Ajeti rettet Lugano im Spitzenspiel gegen YB

Der FC Lugano bleibt auch nach dem Spitzenspiel gegen die Young Boys ungeschlagen. Die Tessiner trennen sich in der AIL Arena 2:2 von YB und verhindern dank Albian Ajetis Treffer in der 80. Minute die erste Saisonniederlage. Nach sechs Siegen in Serie endet Luganos perfekte Meisterschaftsbilanz damit zwar, die Tabellenführung bleibt aber bestehen. Dabei erwischt Lugano einen Traumstart. Bereits in der 2. Minute bringt Daniel Dos Santos den Leader mit 1:0 in Führung. YB reagiert jedoch und gleicht in der 28. Minute durch Samuel Essende aus. Noch vor der Pause drehen die Berner die Partie vollständig. Christian Fassnacht trifft in der 45. Minute zum 2:1 für YB und schickt die Gäste mit einer Führung in die Kabine.

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Bürki fliegt erneut – Thun verliert 0:1 gegen GC

Der FC Thun kassiert in der Super League den nächsten Rückschlag. Der Schweizer Meister verliert zuhause mit 0:1 gegen die Grasshoppers und muss nach der direkten roten Karte gegen Captain Marco Bürki ab der 38. Minute in Unterzahl spielen. Samuele Bengondo erzielt in der 23. Minute den entscheidenden Treffer für GC. Die Zürcher gehen im Visana Stadion mit ihrer ersten gefährlichen Aktion in Führung. Samuel Krasniqi setzt sich auf der linken Seite durch, über Umwege kommt Manix Guibelalde zum Abschluss. Thun-Goalie Niklas Steffen kann den Ball nur nach vorne abwehren, wo Bengondo zum 1:0 abstaubt. Noch vor der Pause verschärft sich die Lage für den Meister. Bürki trifft Nikolas Muci in einem Luftduell mit dem Ellbogen am Kopf. Schiedsrichter Anojen Kanagasingam zeigt dem Thuner Abwehrchef ohne Zögern die direkte rote Karte.

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Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest

Audrey Werro setzt ihrer aussergewöhnlichen Saison die Krone auf. Die 22-jährige Freiburgerin gewinnt den 800-Meter-Final der erstmals ausgetragenen Ultimate Championship in Budapest in 1:55,88 Minuten vor Olympiasiegerin Keely Hodgkinson und Femke Broeders-Bol. Für ihren Triumph erhält die Schweizerin 150'000 US-Dollar Preisgeld. Werro lässt sich auch beim letzten grossen internationalen Kräftemessen des Jahres nicht bezwingen. Hodgkinson erreicht das Ziel in 1:56,26 Minuten, Broeders-Bol folgt in 1:56,74 Minuten. Damit schlägt die Schweizerin erneut jene beiden Konkurrentinnen, die sie bereits im EM-Final von Birmingham hinter sich gelassen hatte. Auch Valentina Rosamilia überzeugt. Die Aargauerin läuft in 1:58,53 Minuten auf den fünften Rang. Veronica Vancardo verzichtet dagegen nach ihrem Sturz im Halbfinal auf einen Start im Endlauf.

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Nicole Koller reist auf eigene Kosten zum Weltcup-Finale

Nicole Koller kämpft trotz des Aus ihres Rennstalls weiter um einen starken Abschluss ihrer herausragenden Mountainbike-Saison. Die WM-Dritte verzichtet auf den Weltcup in Soldier Hollow, will beim Saisonfinale in Lake Placid aber wieder antreten – und finanziert die Reise in die USA selbst. Gleichzeitig laufen Gespräche über ihre sportliche Zukunft. Die 29-jährige Zürcherin befindet sich in einer ungewöhnlichen Situation. Sportlich gehört sie nach WM-Bronze im Cross Country zur absoluten Weltspitze, doch nach dem Ende des Lapierre PXR Racing Teams fehlt ihr für die kommende Saison weiterhin ein neuer Rennstall. Besonders bitter ist die Situation mit Blick auf den Gesamtweltcup. Koller liegt im Short Track auf Rang vier und nur zwei Punkte hinter einem Podestplatz, im olympischen Cross Country belegt sie den sechsten Gesamtrang. Durch den Verzicht auf Soldier Hollow verliert sie nun wichtige Möglichkeiten, diese Positionen zu verteidigen oder sogar zu verbessern.

