OL-EM in Litauen startet – Aebersold greift nach Titel und Gesamtweltcup

Für die Schweizer Orientierungslauf-Elite beginnt am Mittwoch in Litauen der nächste Saisonhöhepunkt. Bei den Europameisterschaften rund um Druskininkai und Lazdijai stehen bis Sonntag Titel über die Langdistanz, Mitteldistanz und in der Staffel auf dem Spiel. Im Schweizer Fokus steht Simona Aebersold, die als Titelverteidigerin über die Mitteldistanz antritt und gleichzeitig den Gesamtweltcup anführt. Zum Auftakt steht am Mittwoch die Qualifikation auf dem Programm, bevor am Donnerstag über die Langdistanz erstmals Medaillen vergeben werden. Nach einem Ruhetag folgt am Samstag die Mitteldistanz, am Sonntag bilden die Staffeln den Abschluss. Die EM ist zugleich die vierte und letzte Weltcup-Runde der Saison 2026. Die Schweiz reist mit je acht Frauen und Männern nach Litauen. Neben Simona Aebersold gehören unter anderem Natalia Gemperle, Fabian Aebersold, Daniel Hubmann, Tino Polsini und Matthieu Bührer zum Aufgebot. Besonders Simona und Fabian Aebersold reisen mit viel Selbstvertrauen an: beide gewannen zuletzt erneut den Schweizer Meistertitel über die Mitteldistanz.

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Tedesco lässt Basel warten – Bundesliga und Serie A bleiben im Fokus

Bei der Trainersuche des FC Basel bleibt Domenico Tedesco angeblich ein konkretes Thema, eine schnelle Entscheidung des 41-Jährigen zeichnet sich derzeit aber nicht ab. Nach Informationen von soccer.ch möchte sich Tedesco nach seinem Aus beim FC Bologna bewusst Zeit für seinen nächsten Schritt nehmen. Dabei soll er weiterhin auf eine interessante Möglichkeit in der Bundesliga oder Serie A hoffen. Der FC Basel beschäftigt sich weiterhin mit mehreren Trainerprofilen, darunter auch Tedesco. Von einer Einigung mit dem Deutsch-Italiener kann jedoch keine Rede sein. Vielmehr deutet derzeit einiges darauf hin, dass auch Tedesco selbst seine Möglichkeiten sorgfältig abwägt und nicht wenige Tage nach seinem Ende in Bologna bereits die nächste Aufgabe übernehmen möchte. Ganz ausschliessen lässt sich eine schnelle Entwicklung dennoch nicht. Basel befindet sich seit dem Heimspiel gegen St. Gallen in einer rund dreiwöchigen Nationalmannschaftspause. Genau dieses Zeitfenster könnte Bewegung in die Trainersuche bringen, weil ein neuer Chefcoach vergleichsweise viel Zeit hätte, um die Mannschaft kennenzulernen und erste taktische Anpassungen vorzunehmen.

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Schweizer Mixed-Team holt WM-Bronze – Italien triumphiert in Montréal

Die Schweiz gewinnt an der Strassen-WM in Montréal die Bronzemedaille im Mixed-Teamzeitfahren. Stefan Bissegger, Stefan Küng, Mauro Schmid, Jasmin Liechti, Marlen Reusser und Noemi Rüegg benötigen für die beiden Abschnitte 51:52,18 Minuten. Weltmeister wird Italien vor Frankreich. Italien setzt sich mit Mattia Cattaneo, Filippo Ganna, Matteo Sobrero, Vittoria Guazzini, Elisa Longo Borghini und Monica Trinca Colonel in 51:32,28 Minuten durch. Frankreich erreicht das Ziel nach 51:40,91 Minuten und sichert sich damit Silber. Die Schweiz verliert 19,90 Sekunden auf die neuen Weltmeister und 11,27 Sekunden auf Frankreich. Für Swiss Cycling ist es die nächste Medaille dieser Titelkämpfe. Erst am Sonntag hatte Marlen Reusser ihren WM-Titel im Einzelzeitfahren erfolgreich verteidigt. Zwei Tage später steht die 35-jährige Bernerin erneut auf dem Podest.

