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Olise schockt Belgien spät – Frankreich gewinnt 1:0 in Brüssel

Frankreich setzt seinen perfekten Start unter Zinédine Zidane fort. Die Équipe Tricolore gewinnt das Nations-League-Auswärtsspiel gegen Belgien mit 1:0 – Michael Olise entscheidet die lange offene Partie mit einem herausragenden Solo in der 88. Minute. Nach zwei Spielen stehen die Franzosen damit bei sechs Punkten und haben noch kein Gegentor kassiert. Frankreich besitzt in Brüssel die besseren Möglichkeiten, muss aber bis kurz vor Schluss auf die Erlösung warten. Désiré Doué trifft bereits in der ersten Halbzeit die Latte, nach der Pause scheitert Debütant Lucas Da Cunha am Pfosten. Auch Belgien kommt durch Dodi Lukebakio und Mika Godts gefährlich vor das französische Tor, kann Mike Maignan aber nicht überwinden. Zidane wechselt Olise in der 77. Minute für Bradley Barcola ein – und liegt damit goldrichtig. Elf Minuten später übernimmt der Bayern-Profi den Ball bereits in der eigenen Hälfte, lässt die belgische Defensive bei seinem Solo hinter sich und schlenzt zum 1:0 ins linke untere Eck. Für Frankreich ist es nach dem 1:0 in der Türkei der zweite Sieg im zweiten Nations-League-Spiel.

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Nach 1:4-Debakel gegen Italien – Montella in der Türkei massiv unter Druck

Die Türkei steckt nach dem 1:4 gegen Italien in einer handfesten sportlichen Krise. Bereits während des Debakels in Bursa forderten die eigenen Fans lautstark den Rücktritt von Nationaltrainer Vincenzo Montella. Nach dem frühen WM-Aus und zwei Niederlagen zum Start der Nations League wird die Luft für den Italiener immer dünner. Schon nach 27 Minuten liegt die Türkei gegen Italien 0:3 zurück. Alessandro Bastoni, Davide Frattesi und Debütant Michael Kayode zerlegen die türkische Defensive, ehe Barış Alper Yılmaz unmittelbar nach der Pause auf 1:3 verkürzt. Pio Esposito antwortet jedoch umgehend und stellt mit seinem Kopfball zum 4:1 den alten Abstand wieder her. Die Niederlage trifft die Türkei in einer ohnehin angespannten Situation. Zum Auftakt der Nations League hatte Montellas Mannschaft zuhause bereits 0:1 gegen Frankreich verloren. Damit steht die Türkei nach zwei Partien mit null Punkten und 1:5 Toren am Tabellenende der Gruppe A1. Noch schwerer wiegt die Reaktion des eigenen Publikums: In Bursa richtet sich der Frust offen gegen Montella und den türkischen Verband.

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Italien antwortet mit 4:1 – Kayode trifft beim Debüt

Italien hat auf den enttäuschenden Nations-League-Auftakt gegen Belgien eindrücklich reagiert. Die Azzurri gewinnen in Bursa gegen die Türkei mit 4:1 und holen damit die ersten drei Punkte unter Roberto Mancini. Besonders im Fokus steht Michael Kayode: Der 22-Jährige trifft bei seinem Debüt für die A-Nationalmannschaft und bereitet zudem den zweiten Treffer vor. Italien legt die Grundlage bereits in der ersten Halbzeit. Alessandro Bastoni eröffnet in der 9. Minute das Skore, Davide Frattesi erhöht in der 22. Minute auf 2:0. Noch vor der Pause trifft Kayode zum 3:0 und krönt damit seinen ersten Einsatz im Azzurri-Trikot. Die Türkei verkürzt unmittelbar nach der Pause durch Barış Alper Yılmaz, doch Italien bleibt ruhig. Pio Esposito stellt kurze Zeit später per Kopf auf 4:1 und nimmt den Gastgebern damit die Hoffnung auf eine Wende. Nach dem 0:2 gegen Belgien liefert Mancinis Mannschaft damit genau jene Reaktion, die zuletzt gefordert worden war.