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Lustrinellis Union verliert 1:3 gegen Schalke

Mauro Lustrinelli wartet mit Union Berlin weiter auf den ersten Bundesliga-Sieg. Die Köpenicker verlieren ihr Heimspiel gegen Aufsteiger Schalke 04 mit 1:3 und stehen nach drei Runden bei nur einem Punkt. Der Schweizer Nationalspieler Michel Aebischer spielt bis zur 85. Minute. Union gerät durch den ehemaligen Berliner Robin Gosens in der 25. Minute in Rückstand. Nur wenige Sekunden nach der Pause erhöht Adil Aouchiche auf 2:0 für Schalke. Erst tief in der Nachspielzeit bringt Tim Skarke die Gastgeber noch einmal heran. Die Hoffnung auf einen späten Punktgewinn hält jedoch nur wenige Minuten. Nach einer letzten Berliner Ausgleichschance kontert Schalke und Maximilian Wöber trifft in der 103. Minute zum 3:1-Endstand. Damit kassiert Union nach dem 0:4 in Leverkusen die zweite Niederlage in Folge.

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Rieder-Assist reicht Augsburg nicht – Schick gleicht spät aus

Fabian Rieder bleibt beim FC Augsburg ein entscheidender Faktor. Der Schweizer Captain bereitet beim 2:2 gegen Bayer Leverkusen das zwischenzeitliche 2:1 von Michael Gregoritsch vor. Augsburg verspielt den dritten Sieg im dritten Bundesliga-Spiel erst in der 89. Minute durch Patrik Schick. Vor 29'745 Zuschauern in der WWK Arena gerät der bisherige Tabellenführer zunächst in Rückstand. Christian Kofane bringt Leverkusen in der 18. Minute mit 1:0 in Führung, ehe Gregoritsch die Partie nach der Pause mit einem Doppelpack innerhalb von fünf Minuten dreht. Beim zweiten Treffer liefert Rieder die Vorlage. Seine präzise Ecke findet Gregoritsch, der in der 55. Minute zum 2:1 trifft. Für den Schweizer ist es bereits die nächste direkte Torbeteiligung nach seinem Traumfreistoss beim 4:1 gegen Eintracht Frankfurt.

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Manzambi feiert Villa-Debüt bei 1:2 gegen Nottingham

Johan Manzambi ist zurück auf dem Platz und hat sein Pflichtspieldebüt für Aston Villa gefeiert. Der 20-jährige Schweizer Nationalspieler wurde bei der 1:2-Heimniederlage gegen Nottingham Forest in der 63. Minute eingewechselt. Für Manzambi endet damit eine längere Zwangspause nach seiner Knieverletzung von der Weltmeisterschaft. Manzambi begann die Partie auf der Ersatzbank und kam nach gut einer Stunde für Ross Barkley ins Spiel. Zu diesem Zeitpunkt lag Aston Villa bereits 0:1 zurück. Der Schweizer erhielt damit erstmals seit seinem millionenschweren Sommerwechsel vom SC Freiburg Spielminuten für seinen neuen Club. Sportlich verlief der Nachmittag für Villa dagegen enttäuschend. Liam Delap brachte Nottingham unmittelbar nach der Pause in der 46. Minute in Führung, Alysson glich in der 74. Minute aus. Igor Jesus entschied die Begegnung mit seinem Treffer zum 2:1 für Forest in der 88. Minute.