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SC Bern verlängert mit ewb bis 2030 – Nachwuchs neu dabei

Der SC Bern und Energie Wasser Bern setzen ihre langjährige Partnerschaft fort. Der regionale Energie- und Wasserversorger verlängert seinen Vertrag als Silbersponsor um drei Jahre bis 2030. Ab der Saison 2027/28 wird ewb neu auch auf den Trikots der Nachwuchsmannschaften von SCB Future präsent sein. Die am 22. September bekanntgegebene Vereinbarung führt eine Zusammenarbeit fort, die seit der Saison 2008/09 besteht. Beim National-League-Team und in der PostFinance Arena bleiben die bisherigen Werbepräsenzen erhalten. Die Erweiterung rückt auch die Berner Nachwuchsarbeit in den Blickpunkt. SCB Future betreut nach Angaben des Klubs rund 250 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen vier und 21 Jahren. Die Organisation begleitet damit sowohl den Einstieg ins Eishockey als auch die Ausbildung auf den höheren Juniorenstufen.

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Red Bull verlängert mit Hadjar – Franzose bleibt 2027 an Verstappens Seite

Red Bull Racing setzt auch 2027 auf Isack Hadjar. Der Formel-1-Rennstall hat den Vertrag mit dem 21-jährigen Franzosen offiziell verlängert und damit seine Fahrerpaarung für die kommende Saison komplettiert. Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen, dessen Vertrag bis Ende 2030 läuft. Die Vertragsverlängerung kommt unmittelbar vor Hadjars Rückkehr ins Cockpit. Wegen einer Handgelenksverletzung hatte er zuletzt die Rennen in Zandvoort, Monza und Madrid verpasst. Für den Grand Prix von Aserbaidschan in Baku ist Hadjar wieder einsatzbereit. Sportlich hat er sich seine Vertragsverlängerung mit einer starken Saison verdient. Hadjar steht aktuell bei sieben Top-6-Platzierungen in Serie, sein bisheriger Höhepunkt war Rang drei in Monaco. Red Bull sieht in ihm damit auch über 2026 hinaus einen zentralen Bestandteil der eigenen Zukunft.

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Schweizer Basketball startet ins Wochenende – 85 Teams greifen in NLB und NL1 an

Im Schweizer Basketball beginnt an diesem Wochenende der breite nationale Meisterschaftsbetrieb. In der National League B und der NL1 starten bei Männern und Frauen insgesamt 85 Teams in die Saison 2026/27. Besonders im Fokus steht GC Zürich, das in der NLB sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen als Titelverteidiger antritt. Den Auftakt machen am Freitag die Männer. In der NLB kämpfen 17 Mannschaften um die Playoff-Plätze, während in der NL1 gleich 33 Teams in drei regionalen Gruppen antreten. Am Samstag folgen die Frauen mit 16 NLB- und 19 NL1-Mannschaften. Damit beginnt für zahlreiche Schweizer Klubs die wichtigste Phase der Saison. Während in der NLB der direkte Kampf um Aufstieg, Playoffs und Titel im Mittelpunkt steht, dient die NL1 gleichzeitig als wichtige Entwicklungsstufe für ambitionierte Vereine und Nachwuchsteams.

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Europacup-Premiere im Thurgau – Cupsieger fordert tschechischen Meister

Floorball Thurgau steht am Mittwochabend vor einem der grössten Spiele der Klubgeschichte. Der Schweizer Cupsieger empfängt um 19.30 Uhr im Tellenfeld in Amriswil den tschechischen Meister Florbal Mladá Boleslav zum Viertelfinal-Hinspiel des Champions Cups. Für die Ostschweizer ist es das erste Europacup-Heimspiel überhaupt. Der Gegner könnte kaum anspruchsvoller sein. Mladá Boleslav gehört seit Jahren zur europäischen Spitze und reist als tschechischer Meister in die Ostschweiz. Für Thurgau wird das Duell damit zu einem echten internationalen Härtetest. Die Ausgangslage ist dennoch reizvoll. Erst wenige Monate nach dem ersten nationalen Titel der Klubgeschichte darf sich Floorball Thurgau nun erstmals auf dieser Bühne präsentieren. Das Rückspiel findet am 1. Oktober in Tschechien statt.

