Historischer Sieg: Servette-Frauen schlagen Leuven mit 5:1

Die Frauen von Servette Chênois schreiben Schweizer Fussballgeschichte. Der Meister feiert am Mittwochabend mit einem überzeugenden 5:1 gegen OH Leuven seinen ersten Sieg in der Women's Champions League. Paola Hernández und Gloria Marinelli treffen jeweils doppelt, Joana Marchão setzt den Schlusspunkt. Nach zwei deutlichen Niederlagen gelingt den Genferinnen eine eindrückliche Reaktion. Vor 3456 Zuschauern im Stade de Genève bringt Hernández die Gastgeberinnen bereits in der 16. Minute per Kopf in Führung. Marinelli erhöht mit zwei Treffern in der 38. und 44. Minute auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel trifft Hernández erneut, ehe Jada Conijnenberg für Leuven verkürzt. Marchão stellt in der 83. Minute den Endstand her. Für Servette ist es ein historischer Erfolg. Bei der ersten Champions-League-Teilnahme 2021 waren die Genferinnen noch ohne Punkt geblieben. Auch die aktuelle Ligaphase begann mit einem 0:8 gegen Lyon und einem 1:5 bei HB Køge. Nun holt die Mannschaft erstmals drei Punkte und verschafft sich vor den schwierigen Auswärtsspielen gegen die AS Roma und Barcelona neues Selbstvertrauen.

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Kriens-Luzern in Magdeburg chancenlos – 29:36 zum Champions-League-Abschluss

Der HC Kriens-Luzern beendet die Gruppenphase der Champions League mit einer deutlichen Niederlage. Der Schweizer Meister verliert am Mittwochabend beim deutschen Titelträger SC Magdeburg mit 29:36. Bereits zur Halbzeit liegt die Mannschaft von Andy Schmid mit sieben Toren zurück. Trotz der Niederlage setzen die Innerschweizer ihre europäische Saison in der EHF European League fort. Vor 5797 Zuschauern in der GETEC Arena erwischen die Gastgeber einen Traumstart. Philipp Weber erzielt die ersten vier Treffer für Magdeburg. Kriens-Luzern benötigt sieben Minuten für das erste Tor und gerät früh entscheidend ins Hintertreffen. Beim Seitenwechsel führt der deutsche Meister mit 18:11. Mit acht Treffern ist Jerome Müller der erfolgreichste Torschütze der Schweizer. Für Magdeburg erzielt Oskar Vind neun Tore, Weber trifft siebenmal. Kriens-Luzern schliesst die Gruppe F mit zwei Siegen und vier Niederlagen auf Rang drei ab. Die beiden Erfolge gegen Kolstad sichern dem Team die Fortsetzung seiner Europacup-Saison.

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Devils-Siegesserie gestoppt – Hischier und Meier verlieren in Colorado

Nach vier Siegen in Folge müssen die New Jersey Devils wieder eine Niederlage hinnehmen. Das NHL-Team mit Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler verliert in der Nacht auf Donnerstag bei der Colorado Avalanche mit 2:5. Vier Gegentore im Schlussdrittel entscheiden eine Begegnung, in der New Jersey zunächst geführt hatte. Die drei Schweizer bleiben ohne Skorerpunkte. Connor Brown bringt die Devils in der 13. Minute mit einem Unterzahltor in Führung. Gabriel Landeskog gleicht für Colorado im Mitteldrittel aus. Nach der zweiten Pause schlagen die Gastgeber durch Nazem Kadri und Parker Kelly innerhalb von 62 Sekunden zweimal zu. Nathan MacKinnon und Jaden Schwartz bauen den Vorsprung aus, bevor Brown mit seinem zweiten Treffer verkürzt. New Jersey verliert damit erstmals nach vier erfolgreichen Spielen. Besonders deutlich fällt das Schussverhältnis aus: Colorado prüft Devils-Torhüter Jake Allen 44 Mal, während die Gäste nur 22 Abschlüsse auf das gegnerische Tor bringen. Bereits am Vorabend hatte New Jersey bei den Dallas Stars mit 5:1 gewonnen.

