Gewitter in den Bergen: Warnzeichen, Wetterdaten und richtiges Verhalten

Gewitter gehören zu den anspruchsvollsten Wettergefahren im Gebirge. Zwischen der ersten auffälligen Wolke und Starkregen, Hagel, Sturmböen oder Blitzschlag kann wenig Zeit liegen. Auf einem Gipfel, Grat oder Klettersteig fehlen oft rasch erreichbare Schutzräume. Entscheidend sind deshalb eine vorausschauende Tourenplanung, das laufende Beobachten der Wetterentwicklung und ein früher Rückzug. Wetter-Apps liefern dafür wichtige Daten, ersetzen aber den Blick in den Himmel und die Beurteilung des Geländes nicht. Warnungen, Niederschlagsradar und Blitzortung zeigen unterschiedliche Teile der Lage. Wer diese Informationen richtig kombiniert und klare Umkehrpunkte festlegt, gewinnt den wichtigsten Sicherheitsfaktor: Zeit.

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Shaqiri-Show in Luzern – Basel siegt beim Nocentini-Debüt 4:2

Der FC Basel hat im ersten Spiel nach der Entlassung von Stephan Lichtsteiner ein starkes Zeichen gesetzt. Die Basler gewinnen beim FC Luzern trotz eines Gegentors nach nur 30 Sekunden mit 4:2. Xherdan Shaqiri wird mit zwei Treffern und einem Assist zur überragenden Figur beim gelungenen Einstand von Interimstrainer Luigi Nocentini. Oscar Kabwit sorgte mit einem Kopfball nach einer Flanke von Ruben Fernandes für den Luzerner Traumstart. Basel reagierte jedoch sofort: Bereits in der 4. Minute legte Kazeem Olaigbe für Zan Celar auf, der zum 1:1 einschob. Kurz vor der Pause drehte Philip Otele die Partie endgültig zugunsten der Gäste, als er einen Eckball von Shaqiri zum 2:1 einköpfte. Nach dem Seitenwechsel übernahm der Basler Captain selbst das Toreschiessen. Shaqiri erhöhte in der 56. Minute nach einer clever ausgeführten Freistossvariante auf 3:1 und traf zehn Minuten später mit einem präzisen Schlenzer auch zum 4:1. Lars Villiger gelang in der 84. Minute nur noch der zweite Luzerner Treffer.

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Luca Jenni und Lea Fuchs holen Berg-SM-Titel in Arosa

Luca Jenni und Lea Fuchs sind die neuen Schweizer Bergmeister im Strassenradsport. Beim 44. Radklassiker Chur–Arosa setzte sich Jenni in 59:37,6 Minuten als schnellster Mann durch, während Fuchs das Frauenrennen in 1:09:55,6 Stunden gewann. Die traditionsreiche Strecke führte über 29,3 Kilometer und 1191 Höhenmeter hinauf zum Obersee in Arosa. Jenni entschied die Männerwertung mit einem starken Auftritt für sich. Der 24-Jährige vom Continental-Team Run & Race – Solarpur benötigte weniger als eine Stunde für den anspruchsvollen Anstieg durch das Schanfigg. Jonas Müller erreichte das Ziel 20,4 Sekunden später auf Rang zwei, Florian Hochuli komplettierte das Podest mit 36,7 Sekunden Rückstand. Bei den Frauen setzte sich Lea Fuchs souverän durch. Die 35-jährige Zürcherin vom SPAR CTO Women Team distanzierte Marilena Kuster um 45,3 Sekunden. Marion Bindith belegte in 1:10:56,4 Stunden den dritten Platz und verlor damit gut eine Minute auf die neue Schweizer Bergmeisterin.

