Amerika

Medvedev bleibt makellos – nächster Gegner Tiafoe

Daniil Medvedev bleibt bei den US Open 2026 ohne Satzverlust. Der Champion von 2021 setzte sich am Freitag in der dritten Runde gegen den Franzosen Arthur Rinderknech mit 6:4, 6:4 und 6:4 durch. Damit steht der 30-Jährige zum siebten Mal innerhalb der vergangenen acht Jahre im Achtelfinal von New York. Medvedev benötigte gegen die Nummer 29 der Welt etwas Anlaufzeit. Rinderknech gelang im ersten Satz sogar das erste Break gegen den Russen im gesamten Turnier. Danach übernahm Medvedev jedoch zunehmend die Kontrolle und blieb über weite Strecken erstaunlich fehlerarm. Der frühere Weltranglistenerste hat damit alle drei bisherigen Partien in Flushing Meadows in drei Sätzen gewonnen. Nach einer schwierigen Vorbereitung auf die US Open präsentiert sich Medvedev ausgerechnet bei jenem Grand-Slam-Turnier wieder stark, bei dem er traditionell besonders erfolgreich ist.

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Paul ringt Bublik nieder – jetzt wartet Alcaraz

Tommy Paul steht nach einem spektakulären Fünfsatz-Krimi im Achtelfinal der US Open. Der Amerikaner setzte sich am Freitag gegen Alexander Bublik mit 6:4, 3:6, 6:7, 6:1 und 6:3 durch. Nach mehr als drei Stunden Tennis wartet nun ausgerechnet Carlos Alcaraz auf Paul. Das Duell im Louis Armstrong Stadium entwickelte sich zu einem der intensivsten Männer-Matches des Freitags. Paul führte nach dem ersten Satz, geriet danach aber gegen den variablen und unberechenbaren Bublik zunehmend unter Druck. Der Kasache drehte die Partie und ging nach dem gewonnenen Tiebreak des dritten Satzes mit 2:1 in Führung. Doch Paul fand eine eindrucksvolle Antwort. Der 29-Jährige steigerte seine Intensität, brachte deutlich mehr Returns ins Feld und dominierte den vierten Satz. Im entscheidenden fünften Durchgang verschaffte er sich früh einen grossen Vorsprung und brachte den Sieg schliesslich nach Hause.

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Tsitsipas schreibt US-Open-Geschichte – erstmals im Achtelfinal

Stefanos Tsitsipas hat bei den US Open in New York einen persönlichen Meilenstein erreicht. Der Grieche bezwang den als Nummer 18 gesetzten Jiri Lehecka am Freitag in vier Sätzen mit 2:6, 6:1, 7:6 (7:3) und 6:1. Damit steht der frühere Weltranglistendritte bei seiner bereits neunten Teilnahme in Flushing Meadows erstmals im Achtelfinal. Der Erfolg passt zu einer bemerkenswerten Woche des 28-Jährigen. Tsitsipas musste auch gegen Lehecka zunächst einen Rückschlag verkraften, fand danach aber immer besser in die Partie und kontrollierte vor allem den vierten Satz deutlich. Bemerkenswert ist dabei ein Muster: Tsitsipas verlor bei allen drei bisherigen Matches dieses Turniers den ersten Satz und gewann dennoch jedes Mal in vier Durchgängen. Nach schwierigen Monaten scheint der Grieche ausgerechnet beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres wieder zu alter Stärke zurückzufinden.

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Formenton vor NHL-Comeback bei Edmonton?

Kehrt Alex Formenton nach vier Jahren tatsächlich in die NHL zurück? Der ehemalige Stürmer des HC Ambrì-Piotta wird derzeit zunehmend mit den Edmonton Oilers in Verbindung gebracht. Ein Vertrag oder ein offizielles Angebot ist bislang nicht bestätigt. Doch der Name des 26-jährigen Kanadiers fällt im Umfeld des Stanley-Cup-Anwärters auffällig häufig – und sportlich gibt es mehrere Gründe, weshalb Edmonton zumindest genauer hinschauen könnte. Formenton ist inzwischen unrestricted Free Agent und kann ohne Gegenleistung bei jedem NHL-Team unterschreiben. Auch sämtliche sportrechtlichen Voraussetzungen für eine Rückkehr sind erfüllt.