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Langnau schlägt den Meister – SCL Tigers drehen 1:2-Rückstand

Die SCL Tigers sorgen in der National League für die nächste Überraschung. Nur 24 Stunden nach dem spektakulären 9:3-Auswärtssieg gegen Lausanne schlagen die Emmentaler auch den amtierenden Schweizer Meister Fribourg-Gottéron. Beim 4:2-Heimerfolg am Mittwochabend drehen die Langnauer einen 1:2-Rückstand im Schlussdrittel. Tim Mathys, André Petersson und Jérôme Bachofner sorgen für die Entscheidung. Vor 5374 Zuschauern in der emmental versicherung arena bringt Henrik Borgström die Gäste zweimal in Führung. Dario Allenspach gleicht zwischenzeitlich für Langnau aus. Nach zwei Dritteln führt Gottéron mit 2:1, ehe die Mannschaft von Trainer Thierry Paterlini in den letzten elf Minuten die Partie vollständig dreht. Mit dem zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden klettern die Tigers auf den dritten Tabellenplatz und überholen den Meister. Langnau steht nach 18 Partien bei 29 Punkten, Fribourg folgt mit 27 Zählern. Besonders beeindruckend ist die unterschiedliche Art der beiden Erfolge: Auf das offensive Feuerwerk in Lausanne folgt gegen Gottéron eine kämpferische Aufholjagd.

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Marco Maurer kehrt für zwei Spiele zum HC Lugano zurück

Der HC Lugano reagiert auf seine erheblichen Verletzungssorgen und verpflichtet kurzfristig einen alten Bekannten. Der 38-jährige Verteidiger Marco Maurer wechselt leihweise vom Swiss-League-Club HC Sierre zu den Bianconeri. Er soll die Tessiner in den beiden National-League-Partien gegen Lausanne und Ambrì-Piotta verstärken. Anschliessend beginnt die Nationalmannschaftspause. Der Verein gab die Verpflichtung am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bekannt. Maurer wird Trainer Tomas Mitell bereits für das Heimspiel gegen Lausanne am Donnerstag zur Verfügung stehen. Am Samstag folgt das Tessiner Derby in der Gottardo Arena. Die Verpflichtung ist ausdrücklich auf diese beiden Begegnungen ausgerichtet. Für den erfahrenen Schweizer Verteidiger bedeutet der Wechsel eine Rückkehr an einen früheren Wirkungsort. Zwischen 2013 und 2015 trug Maurer bereits das Trikot des HC Lugano. Mit 923 National-League-Spielen, einem Schweizer Meistertitel und einem Triumph in der Champions Hockey League bringt er viel Erfahrung in eine Mannschaft, deren Defensive derzeit stark dezimiert ist.

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Juventus blamiert sich in Genua – Spalletti entschuldigt sich

Juventus Turin erlebt in der Serie A den nächsten bitteren Rückschlag. Die Mannschaft von Luciano Spalletti verliert am Mittwochabend beim FC Genua mit 0:2 und enttäuscht über weite Strecken. Kingsley Ehizibue und Tommaso Baldanzi entscheiden die Begegnung bereits in der ersten halben Stunde. Nach dem Schlusspfiff entschuldigt sich Spalletti bei den Fans und kritisiert den fehlenden Kampfgeist seiner Spieler. Vor 30'657 Zuschauern im Stadio Luigi Ferraris bringt Ehizibue die Gastgeber in der 12. Minute in Führung. Sein Abschluss wird von Andrea Cambiaso abgefälscht und ist für Juventus-Torhüter Guglielmo Vicario nicht mehr zu halten. In der 28. Minute erhöht Baldanzi nach einer schnellen Gegenbewegung auf 2:0. Die Turiner finden trotz zahlreicher Offensivaktionen keine Antwort. Für Genua ist es unter Trainer Daniele De Rossi der dritte Heimsieg in Serie. Juventus dagegen bleibt nach neun Meisterschaftsspielen bei 14 Punkten und fällt auf Rang acht zurück. Auch ein Schweizer steht im Mittelpunkt: Franz-Ethan Meichtry wird bei den Gastgebern in der 69. Minute eingewechselt und hilft mit, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

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Nach einer Zerrung: Fragen vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining

Nach einer Zerrung ist schmerzfreies Gehen ein gutes Zeichen, aber noch kein Beleg für volle Belastbarkeit. Im Mannschaftstraining wirken beim Sprinten, Abbremsen, Schiessen und bei Richtungswechseln deutlich höhere Kräfte als im Alltag. Vor der Rückkehr braucht es deshalb klare Antworten zur Diagnose, zur wiedererlangten Funktion und zur geplanten Belastungssteigerung. Ein kriterienbasierter Entscheid schützt besser als ein fixes Datum im Kalender. Die Freigabe ist kein einzelner Moment, sondern der Übergang von der Rehabilitation zum sportartspezifischen Training. Spieler, medizinische Betreuung und Trainerstab sollten dabei dieselben Informationen haben. Entscheidend sind Schmerzfreiheit unter passender Belastung, ausreichende Beweglichkeit und Kraft, bestandene Fussballtests sowie ein Plan für die ersten Einheiten. Bei Unsicherheit oder auffälligen Symptomen gehört die Entscheidung in fachkundige Hände.