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Kurashev verpasst NHL-Camps – Schweizer wartet weiter auf neuen Vertrag

Philipp Kurashev steht wenige Tage vor dem Start der neuen NHL-Saison weiterhin ohne Vertrag da. Der 26-jährige Schweizer erhielt von den San Jose Sharks im Sommer kein Qualifying Offer und wurde dadurch zum Unrestricted Free Agent. Während die NHL-Klubs inzwischen ihre Vorbereitungsspiele bestreiten, besitzt Kurashev weiterhin keine feste Adresse in Nordamerika. Die Situation ist brisant: San Jose hat sein Trainingscamp längst eröffnet und bereits zwei Preseason-Spiele absolviert. Kurashev gehört nicht mehr zum Sharks-Kader und kam entsprechend auch beim 1:2 nach Penaltyschiessen gegen die Vegas Golden Knights in der Nacht auf Mittwoch nicht zum Einsatz. Der offizielle NHL-Free-Agent-Tracker führte ihn bei seiner letzten Aktualisierung weiterhin als verfügbaren Spieler. Kurashev hatte 2025/26 für San Jose in 43 NHL-Partien sieben Tore und 13 Assists erzielt. Seine 20 Skorerpunkte reichten jedoch nicht für eine Vertragsverlängerung. Sein Einjahresvertrag über 1,2 Millionen Dollar ist ausgelaufen, die Sharks verzichteten auf ein Qualifying Offer und gaben damit ihre exklusiven Rechte am Schweizer ab.

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Niederreiter liefert Assist – Jets verlieren Overtime-Krimi gegen Edmonton

Nino Niederreiter hat bei seinem ersten Vorbereitungseinsatz für die neue NHL-Saison sofort einen Skorerpunkt gesammelt. Der Schweizer Stürmer bereitete beim 1:2 nach Verlängerung der Winnipeg Jets gegen die Edmonton Oilers den einzigen Treffer seiner Mannschaft vor. Erst nach 1:26 Minuten in der Overtime entschied Viljami Marjala die Partie für Edmonton. Winnipeg geht nach 13:04 Minuten in Führung. Niederreiter bringt die Scheibe in Richtung Oilers-Tor, sein Versuch geht vorbei und prallt von der Bande direkt zu Alex Iafallo. Der Amerikaner reagiert schnell und bezwingt Devon Levi zum 1:0. Niederreiter erhält für die Aktion den Assist. Edmonton antwortet noch vor der ersten Pause. Verteidiger Atro Leppänen trifft nach 15:50 Minuten zum 1:1. Danach bleiben beide Mannschaften trotz mehrerer Möglichkeiten ohne weiteren Treffer, ehe Marjala in der Verlängerung einen Zwei-gegen-eins-Konter zum 2:1 verwertet.

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Josi liefert beim Comeback – Nashville dreht 0:2 gegen Tampa

Roman Josi hat bei seinem ersten Vorbereitungsspiel für die neue NHL-Saison sofort einen Skorerpunkt verbucht. Der Schweizer Captain der Nashville Predators bereitete beim 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen die Tampa Bay Lightning den Anschlusstreffer vor und stand 25:54 Minuten auf dem Eis. Nashville drehte dabei einen 0:2-Rückstand mit drei Toren in Serie. Lange deutete in der Bridgestone Arena wenig auf einen erfolgreichen Abend für Nashville hin. Jeffrey Viel brachte Tampa Bay im zweiten Drittel in Führung und erhöhte zu Beginn des Schlussabschnitts auf 2:0. Erst in der 54. Minute gelang Matthew Wood nach einem Schuss von Ryan Ufko der Anschlusstreffer – Josi erhielt für die Entstehung des Tores den zweiten Assist. Danach kippte die Partie vollständig. Wood traf gut vier Minuten später erneut und erzwang die Verlängerung. Dort benötigte Nashville nur 2:33 Minuten, ehe Felix Nilsson den Puck zum 3:2 über die Linie brachte. Für Josi war es nach seiner Pause beim ersten Vorbereitungsspiel der erste Ernstkampf der neuen Saison.

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Schmid überzeugt bei Panthers-Premiere – 12 Paraden gegen Carolin

Akira Schmid hat bei seinem ersten Vorbereitungseinsatz für die Florida Panthers einen soliden Eindruck hinterlassen. Der Schweizer Goalie übernimmt beim 2:3 nach Penaltyschiessen gegen die Carolina Hurricanes zur Spielmitte und pariert 12 Schüsse. Nur Justin Robidas kann ihn während der regulären Spielzeit bezwingen. Schmid ersetzt Jacob Markstrom, der in der ersten Hälfte der Partie ebenfalls 12 Paraden zeigt. Beim Stand von 2:1 für Florida kommt der 26-jährige Berner ins Tor. In der 32. Minute gleicht Robidas mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 2:2 aus. Danach bleibt Schmid in der regulären Spielzeit und in der Verlängerung ohne weiteres Gegentor. Erst im Shootout treffen Bradly Nadeau und Felix Unger Sorum für Carolina. Florida verliert damit zwar die Partie, Schmid sammelt in seinem ersten Einsatz für die Panthers aber wichtige Minuten im internen Konkurrenzkampf mit Markstrom.

