FC Zürich verliert Reverson und Walker für mehrere Wochen

Der FC Zürich muss vor dem Auswärtsspiel beim FC Sion zwei weitere Verletzungsausfälle verkraften. Bei Damienus Reverson haben die medizinischen Untersuchungen einen Innenbandriss im Knie ergeben, während Sebastian Walker wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel pausieren muss. Reverson fällt mehrere Wochen aus, Walker voraussichtlich rund drei Wochen. Reverson hatte sich beim 2:1-Heimsieg gegen den FC Vaduz nach rund einer halben Stunde ohne gegnerische Einwirkung am Knie verletzt und musste ausgewechselt werden. Eine genaue Diagnose lag zunächst nicht vor, inzwischen herrscht Klarheit. Beim 22-jährigen Niederländer wurde ein Innenbandriss festgestellt. Damit verschärft sich die ohnehin angespannte Personalsituation des FCZ unmittelbar vor der Partie im Tourbillon. Bereits am Freitag hatten wir über die lange Verletztenliste des FC Zürich vor dem Sion-Spiel berichtet. Nun steht bei Reverson die Diagnose fest, zusätzlich fällt mit Walker ein weiterer Verteidiger aus.

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Servette und FC Zürich trennen sich im Spitzenspiel 0:0

Im Spitzenspiel der AXA Women’s Super League hat es zwischen Servette Chênois und dem FC Zürich keinen Sieger gegeben. Die beiden Spitzenteams trennten sich im Stade des Trois-Chêne 0:0. Servette verteidigt damit die Tabellenführung, während der FCZ auch nach sieben Meisterschaftsspielen ungeschlagen bleibt. Zürich erwischte den besseren Start und kam bereits in der 7. Minute durch Nina Kajzba zu einer ersten guten Möglichkeit. Servette antwortete wenig später mit Chancen von Meriame Terchoun und Magdalena Sobal. Danach neutralisierten sich die beiden Mannschaften zunehmend, klare Torchancen blieben in der intensiven und umkämpften Partie selten. Durch die Punkteteilung bleibt Servette mit 16 Punkten auf Rang 1, Zürich folgt mit 15 Zählern unmittelbar dahinter. Der FCZ weist nach sieben Runden vier Siege und drei Unentschieden sowie ein Torverhältnis von 20:6 auf. Bereits vor der Partie hatten wir die Ausgangslage im Spitzenspiel zwischen Servette und dem FC Zürich beleuchtet.

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Audrey Werro ist neue Weltnummer 1 über 800 Meter

Audrey Werro hat einen weiteren historischen Meilenstein erreicht. Die 22-jährige Freiburgerin führt erstmals das offizielle World Ranking von World Athletics über 800 Meter an. Noch nie zuvor stand eine Schweizer Athletin in ihrer Disziplin an der Spitze dieser Wertung. In der am 15. September aktualisierten Rangliste kommt Werro auf 1434 Punkte und verdrängt die britische Olympiasiegerin Keely Hodgkinson mit 1427 Punkten auf Rang 2. Femke Broeders-Bol folgt mit 1389 Punkten auf dem dritten Platz. Noch aussergewöhnlicher: In der europäischen Gesamtwertung über alle Leichtathletik-Disziplinen ist Werro ebenfalls die Nummer 1, weltweit liegt sie im Overall-Ranking auf Position 5. Den entscheidenden Schub für die neue Spitzenposition brachte ihr Sieg bei den World Athletics Ultimate Championships in Budapest. Dort setzte sich Werro in 1:55,88 Minuten gegen Hodgkinson und Broeders-Bol durch. Über diesen letzten grossen Triumph ihrer aussergewöhnlichen Freiluftsaison haben wir bereits ausführlich berichtet: Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest.