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Seitenwechsel im Amateurteam: Absprachen ohne langes Taktikreferat

Ein wirksamer Seitenwechsel entsteht nicht durch komplizierte Laufwege, sondern durch gemeinsames Erkennen: Die ballnahe Seite ist zugestellt, auf der gegenüberliegenden Seite öffnet sich Raum. Im Amateurteam reichen wenige klare Signale und passende Spielformen, damit aus dieser Beobachtung eine wiederholbare Aktion wird. Lange Erklärungen neben dem Platz helfen dabei selten. Besser ist ein Training, das Wahrnehmung, Kommunikation und technische Ausführung unmittelbar miteinander verbindet. Die entscheidenden Absprachen werden kurz eingeführt, in kleinen Spielformen erprobt und anschliessend unter realistischem Gegnerdruck angewendet.

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Herbstspiel im Regen: So bleibt Ersatzkleidung trocken und schnell griffbereit

Bei einem Nachwuchsspiel im Herbstregen entscheidet nicht allein die Menge der Ersatzkleidung darüber, ob Kinder nach dem Abpfiff trocken und warm werden. Entscheidend ist ein Packsystem, das Regen von aussen abhält, nasse Ausrüstung konsequent von der Reserve trennt und die wichtigsten Teile ohne langes Suchen zugänglich macht. Ein gewöhnlicher Teambeutel bietet dafür oft zu wenig Schutz. Reissverschlüsse, Nähte und der feuchte Boden am Spielfeldrand können Wasser hineinlassen, selbst wenn das Obermaterial robust wirkt. Eine einfache Routine aus Innenhülle, einzeln verpackten Kleiderpaketen und einer klar bezeichneten Nasstasche macht den Unterschied.

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Fussballschuh rutscht auf Kunstrasen: Welche Stollenform prüfen?

Wenn ein Fussballschuh auf Kunstrasen wiederholt wegrutscht, sollte nicht automatisch nach möglichst langen oder aggressiven Stollen gesucht werden. Entscheidend ist eine Sohle, die für den konkreten Kunstrasentyp freigegeben ist und genügend Halt bietet, ohne den Fuss bei Drehbewegungen übermässig festzuhalten. Auf modernen, verfüllten Kunstrasenplätzen sind häufig AG-Sohlen mit mehreren kürzeren Nocken die passende Ausgangslage. Auf kurzen, harten oder älteren Teppichbelägen können TF-Sohlen mit vielen kleinen Gumminoppen geeigneter sein. Die Stollenform allein genügt jedoch nicht: Kennzeichnung, Länge, Anzahl, Anordnung, Sohlenzustand und Platzaufbau müssen zusammenpassen.

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Torwarttraining auf engem Raum: Der erste Schritt seitwärts

Für einen schnellen ersten Schritt zur Seite braucht es weder ein vollständiges Tor noch eine grosse Trainingsfläche. Besonders wirksam ist eine einfache Zwei-Marken-Reaktionsübung: Der Torhüter startet in einer aktiven Grundstellung, reagiert auf ein Richtungssignal, setzt einen kurzen Seitwärtsschritt und findet vor dem Zuspiel wieder in eine stabile Fangposition. Der Schwerpunkt liegt nicht auf möglichst vielen Kontakten oder spektakulären Paraden. Entscheidend sind der erste Impuls, eine tiefe und bewegliche Körperhaltung sowie der richtige Zeitpunkt, um nach der Seitbewegung wieder bereit zu stehen. Auf wenigen Quadratmetern lässt sich dieser Ablauf sauber wiederholen und schrittweise erschweren.

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Nick Shore bleibt beim HC Lugano bis Saisonende

Der HC Lugano bindet einen seiner wichtigsten Spielmacher für den Rest der Saison. Nick Shore hat seinen Vertrag bei den Bianconeri bis zum Ende der Spielzeit 2026/27 verlängert. Der 34-jährige US-Amerikaner überzeugte die Clubführung mit 13 Skorerpunkten in 14 National-League-Partien. Besonders seine Spielintelligenz und seine Vielseitigkeit haben Sportchef Janick Steinmann beeindruckt. Lugano gab die Vertragsverlängerung am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bekannt. Shore war im Juli zunächst mit einem bis Ende Oktober befristeten Vertrag und einer Option für den weiteren Saisonverlauf verpflichtet worden. Die Verantwortlichen entschieden nun, den erfahrenen Center über die Nationalmannschaftspause hinaus zu behalten. Für die Tessiner kommt diese Entscheidung zu einem wichtigen Zeitpunkt. Captain Calvin Thürkauf, Alessio Bertaggia und Jesper Peltonen fallen längerfristig aus. Auch weitere Spieler stehen auf der Verletztenliste. Shore sorgt damit für zusätzliche Stabilität in einer Mannschaft, die derzeit erhebliche personelle Herausforderungen bewältigen muss.