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HC Davos verliert 2:6 in Skellefteå – Corvi fliegt raus

Der HC Davos kassiert in der Champions Hockey League die erste Niederlage der Saison. Die Bündner verlieren beim schwedischen Meister Skellefteå AIK mit 2:6. Beim Stand von 2:4 muss Enzo Corvi nach einem Faustschlag mit einer Fünf-Minuten-Strafe vorzeitig vom Eis – die Schweden nutzen das lange Powerplay zu zwei weiteren Treffern. Davos war mit drei Siegen aus den ersten drei CHL-Partien nach Schweden gereist. Auch Skellefteå hatte seine ersten drei Begegnungen gewonnen, womit in der Skellefteå Kraft Arena zwei der formstärksten Teams des bisherigen Wettbewerbs aufeinandertrafen. Lange hält der HCD die Partie trotz des Rückstands offen. Nach dem 2:4 bleibt zumindest die Hoffnung auf eine späte Aufholjagd, ehe Corvis Strafe die Ausgangslage entscheidend verschlechtert. Skellefteå lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen und zieht in Überzahl endgültig davon.

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Women’s League startet nach Ambri-Rückzug nur mit sieben Teams

Die PostFinance Women’s League startet mit einer ungewöhnlichen Ausgangslage in die Saison 2026/27. Nach dem kurzfristigen Rückzug des Frauenteams des HC Ambrì-Piotta umfasst die höchste Schweizer Frauen-Eishockeyliga nur noch sieben Mannschaften. Der Spielplan musste angepasst werden, zudem gibt es in dieser Saison weder Playouts noch einen Absteiger. Der Rückzug der Tessiner hat unmittelbare Auswirkungen auf den gesamten Wettbewerb. Statt der ursprünglich vorgesehenen 28 Qualifikationsspiele bestreitet jedes Team nur noch 24 Partien in der Regular Season. Titelverteidiger und Doublegewinner EV Zug geht erneut als Favorit in die Meisterschaft. Neu dabei ist Lausanne HC Féminin. Die Waadtländerinnen steigen erstmals in der höchsten Schweizer Liga an und haben ihren Kader mit mehreren prominenten Spielerinnen verstärkt. Damit stehen Zug, Bern, Davos, Fribourg-Gottéron, Neuchâtel, die ZSC Lions und Lausanne in dieser Saison im Einsatz.

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Kobel hält die Null – Dortmund schlägt Paderborn 3:0

Gregor Kobel bleibt mit Borussia Dortmund in der Bundesliga makellos. Der BVB schlägt Aufsteiger SC Paderborn vor 81'365 Zuschauern mit 3:0, der Schweizer Nationalgoalie feiert sein zweites Zu-null-Spiel der laufenden Meisterschaft. Fábio Silva trifft früh, Felix Nmecha entscheidet die Partie mit einem späten Doppelpack. Dortmund geht bereits in der 5. Minute in Führung. Serhou Guirassy bedient Fábio Silva, der zum 1:0 trifft und den Gastgebern damit einen perfekten Start beschert. Trotz des frühen Rückstands hält Paderborn die Begegnung lange offen. Kobel erlebt im Dortmunder Tor einen vergleichsweise ruhigen Nachmittag. Die BVB-Defensive lässt nur wenig zu und der 28-Jährige bringt die Null sicher über die Zeit. Nach drei Bundesliga-Spielen steht Dortmund damit bei der Maximalausbeute von neun Punkten.

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Schweizer Doppelpodest an Ironman-70.3-WM

Julie Derron und Alanis Siffert sorgen bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza für ein Schweizer Doppelpodest. Derron gewinnt nach einer starken Aufholjagd Silber, Siffert sichert sich Bronze und damit ihre erste Medaille bei einer grossen Elite-Weltmeisterschaft. Der Titel geht überlegen an die US-Amerikanerin Taylor Knibb. Knibb entscheidet das Rennen vor allem auf der anspruchsvollen Radstrecke in den Seealpen. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen erreicht die vierfache Weltmeisterin das Ziel nach 4:19:24 Stunden. Hinter ihr liefern die beiden Schweizerinnen ein starkes Rennen. Derron macht auf dem abschliessenden Halbmarathon mehrere Positionen gut und beendet die WM 4:06 Minuten hinter Knibb auf Platz zwei. Siffert folgt mit 5:46 Minuten Rückstand auf Rang drei.