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US Open: Zverev übersteht nächsten Marathon

Alexander Zverev steht bei den US Open in der dritten Runde – doch erneut musste der topgesetzte Deutsche bis weit nach Mitternacht kämpfen. Gegen Quentin Halys setzte er sich nach 4 Stunden und 33 Minuten mit 6:4, 4:6, 7:6, 6:7 und 6:3 durch. Damit hat Zverev in seinen ersten beiden Matches bereits mehr als neun Stunden auf dem Platz gestanden. Der Erfolg gegen den Franzosen war der zweite Fünfsatz-Krimi in Folge. Schon zum Auftakt hatte Zverev gegen Lorenzo Sonego beinahe fünf Stunden benötigt. Während Zverev weiterkommt, ist das Männerfeld in New York bereits deutlich ausgedünnt.

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US Open: Gauff weiter – Sakkari raus

Bei den Frauen haben die US Open in der Nacht auf Freitag weitere klare Konturen erhalten. Coco Gauff gewann das hochkarätige Zweitrundenduell gegen Paula Badosa in zwei Sätzen, Mirra Andreeva liess Eva Lys gerade einmal zwei Games und Elena Rybakina setzte sich ebenfalls souverän durch. Für Maria Sakkari ist das Turnier dagegen überraschend beendet. Während bei den Männern bereits mehrere hoch gesetzte Spieler früh ausgeschieden sind, halten sich die Favoritinnen im Frauenfeld bislang deutlich besser. Dennoch sorgte der Donnerstag auch hier für Überraschungen und einige bemerkenswerte Auftritte.

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US Open: De Minaur und Musetti raus – Monfils sagt Adieu

Bei den US Open lichtet sich das Männerfeld überraschend schnell. Nach Felix Auger-Aliassime sind mit Alex de Minaur und Lorenzo Musetti zwei weitere hoch gesetzte Spieler bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Besonders emotional wurde der Abend für Gaël Monfils: Der 40-jährige Franzose verlor gegen Learner Tien und bestritt damit das letzte Grand-Slam-Match seiner Karriere. Während mehrere Favoriten strauchelten, setzte Taylor Fritz ein deutliches Zeichen. Der Amerikaner fertigte Mattia Bellucci in nur drei Sätzen ab und gehört nach seinem überzeugenden Auftritt weiterhin zu den Spielern, die in New York weit kommen können. Der Donnerstag brachte damit bei den Männern gleich mehrere bemerkenswerte Geschichten.

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US Open: Khachanov schockt Auger-Aliassime

Die US Open haben am Donnerstag ihre nächste grosse Überraschung erlebt. Der an Nummer drei gesetzte Felix Auger-Aliassime ist bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Karen Khachanov bezwang den Kanadier nach verlorenem Auftaktsatz in vier Durchgängen. Bei den Frauen erreichten Iga Swiatek, Naomi Osaka und Madison Keys die dritte Runde – Keys allerdings erst nach einem dramatischen Match mit fünf abgewehrten Matchbällen. Auch bei den Männern gab es neben dem Aus von Auger-Aliassime bereits mehrere klare Entscheidungen. Taylor Fritz liess Mattia Bellucci praktisch keine Chance und gab in drei Sätzen lediglich zwei Games ab. Damit nimmt das Grand-Slam-Turnier in New York am 3. September weiter Fahrt auf. Mehrere grosse Namen müssen am Donnerstagabend allerdings erst noch antreten.

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Bald mehr Weltmeisterschaften – ab 2032 fast jedes Jahr eine Ski-WM

Der internationale Ski- und Snowboardverband FIS plant eine grundlegende Veränderung seines Weltmeisterschafts-Rhythmus. Ab 2032 sollen die grossen Titelkämpfe nicht mehr nur alle zwei Jahre stattfinden. Die FIS will Weltmeisterschaften künftig zusätzlich in geraden Jahren ohne Olympische Winterspiele austragen – damit gäbe es in mehreren Disziplinen fast jedes Jahr einen WM-Höhepunkt. Der FIS-Rat stimmte dem Konzept bei seiner zweitägigen Sitzung im bernischen Thun grundsätzlich zu. Grundlage war eine erste Machbarkeitsstudie, in der unter anderem die sportliche Bedeutung, der internationale Wettkampfkalender sowie die wirtschaftlichen Möglichkeiten durch Medien- und Vermarktungsrechte untersucht wurden. Die bislang klare Trennung zwischen Weltmeisterschaftsjahren und geraden Jahren würde damit weitgehend verschwinden.