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Curling-EM: Schweizer Männer und Frauen starten mit Siegen

Die Schweizer Curlingteams sind erfolgreich in die Europameisterschaft im tschechischen Ostrava gestartet. Die Männer um Skip Marco Hösli fertigen Spanien am Mittwoch mit 11:1 ab. Auch die Frauen mit Skip Alina Pätz überzeugen und gewinnen gegen Deutschland mit 4:2. Damit steht die Schweiz in beiden Wettbewerben nach den ersten Einsätzen ohne Niederlage da. Für das Team Hösli ist es ein Auftakt nach Mass. Die vier EM-Debütanten vom CC Glarus schreiben bereits im ersten End vier Steine und bauen den Vorsprung anschliessend kontinuierlich aus. Nach sechs Ends und dem Zwischenstand von 11:1 geben die Spanier auf. Bereits am Mittwochabend folgt die Begegnung mit Gastgeber Tschechien. Die Schweizer Frauen haben ihre zweite Aufgabe ebenfalls erfolgreich bewältigt. Nach dem deutlichen 8:3 gegen Tschechien vom Dienstag lassen Alina Pätz und ihre Mitspielerinnen auch Deutschland beim 4:2 keine entscheidende Chance. Besonders wertvoll sind diese Siege wegen des neuen Turniermodus: Nur die beiden besten Teams jeder Sechsergruppe erreichen die Halbfinals.

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Sergio Pérez verlängert bei Cadillac bis 2029

Sergio Pérez bleibt der Formel 1 langfristig erhalten. Cadillac hat den Vertrag mit dem 36-jährigen Mexikaner am Mittwoch, 28. Oktober 2026, bis mindestens Ende 2029 verlängert. Die Bekanntgabe erfolgt unmittelbar vor seinem Heimrennen in Mexiko-Stadt, bei dem Pérez seinen 300. Grand-Prix-Start feiern soll. Der amerikanische Rennstall setzt damit trotz einer bislang punktelosen Debütsaison auf Erfahrung und Kontinuität. Pérez war Anfang 2026 nach einem Jahr Pause mit Cadillac in die Formel 1 zurückgekehrt. Der ehemalige Red-Bull-Pilot hatte ursprünglich einen Vertrag bis Ende 2027 unterschrieben. Die neue Vereinbarung verlängert seine Bindung um zwei weitere Jahre und sichert dem Team einen seiner beiden Fahrerplätze langfristig. Für den früheren Sauber-Piloten ist die Entscheidung ein bedeutendes Signal. Cadillac steht in seiner ersten Formel-1-Saison noch ohne WM-Punkt am Ende der Konstrukteurswertung. Pérez soll mit seiner Erfahrung aus sechs Grand-Prix-Siegen und dem Vizeweltmeistertitel 2023 helfen, den neuen Rennstall konkurrenzfähig zu machen.

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Djokovic über Federer: Respekt, aber keine Freundschaft

Novak Djokovic spricht an den Swiss Indoors Basel ungewöhnlich offen über sein Verhältnis zu Roger Federer. Der 39-jährige Serbe erklärt, dass zwischen den beiden Tennislegenden trotz jahrelanger Rivalität nie eine persönliche Beziehung abseits des Platzes entstanden sei. Ganz anders beschreibt Djokovic seine Verbindung zu Stan Wawrinka. Gegenüber Blick äussert er sich zudem ausführlich über seine Familie, seine Zukunft im Tennis und die politische Entwicklung in Serbien. An der Medienkonferenz vom Dienstag, 27. Oktober 2026, blickt Djokovic auf die wichtigsten Schweizer Weggefährten seiner Karriere zurück. Federer habe stets seinen grossen Respekt genossen, erklärt der 24-fache Grand-Slam-Sieger. Die Beziehung sei allerdings rein professionell gewesen. Wawrinka bezeichnet er dagegen als einen Menschen, zu dem er immer eine besonders gute Verbindung gehabt habe. Die Aussagen fallen während Djokovics erster Teilnahme an den Swiss Indoors seit 2011. Im Jahr 2009 hatte er Federer im Basler Final besiegt, 2010 verlor er das Endspiel gegen den Lokalmatador. Nun kehrt der Serbe mit 102 ATP-Titeln zurück und könnte ausgerechnet in Federers Heimatstadt mit dessen Marke von 103 Turniersiegen gleichziehen.