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Norris holt erste Madring-Pole – Audi startet aus Reihe sechs

Lando Norris hat sich die erste Pole-Position in der Geschichte des neuen Madring gesichert. Der McLaren-Pilot setzte sich im Qualifying zum Grossen Preis von Spanien mit lediglich 0,011 Sekunden Vorsprung vor WM-Leader Kimi Antonelli durch. Audi aus Hinwil verpasste mit Nico Hülkenberg auf Rang elf und Gabriel Bortoleto auf Rang zwölf den Einzug ins Q3 knapp. Norris benötigte für seine entscheidende Runde auf dem neuen Kurs in Madrid 1:31,824 Minuten. Der amtierende Weltmeister hielt damit Antonelli im Mercedes hauchdünn hinter sich, während Max Verstappen im Red Bull den dritten Startplatz eroberte. Für das Audi Revolut F1 Team verlief der Samstag solide, ohne dass der erhoffte Sprung unter die besten zehn gelang. Hülkenberg startet am Sonntag als Elfter unmittelbar vor seinem Teamkollegen Bortoleto. Damit befinden sich beide Autos zumindest in aussichtsreicher Position für den Kampf um WM-Punkte.

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Silvana Tirinzoni übernimmt Südkoreas Curling-Nationalteams

Silvana Tirinzoni beginnt nur wenige Monate nach ihrem Rücktritt eine neue Karriere. Die 47-jährige Zürcherin übernimmt als Cheftrainerin die südkoreanischen Curling-Nationalteams und wird künftig die Männer, Frauen und das Mixed-Doppel betreuen. Ihre neue Aufgabe hat die vierfache Weltmeisterin bereits am 1. September angetreten. Der südkoreanische Curling-Verband hat die Verpflichtung nach der endgültigen Zustimmung des Koreanischen Sport- und Olympiakomitees bestätigt. Tirinzoni übernimmt damit erstmals in ihrer Karriere eine Trainerfunktion und erhält unmittelbar die Verantwortung über das gesamte nationale Eliteprogramm. Für die Schweizerin beginnt damit nur wenige Monate nach ihrem letzten Wettkampf ein neues Kapitel. Im April hatte Tirinzoni ihre aussergewöhnliche Laufbahn beendet, nachdem sie bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 mit dem Schweizer Frauen-Team noch die Silbermedaille gewonnen hatte.

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Johan Schönbeck verlässt Schweizer Unihockey-Nati nach WM

Johan Schönbeck wird die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft 2026 in Finnland verlassen. Der Schwede hat entschieden, nach dem Saisonhöhepunkt im Dezember nicht mehr als Nationaltrainer zur Verfügung zu stehen. Damit endet seine Amtszeit nach knapp vier Jahren. Swiss Unihockey bestätigte den bevorstehenden Abschied des Männer-Nationaltrainers. Schönbeck hatte die Mannschaft am 1. Mai 2023 übernommen und war damals mit einem Vierjahresvertrag als Nachfolger von David Jansson verpflichtet worden. Für seinen Entscheid nennt Schönbeck vor allem persönliche Gründe. Er möchte künftig weniger Zeit von seiner Familie in Växjö getrennt verbringen. Gleichzeitig empfindet er die langen Phasen zwischen den einzelnen Trainingscamps und internationalen Turnieren als zunehmend schwierig.

