine Rückkehr zum HC Davos könnte plötzlich zum Thema werden. Der erfahrene Schweizer Nationalstürmer möchte sich weiterhin in Winnipeg durchsetzen. Doch seine Einsatzzeiten sind gesunken, und sein Platz in der Mannschaft ist nicht mehr selbstverständlich. In neun NHL-Partien blieb Niederreiter ohne Tor und Assist. Zuletzt musste er drei Spiele hintereinander zuschauen, bevor er gegen die Carolina Hurricanes wieder eingesetzt wurde. Hinzu kommt die sportliche Krise der Jets. Die Mannschaft hat neun Begegnungen in Folge verloren und steht in der Central Division nur auf Rang sieben. Sollte Niederreiter seine Situation nicht verbessern können, könnte ein Wechsel innerhalb der NHL zur nächsten Option werden. Falls auch diese Möglichkeit keine passende Perspektive bietet, rückt eine Rückkehr in die Schweiz näher.

Weiterlesen

Atalanta in der Krise – Giuntoli greift durch, Croci-Torti im Visier

Bei Atalanta Bergamo spitzt sich die Krise dramatisch zu. Nach dem 0:3 gegen Parma hat Sportdirektor Cristiano Giuntoli die Mannschaft ins Trainingslager beordert. Trainer Maurizio Sarri erhält vorerst Rückendeckung, doch hinter den Kulissen beschäftigt sich Giuntoli bereits mit Alternativen. Nach Informationen von soccer.ch gehört auch Luganos Trainer Mattia Croci-Torti zu den Kandidaten, die in Bergamo beobachtet werden. Die Heimniederlage vom Montag, 2. November 2026, brachte das Fass zum Überlaufen. Atalanta liegt nach zehn Serie-A-Runden mit elf Punkten nur auf Platz 13. Besonders alarmierend sind die zwölf Gegentore in den letzten vier Meisterschaftsspielen. Gegen Parma brach die Mannschaft nach dem ersten Gegentor regelrecht auseinander und kassierte innerhalb von 17 Minuten drei Treffer. Giuntoli entschuldigte sich anschliessend bei den Fans und kündigte ein Trainingslager vom 3. bis 8. November an. Für den Schweizer Fussball ist die Entwicklung besonders interessant: Croci-Torti hat sich mit seinen Leistungen beim FC Lugano international einen Namen gemacht. Ein Wechsel während der laufenden Saison wäre allerdings kompliziert, zumal der Tessiner beim FC Lugano weiterhin fest eingeplant ist.

Weiterlesen

Publireportagen

Tragödie in Spanien: Fussballer Jesús de Miguel stirbt nach Zusammenprall

Der spanische Fussball trauert um Jesús de Miguel. Der 30-jährige Stürmer des Zweitligisten CD Tenerife ist am Dienstag, 3. November 2026, um 8 Uhr verstorben. Einen Tag zuvor hatte er beim Meisterschaftsspiel gegen den FC Andorra nach einem schweren Zusammenprall mit Torhüter Jesús Owono das Bewusstsein verloren und einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung und intensivmedizinischer Behandlung konnte sein Leben nicht gerettet werden. Das Unglück ereignete sich am Montag im Estadio Heliodoro Rodríguez López in Santa Cruz de Tenerife. In der Nachspielzeit lief De Miguel einem langen Ball hinterher, als Andorras Torhüter Owono weit aus seinem Strafraum eilte. Beim Versuch, den Ball abzufangen, traf der hochspringende Keeper den Stürmer mit dem Knie. De Miguel brach auf dem Spielfeld zusammen. Spieler beider Mannschaften forderten sofort medizinische Hilfe. Während des Transports erlitt der Angreifer einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Rettungskräfte konnten ihn wiederbeleben und ins Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de Candelaria bringen. Zunächst bezeichnete Tenerife seinen Zustand als schwer, aber stabil. In der Nacht verschlechterte sich die neurologische Situation. Am Dienstagmorgen bestätigte der Klub die Todesnachricht und bat im Namen der Familie um Respekt für deren Privatsphäre.

Weiterlesen

Jil Teichmann in Chennai unter Druck – Auftaktaus droht

Jil Teichmann muss beim WTA-250-Turnier im indischen Chennai um den Einzug in die zweite Runde kämpfen. Die 29-jährige Schweizerin verliert gegen Joanna Garland aus Taiwan den ersten Satz mit 3:6 und gerät auch im zweiten Durchgang unter Druck. Nach ihrem Viertelfinaleinzug in Guangzhou droht der Linkshänderin damit ein früher Rückschlag. Besonders bitter wäre eine Niederlage gegen die in der Weltrangliste schlechter klassierte Gegnerin. Teichmann startet am Dienstag, 3. November 2026, auf dem Hartplatz des Centre Court in Chennai in ihr erstes Turniermatch. Die Schweizerin belegt aktuell Rang 147 der Weltrangliste, Garland steht auf Position 196. Dennoch findet die Taiwanerin besser in die Begegnung und sichert sich den ersten Durchgang mit 6:3. Noch wenige Tage zuvor hatte Teichmann beim WTA-Turnier in Guangzhou überzeugt. Dort gewann sie zunächst das Schweizer Duell gegen Simona Waltert und bezwang anschliessend die gesetzte Türkin Zeynep Sönmez. Erst im Viertelfinal scheiterte sie an Kaitlin Quevedo. In Chennai steht ihre zuletzt positive Entwicklung bereits zum Auftakt auf dem Prüfstand.