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Schweizer Hockeyfrauen starten mit Niederlage gegen Finnland in die WM-Hauptprobe

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft startet mit einer deutlichen Niederlage in die letzte WM-Vorbereitung. Am Mittwoch, 28. Oktober 2026, verliert das Team von Shannon Miller zum Auftakt der Women's Euro Hockey Tour im schwedischen Södertälje gegen Finnland mit 0:4. Nach einem torlosen Startdrittel entscheiden die Finninnen die Begegnung mit zwei Treffern im Mittelabschnitt. Viivi Vainikka eröffnet in der 24. Minute das Skore. Kurz vor der zweiten Pause erhöht Petra Nieminen auf 2:0. Im Schlussdrittel sorgen Emmi Juusela und Noora Tulus für das klare Endresultat. Der Schweiz gelingt während der gesamten 60 Minuten kein Treffer. Bereits beim letzten Turnier Anfang Oktober hatte sie gegen Finnland mit 1:4 verloren. Die Niederlage kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Bereits am 6. November beginnt in Dänemark die Frauen-Weltmeisterschaft. Nationaltrainerin Shannon Miller muss ihre Mannschaft zudem ohne die verletzte Captain Lara Stalder vorbereiten. Am Freitag wartet mit Schweden der nächste anspruchsvolle Gegner, bevor die Schweizerinnen am Samstag auf Tschechien treffen.

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Bertola in Basel ausgeschieden – Shapovalov beendet Tessiner Hoffnungen

Für Rémy Bertola endet der Auftritt an den Swiss Indoors Basel 2026 in der ersten Hauptrunde. Der 28-jährige Tessiner scheidet am Mittwoch, 28. Oktober, gegen den kanadischen Linkshänder Denis Shapovalov aus. Nach zwei überzeugenden Qualifikationssiegen gelingt ihm damit auch bei seiner zweiten Hauptfeldteilnahme in Basel nicht der erhoffte Durchbruch auf ATP-500-Stufe. Bertola hatte sich seinen Platz im Hauptfeld verdient. Am Samstag bezwang er zunächst seinen Schweizer Landsmann Jakub Paul deutlich mit 6:2, 6:1. Einen Tag später setzte er sich gegen Mika Brunold mit 7:6 (7:5), 6:4 durch. Damit qualifizierte sich der Luganeser wie bereits im Vorjahr für das bedeutendste Schweizer Hallenturnier. Mit Shapovalov wartete allerdings ein international erfahrener Gegner. Der 27-jährige Kanadier gehörte bereits zu den besten zehn Tennisspielern der Welt und erreichte bei seinen letzten beiden Basler Auftritten jeweils den Viertelfinal. Für Bertola bleibt trotz des Ausscheidens die erfolgreiche Qualifikation ein positives Ergebnis seiner Turnierwoche.

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Jan Cadieux beruft fünf Neulinge – Schweizer Nati fordert Weltmeister Finnland

Nationaltrainer Jan Cadieux bringt frischen Wind in die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Für die NOCCO Hockey Games vom 5. bis 8. November 2026 in Helsinki nominiert er gleich fünf Spieler, die vor ihrem Debüt in der A-Nationalmannschaft stehen. Gleichzeitig setzt der 46-Jährige auf zehn Silbermedaillengewinner der Heim-WM. Zum Auftakt wartet ausgerechnet Weltmeister Finnland. Mit den Verteidigern Maximilian Streule von Fribourg-Gottéron und Jan Schwendeler von den ZSC Lions sowie den Stürmern Dario Allenspach, Keanu Derungs und Jamiro Reber erhalten fünf neue Gesichter ihre Chance. Cadieux verbindet damit die Weiterentwicklung der Nationalmannschaft mit dem Ziel, auf internationalem Spitzenniveau konkurrenzfähig zu bleiben. Aus Tessiner Sicht sind Miles Müller vom HC Ambri-Piotta und Luca Fazzini vom HC Lugano dabei. Ebenfalls nominiert wurden erfahrene Nationalspieler wie Sven Andrighetto, Dean Kukan, Christoph Bertschy und Grégory Hofmann. Nach der Silbermedaille an der Heim-WM 2026 beginnt für die Schweizer Mannschaft eine neue Etappe auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland.

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