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Italien in Bursa unter enormem Druck – gegen die Türkei droht der nächste Absturz

Für Italien wird bereits das zweite Nations-League-Spiel zum frühen Krisentest. Nach dem ernüchternden 0:2 gegen Belgien treten die Azzurri am Montagabend um 20.45 Uhr in Bursa gegen die Türkei an. Roberto Mancini steht nach dem missglückten Start seiner zweiten Amtszeit massiv unter Druck – eine weitere Niederlage würde nicht nur die Stimmung weiter verschärfen, sondern Italien auch früh in Richtung Abstiegskampf drücken. Das Vertrauen rund um die Squadra Azzurra ist nach den vergangenen Jahren ohnehin angeschlagen. Italien verpasste erneut die Weltmeisterschaft, gegen Belgien folgte nun der nächste Rückschlag. Das Publikum im Stadio Olimpico reagierte bereits zur Pause und nach dem Schlusspfiff mit Pfiffen. Besonders problematisch war dabei weniger nur das Resultat als die Art des Auftritts: wenig Tempo, kaum Durchschlagskraft und erneut grosse Probleme gegen hohes Pressing. Nun wartet mit der Türkei ein Gegner, der selbst mit einer Niederlage gestartet ist. Die Mannschaft von Vincenzo Montella verlor ihr erstes Gruppenspiel gegen Frankreich mit 0:1. Damit stehen vor dem direkten Duell beide Teams bei null Punkten. Für Italien ist die Partie deshalb bereits richtungsweisend – zumal am Freitag auswärts in Frankreich die nächste schwierige Aufgabe folgt.

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Österreich schlägt Kosovo 3:1 – Avdullahu startet, Saipi kommt ins Tor

Österreich setzt seinen perfekten Start in die Nations League fort und schlägt Kosovo im ausverkauften Wiener Ernst-Happel-Stadion mit 3:1. David Affengruber, Junior Adamu und Carney Chukwuemeka treffen für die Mannschaft von Ralf Rangnick, Edon Zhegrova gelingt für Kosovo nur noch der späte Anschlusstreffer per Penalty. Aus Schweizer Sicht richtet sich der Blick besonders auf mehrere Akteure im Kosovo-Kader. Leon Avdullahu steht erneut in der Startelf und spielt im zentralen Mittelfeld, während der langjährige Lugano-Goalie Amir Saipi in der 65. Minute für Arijanet Muric eingewechselt wird. Albian Hajdari, beim Auftaktsieg gegen Irland noch von Beginn an dabei, kommt diesmal nicht zum Einsatz. Österreich entscheidet die Partie mit einer effizienten Vorstellung. Affengruber eröffnet in der 23. Minute per Kopf das Skore, Adamu erhöht unmittelbar vor der Pause auf 2:0. Chukwuemeka sorgt in der 61. Minute für die Vorentscheidung, ehe Zhegrova in der 83. Minute einen Elfmeter zum 3:1-Endstand verwandelt.

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Klopp erlebt bitteres Heimdebüt – Deutschland verliert gegen Griechenland

Jürgen Klopps erstes Heimspiel als deutscher Bundestrainer endet mit einer herben Enttäuschung. Deutschland verliert in Augsburg mit 0:1 gegen Griechenland und wartet damit auch nach dem zweiten Nations-League-Spiel unter Klopp auf den ersten Sieg. Dimitrios Kourbelis entscheidet die Partie in der 74. Minute mit einem abgefälschten Schuss. Deutschland hat über weite Strecken mehr Ballbesitz, findet gegen die kompakte griechische Defensive aber nur selten klare Lösungen. Joshua Kimmich kommt mit einem Freistoss dem Führungstreffer nahe, Griechenlands Torhüter Konstantinos Tzolakis pariert jedoch stark. Auf der Gegenseite vergibt Fotis Ioannidis zunächst eine Grosschance, ehe Kourbelis wenig später zuschlägt. Nach dem 1:1 zum Auftakt in den Niederlanden bleibt Deutschland damit bei einem Punkt aus zwei Spielen. Griechenland dagegen bestätigt seinen starken Start: Nach dem 2:1-Auswärtssieg gegen Serbien gewinnen die Griechen auch in Augsburg und stehen nach zwei Partien bei sechs Punkten.