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Ambri will Dario Wüthrich frühzeitig verlängern – Bern und Biel zeigen Interesse

Der HC Ambri-Piotta beschäftigt sich bereits frühzeitig mit der Zukunft von Dario Wüthrich. Nach Informationen von sportaktuell.ch möchten die Leventiner den bis 2028 laufenden Vertrag mit dem Schweizer Verteidiger verlängern. Interesse gibt es aus der National League vom SC Bern, nach unseren Informationen beschäftigt sich auch der EHC Biel mit dem 26-Jährigen. Wüthrich befindet sich damit in einer komfortablen Ausgangslage. Ambri verlängerte seinen Vertrag im Dezember 2024 um drei weitere Spielzeiten. Obwohl deshalb kein unmittelbarer Zeitdruck besteht, möchte der HCAP offenbar nicht warten, bis der Verteidiger in seine letzte Vertragssaison geht. Denn auf dem Schweizer Transfermarkt werden wichtige Personalentscheide inzwischen immer früher getroffen. Diese Entwicklung beschäftigt Ambri derzeit auf mehreren Positionen. Auch Goalie Philip Wüthrich soll langfristig gehalten werden und hat von Ambri bereits ein Mehrjahresangebot erhalten. Bei Dario Wüthrich will der Klub ebenfalls frühzeitig Klarheit schaffen, bevor sich die Konkurrenz noch intensiver um den Verteidiger bemüht.

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Winterthur gewinnt Gipfeltreffen gegen Aarau mit 2:1

Der FC Winterthur hat das Spitzenspiel der Challenge League gegen den FC Aarau mit 2:1 gewonnen. Antonio Marchesano brachte die Gastgeber per Penalty in Führung, Serge Müller glich ebenfalls vom Punkt aus. Théo Golliard entschied die Partie in der 76. Minute zugunsten des FCW. Vor ausverkaufter Kulisse auf der Schützenwiese hatte Winterthur über weite Strecken mehr vom Spiel. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Aarau-Verteidiger David Acquah in der 56. Minute erhöhten die Gastgeber den Druck und wurden durch Golliards Direktabnahme belohnt. Der FCW schliesst die erste Phase der Meisterschaft damit mit 18 Punkten aus neun Partien auf Rang 2 ab. Winterthur bleibt damit erster Verfolger von Leader Stade-Lausanne-Ouchy. Die Waadtländer stehen bei 20 Punkten, haben allerdings erst acht Partien absolviert und treffen am Sonntag auf Yverdon. Bereits vor der Runde hatten wir in unserer Vorschau auf den Challenge-League-Abend das Duell zwischen Winterthur und Aarau als Spitzenspiel hervorgehoben.

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Granit Xhaka wegen Covid-Zertifikat

Gegen Granit Xhaka läuft bei der Luzerner Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren im Zusammenhang mit einem Covid-Zertifikat. Die Behörde bestätigt Ermittlungen gegen den Captain der Schweizer Nationalmannschaft und eine Ärztin. Ob tatsächlich ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt, ist Gegenstand des laufenden Verfahrens – für beide gilt die Unschuldsvermutung. Konkret untersucht die Staatsanwaltschaft, ob es im Zusammenhang mit einer Impfbestätigung zu einer Erschleichung einer falschen Beurkundung oder zu Urkundenfälschung gekommen sein könnte. Nach Informationen von «Blick» soll Xhaka Anfang Oktober von der Staatsanwaltschaft einvernommen werden. Sein Sprecher erklärt, der 33-Jährige stehe den Behörden uneingeschränkt und transparent zur Verfügung. Sportlich befindet sich Xhaka mitten in einer intensiven Phase mit Sunderland und der Schweizer Nationalmannschaft. Erst vor wenigen Tagen führte er seinen englischen Klub bei der Rückkehr auf die europäische Bühne als Captain an – Sunderland feierte dabei gegen AZ Alkmaar einen historischen Europacup-Sieg. Nun rückt neben dem Fussball ein laufendes juristisches Verfahren in den Fokus.

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Lustrinelli erlebt mit Union historische 0:7-Niederlage in München

Mauro Lustrinelli hat mit Union Berlin einen bitteren Abend in München erlebt. Die Mannschaft des Schweizer Trainers verlor beim FC Bayern gleich mit 0:7 und kassierte damit die höchste Bundesliga-Niederlage der Vereinsgeschichte. Michael Olise traf dreimal, Harry Kane doppelt. Jamal Musiala eröffnete das Skore in der 18. Minute, Kane erhöhte per Penalty auf 2:0 und Olise sorgte noch vor der Pause für das 3:0. Nach dem Seitenwechsel trafen Kane, Ismael Saibari und zweimal Olise. Union blieb damit auch im vierten Bundesliga-Spiel unter Lustrinelli ohne Sieg. Aus Schweizer Sicht stand Michel Aebischer in der Berliner Startelf und spielte im zentralen Mittelfeld. Union besitzt nach vier Runden weiterhin nur einen Punkt und weist nun ein Torverhältnis von 4:17 auf. Bereits vor dem Spiel hatten wir den schwierigen Bayern-Härtetest für Mauro Lustrinelli thematisiert.