Weiterlesen

Eishockey-WM 2027: Kasachstan als Ersatz für Deutschland im Gespräch

Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 könnte überraschend in Kasachstan stattfinden. Nachdem Deutschland wegen der vom Internationalen Sportgerichtshof CAS angeordneten Rückkehr Russlands einen Rückzug als Gastgeber in Betracht zieht, wird das zentralasiatische Land als mögliche Alternative gehandelt. Mit der Barys Arena in Astana und der Almaty Arena stünden zwei grosse Eishockeystadien zur Verfügung. Auch für die Schweizer Nationalmannschaft hätte ein Wechsel weitreichende Folgen. Auslöser der Diskussion ist das CAS-Urteil vom 30. Oktober 2026. Das Gericht verpflichtete den Weltverband IIHF, russische Nationalmannschaften wieder zu internationalen Wettbewerben zuzulassen. Der Deutsche Eishockey-Bund lehnt eine Teilnahme Russlands weiterhin ab. DEB-Vorstandschef Frank H. Lutz erklärte deshalb, dass sogar eine Rückgabe der Weltmeisterschaft geprüft werden müsse. Kasachstan rückt nun als denkbarer Ersatzgastgeber in den Fokus. Das Land hatte sich bereits um die Austragung der WM 2027 beworben und verfügt über moderne Hallen sowie Erfahrung mit internationalen Eishockeyveranstaltungen. Für die Schweiz steht besonders viel auf dem Spiel: Die Mannschaft soll am 13. Mai 2027 in Gelsenkirchen gegen Deutschland das Eröffnungsspiel vor mehr als 60'000 Zuschauern bestreiten.

Weiterlesen

Théo Rochette nicht mehr im Griffins-Kader – Rückkehr nach Lausanne?

Steht Théo Rochette vor einer überraschenden Rückkehr zum Lausanne HC? Der 24-jährige Schweizer Nationalstürmer hat die Grand Rapids Griffins aus persönlichen Gründen verlassen. Auf der aktuellen Kaderansicht der offiziellen Vereinswebsite fehlt zudem sein Name. Die Entwicklung wirft Fragen über die Zukunft des Centers in Nordamerika auf. Besonders interessant: Rochette steht beim Lausanne HC weiterhin bis 2031 unter Vertrag. Am Montag, 2. November 2026, bestätigten die Grand Rapids Griffins die Auszeit ihres Schweizer Stürmers. Die Organisation machte keine weiteren Angaben und nannte keinen Zeitpunkt für seine Rückkehr. Bei einer Kontrolle der offiziellen Kaderseite am Dienstagmorgen war Rochette unter den aufgeführten Angreifern nicht mehr zu finden. Für den Lausanne HC könnte diese Entwicklung Bedeutung bekommen. Rochette gehörte in der vergangenen Saison mit 22 Toren und 21 Assists zu den produktivsten Schweizer Stürmern der National League. Nach dem Gewinn der WM-Silbermedaille unterschrieb er im Juni einen Einjahresvertrag bei den Detroit Red Wings. Nun ist seine weitere sportliche Planung offen.

Weiterlesen

Bayern vor Atlético schwer geschwächt – fünf Spieler fehlen verletzt

Der FC Bayern München reist mit erheblichen Personalsorgen zum Champions-League-Auswärtsspiel gegen Atlético Madrid. Gleich fünf Spieler fallen für die Partie am Dienstag, 3. November 2026, aus. Besonders schwer wiegen die Verletzungen von Serge Gnabry und Ismael Saibari, die beide mehrere Monate beziehungsweise Wochen fehlen werden. Zudem muss der deutsche Rekordmeister weiterhin auf Cheftrainer Vincent Kompany verzichten. Die Verletzungssituation verschärfte sich beim 2:2 gegen Borussia Dortmund am vergangenen Samstag. Saibari erlitt einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk und wurde bereits operiert. Der marokkanische Nationalspieler wird voraussichtlich drei bis vier Monate ausfallen. Gnabry zog sich eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zu und dürfte frühestens nach Weihnachten zurückkehren. Immerhin gibt es vor dem Auftritt im Metropolitano zwei positive Nachrichten. Manuel Neuer und Michael Olise nahmen am Montag wieder am Mannschaftstraining teil und reisten mit nach Madrid. Beide stehen im Aufgebot, ihre Einsatzfähigkeit wird jedoch erst kurzfristig beurteilt. Die Bayern benötigen dringend Alternativen, denn auch Jamal Musiala und Luis Díaz fehlen weiterhin.

Weiterlesen

Empfehlungen

Gott.ch
gourmetnews.ch