Radsport

Enric Mas gewinnt erstmals die Vuelta

Enric Mas hat den grössten Erfolg seiner Karriere perfekt gemacht. Der 31-jährige Spanier gewinnt die Vuelta a España 2026 und feiert damit seinen ersten Gesamtsieg bei einer Grand Tour. Nach drei Wochen setzt sich der Movistar-Profi mit 2:15 Minuten Vorsprung auf Primoz Roglic durch. Auf der 21. und letzten Etappe mit Start und Ziel in Granada geriet der Gesamtsieg von Mas nicht mehr in Gefahr. Die Zeiten für die Gesamtwertung wurden bereits beim letzten Überqueren der Ziellinie 9,8 Kilometer vor dem endgültigen Ende neutralisiert. Den Tagessieg sicherte sich der Norweger Tobias Halland Johannessen vor Alessandro Romele und Ramses Debruyne. Aus Schweizer Sicht bleibt vor allem der Erfolg von Stefan Küng in Erinnerung. Der Thurgauer gewann das Einzelzeitfahren nach Jerez de la Frontera und verliess die Rundfahrt anschliessend vorzeitig, um sich auf die Strassen-WM in Montreal vorzubereiten. Mehr dazu: Küng richtet nach seinem Vuelta-Sieg den Fokus auf die WM.

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Luca Jenni und Lea Fuchs holen Berg-SM-Titel in Arosa

Luca Jenni und Lea Fuchs sind die neuen Schweizer Bergmeister im Strassenradsport. Beim 44. Radklassiker Chur–Arosa setzte sich Jenni in 59:37,6 Minuten als schnellster Mann durch, während Fuchs das Frauenrennen in 1:09:55,6 Stunden gewann. Die traditionsreiche Strecke führte über 29,3 Kilometer und 1191 Höhenmeter hinauf zum Obersee in Arosa. Jenni entschied die Männerwertung mit einem starken Auftritt für sich. Der 24-Jährige vom Continental-Team Run & Race – Solarpur benötigte weniger als eine Stunde für den anspruchsvollen Anstieg durch das Schanfigg. Jonas Müller erreichte das Ziel 20,4 Sekunden später auf Rang zwei, Florian Hochuli komplettierte das Podest mit 36,7 Sekunden Rückstand. Bei den Frauen setzte sich Lea Fuchs souverän durch. Die 35-jährige Zürcherin vom SPAR CTO Women Team distanzierte Marilena Kuster um 45,3 Sekunden. Marion Bindith belegte in 1:10:56,4 Stunden den dritten Platz und verlor damit gut eine Minute auf die neue Schweizer Bergmeisterin.

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Anna Weinbeer krönt sich zur Marathon-Weltmeisterin

Anna Weinbeer ist erstmals Mountainbike-Marathon-Weltmeisterin. Die Baslerin gewinnt das 95 Kilometer lange WM-Rennen in Primiero San Martino di Castrozza nach 5:30:54 Stunden mit deutlichem Vorsprung. Nach WM-Silber im vergangenen Jahr krönt die Schweizerin damit ihre überragende Saison 2026 mit dem Regenbogentrikot. Weinbeer setzt sich auf der mit rund 4000 Höhenmetern gespickten Strecke früh von ihren Konkurrentinnen ab. Im Ziel beträgt ihr Vorsprung auf die italienische Silbermedaillengewinnerin Claudia Peretti 3:53 Minuten. Bronze geht an die dreifache Marathon-Weltmeisterin Mona Mitterwallner aus Österreich. Sie erreicht das Ziel 8:19 Minuten nach Weinbeer und kann die Schweizerin im Kampf um Gold nie mehr entscheidend gefährden.

