Zwei Jahre Sperre für Ex-Ambri-Verteidiger Zündel

Der frühere Ambri-Verteidiger Kilian Zündel ist wegen eines Verstosses gegen die Anti-Doping-Bestimmungen für zwei Jahre gesperrt worden. Die Graz99ers haben den 25-jährigen österreichischen Nationalverteidiger daraufhin fristlos entlassen. Auslöser ist eine intravenöse Infusion von mehr als 100 Millilitern innerhalb von zwölf Stunden. Die Infusion wurde Zündel am 30. April 2026 nach Abschluss der Finalserie und der ICE-Hockey-League-Saison 2025/26 verabreicht. Nach Angaben der Graz99ers informierte die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission den Klub über den Verstoss gegen die geltenden Anti-Doping-Regularien. Zündel akzeptiert die Rechtsmassnahme und verzichtet auf Rechtsmittel. Die Sperre läuft nach Angaben des Vereins bis September 2028. Für Schweizer Eishockeyfans ist der Fall besonders wegen Zündels Vergangenheit beim HC Ambri-Piotta relevant. Der Verteidiger wechselte 2022 in die Leventina und stand während der Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 beim HCAP unter Vertrag. Sein früherer Schweizer Klub befindet sich inzwischen sportlich in einer neuen Phase, die wir in unserer Saisonvorschau zum HC Ambri-Piotta ausführlich beleuchtet haben.

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Ambri gewinnt Penalty-Krimi bei Ajoie

Der HC Ambri-Piotta startet mit einem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen beim HC Ajoie in die neue National-League-Saison. Die Leventiner verspielen zunächst eine Führung und geraten im Schlussdrittel selbst in Rückstand, retten sich durch Michael Joly aber in die Verlängerung. Im Shootout setzt sich Ambri schliesslich durch. Nate Schnarr bringt die Gäste in der 22. Minute mit 1:0 in Führung. Kristian Tanus gleicht unmittelbar vor der zweiten Pause im Powerplay aus, ehe Jerry Turkulainen Ajoie in der 48. Minute erstmals nach vorne schiesst. Joly erzielt vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit das 2:2 und hält Ambri damit im Spiel. Nach einer torlosen Verlängerung fällt die Entscheidung im Penaltyschiessen. Für Ambri ist der Auswärtssieg ein gelungener erster Schritt in einer Saison, in der unter Jussi Tapola ein verjüngtes Team mehr Verantwortung übernehmen soll. Genau diesen Umbruch haben wir in unserer Saisonvorschau zum HC Ambri-Piotta eingeordnet. Mit Schnarr und Miles Müller spielen beim Auftaktsieg gleich zwei Akteure eine wichtige Rolle, die in der neuen Hierarchie Verantwortung tragen sollen.

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Jäger trifft bei Rückkehr – Davos schlägt Tigers 4:1

Der HC Davos startet mit einem 4:1-Heimsieg gegen die SCL Tigers in die neue National-League-Saison. Rückkehrer und Neo-Captain Ken Jäger erzielt gleich bei seinem ersten Meisterschaftseinsatz für den HCD einen Treffer. Sandro Aeschlimann überzeugt im Davoser Tor mit 26 Paraden. Beni Waidacher bringt die Bündner in der 11. Minute in Führung, ehe Jäger nach 17:05 Minuten auf 2:0 erhöht. Julian Schmutz verkürzt im Mitteldrittel für Langnau und hält die Partie bis tief ins Schlussdrittel offen. Erst Enzo Corvi sorgt in der 56. Minute für das 3:1, Simon Ryfors trifft wenig später ins leere Tor zum Endstand. Für Davos ist der Auftaktsieg nach dem grossen personellen Umbruch im Sommer ein wichtiges erstes Signal. Der letztjährige Qualifikationssieger und Vizemeister verlor mehrere Leistungsträger, erhielt mit Jäger aber einen neuen Captain und Führungsspieler zurück. Die veränderte Ausgangslage haben wir bereits in unserer Saisonvorschau zum HC Davos ausführlich eingeordnet.