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Schweiz liegt nach Niederlagen von Wawrinka und Stricker 0:2 zurück

Die Schweiz steht im Davis-Cup-Duell mit Brasilien vor einer schwierigen Aufgabe. Dominic Stricker unterlag João Fonseca nach gewonnenem Startsatz mit 6:4, 3:6, 2:6, anschliessend verlor Stan Wawrinka gegen Gustavo Heide mit 6:4, 6:7 (4:7), 4:6. Damit führt Brasilien nach dem ersten Tag in Rio de Janeiro mit 2:0. Stricker verlangte dem Weltranglisten-29. Fonseca zunächst alles ab und sicherte sich den ersten Satz. Der Brasilianer steigerte sich danach aber deutlich und drehte die Partie in zwei Stunden. Wawrinka war wenig später sogar nahe am zweiten Schweizer Punkt: Der 41-Jährige gewann den ersten Satz und führte im Tiebreak des zweiten Durchgangs 4:1, ehe Heide sechs Punkte in Serie holte und später nach insgesamt 2:37 Stunden den Sieg perfekt machte. Die Schweiz benötigt am Samstag nun drei Siege in Serie, um doch noch in die Davis-Cup-Qualifiers 2027 einzuziehen. Zunächst sind Jakub Paul und Stricker im Doppel gegen Orlando Luz und Rafael Matos vorgesehen. Bereits vor dem Duell hatten wir über Fonsecas schwierige Vorbereitung und das Auftaktspiel gegen Stricker berichtet.

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EHC Chur feiert Traumstart mit 6:3 bei den GCK Lions

Der EHC Chur ist mit einem 6:3-Auswärtssieg bei den GCK Lions in die Swiss-League-Saison 2026/27 gestartet. Die Bündner legten mit vier Toren im ersten Drittel den Grundstein und nahmen trotz eines späten Aufbäumens der Zürcher verdient drei Punkte aus Küsnacht mit. Gian-Marco Hammerer, Lars Frei, Jannik Canova, Fabian Berri, Matej Pekař und Timo Jenni erzielten die sechs Churer Treffer. Bereits nach 16:58 Minuten stand es 4:0 für die Gäste, die ihre Chancen vor dem Tor konsequent nutzten und den jungen GCK Lions einen denkbar schwierigen Saisonstart bescherten. Damit bestätigt Chur zunächst den positiven Eindruck aus der Vorbereitung, den wir bereits in unserer Saisonvorschau zum EHC Chur festgehalten hatten. Viel Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht: Bereits am Samstagabend um 18.30 Uhr empfängt die Mannschaft von Reto von Arx den EHC Olten zum ersten Heimspiel der Saison.

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Meister Sierre startet mit 8:4-Spektakel gegen Finalgegner HCC

Der HC Sierre startet mit einem offensiven Feuerwerk in die neue Swiss-League-Saison. Der amtierende Meister schlägt Finalgegner HC La Chaux-de-Fonds vor 2'514 Zuschauern im Graben mit 8:4 und übernimmt damit nach der ersten Runde die Tabellenspitze. Jordann Bougro glänzt mit vier Assists, während gleich zwei Neuzugänge bei ihrem Meisterschaftsdebüt treffen. Sierre nutzt eine turbulente Startphase konsequent aus. Nachdem Bastien Pouilly bereits nach 3:21 Minuten wegen eines Kniechecks mit einer Fünfminutenstrafe plus Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis muss, treffen Emils Veckaktins und Arnaud Montandon innerhalb von 74 Sekunden im Powerplay zum 2:0. Im Mitteldrittel erhöhen Killian Mottet und Maxime Montandon innerhalb von nur 26 Sekunden auf 4:0. La Chaux-de-Fonds gibt sich trotz des deutlichen Rückstands nicht geschlagen und kommt zweimal wieder näher. Riley Damiani und Kay Schweri verkürzen zunächst auf 5:2, ehe David Eugster und Anthony Huguenin im Schlussdrittel sogar das 6:4 herstellen. Sierre behält jedoch die Kontrolle und entscheidet die Partie mit zwei Shorthandern innerhalb von elf Sekunden endgültig. Der Meister bestätigt damit eindrücklich die Ausgangslage aus unserer Saisonvorschau zum HC Sierre.