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Mas vor historischem Vuelta-Triumph in Granada

Enric Mas steht unmittelbar vor dem grössten Erfolg seiner Karriere. Der Spanier geht mit 2:15 Minuten Vorsprung auf Primoz Roglic in die letzte Etappe der Vuelta a España 2026 und dürfte sich in Granada erstmals zum Gesamtsieger einer Grand Tour krönen. Felix Gall liegt als Dritter 2:44 Minuten hinter dem Mann im Roten Trikot. Die 21. und letzte Etappe führt heute über 112 Kilometer von Carrefour Granada nach Granada. Der neutralisierte Start erfolgt um 16.20 Uhr, die Zielankunft ist bei einem Schnitt von 40 km/h gegen 19.06 Uhr vorgesehen. Für Mas besitzt der Schlusstag historische Bedeutung. Der 31-Jährige wäre der erste spanische Gesamtsieger der Vuelta seit Alberto Contador im Jahr 2014. Nach drei harten Wochen muss der Movistar-Profi seinen komfortablen Vorsprung nun nur noch sicher durch das Finale in Granada bringen.

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Nicole Koller reist auf eigene Kosten zum Weltcup-Finale

Nicole Koller kämpft trotz des Aus ihres Rennstalls weiter um einen starken Abschluss ihrer herausragenden Mountainbike-Saison. Die WM-Dritte verzichtet auf den Weltcup in Soldier Hollow, will beim Saisonfinale in Lake Placid aber wieder antreten – und finanziert die Reise in die USA selbst. Gleichzeitig laufen Gespräche über ihre sportliche Zukunft. Die 29-jährige Zürcherin befindet sich in einer ungewöhnlichen Situation. Sportlich gehört sie nach WM-Bronze im Cross Country zur absoluten Weltspitze, doch nach dem Ende des Lapierre PXR Racing Teams fehlt ihr für die kommende Saison weiterhin ein neuer Rennstall. Besonders bitter ist die Situation mit Blick auf den Gesamtweltcup. Koller liegt im Short Track auf Rang vier und nur zwei Punkte hinter einem Podestplatz, im olympischen Cross Country belegt sie den sechsten Gesamtrang. Durch den Verzicht auf Soldier Hollow verliert sie nun wichtige Möglichkeiten, diese Positionen zu verteidigen oder sogar zu verbessern.

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Küng bricht Vuelta nach Zeitfahrsieg ab

Stefan Küng beendet die Vuelta a España 2026 vorzeitig. Nur einen Tag nach seinem Sieg im Einzelzeitfahren steigt der 32-jährige Schweizer aus der Rundfahrt aus und richtet seinen Fokus vollständig auf die Strassen-WM in Montreal. Tudor Pro Cycling und Küng haben den Entscheid gemeinsam getroffen. Eine neue Verletzung liegt beim Thurgauer nicht vor. Vielmehr soll er die zusätzliche Zeit zur Erholung und für die Vorbereitung auf das nächste grosse Saisonziel nutzen. Küng hatte am Donnerstag auf der 18. Etappe über 32,1 Kilometer von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera in 35:22 Minuten triumphiert. Mit seinem Sieg im Vuelta-Zeitfahren setzte er sich drei Sekunden vor Callum Thornley durch und feierte seinen zweiten Etappenerfolg bei einer Grand Tour.

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Küng gewinnt Vuelta-Zeitfahren in Jerez

Stefan Küng feiert bei der Vuelta a España einen grossen Schweizer Triumph. Der 32-jährige Thurgauer gewinnt das 32,1 Kilometer lange Einzelzeitfahren von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera in 35:22 Minuten. Für Küng ist es der zweite Etappensieg bei einer Grand Tour nach seinem Vuelta-Erfolg 2024 in Madrid. Küng setzte sich in einem extrem schnellen Zeitfahren drei Sekunden vor dem Briten Callum Thornley durch. João Almeida wurde mit neun Sekunden Rückstand Dritter, Primoz Roglič belegte 19 Sekunden hinter Küng Rang vier. Damit hat Küng die grosse Chance genutzt, die sich ihm auf der 18. Etappe bot. Bereits vor dem Start gehörte Küng auf dem flachen Kurs zu den grossen Favoriten auf den Tagessieg. Nun verwandelte der Tudor-Profi die Ausgangslage in seinen nächsten prestigeträchtigen Erfolg.

