belmedia Redaktion

Basel kämpft weiter um die Schwimm-EM 2027

Basel will die Kurzbahn-Europameisterschaften 2027 in die Schweiz holen – doch ausgerechnet jetzt fällt die entscheidende Phase der Finanzierung an. Swiss Aquatics hat für die Elite- und Masters-EM im Dezember 2027 bereits den Zuschlag unter Auflagen erhalten. Ob der Grossanlass in der St. Jakobshalle tatsächlich stattfinden kann, hängt nun davon ab, ob die noch offene Finanzierung rechtzeitig gesichert wird. Der Verband verfolgt das Basler Projekt seit längerem. Bereits 2024 wurden Gespräche mit einer hochrangigen Basler Delegation geführt, später entstand eine eigene Organisationsstruktur für internationale Meisterschaften. Laut Swiss Aquatics wurde im September 2025 der Zuschlag unter Auflagen erteilt. Als Austragungsort ist die St. Jakobshalle vorgesehen, die für die Meisterschaften zur temporären Schwimmarena umgebaut werden müsste. Sportlich wäre eine Heim-EM für die Schweiz aussergewöhnlich reizvoll. Mit Noè Ponti und Roman Mityukov verfügt Swiss Aquatics über zwei international etablierte Aushängeschilder, zudem erlebt der Schweizer Schwimmsport seit mehreren Jahren eine seiner erfolgreichsten Phasen. Gleichzeitig bleibt jedoch genau jene finanzielle Frage offen, die bereits Mitte September für erhebliche Unsicherheit gesorgt hatte.

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Sierre will höher hinaus – ist der Aufstieg schon 2027 möglich?

Der HC Sierre macht keinen Hehl aus seinen grossen Ambitionen. Nach dem Gewinn der Swiss League 2025/26 spricht der Klub selbst davon, «noch höher hinaus» zu wollen, während Chris McSorley seine Mannschaft erneut im Kampf um die höchsten Ziele sieht. Ein Aufstieg in die National League bereits im Frühjahr 2027 ist sportlich möglich – automatisch ist der Weg nach oben aber keineswegs frei. Sierre hat seinen Meisterkader weitgehend zusammengehalten und ist erneut stark in die Saison gestartet. Auf das 8:4 gegen La Chaux-de-Fonds folgte ein 3:2 nach Verlängerung gegen die GCK Lions und zuletzt ein beeindruckendes 8:2 in Arosa. Nach drei Partien standen die Walliser bei acht Punkten und einem Torverhältnis von 19:8. Der Titelverteidiger zeigt damit früh, dass der Erfolg der vergangenen Saison kein Ausreisser war. Entscheidend ist jedoch die Unterscheidung zwischen sportlichem Anspruch und einem formellen Aufstiegsprojekt. Die SIHF schreibt für 2026/27 vor, dass der Swiss-League-Meister nur mit einer entsprechenden Aufstiegsbewilligung die Ligaqualifikation gegen den Verlierer der National-League-Playouts bestreiten darf. Eine öffentlich bestätigte Aufstiegsbewilligung für Sierre für die laufende Saison liegt derzeit noch nicht vor.

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Ocon verlässt Haas – Formel-1-Zukunft offen

Esteban Ocon wird Haas nach dem Ende der Formel-1-Saison 2026 verlassen. Der Rennstall bestätigte am Mittwoch die Trennung vom 30-jährigen Franzosen, der seit 2025 für das US-Team fährt. Wer Ocon 2027 ersetzt und ob der Grand-Prix-Sieger selbst einen neuen Stammplatz findet, ist noch offen. Ocon war 2025 von Alpine zu Haas gewechselt und sollte dem damaligen Rookie Oliver Bearman mit seiner Erfahrung als Referenz dienen. Nach zwei gemeinsamen Saisons endet die Zusammenarbeit nun. Teamchef Ayao Komatsu würdigte Ocons Professionalität, seinen Einsatz und insbesondere seine technischen Rückmeldungen bei der Entwicklung des VF-26 unter dem neuen Reglement. Sportlich verlief die aktuelle Saison für Ocon schwierig. Nach 15 Grands Prix steht er mit sieben WM-Punkten auf Rang 16 der Fahrerwertung, während Bearman mit 20 Zählern Rang 13 belegt. Ausgerechnet kurz vor der Bekanntgabe seines Abschieds gelang Ocon in Baku mit Rang acht sein bislang bestes Saisonresultat.