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Hischier und Meier erhalten Evangelista – Devils testen neue Schweizer Toplinie

Die New Jersey Devils testen zum Start des Trainingscamps eine interessante neue Angriffsformation um ihre beiden Schweizer Stars. Captain Nico Hischier läuft gemeinsam mit Timo Meier und Neuzugang Luke Evangelista auf. Trainer Sheldon Keefe liess das Trio auch am zweiten Camp-Tag unverändert zusammen und gibt der neuen Linie damit früh die Chance, sich einzuspielen. Evangelista wurde direkt bei seiner ersten regulären Trainingseinheit zwischen beziehungsweise neben den beiden Schweizern eingesetzt. Keefe sieht im Spielstil des 24-jährigen Flügelstürmers eine passende Ergänzung zu Hischier und Meier: Während die beiden Schweizer physisch stark sind, konsequent zum Tor ziehen und selbst abschliessen können, soll Evangelista zusätzliche Kreativität und Spielmacherqualitäten einbringen. Die frühe Zusammenstellung ist zugleich ein klares Zeichen dafür, welche Rolle New Jersey dem Neuzugang zutraut. Die Devils verfügen damit weiterhin über eine ausgesprochen starke Schweizer Fraktion. Neben Hischier und Meier gehört auch Jonas Siegenthaler fest zum NHL-Kader. Der Verteidiger ist nach seinen gesundheitlichen Problemen wieder vollständig im Mannschaftstraining und wurde ebenfalls sofort in einer vertrauten Rolle eingesetzt – mehr dazu in unserem Beitrag über Siegenthalers Rückkehr an die Seite von Dougie Hamilton.

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Carr entscheidet Penalty-Krimi – Ajoie gewinnt 4:3 bei Servette

Der HC Ajoie feiert seinen ersten Sieg der neuen National-League-Saison. Die Jurassier verspielen bei Genève-Servette zwar eine 3:0-Führung, setzen sich nach einer torlosen Verlängerung aber mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch. Daniel Carr erzielt als einziger Schütze einen Penalty und wird damit zum Matchwinner. Vor 5'268 Zuschauern in den Vernets erwischt Ajoie einen ausgezeichneten Start. Kristian Tanus trifft nach 7:45 Minuten zum 1:0, ehe Carr nur gut zweieinhalb Minuten später im Powerplay auf 2:0 erhöht. Unmittelbar nach Beginn des Mitteldrittels legt Louis Robin nach Vorarbeit von Carr und Deniss Smirnovs sogar das 3:0 nach. Genève-Servette findet erst im Schlussdrittel zurück in die Partie. Für Ajoie sind es nach der 3:2-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Ambri die ersten zwei Siegpunkte der Saison. Die Jurassier stehen damit nach zwei Partien bei drei Zählern. Genève-Servette muss dagegen auch im zweiten Meisterschaftsspiel als Verlierer vom Eis und kommt nach der 3:6-Niederlage in Lugano nun immerhin zum ersten Punkt.

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Rohrbach glänzt – Bern schlägt Davos 5:2

Der SC Bern feiert im ersten Heimspiel der neuen National-League-Saison den ersten Sieg. Die Berner bezwingen den HC Davos vor 16'217 Zuschauern in der PostFinance Arena verdient mit 5:2. Dario Rohrbach prägt die Partie mit einem Tor und zwei Assists. Rodrigo Abols bringt den SCB bereits nach 5:23 Minuten in Führung. Davos antwortet ausgerechnet in Unterzahl: Rasmus Asplund trifft in der 13. Minute nach Vorarbeit von Enzo Corvi und Lukas Frick zum 1:1. Noch im gleichen Berner Powerplay stellt Benjamin Baumgartner nur 62 Sekunden später auf 2:1. Rohrbach sammelt dabei bereits seinen zweiten Assist des Abends. Bern reagiert damit überzeugend auf die 5:3-Auftaktniederlage bei den ZSC Lions. Im Mitteldrittel ziehen die Gastgeber entscheidend davon: Samuel Kreis erhöht in der 26. Minute auf 3:1, Ian Mitchell trifft nach 32:33 Minuten zum 4:1. Davos kommt im Schlussabschnitt nochmals heran, doch Rohrbach setzt mit dem 5:2 den Schlusspunkt.