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Nati vor Härtetest in Glasgow – Schottland wartet im Hampden Park

Nach dem überzeugenden 3:0-Auftaktsieg in Nordmazedonien wartet auf die Schweizer Nationalmannschaft bereits am Dienstag die nächste Nations-League-Aufgabe. Um 20.45 Uhr trifft das Team von Murat Yakin im Hampden Park auf Schottland. Die Schweiz reist mit Rückenwind nach Glasgow, trifft dort aber auf einen Gegner, gegen den sie auswärts historisch nur selten gewinnen konnte. Die Ausgangslage ist klar: Die Schweiz hat mit dem souveränen Erfolg in Skopje einen idealen Start hingelegt und dabei vor allem offensiv überzeugt. Zeki Amdouni erzielte zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor, Zachary Athekame lieferte bei seinem starken Auftritt zwei Assists. Schottland ist für die Nati ein deutlich härterer Prüfstein. Das letzte Duell beider Teams endete an der EM 2024 mit 1:1. Insgesamt trafen die beiden Nationen bislang 17-mal aufeinander. Die Schweiz gewann fünf Partien, vier endeten unentschieden, achtmal setzte sich Schottland durch. Besonders in Schottland ist die Bilanz schwierig: In neun Auswärtsspielen gelang der Schweiz bisher nur ein Sieg.

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Labanc entscheidet Overtime-Krimi – Lakers gewinnen 5:4 in Ajoie

Die Rapperswil-Jona Lakers feiern den zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden. Nach dem 3:2 gegen Davos setzen sich die St. Galler beim HC Ajoie mit 5:4 nach Verlängerung durch. Kevin Labanc erzielt nach 70 Sekunden der Overtime den entscheidenden Treffer und damit sein erstes National-League-Tor. Rapperswil startet stark und führt nach dem ersten Drittel durch Marlon Graf und Jacob Larsson bereits 2:0. Danach dreht Ajoie die Partie mit drei Treffern im Mitteldrittel, ehe Tyler Moy im Powerplay zum 3:3 ausgleicht. Im Schlussabschnitt bringt Julius Honka die Jurassier erneut in Führung. Nicklas Jensen rettet die Lakers in der 52. Minute mit dem 4:4 in die Verlängerung. Dort entscheidet Labanc die Partie nach Vorarbeit von Lawrence Pilut und Jensen zum 5:4. Für Rapperswil ist es nach dem Heimsieg gegen Davos der nächste wichtige Erfolg.

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ZSC bleibt makellos – Lions gewinnen Zürcher Derby gegen Kloten 3:2

Die ZSC Lions setzen ihren perfekten Saisonstart fort und gewinnen auch das Zürcher Derby gegen den EHC Kloten mit 3:2. Nach einem frühen Rückstand drehen Chris Baltisberger, Jesper Frödén und Sven Andrighetto die Partie im Mitteldrittel. Für den ZSC ist es der sechste Sieg im sechsten Meisterschaftsspiel. Kloten erwischt in der ausverkauften Swiss Life Arena den besseren Start und geht bereits nach 86 Sekunden in Führung. Arttu Ruotsalainen wird der Treffer zum 1:0 gutgeschrieben, nachdem die Scheibe im Gewühl über die Linie rutscht. Der ZSC braucht einige Zeit, übernimmt danach aber immer stärker die Kontrolle. Die Entscheidung fällt im zweiten Drittel. Baltisberger gleicht in der 27. Minute aus, nur 46 Sekunden später trifft Frödén zum 2:1. Andrighetto erhöht noch vor der zweiten Pause auf 3:1. Kloten verkürzt im Schlussabschnitt durch Petteri Puhakka im Powerplay nochmals, der Ausgleich gelingt den Gästen jedoch nicht mehr.