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Nino Niederreiter (34) will nochmals angreifen – neuer NHL-Vertrag ist das grosse Ziel

Nino Niederreiter denkt noch lange nicht ans Aufhören. Der Schweizer NHL-Routinier bereitet sich in seiner Heimat Chur auf die neue Saison mit den Winnipeg Jets vor und hat ein klares Ziel: Nach einem schwierigen Jahr mit Knieproblemen will er nochmals voll angreifen und sich für einen neuen Vertrag in der besten Eishockeyliga der Welt empfehlen. Eine baldige Rückkehr in die Schweiz steht für den bald 34-jährigen Bündner derzeit nicht im Vordergrund. «Die NHL hat Priorität», macht Niederreiter klar. Entscheidend sind für ihn allerdings zwei Faktoren: Der Körper muss mitspielen und die Freude am Eishockey muss erhalten bleiben.

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Théo Rochette vor nächstem NHL-Test – Schweizer kämpft bei Detroit um seine Chance

Für Théo Rochette beginnt in wenigen Tagen die nächste entscheidende Phase seines NHL-Abenteuers. Die Detroit Red Wings haben den 24-jährigen Schweizer Center für ihr Prospect Tournament vom 12. bis 15. September aufgeboten. Nach seinem Wechsel vom Lausanne HC nach Nordamerika erhält Rochette dort die nächste Gelegenheit, sich für einen Platz im weiteren Vorbereitungskader zu empfehlen. Detroit tritt beim Turnier mit insgesamt 24 Spielern an. Gegner sind die Nachwuchsteams der Dallas Stars, Pittsburgh Penguins und Columbus Blue Jackets. Gespielt wird im BELFOR Training Center innerhalb der Little Caesars Arena.

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Devils rüsten auf – Hischier und Meier bekommen 56-Punkte-Stürmer Evangelista

Die New Jersey Devils verstärken ihre Offensive kurz vor Beginn der neuen NHL-Saison prominent. Luke Evangelista wechselt von den Nashville Predators nach New Jersey. Der 24-jährige Flügelstürmer erzielte in der vergangenen Saison starke 56 Skorerpunkte. Damit erhalten die Schweizer Nico Hischier und Timo Meier einen weiteren gefährlichen Offensivspieler an ihre Seite. Für Evangelista geben die Devils gleich zwei wertvolle Draftrechte ab. Nashville erhält einen bedingten Erstrunden-Pick sowie einen Zweitrunden-Pick im NHL-Draft 2028.

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NBA greift hart durch: Clippers müssen 30 Millionen Dollar zahlen – fünf Draftpicks weg

Die NBA verhängt eine der härtesten Strafen der jüngeren Ligageschichte gegen die Los Angeles Clippers. Wegen unerlaubter Umgehung der Gehaltsobergrenze muss die Franchise 30 Millionen Dollar Busse bezahlen und verliert fünf Erstrunden-Draftpicks. Auch Superstar Kawhi Leonard wird mit 700'000 Dollar gebüsst. Betroffen ist damit auch der Club des Schweizer Centers Yanic Konan Niederhäuser – gegen ihn selbst richten sich die Vorwürfe allerdings nicht. Der Entscheid ist das Ergebnis einer fast einjährigen unabhängigen Untersuchung. Nach Angaben der NBA fanden die Ermittler ein Muster mehrerer schwerwiegender Verstösse gegen die Regeln zur Spielerentschädigung.