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Kloten schlägt Lugano 5:2 – zweiter Sieg im zweiten Spiel

Der EHC Kloten bestätigt seinen starken Start in die neue National-League-Saison. Die Zürcher Unterländer schlagen den HC Lugano im ersten Heimspiel mit 5:2 und stehen nach zwei Partien bereits bei fünf Punkten. Die Entscheidung fällt nach einem torlosen Startdrittel mit drei Klotener Treffern innerhalb von gut sechs Minuten. Simon Johansson eröffnet das Skore nach 21:07 Minuten, Raphael Prassl erhöht wenig später nach Vorarbeit von Keijo Weibel auf 2:0. Im Powerplay legt Petteri Puhakka nach einem Zuspiel von Arttu Ruotsalainen und Michael Hügli das 3:0 nach. Lugano reagiert allerdings sofort: Lassi Thomson verkürzt ebenfalls in Überzahl auf 3:1, Luca Fazzini bringt die Tessiner noch vor der zweiten Pause auf 3:2 heran. Im Schlussdrittel hält Kloten dem Druck stand. Ruotsalainen erzielt bei 53:43 Minuten im Powerplay das wichtige 4:2 und bereits seinen dritten Saisontreffer. Max Lindroth trifft später ins leere Tor zum 5:2-Endstand. Damit folgt auf den 4:3-Erfolg nach Verlängerung bei den Rapperswil-Jona Lakers der zweite Sieg im zweiten Meisterschaftsspiel.

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Heed mit vier Punkten – Ambri schlägt Rapperswil 6:3

Der HC Ambri-Piotta legt einen starken Saisonstart hin. Die Leventiner schlagen die Rapperswil-Jona Lakers in der Gottardo Arena mit 6:3 und holen nach dem Auftakterfolg bei Ajoie auch im zweiten Meisterschaftsspiel Punkte. Überragender Mann des Abends ist Verteidiger Tim Heed mit einem Tor und drei Assists. Ambri legt vor 6'181 Zuschauern furios los. Petr Kodytek trifft bereits nach 1:55 Minuten zum 1:0, nur 32 Sekunden später erhöht Nathan Borradori auf 2:0. Im ersten Powerplay lenkt Michael Joly einen Abschluss von Heed zum 3:0 ab. Victor Rask verkürzt zwar für die Lakers, doch noch vor der ersten Pause stellt Heed mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. Im zweiten Drittel erhöht Joly in doppelter Überzahl auf 5:1 und erzielt damit seinen zweiten Treffer des Abends. Rapperswil reagiert durch Luca Capaul und Emil Djuse? Nein: Jensen trifft zehn Sekunden vor der zweiten Pause zum 5:3 und bringt nochmals Spannung in die Partie. Ambri bleibt im Schlussdrittel jedoch stabil und macht durch Aris Häfliger endgültig alles klar. Nach dem 3:2 nach Penaltyschiessen beim HC Ajoie feiern die Leventiner damit den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel.

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Bächler dreht Partie spät – ZSC gewinnt nach 0:2 in Langnau