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Amdouni mit Doppelpack – Schweiz startet mit 3:0-Sieg in die Nations League

Die Schweizer Nationalmannschaft startet überzeugend in die neue Nations-League-Kampagne. Das Team von Murat Yakin gewinnt in Skopje gegen Nordmazedonien verdient mit 3:0. Zeki Amdouni wird mit zwei Toren und einem Assist zum entscheidenden Mann, während auch Debütant Zachary Athekame mit zwei Vorlagen einen starken Einstand feiert. Remo Freuler bringt die Schweiz in der 22. Minute nach Vorarbeit von Amdouni in Führung. Kurz vor der Pause erhöht Amdouni nach Zuspiel von Athekame auf 2:0. Auch nach dem Seitenwechsel bleibt die Schweiz klar spielbestimmend, ehe Amdouni in der 74. Minute nach einer weiteren Vorlage Athekames mit seinem zweiten Treffer den Endstand herstellt. Der Erfolg ist für die Schweiz auch deshalb wertvoll, weil mehrere erfahrene Kräfte fehlen. Granit Xhaka und Breel Embolo stehen für diesen Zusammenzug nicht zur Verfügung, Denis Zakaria und Ruben Vargas fehlen verletzt. Trotzdem tritt die Nati in Skopje über weite Strecken dominant auf und setzt im Kampf um den Wiederaufstieg in Liga A ein erstes Ausrufezeichen.

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Italien schon wieder in der Krise – Pfiffe, Frust und ein Fehlstart für Mancini

Italien wollte unter Roberto Mancini einen Neustart einleiten – der erste Auftritt endete jedoch in einem ernüchternden 0:2 gegen Belgien. Die Azzurri wurden bereits zur Pause und erneut nach dem Schlusspfiff ausgepfiffen. Noch schwerer wiegt, dass sich viele der alten Probleme sofort wieder zeigten: wenig Tempo, wenig Durchschlagskraft, Unsicherheit im Aufbau und eine Nationalmannschaft, die längst um die Verbindung zu ihren eigenen Fans kämpft. Belgien war im ersten Durchgang klar besser und hätte nach mehreren guten Möglichkeiten durchaus höher führen können. Italien wirkte gegen das hohe Pressing unsicher, verlor zu viele Bälle im Zentrum und fand offensiv kaum Lösungen. Auch Debütant Alessandro Romano erwischte einen schwierigen Abend. Sein Ballverlust leitete das 0:1 ein, später wurde er ausgewechselt. Damit steht Mancini nach nur einem Spiel seiner zweiten Amtszeit bereits wieder unter erheblichem Druck. Erst wenige Tage zuvor hatte er angekündigt, Italien wieder dauerhaft an die internationale Spitze führen zu wollen. Der erste Auftritt erinnerte jedoch vielmehr an jene Probleme, die die Azzurri bereits in den vergangenen Jahren begleitet haben.

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Embolo fehlt – Botelis Chance auf das Nati-Debüt wächst

Winsley Boteli steht vor seinem bislang grössten Schritt im Schweizer Fussball. Der 20-jährige Stürmer des FC Sion gehört erstmals zum Aufgebot der A-Nationalmannschaft und könnte am Samstag in Skopje gegen Nordmazedonien zu seinem Debüt kommen. Durch die aktuelle Personalsituation im Schweizer Angriff ist seine Chance auf Einsatzminuten nochmals gestiegen. Boteli hat sich die Nomination mit einem aussergewöhnlichen Saisonstart verdient. In 14 Pflichtspielen für den FC Sion erzielte er zwölf Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Nationaltrainer Murat Yakin reagierte darauf mit dem erstmaligen Aufgebot für die vier Nations-League-Partien gegen Nordmazedonien, Schottland, Slowenien und erneut Nordmazedonien. Zusätzliche Bedeutung erhält Botelis Rolle durch die Ausfälle im Schweizer Kader. Granit Xhaka nimmt am gesamten Zusammenzug nicht teil, Denis Zakaria und Aurèle Amenda fehlen angeschlagen. Im Angriff ist Breel Embolo für das Spiel in Skopje zudem gesperrt. Damit rückt Boteli bereits bei seinem ersten A-Nati-Zusammenzug stärker in den Fokus.