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Ruotsalainen führt Kloten nach 1:3-Rückstand zum Sieg

Der EHC Kloten startet mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers in die neue National-League-Saison. Die Zürcher Unterländer liegen im Mitteldrittel bereits 1:3 zurück, kämpfen sich aber zurück. Arttu Ruotsalainen trifft doppelt, ehe Petteri Puhakka in der Verlängerung den zweiten Punkt sichert. Kloten geht vor 4'533 Zuschauern zunächst durch Captain Dario Meyer in Führung. Dominic Lammer gleicht für die Lakers aus, ehe Gian-Marco Wetter und Victor Rask die Gastgeber innerhalb von etwas mehr als einer Minute auf 3:1 davonziehen lassen. Noch im Mitteldrittel verkürzt Ruotsalainen, im Schlussabschnitt erzielt der Finne im Powerplay auch den Ausgleich. In der Verlängerung fällt die Entscheidung bereits in der 62. Minute. Nach einem Durcheinander vor dem Tor von Melvin Nyffeler behält Max Lindroth die Übersicht und bedient Puhakka, der zum 4:3 trifft. Für Kloten ist der Auftaktsieg ein erster positiver Hinweis darauf, dass der neu formierte Offensivkern funktionieren kann. In unserer Saisonvorschau zum EHC Kloten gehörte gerade Ruotsalainen zu den zentralen Hoffnungsträgern.

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Thürkauf trifft doppelt: Lugano schlägt Servette 6:3

Der HC Lugano startet mit einem 6:3-Heimsieg gegen Genève-Servette in die neue National-League-Saison. Nach zwei Dritteln steht die Partie noch 3:3, ehe Olle Lycksell die Tessiner im Schlussabschnitt auf die Siegerstrasse bringt. Captain Calvin Thürkauf trifft doppelt. Genève erwischt vor 5'434 Zuschauern in der Cornèr Arena den besseren Start und geht durch Jesse Puljujärvi bereits nach 3:16 Minuten im Powerplay in Führung. Alessio Bertaggia gleicht nur 96 Sekunden später aus. Im Mitteldrittel bringt Thürkauf Lugano erstmals nach vorne, doch Matthew Verboon erzielt in Unterzahl das 2:2. Lorenzo Canonica stellt auf 3:2, bevor Sakari Manninen mit dem zweiten Genfer Shorthander des Abends erneut ausgleicht. Die Entscheidung fällt erst im Schlussdrittel. Lycksell trifft in der 50. Minute zum 4:3, ehe Rasmus Kupari und Thürkauf in der Schlussphase zweimal ins leere Genfer Tor treffen. Damit bestätigt Lugano zum Saisonstart zumindest vorerst die hohen Erwartungen an den verstärkten Kader, den wir in unserer Saisonvorschau zum HC Lugano ausführlich eingeordnet haben.

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ZSC dreht dreimaligen Rückstand gegen Bern zum 5:3

Die ZSC Lions starten mit einem spektakulären 5:3-Heimsieg gegen den SC Bern in die neue National-League-Saison. Die Zürcher geraten in der Swiss Life Arena dreimal in Rückstand und finden jedes Mal eine Antwort. Neuzugang Simon Knak erzielt bei seinem Meisterschaftsdebüt für den ZSC gleich zwei Tore. Bern erwischt den besseren Start: Dario Rohrbach trifft nach 5:20 Minuten im Powerplay zum 0:1, nur 34 Sekunden später gleicht Knak aus. Davyd Barandun bringt den SCB noch vor der ersten Pause erneut in Führung und erzielt im Mitteldrittel sogar seinen zweiten Treffer. Rudolfs Balcers und erneut Knak gleichen für Zürich jedoch jeweils aus, ehe Willy Riedi im Schlussdrittel erstmals die Lions in Führung schiesst. Für den ZSC ist der Sieg zugleich ein gelungener Meisterschaftseinstand unter dem neuen Headcoach Claude Julien. Besonders Knaks Doppelpack passt zum Bild des nochmals verstärkten Kaders, den wir bereits in der Saisonvorschau der ZSC Lions ausführlich analysiert haben. Bern bleibt trotz dreier Führungen ohne Punkt.