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Rochette punktet doppelt – starker Auftritt im Red-Wings-Trikot

Théo Rochette hat im Kampf um seine NHL-Chance ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Der Schweizer Center steuert beim 7:4-Testspielsieg der Detroit Red Wings gegen die Pittsburgh Penguins zwei Assists bei. In 12:04 Minuten Eiszeit sammelt der frühere Lausanne-Stürmer damit gleich bei seinem ersten Preseason-Einsatz zwei Skorerpunkte. Rochette läuft bei Detroit mit der Nummer 48 auf und wird im dritten Sturm eingesetzt. Seinen ersten Punkt holt er beim 4:2 im Schlussdrittel: Der 24-Jährige gewinnt das Bully in der offensiven Zone, anschliessend trifft Michael Brandsegg-Nygård im Powerplay. Später ist Rochette auch am 7:3 durch Jesse Kiiskinen beteiligt. Detroit setzt sich in Pittsburgh letztlich mit 7:4 durch. Neben Rochette fallen vor allem Brandsegg-Nygård mit zwei Toren und Verteidiger Anton Johansson mit vier Assists auf. Für den Schweizer ist der Abend besonders wertvoll, weil im Trainingscamp jeder Einsatz im Kampf um einen Platz innerhalb der Red-Wings-Organisation zählt.

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Nächster Rückschlag für Baumgartner – SCB-Stürmer fällt rund vier Wochen aus

Der SC Bern muss erneut längere Zeit auf Benjamin Baumgartner verzichten. Der 26-jährige Stürmer zog sich beim 5:2-Heimsieg gegen den HC Davos eine Oberkörperverletzung zu und fällt nach aktuellen Informationen voraussichtlich rund vier Wochen aus. Bereits beim 4:1-Auswärtssieg in Kloten fehlte Baumgartner im Berner Aufgebot. Besonders bitter für den SCB: Baumgartner hatte gegen Davos ein starkes Spiel gezeigt. In der 14. Minute traf er im Powerplay nach Vorarbeit von Dario Rohrbach zum zwischenzeitlichen 2:1. Kurz vor Schluss eroberte er zudem an der Bande die Scheibe und leitete damit über Davyd Barandun den Treffer von Rohrbach zum 5:2-Endstand ein. Wann genau sich Baumgartner während der Partie verletzte, ist bislang nicht detailliert kommuniziert worden. Klar ist dagegen, dass die medizinischen Untersuchungen eine mehrwöchige Pause zur Folge haben. Der österreichische Internationale mit Schweizer Lizenz fehlt dem SCB damit in einer Phase, in der er gerade wieder eine wichtige Rolle in der Offensive übernommen hatte.

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Zverev kommt als US-Open-Champion nach London – siebter Laver Cup ist Rekord

Alexander Zverev reist als frischgebackener US-Open-Champion zum Laver Cup nach London. Der 29-jährige Deutsche tritt vom 25. bis 27. September in der O2 Arena für Team Europe an und bestreitet den prestigeträchtigen Teamwettbewerb bereits zum siebten Mal. Kein anderer Spieler kommt auf mehr Teilnahmen. Zverev befindet sich in der erfolgreichsten Phase seiner Karriere. Erst am 13. September gewann er in New York gegen Ben Shelton mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7 und 6:2 seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Zuvor hatte er im Juni bei Roland Garros erstmals ein Major gewonnen und danach auch in Wimbledon den Final erreicht. Nun wechselt der Weltranglistenzweite wieder in den Teammodus. In London gehört Zverev gemeinsam mit Carlos Alcaraz, Flavio Cobolli, Jakub Mensik, Rafael Jodar und Casper Ruud zum Aufgebot von Team Europe. Kapitän Yannick Noah will mit seiner Mannschaft nach der Niederlage von San Francisco 2025 den Laver Cup zurückholen.