Die ZSC Lions setzen ihren perfekten Start in die neue National-League-Saison fort. Trotz eines 0:2-Rückstands gewinnen die Zürcher bei den SCL Tigers mit 4:3 und holen auch im zweiten Meisterschaftsspiel drei Punkte. Zum Matchwinner wird Nicolas Bächler, der im Schlussdrittel zweimal trifft und die Partie 160 Sekunden vor Schluss endgültig dreht. Langnau erwischt vor 5'608 Zuschauern den besseren Start. Jonathan Dahlén bringt die Tigers nach 7:24 Minuten in Führung, Nik Lehmann erhöht im Mitteldrittel auf 2:0. Erst in der 38. Minute gelingt Simon Knak im Powerplay der Anschlusstreffer. Für den Neuzugang ist es bereits das dritte Saisontor. Tim Berni gleicht kurz nach Beginn des Schlussdrittels zum 2:2 aus, doch Saku Mäenalanen bringt Langnau in Überzahl nochmals mit 3:2 nach vorne. Dann schlägt Bächler zweimal zu. Nach 50:34 Minuten verwertet er die Vorarbeit von Willy Riedi und Mikko Lehtonen zum 3:3. Bei 57:20 trifft der ZSC-Stürmer erneut nach einem Zuspiel von Riedi und erzielt damit das erste Zürcher Führungstor des Abends. Nach dem 5:3-Auftaktsieg gegen den SC Bern beweisen die Lions damit zum zweiten Mal innert weniger Tage grosse Comeback-Qualitäten.

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Kacuri erstmals für Kosovo aufgeboten – nächster Schritt nach Nati-Wechsel

Dion Kacuri steht erstmals im Aufgebot der kosovarischen A-Nationalmannschaft. Nationaltrainer Franco Foda hat den 22-jährigen Mittelfeldspieler für die vier kommenden Partien der Nations League nominiert. Damit folgt nur wenige Tage nach Kacuris Entscheid gegen die Schweiz der nächste konkrete Schritt seiner internationalen Karriere. Kosovo tritt Ende September und Anfang Oktober gleich viermal in der Liga B der Nations League an. Zum Auftakt wartet am 24. September in Pristina die Republik Irland, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Österreich. Am 1. Oktober trifft Kosovo in Debrecen auf Israel, ehe am 4. Oktober erneut Österreich der Gegner ist. Kacuri gehört zu den neuen Namen in Fodas 27-Mann-Aufgebot. Für den Schweizer Fussball ist die Berufung besonders interessant. Kacuri durchlief mehrere Auswahlstufen des SFV und absolvierte unter anderem acht Partien für die Schweizer U21. Erst am Mittwoch hatten wir über Kacuris Entscheid für Kosovo statt für die Schweiz berichtet. Damals war seine Einladung bereits angekündigt, die definitive Kaderliste aber noch nicht veröffentlicht. Diese Bestätigung liegt nun vor.

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Nati-Aufgebot bremst Rodriguez’ Aufbau bei Torino

Ricardo Rodriguez ist bei Torino zurück – doch ausgerechnet das Schweizer Nationalteam erschwert nun seinen körperlichen Aufbau beim Serie-A-Klub. Wie «Tuttosport» berichtet, hätte Trainer Ignazio Abate die bevorstehende Pause gerne genutzt, um den 34-Jährigen gezielt an die Belastungen des Mannschaftstrainings heranzuführen. Rodriguez gehört jedoch zum Schweizer Aufgebot für die vier Nations-League-Partien zwischen dem 26. September und 6. Oktober. Der Schweizer war erst Anfang September als vereinsloser Spieler nach Turin zurückgekehrt. Weil er während des Sommers keine reguläre Saisonvorbereitung mit einer Mannschaft absolvierte, trainierte Rodriguez zwar individuell, muss sich aber weiterhin an die höheren Belastungen im Klubtraining gewöhnen. Abate hatte nach der Verpflichtung erklärt, Training alleine und tägliche Arbeit mit einer Profimannschaft seien zwei völlig verschiedene Dinge. Damals rechnete der Torino-Coach mit mindestens einer Woche bis zehn Tagen Anpassungszeit. Genau dieser Prozess wird nun unterbrochen. Nach Torinos Serie-A-Spiel am Samstag um 15.00 Uhr in Bologna reist Rodriguez zur Schweizer Nationalmannschaft. Murat Yakin hat den Routinier erneut aufgeboten. Der SFV startet bereits am Montag mit einem Trainingslager in der Südtürkei, bevor innerhalb von elf Tagen vier Nations-League-Partien folgen. Für Torino bleibt damit kaum Gelegenheit, Rodriguez während der Unterbrechung individuell in die gewünschte körperliche Verfassung zu bringen.

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