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Rohrer-Show beim 5:0 – Zug zerlegt Lausanne zum Saisonstart

Der EV Zug setzt zum Start der National-League-Saison ein deutliches Ausrufezeichen. Die Innerschweizer gewinnen auswärts beim Lausanne HC gleich mit 5:0, obwohl ihnen vier wichtige Stürmer fehlen. Matchwinner ist Neuzugang Vinzenz Rohrer mit zwei Toren und einem Assist, während Leonardo Genoni mit 31 Paraden den ersten Shutout der Saison feiert. Lange deutet in der Vaudoise aréna wenig auf eine derart klare Angelegenheit hin. Lausanne hält im Startdrittel gut dagegen und beschäftigt Genoni mehrfach. Erst zwei Sekunden vor der ersten Pause fällt das 0:1: Rohrer nutzt das erste Zuger Powerplay und erzielt bei seinem Meisterschaftsdebüt für den EVZ gleich seinen ersten Treffer. Danach werden die Gäste immer effizienter. Andreas Wingerli erhöht in der 23. Minute auf 2:0, ehe Rohrer beim dritten Treffer seine Qualitäten als Vorbereiter zeigt. Bei einem Zwei-gegen-eins-Konter bedient er Sven Senteler, der in der 35. Minute zum 3:0 einschiebt. Im Schlussdrittel trifft Rohrer selbst zum zweiten Mal, Chris Egli setzt mit einem Empty-Netter den Schlusspunkt. Ausgerechnet der personell dezimierte EV Zug startet damit mit einem Kantersieg beim hoch eingeschätzten Lausanne HC.

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Skinner führt Biel mit drei Punkten zum 4:2 gegen Meister Gottéron

Jeff Skinner hat bei seinem ersten National-League-Spiel für den EHC Biel sofort den Unterschied gemacht. Der 34-jährige Kanadier erzielte beim 4:2-Heimsieg gegen Meister Fribourg-Gottéron zwei Tore und bereitete den entscheidenden Treffer vor. Bereits nach 33 Sekunden schoss der NHL-Routinier das erste Tor der neuen National-League-Saison 2026/27. Biel erwischte in der ausverkauften Tissot Arena mit 6061 Zuschauern einen Traumstart. Skinner verwertete nach 33 Sekunden die Vorarbeit von Lias Andersson und Victor Söderström zum 1:0. Gottéron reagierte jedoch stark: Patrik Nemeth glich in der 10. Minute aus, ehe Sandro Schmid den amtierenden Meister in der 15. Minute im Powerplay mit 2:1 in Führung brachte. Die Seeländer liessen sich davon nicht beeindrucken. Skinner erzielte in der 32. Minute ebenfalls in Überzahl das 2:2. Im Schlussdrittel sorgte Marcus Sylvegard knapp zwei Minuten vor dem Ende mit dem zweiten Bieler Powerplay-Tor für die Entscheidung, ehe Andersson fünf Sekunden vor Schluss ins leere Tor zum 4:2 traf. Skinner beendete sein Meisterschaftsdebüt damit mit zwei Toren und einem Assist.

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Schweizer Volleyballer wollen EM gegen Lettland versöhnlich beenden

Für die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft endet die EuroVolley 2026 nach der Gruppenphase. Vor dem abschliessenden Spiel gegen Lettland ist der Einzug in den Achtelfinal rechnerisch nicht mehr möglich. Das Team von Juan Manuel Serramalera will das Turnier in Cluj-Napoca dennoch mit dem ersten Sieg abschliessen. Die Schweiz verlor ihre bisherigen vier Partien gegen Frankreich mit 0:3, Rumänien mit 1:3, die Türkei mit 0:3 und Deutschland mit 1:3. Damit steht sie vor dem letzten Gruppenspiel noch ohne Punkt da. Lettland und die Türkei besitzen dagegen bereits je drei Punkte und treffen am Mittwoch direkt aufeinander – mindestens eines der beiden Teams wird deshalb in der Tabelle definitiv vor der Schweiz bleiben. Trotz des vorzeitigen Ausscheidens zeigte die Schweizer Auswahl bei ihrer zweiten EM-Endrunde in Folge mehrere gute Phasen. Besonders gegen Olympiasieger Frankreich und zuletzt gegen Deutschland konnte sie einzelne Sätze lange offen gestalten. Gegen Lettland geht es nun darum, die positiven Ansätze in ein komplettes Spiel zu übertragen und die Europameisterschaft mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen.