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Schweizerinnen zum Auftakt von Schweden überrollt

Die Schweizer Frauen-Nati ist mit einer deutlichen Niederlage in das zweite Turnier der Women’s Euro Hockey Tour gestartet. Das Team von Head Coach Shannon Miller unterlag Schweden am Mittwoch in Lahti mit 0:5. Nach einem ausgeglichenen Startdrittel entschieden die Schwedinnen die Partie vor allem im Mittelabschnitt. Während im ersten Drittel noch keine Tore fielen, erhöhte Schweden nach der ersten Pause deutlich den Druck. Die Schweizerinnen konnten das Tempo nicht mehr mitgehen und kassierten im Mittelabschnitt drei Gegentreffer. Mit einem 0:3-Rückstand ging es in die zweite Pause. Auch im Schlussdrittel gelang der Schweiz keine Reaktion auf der Anzeigetafel. Schweden erzielte zwei weitere Treffer und machte den klaren 5:0-Erfolg perfekt. Für die Schweizerinnen ist es nach dem überzeugenden Heimturnier im August ein deutlicher Rückschlag im letzten grossen Vorbereitungsblock vor der Weltmeisterschaft.

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Laurin Fuhrer drängt bei den Lakers Richtung Profiteam

Laurin Fuhrer gehört bei den Rapperswil-Jona Lakers zu den spannendsten jungen Verteidigern auf dem Weg Richtung National League. Der 18-Jährige spielt aktuell vor allem für die U21-Elit, hat sich dort aber bereits mit konstanten Leistungen und offensiver Produktion in den Vordergrund gearbeitet. Ein fixer Transfer nach Rapperswil ist es allerdings nicht – Fuhrer gehört bereits zur Lakers-Organisation. Der am 12. Januar 2008 in Herisau geborene Verteidiger läuft in dieser Saison regelmässig für die U21 der Lakers auf. Nach neun Einsätzen steht Fuhrer aktuell bei einem Tor und drei Assists und damit bei vier Skorerpunkten. Für einen Verteidiger seines Alters ist das ein guter Wert, zumal er gleichzeitig in einer wichtigen Rolle eingesetzt wird. Auch international hat Fuhrer bereits Erfahrung gesammelt. Im Frühjahr gehörte er zum Schweizer U18-Nationalteam bei der Weltmeisterschaft. Dort wurde der Linksschütze als Verteidiger eingesetzt und gehörte damit zu jenem Jahrgang, der sich nun Schritt für Schritt Richtung Profihockey entwickeln soll.

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Racioppi stösst zur Nationalmannschaft

Anthony Racioppi stösst am Mittwoch als zusätzlicher Torhüter zur Schweizer Nationalmannschaft. Der SFV begründet die Nachnomination mit der Belastungssteuerung im Training. Für den 27-jährigen Keeper des FC Sion ist es die Rückkehr ins A-Nati-Umfeld nach drei Jahren. Racioppi war zuletzt 2023 für die Schweizer A-Nationalmannschaft aufgeboten worden. Damals rückte er nach, weil Gregor Kobel wegen Oberschenkelbeschwerden für das EM-Qualifikationsspiel gegen Andorra ausfiel. Zu einem Länderspieleinsatz kam Racioppi bisher allerdings noch nicht. Nun erhält der Sion-Goalie erneut die Gelegenheit, sich im Kreis der Nationalmannschaft zu präsentieren. Nach Angaben des Verbands geht es bei der zusätzlichen Nomination nicht um einen bestätigten Ausfall eines anderen Keepers, sondern um die Belastungssteuerung während des laufenden Zusammenzugs.