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Manchester City sportlich makellos – doch das 115-Verfahren bleibt explosiv

Manchester City dominiert sportlich weiterhin die Premier League, doch abseits des Rasens hängt ein gewaltiges Verfahren über dem Klub. Mehr als zwei Jahre nach Beginn der Anhörung zu den 115 von der Premier League erhobenen Vorwürfen gibt es noch immer kein Urteil. Im Raum stehen bei einem Schuldspruch Sanktionen von hohen Geldstrafen über Punktabzüge bis hin zu einem möglichen Ausschluss aus der Premier League. Das Verfahren begann im September 2024 vor einer unabhängigen Kommission und wurde nach zwölf Wochen im Dezember desselben Jahres abgeschlossen. Seitdem wartet der englische Fussball auf den Entscheid. Premier-League-Chef Richard Masters räumte zuletzt ein, dass sich das Verfahren länger hinzieht als erwartet. Einen Termin für die Veröffentlichung des Urteils gibt es weiterhin nicht. Besonders gross ist der Kontrast zur sportlichen Situation. City hat alle fünf Premier-League-Spiele der Saison 2026/27 gewonnen und führt die Tabelle mit 15 Punkten an. Zuletzt setzte sich das Team von Enzo Maresca in einem spektakulären Spiel mit 5:3 gegen Sunderland durch. Der aktuelle Erfolg ändert jedoch nichts daran, dass ein späteres Urteil erhebliche Konsequenzen für den Klub haben könnte.

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Embolo akzeptiert Strafbefehl – Nati verzichtet auf Stürmer

Breel Embolo wird beim laufenden Zusammenzug der Schweizer Nationalmannschaft nicht mehr zum Team stossen. Hintergrund ist ein Strafbefehl aus dem November 2025 wegen mehrfacher Anstiftung zur Urkundenfälschung im Zusammenhang mit gefälschten Covid-Testzertifikaten. Der 29-Jährige hat den Strafbefehl akzeptiert und räumt ein, dass sein damaliges Verhalten falsch gewesen sei. Nach Recherchen von «Schweiz heute» hatte Embolo im Jahr 2021 zwei gefälschte Covid-Reisezertifikate beschafft. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt erliess deshalb am 25. November 2025 einen Strafbefehl mit einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je 3000 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren. Ob Embolo eines der gefälschten Zertifikate tatsächlich verwendete, ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht geklärt. Sportlich hätte Embolo das erste Nations-League-Spiel am Samstag gegen Nordmazedonien ohnehin wegen seiner Roten Karte im WM-Viertelfinal gegen Argentinien verpasst. Ursprünglich war vorgesehen, dass er anschliessend zur Mannschaft stösst und gegen Schottland sowie bei den beiden Heimspielen gegen Slowenien und Nordmazedonien zur Verfügung steht. Daraus wird nun nichts: Der SFV hat entschieden, den gesamten laufenden Zusammenzug ohne den Mittelstürmer zu bestreiten.

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Lustrinelli hat zwei Wochen für die Wende – Rijeka wird erster Test

Mauro Lustrinelli bekommt nach dem Fehlstart mit Union Berlin nun genau das, was einem neuen Trainer in einer schwierigen Phase oft fehlt: Zeit auf dem Trainingsplatz. Nach nur einem Punkt aus vier Bundesliga-Spielen und bereits 17 Gegentoren bleiben dem Schweizer gut zwei Wochen bis zum nächsten Ligaspiel gegen Elversberg. Schon am Samstag liefert das Testspiel bei HNK Rijeka einen ersten Hinweis darauf, ob die Korrekturen greifen. Die 0:7-Niederlage bei Bayern München war die höchste Bundesliga-Pleite der Union-Geschichte, ist inzwischen aber abgehakt. Viel wichtiger ist nun, wie Lustrinelli die lange Unterbrechung nutzt. Union steht nach vier Runden mit einem Torverhältnis von 4:17 auf Rang 17 und wartet weiterhin auf den ersten Bundesliga-Sieg unter dem früheren Thun-Trainer. Der nächste Ernstkampf folgt erst am 10. Oktober zuhause gegen Aufsteiger Elversberg. Bis dahin kann Lustrinelli an der defensiven Organisation, den Abständen zwischen den Mannschaftsteilen und der Balance seines offensiveren Spielansatzes arbeiten. Das Testspiel am Samstagabend in Rijeka kommt deshalb zum richtigen Zeitpunkt.