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Alcaraz ist in London – Laver Cup wird nächster Härtetest nach Comeback

Carlos Alcaraz steht vor seinem nächsten wichtigen Belastungstest nach der langen Verletzungspause. Der 23-jährige Spanier ist in London eingetroffen und trainiert bereits auf dem schwarzen Court in der O2 Arena. Vom 25. bis 27. September tritt er beim Laver Cup für Team Europe an. Für Alcaraz ist der Teamwettbewerb die nächste Station nach seinem Comeback bei den US Open. Dort war der frühere Weltranglistenerste nach viereinhalb Monaten Pause wegen einer Verletzung am rechten Handgelenk bis in den Viertelfinal vorgestossen und erst nach einem Fünf-Satz-Krimi an Ben Shelton gescheitert. Trotz der Niederlage war das Turnier für Alcaraz ein wichtiger Schritt. Er absolvierte fünf Matches ohne neue Beschwerden und erklärte nach dem Viertelfinal, gesund und zufrieden aus New York abzureisen. Nun folgt in London die nächste Belastungsprobe gegen Weltklassespieler.

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Holger Rune gibt Comeback in Basel – auch Casper Ruud bestätigt

Die Swiss Indoors Basel erhalten für die Ausgabe 2026 prominenten Zuwachs. Holger Rune wird nach seiner langen Verletzungspause beim ATP-500-Turnier in der St. Jakobshalle antreten. Auch der dreifache Grand-Slam-Finalist Casper Ruud hat seine Teilnahme bestätigt. Für Rune bedeutet Basel einen wichtigen Schritt auf seinem Weg zurück auf die ATP-Tour. Der 23-jährige Däne musste wegen einer in Stockholm erlittenen Achillessehnenverletzung rund elf Monate pausieren. Sein Comeback-Programm soll zunächst über Shanghai führen, ehe er vom 24. Oktober bis 1. November bei den Swiss Indoors aufschlägt. Durch seine lange Pause ist Rune in der Weltrangliste bis auf Position 144 zurückgefallen. Für den Zugang zum Hauptfeld kann der frühere Weltranglistenvierte allerdings sein Protected Ranking von ATP 14 einsetzen. Dieses gilt ausschliesslich für die Zulassung zum Turnier und nicht für die Setzliste.

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Halbgewachs entscheidet Comeback – Sierre schlägt GCK Lions 3:2 n.V.

Der HC Sierre bleibt in der neuen Swiss-League-Saison ungeschlagen. Die Walliser drehen gegen die GCK Lions einen 0:2-Rückstand und gewinnen im Graben mit 3:2 nach Verlängerung. Jayden Halbgewachs entscheidet die Partie nach 63:58 Minuten und sichert Sierre den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel. Die GCK Lions erwischen den besseren Start und gehen im ersten Drittel in Führung. Im Mitteldrittel bauen die Zürcher den Vorsprung auf 2:0 aus und scheinen die Partie zunehmend unter Kontrolle zu bekommen. Sierre bleibt jedoch im Spiel und verkürzt kurz vor der zweiten Pause durch Arnaud Montandon auf 1:2. Direkt nach Wiederbeginn folgt der Ausgleich: Sacha Berthoud trifft in der 42. Minute zum 2:2 und bringt die Halle zurück ins Spiel. Danach entwickelt sich eine enge Partie, in der beide Teams ihre Möglichkeiten haben. In der Verlängerung schlägt schliesslich Halbgewachs zu und vollendet die Walliser Aufholjagd.

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Arosa schockt La Chaux-de-Fonds – 5:2-Auswärtssieg in den Mélèzes

Der EHC Arosa sorgt in der Swiss League für eine Überraschung und gewinnt beim HC La Chaux-de-Fonds mit 5:2. Die Bündner überstehen eine lange Druckphase der Gastgeber, gehen im ersten Drittel in Führung und schlagen im Schlussabschnitt mit drei Toren entscheidend zu. Für Arosa ist es der erste Saisonsieg. Nicolas Warmbrodt bringt Arosa in der 18. Minute in doppelter Überzahl mit 1:0 in Führung. La Chaux-de-Fonds reagiert nach der ersten Pause durch Tim Grossniklaus, doch Gregory Weber stellt nur drei Minuten später wieder auf 2:1 für die Gäste. Janik Loosli gleicht in der 27. Minute nochmals zum 2:2 aus. Im Schlussdrittel kippt die Partie endgültig zugunsten der Bündner. Jeremy Jabola trifft in der 45. Minute zum 3:2, Alexandre Moret erhöht in der 54. Minute auf 4:2. Nachdem La Chaux-de-Fonds den Torhüter vom Eis nimmt, sorgt Maxime Orlov in der 58. Minute mit dem Treffer ins leere Tor für den 5:2-Endstand.

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