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Liechtenstein vor Schlüsselspiel in Baku

Liechtenstein steht vor dem zweiten Nations-League-Spiel bereits unter Zugzwang. Nach dem 0:2 zum Auftakt gegen Litauen gastiert die Mannschaft von Konrad Fünfstück am Donnerstag bei Aserbaidschan. Ein Sieg in Baku würde die Ausgangslage in der Dreiergruppe D2 deutlich verbessern. Der Start in die neue Nations-League-Kampagne verlief für Liechtenstein enttäuschend. Gegen Litauen blieb die Mannschaft im eigenen Stadion ohne Treffer und verlor mit 0:2. Litauen setzte sich dadurch zunächst an die Spitze und bestätigte diese Position anschliessend mit einem 1:1 gegen Aserbaidschan. Vor dem direkten Duell liegt Litauen mit vier Punkten aus zwei Spielen vorne. Aserbaidschan besitzt nach einer Partie einen Zähler, Liechtenstein steht noch bei null Punkten. Weil jede Mannschaft in der Dreiergruppe nur vier Spiele bestreitet, bleibt kaum Zeit, einen Fehlstart zu korrigieren.

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Zidane mit Traumstart – Frankreich vor Italien-Kracher

Der Start von Zinédine Zidane als französischer Nationaltrainer ist resultatmässig perfekt verlaufen. Frankreich gewann sowohl in der Türkei als auch in Belgien mit 1:0 und führt die Nations-League-Gruppe A1 nach zwei Spieltagen mit sechs Punkten an. Am Freitag wartet mit Italien nun der bislang grösste Härtetest der neuen Ära. Zidanes Premiere am 25. September in Kocaeli entschied Captain Kylian Mbappé mit seinem Treffer in der 54. Minute. Frankreich verteidigte den knappen Vorsprung und startete mit drei Punkten. Allerdings verletzte sich Mbappé bei seinem Tor am linken Knie und musste wenige Minuten später ausgewechselt werden. Drei Tage danach gelang Frankreich auch in Brüssel ein 1:0-Erfolg gegen Belgien. Dort wurde Michael Olise zum entscheidenden Mann. Zidane brachte den Bayern-Profi in der 77. Minute für Bradley Barcola, elf Minuten später erzielte Olise mit einem starken Solo das Siegtor. Frankreich steht damit nach zwei Partien bei sechs Punkten und 2:0 Toren. Belgien und Italien folgen mit je drei Zählern, während die Türkei noch ohne Punkt ist.

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Kosovo vor Schlüsselspielen um Liga A

Kosovo geht mit einer guten, aber noch völlig offenen Ausgangslage in die entscheidenden nächsten Tage der Nations League. Nach zwei Partien steht die Mannschaft von Franco Foda mit drei Punkten auf Rang zwei der Gruppe B3. Bereits am Donnerstag gegen Israel und danach am Sonntag zuhause gegen Österreich kann Kosovo die Weichen im Kampf um den Aufstieg stellen. Zum Auftakt schlug Kosovo die Republik Irland in Pristina mit 1:0, ehe drei Tage später die 1:3-Niederlage in Österreich folgte. Österreich führt die Gruppe nach zwei Siegen mit sechs Punkten an. Kosovo und Irland stehen bei je drei Zählern, Israel ist nach zwei Niederlagen noch ohne Punkt. Damit liegt Kosovo derzeit auf jenem zweiten Platz, der am Ende der Ligaphase zu den Aufstiegs-Playoffs für die Liga A berechtigen würde. Der Schweizer Bezug bleibt dabei erheblich. Leon Avdullahu gehörte sowohl gegen Irland als auch beim 1:3 in Wien zur Startformation, Amir Saipi kam gegen Österreich ins Tor. Auch Albian Hajdari und der neu für Kosovo spielende Dion Kacuri gehören zum Kreis jener Akteure, deren fussballerische Ausbildung eng mit der Schweiz verbunden ist. Beim 1:3 gegen Österreich wurde gleichzeitig sichtbar, dass Kosovo gegen den derzeitigen Gruppenfavoriten noch Steigerungspotenzial besitzt.

