Fiorentina vor Vanoli-Rückkehr – Grosso nach drei Niederlagen entlassen

Die Fiorentina steht vor der Rückkehr von Paolo Vanoli. Nach dem katastrophalen Saisonstart mit drei Niederlagen aus drei Serie-A-Spielen wurde Fabio Grosso am Sonntagabend entlassen. Am Montagmorgen erzielten die Parteien nach italienischen Medienberichten bereits eine grundsätzliche Einigung – nur letzte Details fehlen noch. Die Entscheidung fiel nach dem 1:2 gegen Torino. Fiorentina steht nach drei Spieltagen ohne Punkt am Tabellenende und weist ein Torverhältnis von 1:9 auf. Grosso hatte die Mannschaft erst im Sommer übernommen. Nun endet seine Amtszeit in der Serie A bereits nach drei Meisterschaftsspielen. Mit Vanoli soll ausgerechnet jener Trainer zurückkehren, der den Klub in der vergangenen Saison aus einer ähnlich schwierigen Situation gerettet hatte.

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Grasshopper Club Zürich verpflichtet US-Verteidiger John Hilton bis Sommer 2027

Der Grasshopper Club Zürich verpflichtet den US-amerikanischen Linksverteidiger John Hilton. Der Defensivspieler unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2027. Hilton war zuletzt drei Jahre beim niederländischen Zweitligisten FC Dordrecht unter Vertrag und absolvierte dort 95 Pflichtspiele. Der 25-Jährige trainierte bereits im Rahmen der Saisonvorbereitung beim GCZ und konnte sich dabei dem Trainerteam zeigen. Der Linksverteidiger zeichnet sich insbesondere durch sein Tempo und seine Beidfüssigkeit aus.

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WTA-Tennis in Montreux startet – Simona Waltert führt Heimturnier als Nummer 1 an

In Montreux beginnt am Montag das Hauptfeld des einzigen WTA-Turniers der Schweiz. Beim Montreux Nestlé Open führt Simona Waltert die Setzliste als Nummer 1 an. Für besonderes Interesse sorgt bereits die erste Runde: Die Bündnerin trifft am Dienstag im Schweizer Duell auf Rebeka Masarova. Vom 7. bis 13. September wird auf den Sandplätzen des Montreux Tennis Club um den Titel des WTA-125-Turniers gespielt. Die Veranstaltung feiert in diesem Jahr ihre zehnte Ausgabe. Neben Waltert und Masarova stehen mit Valentina Ryser und Wildcard-Spielerin Alina Granwehr weitere Schweizerinnen im Hauptfeld. Die ersten Partien der Runde der letzten 32 beginnen am Montag ab 11.00 Uhr. Für die Schweizer Topgesetzte wird es einen Tag später ernst.

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Sandra Fuhrer verteidigt WM-Titel – Schweizer holen vier Medaillen in Huntsville

Die Schweiz feiert an der Para-Cycling-WM in Huntsville einen herausragenden Medaillentag. Sandra Fuhrer verteidigt im Strassenrennen der Handbike-Klasse H4 ihren Weltmeistertitel, Fabian Recher gewinnt Silber und Micha Wäfler Bronze. Auch Celine van Till fährt aufs Podest – trotz eines Sturzes im Schlusssprint holt die Genferin Bronze. Das Schweizer Para-Cycling-Team setzt seine starke Weltmeisterschaft im US-Bundesstaat Alabama fort. Allein in den am Sonntag ausgetragenen Strassenrennen kamen vier weitere Medaillen hinzu. Für den grössten Erfolg sorgte Sandra Fuhrer. Die Glarnerin behielt auch nach einem Zwischenfall die Kontrolle über ihr Rennen und verteidigte ihr Regenbogentrikot aus dem Vorjahr. Bereits in den Zeitfahren hatten die Schweizerinnen und Schweizer vier Medaillen gewonnen. Vor dem abschliessenden Wettkampftag steht die Schweizer Bilanz damit bei acht Medaillen.