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Antonelli gewinnt Madring-Premiere – Audi aus Hinwil holt WM-Punkt

Kimi Antonelli hat auch den ersten Formel-1-Grand-Prix auf dem neuen Madring gewonnen. Der Mercedes-Pilot setzte sich in Madrid vor Max Verstappen und Lando Norris durch und feierte bereits seinen achten Saisonsieg. Das Audi-Team aus Hinwil durfte ebenfalls jubeln: Nico Hülkenberg holte als Zehnter einen WM-Punkt. Norris war von der Pole-Position gestartet und kontrollierte zunächst das Rennen. Eine virtuelle Safety-Car-Phase nach Problemen bei Lance Stroll veränderte jedoch die Ausgangslage: Antonelli und Verstappen konnten sofort zum Reifenwechsel abbiegen, während Norris die Boxeneinfahrt bereits passiert hatte und erst eine Runde später stoppen konnte. Zusätzlich verlor McLaren bei Norris' Reifenwechsel mehrere Sekunden. Charles Leclerc übernahm daraufhin die Führung, blieb aber bis zur 49. von 57 Runden auf seinen alten Reifen. Nach seinem späten Boxenstopp lag der Weg für Antonelli endgültig frei. Verstappen verteidigte Rang zwei gegen Norris, Leclerc wurde Vierter und George Russell Fünfter.

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Emmanuel schiesst FCZ in der Nachspielzeit zum 2:1 gegen Vaduz

Der FC Zürich hat in der 8. Runde der Super League einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Gegen den FC Vaduz drehten die Zürcher einen 0:1-Pausenrückstand und gewannen dank eines späten Treffers von Umeh Emmanuel mit 2:1. Der Nigerianer war mit einem Tor und einer Vorlage die entscheidende Figur im Letzigrund. Vaduz erwischte den deutlich besseren Start und ging bereits in der 13. Minute durch Marcel Monsberger in Führung. Die Liechtensteiner kontrollierten weite Teile der ersten Halbzeit, während der FCZ offensiv kaum zur Entfaltung kam. Mit nur 25 Prozent Ballbesitz ging Zürich unter Pfiffen des eigenen Publikums in die Pause. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Mannschaft von Marcel Koller deutlich verbessert. Emmanuel kontrollierte einen langen Ball und setzte Philippe Kény in Szene, der in der 55. Minute zum 1:1 traf. Nur vier Minuten später verpasste Livano Comenencia die Führung hauchdünn, als sein Abschluss an die Latte krachte.

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Petition gegen Alex Formenton – Fans fordern Oilers zum Rückzug auf

Die Verpflichtung von Alex Formenton sorgt bei den Edmonton Oilers für heftigen Widerstand. Eine Online-Petition fordert den NHL-Klub auf, den Einjahresvertrag mit dem ehemaligen Stürmer des HC Ambrì-Piotta wieder rückgängig zu machen. Bereits am Freitagmorgen hatten mehr als 19'000 Menschen die Petition unterzeichnet. Gestartet wurde die Aktion von der langjährigen Oilers-Anhängerin Mary Loewen, die vielen Fans unter dem Namen «Mama Stanley» bekannt ist. Sie erklärt, den Klub nicht mehr unterstützen zu können, solange Formenton zum Kader gehört. Die Petition richtet sich ausdrücklich gegen die Personalentscheidung der Oilers und stellt den gerichtlichen Freispruch Formentons aus dem Jahr 2025 nicht infrage. Edmonton hatte den 26-jährigen Kanadier am 9. September mit einem Einjahresvertrag über 850'000 US-Dollar ausgestattet. Damit kehrt Formenton nach mehreren Jahren in der Schweiz in die NHL zurück. Die Oilers hatten den Transfer Anfang der Woche offiziell bestätigt.

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Akira Schmid fordert Markstrom – Schweizer kämpft bei Florida um Nummer 1

Akira Schmid erhält bei den Florida Panthers die Chance auf eine bedeutende Rolle. Der 26-jährige Schweizer Torhüter startet in die Vorbereitung mit Aussichten auf den Kampf um den Stammplatz, auch wenn der erfahrene Jacob Markstrom zunächst leicht favorisiert ist. Für Schmid beginnt damit nach seinem Wechsel von den Vegas Golden Knights ein neues Kapitel seiner NHL-Karriere. Florida hat seine Torhüterposition für die Saison 2026/27 komplett umgebaut. Markstrom kam von den New Jersey Devils, Schmid wurde Ende Juni von Vegas verpflichtet. Sergei Bobrovsky und Daniil Tarasov, das Goalie-Duo der vergangenen Saison, haben die Panthers dagegen verlassen. Schmid bringt gute Argumente für mehr Einsätze mit. In der Saison 2025/26 bestritt der Berner 34 Partien für Vegas und erreichte eine Bilanz von 16 Siegen, zehn Niederlagen und sechs Niederlagen nach Verlängerung. Dazu kamen zwei Shutouts, ein Gegentorschnitt von 2,59 sowie eine Fangquote von 89,3 Prozent.