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Lugano zieht davon – warum die Tessiner wirklich ganz vorne stehen

Der FC Lugano hat sich in der Super League längst von einem ambitionierten Verfolger zu einem echten Spitzenteam entwickelt. Nach neun Meisterschaftsspielen stehen die Tessiner bei 25 Punkten, acht Siegen und nur einem Unentschieden. Bemerkenswert ist dabei nicht nur der sportliche Vorsprung, sondern auch die Tatsache, dass Lugano mit einem vergleichsweise überschaubaren Budget arbeitet. Für die Saison 2026/27 beziffert der Klub sein Budget auf rund 12,5 Millionen Franken. CEO Martin Blaser betonte bereits im Mai, dass Lugano wegen des kleineren Einzugsgebiets im Tessin bei den Einnahmen strukturell nicht mit Basel, St. Gallen oder den Young Boys mithalten könne. Gerade deshalb fällt der aktuelle Lauf besonders auf: Lugano führt die Liga nicht dank der grössten finanziellen Mittel, sondern dank einer klaren sportlichen Idee, gezielter Kaderplanung und bemerkenswerter Konstanz. Auch die Resultate sprechen eine deutliche Sprache. Lugano gewann unter anderem 3:1 beim FC Basel, schlug St. Gallen 4:1 und setzte sich zuletzt sogar 4:0 in Lausanne durch. Lediglich beim 2:2 gegen die Young Boys gab das Team bislang Punkte ab. Über den neuen Vereinsrekord nach dem 4:0-Sieg in Lausanne haben wir bereits berichtet.

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Golubic startet gegen Kalieva in Peking

Viktorija Golubic startet heute beim WTA-1000-Turnier in Peking in den nächsten wichtigen Abschnitt ihrer Saison. Die Schweizerin trifft in der ersten Runde auf die US-Amerikanerin Elvina Kalieva. Für Golubic ist es das erste Tour-Match seit ihrem Erstrunden-Aus bei den US Open. Golubic wird aktuell auf Rang 67 der WTA-Weltrangliste geführt, Kalieva auf Position 117. Die Amerikanerin war ursprünglich in der Qualifikation gescheitert, rückte aber als Lucky Loserin ins Hauptfeld nach. Damit wartet auf Golubic zum Auftakt eine Gegnerin, die bereits zwei Matches auf den Hartplätzen von Peking absolviert hat. Für die 33-jährige Zürcherin geht es darum, nach mehreren Wochen ohne Matchpraxis möglichst schnell wieder in den Wettkampfrhythmus zu finden. Bei den US Open war sie Ende August in der ersten Runde an Diane Parry gescheitert. Über dieses Ausscheiden hatten wir bereits im Schweizer US-Open-Rückblick berichtet.

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Italien vor Härtetest in Frankreich

Italien hat sich mit dem überzeugenden 4:1 in der Türkei zurückgemeldet, doch nun wartet der bislang schwierigste Test der neuen Nations-League-Kampagne. Am Freitagabend gastieren die Azzurri beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer Frankreich. Für Roberto Mancinis Mannschaft geht es darum, die starke Reaktion von Bursa zu bestätigen und im Rennen um die Viertelfinalplätze nicht erneut ins Hintertreffen zu geraten. Die Ausgangslage in Gruppe A1 ist nach zwei Spieltagen klar: Frankreich führt mit sechs Punkten, Italien und Belgien stehen bei je drei Zählern, die Türkei ist noch punktlos. Frankreich gewann seine beiden ersten Partien jeweils mit 1:0. Italien dagegen startete mit einem enttäuschenden 0:2 gegen Belgien, ehe in der Türkei mit vier Treffern die klare Antwort folgte. Vor allem die Art des Sieges macht den Azzurri Hoffnung. Alessandro Bastoni, Davide Frattesi und Debütant Michael Kayode sorgten bereits vor der Pause für klare Verhältnisse, Pio Esposito antwortete nach dem türkischen Anschlusstreffer mit dem 4:1. Über den starken Auftritt Italiens und Kayodes Traumdebüt in Bursa haben wir bereits ausführlich berichtet. Nun muss sich zeigen, wie belastbar diese Fortschritte gegen Frankreich tatsächlich sind.