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Jeff Skinner sorgt beim EHC Biel für Aufsehen – NHL-Star passt überraschend gut ins Budget

Jeff Skinner ist beim EHC Biel angekommen – und der frühere NHL-Star sorgt bereits vor dem Start der National League für Gesprächsstoff. Der 34-jährige Kanadier bestritt am Freitag gegen die SCL Tigers sein erstes Spiel für die Seeländer und zeigte trotz der 0:4-Niederlage mehrere starke Aktionen. Besonders bemerkenswert: Der langjährige NHL-Torjäger ist für Biel offenbar deutlich günstiger als sein grosser Name vermuten lässt. Skinner war erst am Mittwochabend in Biel eingetroffen. Nach einem ersten Training am Donnerstag stand er bereits einen Tag später gegen Langnau auf dem Eis. Ein Tor gelang dem Neuzugang bei seinem Debüt noch nicht. Seine technischen Fähigkeiten und sein Tempo waren aber bereits sichtbar. Bei einer seiner auffälligsten Szenen löste sich Skinner schnell von seinen Gegenspielern, zog alleine auf SCL-Keeper Luca Boltshauser los und versuchte diesen mit einer Körpertäuschung zu überwinden. Boltshauser verhinderte den Treffer. Skinner hinterliess bei seinem ersten Auftritt dennoch einen positiven Eindruck.

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Timo Meier gibt in Herisau etwas zurück – 108 Kinder trainieren im Camp des NHL-Stars

Timo Meier nutzt seinen Sommer in der Schweiz nicht nur für die eigene Vorbereitung. Beim mittlerweile siebten Timo Meier Hockey Camp in Herisau trainierten 108 Kinder mit dem NHL-Star der New Jersey Devils. Einige Nachwuchsspieler reisten dafür sogar aus Kalifornien an. Das Camp fand bereits Anfang Juli im Sportzentrum Herisau statt – genau dort, wo Meier selbst als Vierjähriger erstmals auf Schlittschuhen stand. Die New Jersey Devils haben dem Nachwuchsprojekt ihres Schweizer Stürmers nun einen ausführlichen Beitrag gewidmet. Während fünf Tagen standen Eishockeytechnik, Bewegung und vor allem die Freude am Sport im Mittelpunkt. Meier war selbst regelmässig auf dem Eis, gab den Kindern Tipps und nahm sich auch abseits der Trainings viel Zeit für sie. Unterstützt wurde der 29-Jährige unter anderem von früheren Wegbegleitern und Trainern. Auch Philipp Kurashev gehörte erneut zum Betreuerteam.

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Kevin Fiala vor NHL-Comeback – Kings planen wieder fest mit dem Schweizer

Kevin Fiala steht nach seiner schweren Beinverletzung vor dem Comeback bei den Los Angeles Kings. In der aktuellen Trainingslager-Planung für die NHL-Saison 2026/27 wird der Schweizer wieder als wichtiger Bestandteil der Offensive geführt. Besonders spannend: Fiala soll zunächst wieder mit seinem früheren Minnesota-Teamkollegen Mats Zuccarello zusammenspielen. Für Fiala endet damit eine lange Leidenszeit. Der 30-Jährige hatte sich im Februar bei den Olympischen Winterspielen in Italien Frakturen im linken Unterschenkel zugezogen und musste operiert werden. Die Verletzung bedeutete nicht nur das vorzeitige Ende seines Olympia-Turniers. Fiala verpasste auch den restlichen NHL-Grunddurchgang, die Playoffs der Kings und später die Heim-WM mit der Schweizer Nationalmannschaft. Nun rückt die Rückkehr aufs NHL-Eis näher. In der am Sonntag veröffentlichten Vorschau auf das Trainingslager führen die Kings Fialas Rückkehr ausdrücklich als einen wichtigen Faktor für die neue Saison auf.

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J.J. Moser vor nächstem NHL-Schritt – Tampa setzt auf den Schweizer

J.J. Moser geht bei den Tampa Bay Lightning mit grossen Erwartungen in die NHL-Saison 2026/27. NHL.com führt den 26-jährigen Schweizer Verteidiger als möglichen Breakout-Kandidaten und prognostiziert ihm 33 Skorerpunkte. Besonders interessant: In der aktuell projizierten Aufstellung bildet Moser das erste Verteidigerpaar mit Captain Victor Hedman. Moser hat sich längst in der NHL etabliert. In der vergangenen Regular Season absolvierte der Bieler 79 Spiele für Tampa Bay und erzielte sieben Tore sowie 22 Assists. Die 29 Skorerpunkte bedeuteten eine starke persönliche Saison. Nun könnte seine Rolle nochmals grösser werden. Im aktuellen «32 in 32»-Ausblick von NHL.com wird Moser ausdrücklich als Breakout-Kandidat der Lightning genannt. Die Prognose sieht für den Schweizer sechs Tore und 27 Assists vor – insgesamt 33 Punkte. Noch wichtiger als die reine Punktezahl könnte jedoch seine Position innerhalb der Defensive werden.