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Küng jagt im Vuelta-Zeitfahren den Etappensieg

Stefan Küng erhält am Donnerstag seine grosse Chance auf einen Etappensieg bei der Vuelta a España. Auf der 18. Etappe wartet ein 32,1 Kilometer langes Einzelzeitfahren von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera. Der Schweizer Zeitfahrspezialist gehört auf dem flachen Kurs zu den Favoriten. Küng geht um 15.37 Uhr von der Startrampe. Zu seinen stärksten Konkurrenten um den Tagessieg zählen insbesondere Ethan Hayter und Wout van Aert, während auch Primoz Roglic im Kampf gegen die Uhr zu beachten ist. Für den 32-jährigen Thurgauer bietet sich damit eine der letzten grossen Siegchancen dieser Vuelta. Bereits 2024 gewann Küng das abschliessende Vuelta-Zeitfahren in Madrid und feierte damals seinen ersten Etappensieg bei einer Grand Tour.

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Brennan gewinnt schon seine fünfte Vuelta-Etappe

Matthew Brennan ist bei seiner ersten Vuelta a España nicht zu stoppen. Der erst 21-jährige Brite gewinnt die 17. Etappe über 185 Kilometer von Dos Hermanas nach Sevilla im Massensprint vor Jordi Meeus und Magnus Cort. Für Brennan ist es bereits der fünfte Etappensieg dieser Rundfahrt. Wie die Vuelta-Organisation bestätigt, ist Brennan der erste Fahrer seit Eddy Planckaert 1982, der bei seinem Debüt an der Spanien-Rundfahrt fünf Etappen gewinnt. Visma-Lease a Bike feiert damit bereits den siebten Tagessieg bei der diesjährigen Vuelta. An der Spitze der Gesamtwertung ändert sich auf der flachen Etappe nichts. Enric Mas verteidigt das Rote Trikot mit 2:06 Minuten Vorsprung auf Felix Gall und 2:10 Minuten auf Primoz Roglic.

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Bissegger trotz Schambeinbruch im Schweizer WM-Aufgebot

Stefan Bissegger steht trotz seines Schambeinbruchs im Schweizer Aufgebot für die Strassen-WM in Montreal. Swiss Cycling hat den Thurgauer sowohl für das Einzelzeitfahren als auch für das Strassenrennen nominiert. Bei den Frauen führt Titelverteidigerin Marlen Reusser das 24-köpfige Schweizer Team an. Swiss Cycling veröffentlichte das definitive Aufgebot am Mittwoch. Die Weltmeisterschaften finden vom 20. bis 27. September in Montreal statt und gehören zu den wichtigsten Saisonhöhepunkten für die Schweizer Strassenfahrerinnen und Strassenfahrer. Besonders bemerkenswert ist die Nomination von Bissegger. Der Zeitfahrspezialist hatte sich Anfang August bei einem Sturz an der Polen-Rundfahrt einen Schambeinbruch zugezogen und musste seither eine mehrwöchige Rennpause einlegen.

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Nexetis vor dem Aus – Swiss Cycling fehlen Sponsoren

Das Schweizer Frauen-Radteam Nexetis steht nach nur zwei Jahren vor dem Aus. Swiss Cycling ist es nicht gelungen, genügend zusätzliche Sponsoren für die Weiterführung des Förderprojekts zu finden. Der ursprünglich geplante Aufstieg in die Pro-Kategorie für 2027 ist damit vom Tisch. Wie SRF am Mittwoch berichtet, bestätigte Nationaltrainer und Nexetis-Sportchef Edi Telser die schwierige Situation vor dem Abflug an die Strassen-WM in Montreal. «Wir haben es nicht geschafft, zusätzliche Sponsoren zu finden», erklärte Telser im Rahmen einer Medienrunde in Zürich-Kloten. Nexetis soll deshalb nur noch bis Ende 2026 in seiner bisherigen Form bestehen. Swiss Cycling sucht nun nach einer neuen Lösung, um jungen Schweizer Fahrerinnen auch künftig den Übergang vom Nachwuchs in den internationalen Spitzensport zu ermöglichen.