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Jokanovic übernimmt den FC Basel – Tedesco sagte vorerst nicht zu

Der FC Basel hat einen neuen Cheftrainer gefunden. Slavisa Jokanovic übernimmt Rotblau mit sofortiger Wirkung und unterschreibt zunächst bis zum Ende der laufenden Saison. Der 58-jährige Serbe folgt auf Stephan Lichtsteiner und soll dem FCB nach einem durchzogenen Saisonstart wieder Stabilität und Erfahrung geben. Jokanovic bringt genau jenes Profil mit, das die Basler Verantwortlichen zuletzt gesucht hatten: Erfahrung, Autorität und eine internationale Vita. Er trainierte unter anderem Watford, Fulham, Sheffield United, Dinamo Moskau und zuletzt Al-Nasr in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mit Watford und Fulham schaffte er jeweils den Aufstieg in die Premier League. Auch Domenico Tedesco war im Rennen um den Trainerposten. Wie soccer.ch bereits berichtete, beschäftigte sich Basel konkret mit dem 41-Jährigen. Tedesco sagte allerdings nicht direkt zu und nahm sich Bedenkzeit für seinen nächsten Schritt. Dabei wollte er insbesondere mögliche Optionen in der Bundesliga und Serie A abwarten. Basel entschied sich nun für Jokanovic.

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Dembélé mit Traumstart in Europa – nun wartet Frankreichs Auftakt

Ousmane Dembélé reist mit bemerkenswerten Zahlen zum Nations-League-Auftakt der französischen Nationalmannschaft. Der Ballon-d’Or-Sieger von 2025 steht in der laufenden Champions League nach nur 64 Einsatzminuten bereits bei zwei Toren und zwei Assists. Am Freitagabend wartet mit dem Auswärtsspiel gegen die Türkei nun die nächste Bühne. Seinen bislang stärksten Auftritt der jungen Saison hatte Dembélé beim 6:1 von Paris Saint-Germain gegen Slovan Bratislava. Der 29-Jährige traf in der 17. und 23. Minute selbst und bereitete später einen Treffer von Ferran Torres vor. Die UEFA weist für ihn nach dem ersten Champions-League-Spiel zwei Tore, zwei Assists, zehn Abschlüsse und eine Passquote von 85 Prozent aus. Für Frankreich beginnt gleichzeitig eine neue Phase. Dembélé gehört zum ersten Nations-League-Aufgebot unter Nationaltrainer Zinédine Zidane. Neben ihm wurden von PSG auch Désiré Doué und nach der Verletzung von Warren Zaïre-Emery Maghnes Akliouche aufgeboten. Frankreich startet am Freitag um 20.45 Uhr auswärts gegen die Türkei in die Gruppe A1.

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Neuer Haarschnitt, alte Torlust: Haalands Zahlen bleiben aussergewöhnlich

Erling Haaland hat sich optisch verändert, sportlich aber kaum. Der Norweger trägt seit Saisonbeginn deutlich kürzere Haare – und trifft weiterhin in einem Tempo, das selbst für seine Verhältnisse bemerkenswert ist. Für Manchester City steht er 2026/27 bereits bei sieben Toren in sieben Pflichtspielen, für Norwegen traf er zuletzt beim 3:2 gegen Dänemark doppelt. In der Premier League führt Haaland nach fünf Spieltagen mit fünf Toren die Torschützenliste an. Dazu kommen zwei Treffer in einem Champions-League-Spiel gegen Porto. Insgesamt sind es damit sieben Tore in 593 Pflichtspielminuten für Manchester City – im Schnitt also ein Treffer alle 84,7 Minuten. Noch auffälliger ist seine internationale Bilanz: In der Champions League steht er inzwischen bei 59 Toren in 59 Einsätzen. Die Frage, ob Haaland derzeit der beste Goalgetter der Welt ist, lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Aber seine aktuelle Quote, seine langfristigen Werte in der Champions League und vor allem 64 Treffer in 56 Länderspielen für Norwegen liefern starke Argumente. Erst am Donnerstag erzielte er beim 3:2-Sieg gegen Dänemark erneut zwei Tore.

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