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US Open: Emma Navarro schlägt Kalinskaya – jetzt wartet Pegula

Emma Navarro steht bei den US Open 2026 im Viertelfinal. Die als Nummer 26 gesetzte Amerikanerin besiegte Anna Kalinskaya in der Nacht auf Montag mit 6:4, 6:2. Nun kommt es in New York zum rein amerikanischen Duell mit Jessica Pegula. Navarro benötigte 1 Stunde und 21 Minuten für ihren Sieg gegen die als Nummer 21 gesetzte Kalinskaya. Damit steht die Amerikanerin erneut unter den letzten acht Spielerinnen der US Open. Besonders bemerkenswert: Die beiden bisherigen Duelle gegen Kalinskaya hatte Navarro verloren. Auf der grossen Bühne in New York gelang ihr nun erstmals ein Sieg gegen die Russin. Im Viertelfinal wartet Jessica Pegula. Die Nummer 3 der Setzliste setzte sich im Achtelfinal mit 6:3, 6:4 gegen Sorana Cirstea durch.

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Shelton zerlegt Tsitsipas – jetzt wartet der Viertelfinal-Kracher gegen Alcaraz

Ben Shelton steht nach einer beeindruckenden Vorstellung im Viertelfinal der US Open. Der Amerikaner schlägt Stefanos Tsitsipas im Arthur Ashe Stadium klar mit 6:2, 6:3 und 6:4 und gibt dabei keinen einzigen Satz ab. Nun wartet der grosse Härtetest gegen Titelverteidiger Carlos Alcaraz. Shelton liefert gegen den ehemaligen Weltranglistendritten seine bislang stärkste Vorstellung des Turniers ab. Der als Nummer acht gesetzte Amerikaner dominiert vor allem mit seinem Aufschlag und lässt Tsitsipas während der gesamten Partie keine einzige Breakchance. Nach 2023 erreicht Shelton damit zum zweiten Mal den Viertelfinal der US Open. Damals ging sein Lauf sogar bis in den Halbfinal, nun könnte er mit einem Sieg gegen Alcaraz erneut unter die letzten vier einziehen.

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Tiafoe wirft Medvedev raus – US-Star steht im Viertelfinal

Frances Tiafoe sorgt bei den US Open für einen der grössten Siege seiner bisherigen Saison. Der Amerikaner bezwingt den als Nummer sieben gesetzten Daniil Medvedev mit 7:6 (7:1), 6:4 und 7:6 (8:6) und zieht ohne Satzverlust in den Viertelfinal ein. Dort wartet mit Alex Michelsen erneut ein Landsmann. Tiafoe bestätigt damit seine besondere Beziehung zu New York. Gegen den US-Open-Champion von 2021 spielt der 28-Jährige vor heimischem Publikum mutig, aggressiv und behält vor allem in den entscheidenden Phasen die Nerven. Für Medvedev endet das Turnier dagegen früher als erhofft. Der Russe hatte seine ersten drei Partien in Flushing Meadows allesamt in drei Sätzen gewonnen, findet gegen Tiafoe diesmal aber nicht die entscheidende Antwort.

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Alcaraz lässt Paul keine Chance – Titelverteidiger steht im US-Open-Viertelfinal