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WM-Bronze trotz Team-Aus – Nicole Koller wartet weiter auf ihren Lohn

Nicole Koller erlebt eine der schwierigsten und gleichzeitig erfolgreichsten Phasen ihrer Karriere. Während bei ihrem Rennstall Lapierre PXR Racing wegen massiver finanzieller Probleme Schluss ist und Lohnzahlungen seit längerem ausstehen, fuhr die 29-jährige Schweizerin bei der Mountainbike-WM in Val di Sole zu Bronze im Cross-Country. Nun sucht Koller mitten in der laufenden Saison einen neuen Arbeitgeber. Sportlich könnte die Situation kaum besser sein. Koller wurde im Juli erstmals Schweizer Meisterin, holte Ende August ihre erste Elite-WM-Medaille im olympischen Cross-Country und bestätigte ihre Form wenige Tage später mit Rang zwei beim Swiss Bike Cup in Huttwil. Abseits der Strecke herrscht dagegen grosse Unsicherheit. Ihr ursprünglich bis 2028 angelegtes Engagement bei Lapierre ist praktisch zusammengebrochen, während Koller weiterhin auf Klarheit über ausstehende Zahlungen und ihre vertragliche Zukunft wartet.

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Matthew Brennan gewinnt vierte Vuelta-Etappe – Van Aert liefert perfekte Vorarbeit

Matthew Brennan bleibt bei der Vuelta a España 2026 das Mass der Dinge im Sprint. Der 21-jährige Brite gewinnt die 16. Etappe über 181,1 Kilometer von Cortegana nach La Rábida und feiert bereits seinen vierten Tagessieg bei seiner ersten Grand Tour. Bryan Coquard und Vito Braet komplettieren das Podest, während Enric Mas das Rote Trikot problemlos verteidigt. Brennan benötigte für die Etappe durch die Provinz Huelva 3:56:33 Stunden. Im Massensprint setzte sich der Fahrer von Visma-Lease a Bike klar vor dem Franzosen Bryan Coquard und dem Belgier Vito Braet durch. Eine entscheidende Rolle spielte erneut Wout van Aert. Der Belgier übernahm im Finale die Vorarbeit und brachte seinen jungen Teamkollegen in eine nahezu perfekte Ausgangsposition.

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Rega-Einsatz nach Scooter-Sturz: Nino Schurter bricht sich den Arm

Nino Schurter hat sich bei einem schweren Sturz mit einem Mountain-Scooter den Arm gebrochen und ausgekugelt. Die Schweizer Mountainbike-Legende musste während eines Familienausflugs mit dem Rettungshelikopter ins Spital gebracht werden. Der 40-jährige Bündner konnte die Klinik noch am selben Abend verlassen, muss nun aber mehrere Wochen pausieren. Eigentlich sollte es ein entspannter Tag in den Bergen werden. Schurter war mit seiner Familie wandern und Heidelbeeren sammeln. Für den Rückweg ins Tal benutzte der frühere Cross-Country-Dominator einen Mountain-Scooter. Dabei kam er schwer zu Fall und verletzte sich am Arm. Schurter berichtete anschliessend selbst über den Unfall und bedankte sich bei seiner Familie, den Rettungskräften und dem medizinischen Personal. Trotz der heftigen Verletzung zeigte er sich erleichtert, dass der Sturz nicht noch schlimmere Folgen hatte.

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Flurina Rigling holt vierten Strassen-WM-Titel in Serie

Flurina Rigling ist erneut Weltmeisterin. Die 29-jährige Zürcherin gewinnt an der Para-Cycling-WM in Huntsville das Strassenrennen der Kategorie C2 und verteidigt ihr Regenbogentrikot. Nach 55,2 Kilometern setzt sich Rigling mit einem starken Finale vor der Irin Heather Jameson und der Britin Amelia Cass durch. Rigling absolvierte die vier Runden im Cummings Research Park in 1:41:51 Stunden. Heather Jameson folgte drei Sekunden später, auch Zeitfahr-Weltmeisterin Amelia Cass erreichte mit drei Sekunden Rückstand das Ziel. Für die Schweizerin ist es bereits der vierte WM-Titel in Serie im Strassenrennen. Seit ihrem ersten Triumph 2023 in Glasgow ist Rigling in dieser Disziplin bei Weltmeisterschaften ungeschlagen. Der Erfolg ist zugleich die perfekte Antwort auf das Zeitfahren vom Samstag. Dort hatte Rigling die Titelverteidigung um lediglich zehn Sekunden verpasst und hinter Amelia Cass Silber gewonnen.