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Jannik Sinner beendet dreiwöchige Knie-Therapie – Comeback in Peking bleibt das Ziel

Positive Nachrichten von Jannik Sinner: Der Weltranglistenerste hat seine dreiwöchige Behandlung am rechten Knie im J Medical in Turin abgeschlossen. Der 25-jährige Italiener ist nach Monte-Carlo zurückgekehrt und will dort schrittweise wieder ins reguläre Tennistraining einsteigen. Als Ziel für sein Comeback bleibt das ATP-500-Turnier in Peking Ende September bestehen. Sinner hatte zuletzt wegen einer extra-artikulären Sehnenentzündung im rechten Knie pausieren müssen. In Turin absolvierte der Wimbledon-Sieger neben medizinischen Behandlungen auch Physiotherapie, gezieltes Muskeltraining und Belastungstests auf dem Tennisplatz. Die Reaktion des Knies fiel nach Angaben aus seinem Umfeld positiv aus. Trotz der Fortschritte will Sinner nichts überstürzen. Erst die kommenden Trainingstage in Monte-Carlo sollen zeigen, wie das Knie auf intensivere Belastungen, schnelle Richtungswechsel und längere Einheiten reagiert. Verläuft auch diese Phase ohne Schmerzen, soll die Rückkehr auf die ATP-Tour in Peking erfolgen.

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Anna Weinbeer krönt sich zur Marathon-Weltmeisterin

Anna Weinbeer ist erstmals Mountainbike-Marathon-Weltmeisterin. Die Baslerin gewinnt das 95 Kilometer lange WM-Rennen in Primiero San Martino di Castrozza nach 5:30:54 Stunden mit deutlichem Vorsprung. Nach WM-Silber im vergangenen Jahr krönt die Schweizerin damit ihre überragende Saison 2026 mit dem Regenbogentrikot. Weinbeer setzt sich auf der mit rund 4000 Höhenmetern gespickten Strecke früh von ihren Konkurrentinnen ab. Im Ziel beträgt ihr Vorsprung auf die italienische Silbermedaillengewinnerin Claudia Peretti 3:53 Minuten. Bronze geht an die dreifache Marathon-Weltmeisterin Mona Mitterwallner aus Österreich. Sie erreicht das Ziel 8:19 Minuten nach Weinbeer und kann die Schweizerin im Kampf um Gold nie mehr entscheidend gefährden.

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Italien stoppt die Schweiz im EM-Halbfinal mit 10:4

Der Traum vom dritten Europameistertitel ist für die Schweizer Beachsoccer-Nati geplatzt. Das Team von Trainer Angelo Schirinzi verliert den EM-Halbfinal in Viareggio gegen Gastgeber Italien deutlich mit 4:10. Nach einem katastrophalen Start ins zweite Drittel kämpft sich die Schweiz nochmals heran, kann die Partie aber nicht mehr drehen. Nach dem ersten Abschnitt liegt die Schweiz mit 1:3 zurück. Zu Beginn des zweiten Drittels folgt die entscheidende Phase: Innerhalb von lediglich 52 Sekunden kassieren die Schweizer drei weitere Gegentore und geraten mit 1:6 ins Hintertreffen. Die Nati reagiert zunächst stark. Ein italienisches Eigentor sowie Treffer von Glenn Hodel und Noel Ott bringen die Schweiz nochmals auf 4:6 heran. Zu Beginn des letzten Drittels zieht Italien mit einem Doppelschlag jedoch wieder davon und gewinnt schliesslich klar mit 10:4.