Carlos Alcaraz setzt seine beeindruckende Rückkehr bei den US Open fort. Der spanische Titelverteidiger schlägt den Amerikaner Tommy Paul im Achtelfinal mit 6:4, 6:3 und 6:4 und zieht ohne Satzverlust in den Viertelfinal ein. Für Alcaraz ist es bereits der 18. Grand-Slam-Sieg in Serie. Nach mehr als vier Monaten Verletzungspause präsentiert sich Alcaraz in New York erstaunlich schnell wieder auf höchstem Niveau. Gegen den als Nummer 20 gesetzten Paul wartet im Arthur Ashe Stadium der bislang stärkste Gegner des Turniers – doch der Spanier lässt auch diesen Test souverän aussehen. Paul hält in allen drei Sätzen phasenweise dagegen und versucht, Alcaraz mit seinem Tempo von der Grundlinie unter Druck zu setzen. In den entscheidenden Momenten ist der Titelverteidiger jedoch stärker, nimmt dem Amerikaner jeweils den nötigen Aufschlag ab und beendet die Partie nach drei Durchgängen. Im Viertelfinal trifft Alcaraz auf den Sieger der Partie zwischen Ben Shelton und Stefanos Tsitsipas. Dieses Achtelfinalduell steht in New York erst noch auf dem Programm.

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Jashari kommt im Klassiker zum Einsatz – Milan kassiert gegen Juventus späten Ausgleich

Ardon Jashari erhält im Serie-A-Klassiker zwischen Juventus Turin und der AC Milan weitere Einsatzminuten. Der Schweizer Mittelfeldspieler wird beim 1:1 in der 82. Minute für Luka Modrić eingewechselt. Alphadjo Cissè bringt Milan in der 68. Minute in Führung, ehe der kurz zuvor eingewechselte Federico Gatti Juventus in der 92. Minute noch einen Punkt rettet. Im Allianz Stadium treffen zwei Mannschaften aufeinander, die mit jeweils zwei Siegen perfekt in die neue Serie-A-Saison gestartet sind. Entsprechend umkämpft verläuft der Klassiker, in dem während der ersten Halbzeit kein Treffer fällt. Nach dem Seitenwechsel bringt Milan mit mehreren Wechseln neue Energie ins Spiel. Der eingewechselte Cissè trifft sieben Minuten nach seiner Hereinnahme zum 1:0, ehe auch Jashari für die Schlussphase aufs Feld kommt. Der Auswärtssieg scheint bereits greifbar, doch Juventus schlägt tief in der Nachspielzeit zurück. Gatti erzielt nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung das 1:1 und verhindert damit Milans dritten Sieg im dritten Meisterschaftsspiel.

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Reisen mit Sportausrüstung: Fahrrad, Ski und Golfgepäck bei Flügen richtig anmelden

Fahrräder, Ski und Golfschläger gelten bei Flugreisen je nach Airline, Tarif und Abmessungen als normales Aufgabegepäck, Sportgepäck oder Sperrgepäck. Eine frühzeitige Anmeldung ist wichtig, weil der Frachtraum begrenzt sein kann und selbst korrekt bezahlte Ausrüstung nicht auf jedem Flug automatisch angenommen wird. Entscheidend sind die Regeln der tatsächlich ausführenden Fluggesellschaft. Masse, Gewicht, Verpackung und Inhalt müssen für Hin-, Anschluss- und Rückflug einzeln geprüft werden. Besondere Vorsicht gilt bei E-Bikes, elektrischen Golftrolleys, Lawinenrucksäcken und anderen Ausrüstungsgegenständen mit Akkus oder Druckkartuschen.

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Rieder trifft traumhaft – Augsburg stürmt erstmals an die Bundesliga-Spitze

Fabian Rieder krönt einen historischen Bundesliga-Abend des FC Augsburg. Der Schweizer Captain trifft beim 4:1-Auswärtssieg gegen Eintracht Frankfurt in der 89. Minute per direktem Freistoss und setzt damit den Schlusspunkt unter eine spektakuläre Wende. Nach zwei Spielen steht Augsburg mit sechs Punkten und 7:1 Toren erstmals überhaupt an der Spitze der Bundesliga. Zur Pause sieht es noch überhaupt nicht nach einem Augsburger Festabend aus. Jonathan Burkardt bringt Frankfurt bereits in der 6. Minute in Führung, die Eintracht dominiert weite Teile der ersten Halbzeit und lässt mehrere Möglichkeiten zum zweiten Treffer liegen. Nach dem Seitenwechsel verändert sich die Partie innerhalb weniger Augenblicke vollständig. Arijon Ibrahimović gleicht in der 46. Minute aus, Robin Fellhauer erzielt nur wenig später das 2:1 und Alexis Claude-Maurice erhöht auf 3:1. Den schönsten Treffer hebt sich Augsburg für den Schluss auf. Rieder verwandelt kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit einen Freistoss direkt und feiert damit sein erstes Bundesliga-Tor der neuen Saison.