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US Open: Sabalenka überrollt Iatcenko – Ann Li dreht Krimi gegen Vekic

Aryna Sabalenka hat bei den US Open ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz geschickt. Die Weltranglistenerste bezwang Qualifikantin Polina Iatcenko in nur 54 Minuten mit 6:1 und 6:1 und steht souverän in der dritten Runde. Deutlich dramatischer verlief der Abend für Ann Li: Die Amerikanerin kämpfte sich gegen Donna Vekic nach verlorenem ersten Satz zurück und gewann in drei Durchgängen. Sabalenka bleibt damit in New York das Mass der Dinge. Die zweifache Titelverteidigerin hat inzwischen 15 US-Open-Partien in Serie gewonnen und setzt ihre beeindruckende Erfolgsserie in Flushing Meadows fort.

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US Open: Alcaraz dreht Fehlstart – Zheng sorgt für nächste Überraschung

Carlos Alcaraz hat bei den US Open einen heiklen Moment eindrucksvoll gemeistert. Der Titelverteidiger verlor gegen Jaime Faria überraschend den ersten Satz, reagierte danach aber mit drei starken Durchgängen und gewann 4:6, 6:0, 6:3 und 6:2. Für eine weitere bemerkenswerte Geschichte sorgte der Amerikaner Michael Zheng, der Fabian Marozsan glatt in drei Sätzen bezwang. Gerade bei Alcaraz war die Reaktion besonders interessant. Nach seiner langen Verletzungspause hatte der Spanier seine Auftaktpartie noch ohne Satzverlust gewonnen. Gegen Faria wurde er nun erstmals ernsthaft gefordert.

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US Open: Rublev überraschend raus – Shelton, Medvedev und Pegula weiter

Bei den US Open in New York hat der Mittwoch mehrere wichtige Entscheidungen gebracht. Andrey Rublev ist überraschend bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Daniel Mérida bezwang den gesetzten Russen in vier Sätzen. Ben Shelton setzte sich dagegen in einem hochklassigen Duell gegen Hubert Hurkacz durch, während Daniil Medvedev und Jessica Pegula souverän die dritte Runde erreichten. Damit lichtet sich das Feld in Flushing Meadows weiter. Gerade bei den Männern hat es bereits mehrere prominente Spieler früh erwischt – und für einige verbliebene Titelanwärter öffnet sich der Turnierbaum zunehmend.

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FIS erlaubt Rückkehr – Russen und Belarussen dürfen wieder im Weltcup starten

Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus dürfen ab der kommenden Saison 2026/27 wieder an Weltcuprennen des Internationalen Ski- und Snowboardverbandes FIS teilnehmen. Der FIS-Rat hat bei seiner Sitzung in Thun den Weg für eine Rückkehr freigemacht. Die Teilnahme ist allerdings an strikte Bedingungen geknüpft: Die Sportler müssen neutral antreten, dürfen keine nationalen Symbole zeigen und sind ausschliesslich für Einzelwettbewerbe zugelassen. Damit vollzieht die FIS eine bedeutende Änderung ihrer bisherigen Haltung. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine waren Sportler aus Russland und Belarus mit wenigen Ausnahmen von den internationalen Wettbewerben unter dem Dach des Verbandes ausgeschlossen.

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Zverev entgeht US-Open-Blamage – Fünfsatz-Krimi gegen Sonego

Alexander Zverev ist bei den US Open nur haarscharf an einem Erstrunden-Aus vorbeigeschrammt. Der topgesetzte Deutsche musste gegen Lorenzo Sonego über fünf Sätze gehen und einen 1:2-Satzrückstand drehen. Nach einem dramatischen Match im Arthur Ashe Stadium setzte sich Zverev schliesslich mit 6:4, 3:6, 6:7 (7:9), 7:5 und 6:4 durch. Auf dem Papier war die Ausgangslage eindeutig. Zverev ging als Nummer 1 der Setzliste in die Partie, Sonego wird in der Weltrangliste deutlich tiefer geführt. Zudem hatte der Deutsche sämtliche bisherigen direkten Duelle mit dem Italiener gewonnen. Doch von einem problemlosen Auftakt konnte in New York keine Rede sein. Sonego verlangte Zverev alles ab und brachte den grossen Favoriten zeitweise bis an den Rand des Ausscheidens.

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