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Guerdat reitet beim Millionen-Grand-Prix in Calgary auf Rang 3

Steve Guerdat bestätigt wenige Wochen nach seinem WM-Titel seine starke Form. Der Jurassier erreichte mit Albführen’s Iashin Sitte beim hochdotierten CPKC International Grand Prix in Calgary den dritten Rang. Im entscheidenden Stechen musste sich der Schweizer nur Ben Maher und Lillie Keenan geschlagen geben. Guerdat musste sich den Podestplatz hart erarbeiten. Im ersten Umgang des CSIO5*-Grand-Prix kassierte er mit Albführen’s Iashin Sitte einen Abwurf und nahm vier Fehlerpunkte in die zweite Runde mit. Weil lediglich sieben Paare den ersten Parcours ohne Fehler beendet hatten, gehörte der Schweizer dennoch zu den zwölf Kombinationen, die sich für den zweiten Umgang qualifizierten. Dort blieb Guerdat fehlerfrei und hielt sich im Rennen um den Sieg. Da am Ende kein Paar beide Umgänge ohne Fehler absolvierte, mussten sechs Kombinationen mit jeweils vier Punkten ins Stechen. Guerdat eröffnete die Barrage mit einer starken Nullrunde in 42,25 Sekunden und legte damit eine Zeit vor, die nur zwei Konkurrenten unterbieten konnten.

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Champions-League-Final 2028 steigt in München – UEFA vergibt Endspiele bis 2029

Der Champions-League-Final kehrt 2028 nach München zurück. Das UEFA-Exekutivkomitee hat die Austragungsorte der wichtigsten europäischen Klubfinals für 2028 und 2029 bestimmt. Neben München und Barcelona als Gastgeber der Königsklasse wurden auch die Finals der Europa League, Conference League und Women’s Champions League vergeben – und mit Biel erhält die Schweiz 2027 einen UEFA-Finalevent. Die Münchner Fussball Arena ist 2028 erneut Schauplatz des wichtigsten europäischen Klubspiels. Erst 2025 fand dort der Champions-League-Final statt, nun erhält München drei Jahre später bereits wieder den Zuschlag. 2029 zieht die Königsklasse weiter nach Barcelona: Der Final wird im Camp Nou ausgetragen. Die konkreten Spieltage der Finals 2028 und 2029 hat die UEFA noch nicht veröffentlicht. Auch in den anderen Wettbewerben stehen die Austragungsorte fest. Die Europa League geht 2028 nach Bukarest und 2029 nach Belgrad, die Conference League 2028 nach Turin und 2029 nach Budapest. Bei den Frauen erhielt Lyon den Zuschlag für 2028, Cardiff richtet den Women’s-Champions-League-Final 2029 aus. Dazu kommen Amsterdam und Astana als Gastgeber des UEFA Super Cups.

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Saisonvorschau 10/10: Sierre bleibt das Mass der Dinge

Der HC Sierre geht als amtierender Meister und klarer Massstab der vergangenen Swiss-League-Saison in die neue Spielzeit. Die Walliser dominierten die Qualifikation mit 108 Punkten, erzielten 235 Tore und krönten ihre Saison anschliessend mit dem Meistertitel. Der Kern der Mannschaft ist geblieben und wurde mit zusätzlicher Erfahrung verstärkt – unsere Prognose lautet deshalb Rang 1. Sierre beendete die vergangene Qualifikation mit 108 Punkten und einem eindrücklichen Torverhältnis von 235:132 auf Platz 1. In den Playoffs bestätigten die Walliser ihre Ausnahmestellung und erreichten erstmals seit zwei Jahrzehnten wieder den Final. Dort setzte sich das Team von Chris McSorley gegen La Chaux-de-Fonds durch und holte erstmals seit 58 Jahren wieder den Titel in die Stadt. Der Meister setzt für 2026/27 bewusst auf Kontinuität. Chris McSorley bleibt Headcoach und General Manager, Remo Giovannini steht weiterhin im Tor und Leistungsträger wie Samuel Asselin, Jayden Halbgewachs, Leonardo Fuhrer, Maxime Montandon, Mike Völlmin und Marco Maurer gehören weiterhin zum Kader. Gleichzeitig erhöhen Killian Mottet und Darels Dukurs die ohnehin schon beachtliche Qualität im Angriff.