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Infantino tritt trotz massivem Druck 2027 wieder zur FIFA-Wahl an

Gianni Infantino will trotz des wachsenden Widerstands gegen seine Führung FIFA-Präsident bleiben. Der Weltverband bestätigt am Sonntag, dass der 56-jährige Schweizer bei der Präsidentenwahl im März 2027 erneut kandidieren wird. Die Erklärung kommt mitten in einem eskalierenden Machtkampf mit der UEFA und nach dem Scheitern des umstrittenen Plans, private Investoren an kommerziellen FIFA-Rechten zu beteiligen. Noch am Samstag hatte Infantino bei der U20-Frauen-WM in Polen Fragen zu seiner Zukunft weitgehend unbeantwortet gelassen. Auf die zunehmenden Rücktrittsforderungen wollte der FIFA-Präsident nicht konkret eingehen. Nun schafft der Weltverband Klarheit: An Infantinos Kandidatur habe sich nichts geändert. Damit stellt sich der Walliser einem Wahlkampf, der deutlich schwieriger werden dürfte als seine bisherigen Wiederwahlen. Die Entscheidung fällt am 18. März 2027 beim FIFA-Kongress in Rabat. Bis zum 18. November können mögliche Herausforderer ihre Kandidatur anmelden.

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Arsenal dreht Chelsea – Havertz und Ødegaard sichern 2:1-Derbysieg

Arsenal gewinnt das erste grosse London-Derby der neuen Premier-League-Saison mit 2:1 gegen Chelsea. Die Gäste gehen nach nur 77 Sekunden durch Morgan Rogers in Führung, doch Ex-Chelsea-Stürmer Kai Havertz gleicht in der 25. Minute aus. Captain Martin Ødegaard vollendet die Wende kurz nach der Pause und beschert dem englischen Meister den dritten Sieg im dritten Ligaspiel. Chelsea erwischt im Emirates Stadium einen Traumstart und fügt Arsenal bereits mit dem ersten gefährlichen Angriff das erste Gegentor der Saison zu. Die Mannschaft von Mikel Arteta reagiert allerdings stark, übernimmt die Kontrolle und schafft noch vor der Pause den verdienten Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel benötigt Arsenal nur fünf Minuten für das 2:1. Danach entwickelt sich ein intensiver Schlagabtausch, in dem Chelsea bis zum Schluss auf den Ausgleich drängt und Arsenal-Torhüter David Raya nochmals entscheidend eingreifen muss. Mit neun Punkten aus drei Spielen bleibt Arsenal makellos und liegt punktgleich mit Manchester City an der Tabellenspitze. Chelsea kassiert dagegen nach zwei Siegen die erste Niederlage und steht bei sechs Zählern.

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Sabalenka schlägt Townsend – 17. US-Open-Sieg in Serie

Aryna Sabalenka steht bei den US Open erneut im Viertelfinal. Die Weltranglistenerste bezwingt die Amerikanerin Taylor Townsend im Arthur Ashe Stadium mit 6:4, 6:3 und feiert damit bereits ihren 17. Sieg in Serie in New York. Die zweifache Titelverteidigerin benötigt 1 Stunde und 15 Minuten und bleibt im gesamten Turnier weiterhin ohne Satzverlust. Townsend verlangt der grossen Favoritin vor heimischem Publikum deutlich mehr ab, als es das Resultat vermuten lässt. Der erste Satz beginnt mit einer wilden Serie von Breaks, im zweiten Durchgang liegt Sabalenka sogar mit 1:3 zurück. Doch genau in dieser kritischen Phase zeigt die 28-Jährige ihre Klasse. Sabalenka gewinnt die letzten fünf Games der Begegnung und verhindert damit, dass das amerikanische Publikum das Match noch einmal vollständig zum Kippen bringt. Im Viertelfinal trifft die Nummer 1 der Setzliste auf die Siegerin der Partie zwischen Wimbledon-Champion Linda Noskova und Marta Kostyuk. Für Sabalenka geht es in New York nicht nur um den dritten US-Open-Titel in Folge, sondern auch um die Verteidigung der Weltranglistenführung.

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