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Zakarias spätes Tor zählt nicht – Monaco bleibt Leader

Denis Zakaria hat mit der AS Monaco beim RC Strasbourg ein 1:1 geholt und dabei den vermeintlichen Siegtreffer nur knapp verpasst. Der Schweizer Captain traf in der 87. Minute ins Netz, wurde jedoch wegen einer knappen Abseitsposition zurückgepfiffen. Monaco bleibt nach vier Ligue-1-Runden ungeschlagen und übernimmt mit zehn Punkten wieder die Tabellenführung. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gerät Monaco kurz nach Wiederbeginn unglücklich in Rückstand. Sadibou Sané lenkt den Ball in der 51. Minute ins eigene Tor. Paris Brunner gleicht in der 73. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:1 aus. Zakaria spielt im zentralen Mittelfeld durch und trägt erneut die Captainbinde. Bereits kurz vor der Pause prüft der Schweizer Strasbourg-Torhüter Filip Jörgensen, ehe er in der Schlussphase gleich zweimal dem Siegtreffer nahekommt.

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Embolo spielt durch – Atlanta bleibt in Washington torlos

Breel Embolo hat mit Atlanta United in der MLS den nächsten Punkt geholt, auf seinen zweiten Treffer in den USA muss der Schweizer jedoch weiter warten. Atlanta kommt auswärts bei D.C. United trotz klarer spielerischer Überlegenheit nicht über ein 0:0 hinaus. Embolo steht dabei über die gesamten 90 Minuten auf dem Platz. Atlanta bestimmt die Partie im Audi Field über weite Strecken und kommt auf 70 Prozent Ballbesitz. Die Gäste geben insgesamt 19 Schüsse ab, bringen davon jedoch lediglich drei auf das Tor von D.C.-Keeper Sean Johnson. Für Embolo ist es der dritte MLS-Einsatz seit seinem Wechsel zu Atlanta United. Nach seinem Traumstart mit dem späten Ausgleich gegen Inter Miami bleibt der Schweizer Nationalstürmer damit zum zweiten Mal in Folge ohne eigenen Treffer.

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Ronaldo bleibt torlos – Al-Nassr patzt bei Al-Khaleej

Cristiano Ronaldo und Al-Nassr haben im Titelrennen der Saudi Pro League Punkte liegen gelassen. Beim bislang sieglosen Al-Khaleej kommt Al-Nassr nicht über ein 1:1 hinaus. Ronaldo bleibt ohne Treffer und steht damit weiterhin bei 979 Toren in seiner Profikarriere. Omar Mascarell bringt Al-Khaleej in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit 1:0 in Führung. Al-Nassr benötigt bis zur 72. Minute für die Antwort: Der kurz zuvor eingewechselte Abdullah Al-Hamdan trifft nach Vorarbeit von Iñigo Martínez zum Ausgleich. Trotz 62 Prozent Ballbesitz und insgesamt 14 Abschlüssen gelingt Al-Nassr kein zweites Tor mehr. Nach sieben Meisterschaftsspielen steht die Mannschaft damit bei 16 Punkten und verliert im Kampf um die Tabellenspitze erneut Boden.

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Messi trifft – Miami verspielt Sieg gegen Nashville

Lionel Messi hat erneut getroffen, doch Inter Miami muss sich gegen Nashville SC mit einem 2:2 begnügen. Der Argentinier erzielt in der 62. Minute sein 19. MLS-Saisontor und bringt Miami 2:1 in Führung. Sam Surridge entreisst den Gastgebern mit seinem zweiten Treffer in der Nachspielzeit jedoch noch den Sieg. Nashville erwischt im Nu Stadium den perfekten Start. Bereits in der 4. Minute trifft Surridge nach Vorarbeit von Andy Najar zum 1:0. Miami kommt in der 19. Minute zurück, als Reed Baker-Whiting nach einem Corner den Ball ins eigene Tor lenkt. Nach der Pause schlägt Messi zu. Rodrigo De Paul findet den 39-Jährigen ausserhalb des Strafraums, Messi zieht mit links ab und trifft zum 2:1. Doch in der 91. Minute ist erneut Surridge zur Stelle und sichert dem Tabellenführer der Eastern Conference einen Punkt.