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Saisonvorschau 9/10: Visp greift wieder nach dem Titel

Der EHC Visp startet mit einem hochkarätigen und eingespielten Kader in die Swiss-League-Saison 2026/27. Nach Rang 3 und dem äusserst knappen Halbfinal-Aus gegen La Chaux-de-Fonds haben die Walliser ihre Mannschaft nochmals gezielt verstärkt. Fünf Siege aus sechs Testspielen unterstreichen die Ambitionen – unsere Prognose lautet Rang 2. Visp beendete die vergangene Qualifikation mit 93 Punkten auf Rang 3. Im Viertelfinal setzten sich die Oberwalliser gegen den EHC Basel durch, ehe im Halbfinal eine dramatische Serie gegen La Chaux-de-Fonds folgte. Erst das siebte Spiel brachte die Entscheidung: Visp verlor zuhause mit 2:3 nach Verlängerung und verpasste damit den erneuten Einzug in den Final denkbar knapp. Für die neue Saison setzt der Klub auf Kontinuität und zusätzliche Qualität. Luca Gianinazzi bleibt Headcoach, Jacob Nilsson führt die Offensive weiterhin an und mit Stéphane Patry, Matteo Romanenghi sowie Philéas Perrenoud kamen mehrere interessante Verstärkungen hinzu. Ein gewichtiger Rückschlag ist allerdings der längerfristige Ausfall von Adam Brodecki, der nach einer Knieoperation voraussichtlich bis Dezember fehlen wird.

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Saisonvorschau 8/10: La Chaux-de-Fonds greift wieder an

Der HC La Chaux-de-Fonds gehört auch in der Saison 2026/27 zu den grossen Anwärtern auf den Swiss-League-Titel. Nach Rang 4, dem zweiten National-Cup-Sieg in Serie und dem erneuten Einzug in den Playoff-Final beginnt bei den Neuenburgern mit Thomas Rhodin eine neue Trainerära. Der Kader besitzt weiterhin viel Qualität und Erfahrung – unsere Prognose lautet Rang 3. La Chaux-de-Fonds beendete die vergangene Qualifikation mit 92 Punkten und einem Torverhältnis von 168:145 auf Rang 4. In den Playoffs setzten sich die Neuenburger zunächst gegen den EHC Chur durch und eliminierten danach Visp im Halbfinal. Erst Meister HC Sierre stoppte die Abeilles im Final. Gleichzeitig gewann der HCC zum zweiten Mal in Serie die National Cup und bestätigte damit seine Stellung als eines der erfolgreichsten Swiss-League-Teams der vergangenen Jahre. Trotzdem verändert sich einiges. Thomas Rhodin übernimmt als neuer Headcoach, Bryan Rüegger und Lucas Rötheli bilden ein komplett neues Goalie-Duo und mit Kay Schweri kehrt ein offensiv starker Spieler nach La Chaux-de-Fonds zurück. Gleichzeitig beendeten mit Arnaud Jaquet, Jaison Dubois und Evgenï Chiriayev drei langjährige Persönlichkeiten ihre Karrieren.

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Saisonvorschau 7/10: Thurgau will den nächsten Schritt

Der HC Thurgau geht nach einer aussergewöhnlich starken Qualifikation mit einer offenen Rechnung in die neue Swiss-League-Saison. Die Ostschweizer beendeten die vergangene Regular Season auf Rang 2, scheiterten danach aber überraschend bereits im Viertelfinal. Der Kern ist weitgehend erhalten geblieben, mit Zachary Okabe kommt neue Qualität für die Offensive hinzu – unsere Prognose lautet Rang 4. Thurgau holte in 50 Qualifikationsspielen 93 Punkte und wies mit 148:110 Toren eine der besten Defensivbilanzen der Liga auf. Zwischenzeitlich führte das Team von Anders Olsson die Tabelle an und egalisierte mit zwölf Siegen in Serie einen Klubrekord. Besonders zuhause war der HCT stark: Rund 80 Prozent der Heimspiele wurden gewonnen. Umso grösser war die Enttäuschung, als die Saison im Viertelfinal gegen den EHC Olten mit 1:4 Siegen abrupt endete. Die sportliche Führung reagierte nicht mit einem grossen Umbruch. Anders Olsson bleibt Headcoach, Captain Dominic Hobi führt die Mannschaft weiterhin an und Leistungsträger wie Daniel Ljunggren, Dominik Binias, Livio Truog, Ian Derungs, Robin Lekic und Fabio Murer sind weiter dabei. Veränderungen gibt es vor allem auf der zweiten Importposition und im Tor.