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FC Basel: Mit Bjelica laufen derzeit keine Gespräche

Bei der Trainersuche des FC Basel zeichnet sich eine neue Richtung ab. Mit Nenad Bjelica, der zuletzt als möglicher Nachfolger von Stephan Lichtsteiner gehandelt wurde, laufen nach aktuellen Informationen derzeit keine Gespräche. Die Basler sollen stattdessen eine andere Wunschlösung im Ausland verfolgen. Noch vor wenigen Tagen hatte eine Spur zum 55-jährigen Kroaten geführt. Bjelica war dabei als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Stephan Lichtsteiner in den Fokus gerückt, nachdem Berichte sogar von einem ersten Kontakt gesprochen hatten. Nun relativiert sich diese Spur deutlich. Laut «Blick» gibt es zwischen dem FC Basel und Bjelica zumindest zum aktuellen Zeitpunkt keine Gespräche. Auch andere zuletzt genannte Namen sollen nicht dem Profil entsprechen, das die sportliche Führung für den neuen Cheftrainer festgelegt hat.

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Ralph Zloczower im Alter von 93 Jahren verstorben

Der Schweizer Fussball trauert um Ralph Zloczower. Der frühere Präsident des BSC Young Boys und des Schweizerischen Fussballverbands ist im Alter von 93 Jahren verstorben. Besonders eng verbunden bleibt sein Name mit der erfolgreichen Bewerbung und Durchführung der EURO 2008 in der Schweiz und Österreich. Zloczower prägte den Schweizer Fussball während mehrerer Jahrzehnte in unterschiedlichen Führungsfunktionen. Seine Laufbahn als Spitzenfunktionär begann beim BSC Young Boys, dessen Vereinsleitung der Berner Jurist im Februar 1973 in einer wirtschaftlich schwierigen Phase übernahm. Später führte ihn sein Weg über die damalige Nationalliga bis an die Spitze des Schweizerischen Fussballverbands. Von 2001 bis 2009 amtete Zloczower als SFV-Zentralpräsident und begleitete eine sportlich und organisatorisch bedeutende Phase des Schweizer Fussballs.

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Nora Meister krönt EM mit drittem Gold

Nora Meister beendet die Para-Schwimm-Europameisterschaften in Kocaeli mit einem weiteren Titel. Die 23-jährige Aargauerin gewinnt über 50 m Freistil der Klasse S6 in 35,26 Sekunden und holt damit ihre dritte Goldmedaille dieser EM. Der Final über die kürzeste Freistildistanz entwickelt sich zu einem engen Rennen. Meister liegt nach dem Start zunächst zurück, steigert sich auf der zweiten Streckenhälfte aber entscheidend und schlägt 22 Hundertstelsekunden vor der Irin Dearbhaile Brady an. Mit dem Erfolg beendet Meister ihre Einzelwettkämpfe in der Türkei mit drei Goldmedaillen und einmal Silber. Bereits über 100 m Freistil hatte die Schweizerin mit Silber ihre zweite Medaille dieser Titelkämpfe gewonnen.

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Küng bricht Vuelta nach Zeitfahrsieg ab

Stefan Küng beendet die Vuelta a España 2026 vorzeitig. Nur einen Tag nach seinem Sieg im Einzelzeitfahren steigt der 32-jährige Schweizer aus der Rundfahrt aus und richtet seinen Fokus vollständig auf die Strassen-WM in Montreal. Tudor Pro Cycling und Küng haben den Entscheid gemeinsam getroffen. Eine neue Verletzung liegt beim Thurgauer nicht vor. Vielmehr soll er die zusätzliche Zeit zur Erholung und für die Vorbereitung auf das nächste grosse Saisonziel nutzen. Küng hatte am Donnerstag auf der 18. Etappe über 32,1 Kilometer von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera in 35:22 Minuten triumphiert. Mit seinem Sieg im Vuelta-Zeitfahren setzte er sich drei Sekunden vor Callum Thornley durch und feierte seinen zweiten Etappenerfolg bei einer Grand Tour.

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