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Lausanne gewinnt letzten Test in Sierre mit 6:1

Der Lausanne HC beendet seine Vorbereitung mit einem deutlichen Erfolg. Die Waadtländer gewinnen beim HC Sierre mit 6:1 und gehen damit mit einem positiven letzten Eindruck in die neue National-League-Saison. Bereits am Dienstag wartet zum Meisterschaftsauftakt zuhause der EV Zug. Lausanne legt in der Graben-Halle früh die Basis zum Sieg. Das erste Drittel geht mit 1:0 an den National-League-Vertreter, im Mittelabschnitt ziehen die Gäste mit drei weiteren Treffern auf 4:0 davon. Sierre gelingt im Schlussdrittel noch der Ehrentreffer, Lausanne antwortet jedoch mit zwei weiteren Toren und bringt den klaren 6:1-Erfolg sicher nach Hause. Für die Waadtländer war es der sechste und letzte vorgesehene Test der Sommervorbereitung.

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Aebersold-Geschwister holen erneut Doppel-Gold

Simona und Fabian Aebersold haben die Schweizer Meisterschaft über die Mitteldistanz im Orientierungslauf erneut gemeinsam gewonnen. Simona Aebersold setzt sich in La Côte-aux-Fées deutlich durch, während ihr Bruder Fabian in einem engen Rennen Daniel Hubmann um lediglich zehn Sekunden schlägt. Damit verteidigen beide ihre Schweizer Meistertitel aus dem Vorjahr. Simona Aebersold benötigt für ihre Strecke 30:15 Minuten und lässt der Konkurrenz keine Chance. Tereza Smelikova folgt mit 1:35 Minuten Rückstand auf Rang 2, Natalia Gemperle wird mit 1:49 Minuten Rückstand Dritte. Wesentlich knapper fällt die Entscheidung bei den Männern aus. Fabian Aebersold erreicht das Ziel nach 31:55 Minuten und rettet zehn Sekunden Vorsprung auf Routinier Daniel Hubmann. Reto Egger komplettiert mit 1:43 Minuten Rückstand das Podest.

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Ein gültiger Sprung reicht Ehammer zu Rang 3

Simon Ehammer beendet die World Athletics Ultimate Championship in Budapest auf dem Podest. Dem 26-jährigen Appenzeller reicht im Weitsprung ein einziger gültiger Versuch über 8,07 Meter zu Rang 3. Den Sieg holt sich Olympiasieger Miltiadis Tentoglou mit 8,35 Metern hauchdünn vor Bozhidar Sarâboyukov. Ehammer erwischt im Nationalen Leichtathletikzentrum keinen optimalen Wettkampf. Von seinen vier möglichen Sprüngen bringt der Schweizer nur einen gültig in die Wertung. Dieser reicht jedoch, um sich gegen einen hochklassig besetzten Final durchzusetzen und einen weiteren internationalen Podestplatz zu sichern. Um den Sieg entwickelt sich dagegen ein Zentimeter-Krimi. Tentoglou setzt sich mit 8,35 Metern durch, der Bulgare Sarâboyukov landet unmittelbar dahinter bei 8,34 Metern. Ehammer folgt mit deutlichem Abstand auf Rang 3, verteidigt seinen Podestplatz aber erfolgreich gegen Anvar Anvarov, der mit 7,94 Metern Vierter wird.

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Sow liefert Assist – Genoa holt ersten Punkt

Djibril Sow hat dem FC Genoa zum ersten Punkt der neuen Serie-A-Saison verholfen. Der Schweizer Nationalspieler bereitet beim 1:1 gegen Frosinone mit einem Corner den Ausgleich von Johan Vásquez vor. Sow steht in der Startelf und wird in der 79. Minute ausgewechselt. Genoa gerät im heimischen Stadio Luigi Ferraris bereits in der 14. Minute in Rückstand. Romano Schmid setzt Giorgi Kvernadze in Szene, der zum 1:0 für Frosinone trifft. Kurz vor der Pause vergibt Lorenzo Colombo zudem einen Penalty und verpasst damit die grosse Chance zum Ausgleich. Fünf Minuten nach Wiederbeginn schlägt Genoa dennoch zurück. Sow bringt einen Corner gefährlich in den Strafraum, Vásquez kommt im Zentrum an den Ball und trifft zum 1:1. Für den Schweizer ist es der erste Scorerpunkt seit seinem Sommerwechsel vom FC Sevilla nach Genua.

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