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Sandra Fuhrer verteidigt WM-Titel – Schweizer holen vier Medaillen in Huntsville

Die Schweiz feiert an der Para-Cycling-WM in Huntsville einen herausragenden Medaillentag. Sandra Fuhrer verteidigt im Strassenrennen der Handbike-Klasse H4 ihren Weltmeistertitel, Fabian Recher gewinnt Silber und Micha Wäfler Bronze. Auch Celine van Till fährt aufs Podest – trotz eines Sturzes im Schlusssprint holt die Genferin Bronze. Das Schweizer Para-Cycling-Team setzt seine starke Weltmeisterschaft im US-Bundesstaat Alabama fort. Allein in den am Sonntag ausgetragenen Strassenrennen kamen vier weitere Medaillen hinzu. Für den grössten Erfolg sorgte Sandra Fuhrer. Die Glarnerin behielt auch nach einem Zwischenfall die Kontrolle über ihr Rennen und verteidigte ihr Regenbogentrikot aus dem Vorjahr. Bereits in den Zeitfahren hatten die Schweizerinnen und Schweizer vier Medaillen gewonnen. Vor dem abschliessenden Wettkampftag steht die Schweizer Bilanz damit bei acht Medaillen.

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Reisen mit Sportausrüstung: Fahrrad, Ski und Golfgepäck bei Flügen richtig anmelden

Fahrräder, Ski und Golfschläger gelten bei Flugreisen je nach Airline, Tarif und Abmessungen als normales Aufgabegepäck, Sportgepäck oder Sperrgepäck. Eine frühzeitige Anmeldung ist wichtig, weil der Frachtraum begrenzt sein kann und selbst korrekt bezahlte Ausrüstung nicht auf jedem Flug automatisch angenommen wird. Entscheidend sind die Regeln der tatsächlich ausführenden Fluggesellschaft. Masse, Gewicht, Verpackung und Inhalt müssen für Hin-, Anschluss- und Rückflug einzeln geprüft werden. Besondere Vorsicht gilt bei E-Bikes, elektrischen Golftrolleys, Lawinenrucksäcken und anderen Ausrüstungsgegenständen mit Akkus oder Druckkartuschen.

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Van Aert gewinnt verkürzte Vuelta-Hitzeetappe – Mas bleibt souverän in Rot

Wout van Aert schlägt bei der Vuelta a España erneut zu. Der Belgier gewinnt die wegen extremer Hitze von 189,7 auf 110,2 Kilometer verkürzte 15. Etappe von Palma del Río nach Córdoba im Sprint einer fünfköpfigen Spitzengruppe. Alessandro Romele wird Zweiter vor Thibau Nys, während Enric Mas das Rote Trikot vor Felix Gall und Primož Roglič sicher verteidigt. Van Aert setzt sich rund 30 Kilometer vor dem Ziel gemeinsam mit vier weiteren Fahrern ab und kontrolliert anschliessend auch das taktische Finale. Selbst mehrere Angriffe seiner Begleiter können den 31-Jährigen nicht entscheidend unter Druck setzen. Für den Visma-Profi ist es bereits der zweite Etappensieg bei der diesjährigen Vuelta. Erst am Freitag hatte er in Loja triumphiert. Gleichzeitig baut Van Aert seine Führung in der Punktewertung weiter aus. Im Kampf um den Gesamtsieg bleibt dagegen alles ruhig. Mas erreicht Córdoba mit den anderen Favoriten 2:44 Minuten nach dem Sieger und geht mit 2:06 Minuten Vorsprung auf Felix Gall in den zweiten Ruhetag. Roglič folgt nur vier Sekunden hinter dem Österreicher.

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