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Saisonvorschau 6/10: Basel setzt auf bewährte Kräfte

Der EHC Basel startet mit einem weitgehend eingespielten Kern, einem starken Goalie-Duo und zusätzlicher Erfahrung in der Defensive in die Saison 2026/27. Nach 91 Punkten und Rang 6 in der vergangenen Qualifikation gehören die Basler erneut zum erweiterten Kreis der Spitzenteams. Die schwache Vorbereitung mahnt allerdings zur Vorsicht – unsere Prognose lautet Rang 5. Basel beendete die vergangene Qualifikation punktgleich mit dem fünftplatzierten EHC Chur. Nach 50 Spielen standen 91 Punkte und ein Torverhältnis von 161:133 zu Buche. Im Playoff-Viertelfinal traf der EHCB auf den EHC Visp. Die ausgeglichene Serie ging über sechs Partien, ehe die Walliser mit einem 2:1 in der St. Jakob-Arena den 4:2-Seriensieg und damit das Basler Saisonende besiegelten. Der Klub setzt erneut stark auf Kontinuität. Eric Himelfarb bleibt Headcoach und erhält mit Patrice Lefebvre einen neuen Assistenztrainer. Jakob Stukel, Brett Supinski, Dario Kummer, Elvis Schläpfer und weitere Leistungsträger bilden weiterhin den offensiven Kern. Kurz vor Saisonbeginn wurde zudem der französische Nationalverteidiger Thomas Thiry verpflichtet.

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Saisonvorschau 5/10: Olten startet mit klarer Ansage

Der EHC Olten geht mit hohen Ambitionen in die neue Swiss-League-Saison. Nach einer durchzogenen Qualifikation mit Rang 7 steigerten sich die Oltner in den Playoffs deutlich und erreichten den Halbfinal. Das Team von Christian Wohlwend ist weitgehend zusammengeblieben und überzeugte auch in der Vorbereitung – dennoch sehen wir die Konkurrenz knapp stärker und setzen den EHCO auf Rang 6. Olten beendete die vergangene Qualifikation mit 75 Punkten und einem Torverhältnis von 187:152 auf Rang 7. Der Rückstand auf die sechs vor ihm klassierten Mannschaften war beträchtlich, doch in den Playoffs zeigte der EHCO ein anderes Gesicht. Der zweitplatzierte HC Thurgau wurde im Viertelfinal mit 4:1 Siegen ausgeschaltet, erst Qualifikationssieger und späterer Meister HC Sierre stoppte die Oltner im Halbfinal mit 4:1. Für die Saison 2026/27 setzt Olten deshalb vor allem auf Kontinuität. Christian Wohlwend bleibt Headcoach, Leistungsträger wie Guillaume Asselin, Jayce Hawryluk, Stanislav Horansky, Dominic Weder, Patrick Obrist und Jules Sturny gehören weiterhin zum Kader. Gleichzeitig wurde die Torhüterposition komplett neu besetzt, während junge Spieler aus den Partnerorganisationen zusätzliche Tiefe bringen.

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Saisonvorschau 4/10: Chur bleibt seinem Weg treu

Der EHC Chur hat sich innerhalb von zwei Jahren zu einer festen Grösse in der Swiss League entwickelt. Nach Rang 5 mit 91 Punkten und einer starken Qualifikation setzen die Bündner weiterhin auf die von Arx-Brüder, einen jungen Kern und gezielte Verstärkungen. Trotz der überzeugenden Vorbereitung erwarten wir einen kleinen Rückschritt – unsere Prognose lautet Rang 7. Chur beendete die vergangene Qualifikation mit 156:119 Toren und 91 Punkten auf dem fünften Platz. Im Viertelfinal trafen die Bündner auf den HC La Chaux-de-Fonds und verloren die umkämpfte Serie mit 2:4 Siegen. Für einen Klub, der erst 2024 in die Swiss League zurückgekehrt war, bestätigte die Saison trotzdem eindrücklich, dass sich Chur in der zweithöchsten Spielklasse etabliert hat. Der eingeschlagene Weg wird fortgesetzt. Reto und Jan von Arx bleiben an der Bande, während mit Robin Ramsauer, Liekit Reichle, Lars Frei, Sandis Smons, Denys Rubanik und weiteren Leistungsträgern ein grosser Teil des Kerns erhalten bleibt. Gleichzeitig mussten die Bündner einige gewichtige Abgänge ersetzen und greifen erneut auf junge Spieler sowie Leihkräfte aus National-League-Organisationen zurück.

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