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Deutschland gegen Serbien unter Druck – Klopp braucht ersten Nations-League-Sieg

Deutschland steht bereits am dritten Spieltag der Nations League unter erheblichem Druck. Nach dem 1:1 in den Niederlanden und der 0:1-Heimniederlage gegen Griechenland wartet das Team von Jürgen Klopp noch auf den ersten Sieg und liegt in Gruppe A2 nur auf Rang drei. Am Donnerstagabend gegen das punktlose Serbien sind drei Punkte deshalb enorm wichtig. Die Ausgangslage ist deutlich: Griechenland führt die Gruppe nach zwei Siegen mit sechs Punkten an, die Niederlande folgen mit vier Zählern. Deutschland steht bei einem Punkt, Serbien hat nach Niederlagen gegen Griechenland und die Niederlande noch keinen Zähler. Da sich nur die beiden besten Mannschaften der Gruppe für das Viertelfinale qualifizieren, kann sich Deutschland einen weiteren Rückschlag kaum leisten. Besonders die 0:1-Niederlage gegen Griechenland bei Klopps Heimdebüt hat die Situation verschärft. Deutschland hatte zwar mehr Ballbesitz, fand offensiv aber kaum Lösungen. Nun folgt am Donnerstag um 20.45 Uhr in der Allianz Arena in München das Duell mit Serbien – und bereits drei Tage später wartet auswärts der Gruppenleader Griechenland.

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Kein Winterschlaf im Sägemehl – so bereiten sich die Schwinger auf 2027 vor

Die grossen Schwingfeste des Jahres 2026 sind vorbei, doch für die Schwinger beginnt jetzt keineswegs eine lange Pause. Der Winter ist die wichtigste Aufbauphase der Saison: Kraft, Explosivität, Technik und Regeneration stehen im Zentrum, während in den Schwingkellern bereits an der Form für 2027 gearbeitet wird. Nach dem Kilchberger Schwinget Anfang September und den letzten Herbstschwinget verlagert sich der Schwerpunkt vom Wettkampf auf das Training. Die meisten Spitzenschwinger reduzieren zunächst die Belastung, lassen kleinere Blessuren behandeln und steigen danach wieder strukturiert in den Aufbau ein. Gerade Rücken, Beine, Rumpf und Griffkraft werden während der Wintermonate intensiv trainiert. Ganz ohne Sägemehl geht es trotzdem nicht. In zahlreichen Schwingklubs wird auch im Winter regelmässig im Schwingkeller trainiert. Technik, Konter, Schwungvarianten und kurze intensive Einheiten bleiben wichtig. Wer die Regeln und Eigenheiten des Nationalsports nochmals auffrischen möchte, findet hier unsere Übersicht zu Regeln, Noten und Schlussgang im Schwingsport.

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Girrbach vor grossem Test in St Andrews – wichtige Punkte im Kampf um Tourkarte

Joel Girrbach steht ab Donnerstag beim traditionsreichen Alfred Dunhill Links Championship in Schottland am Abschlag. Der Thurgauer trifft auf dem Old Course in St Andrews sowie in Carnoustie und Kingsbarns auf ein stark besetztes Feld mit zahlreichen Major-Siegern und Ryder-Cup-Stars. Für Girrbach geht es dabei nicht nur um Prestige, sondern auch um wichtige Punkte im Kampf um die volle Spielberechtigung für die Saison 2027. Girrbach reist als aktuelle Nummer 91 im Race to Dubai nach Schottland. Der 33-Jährige hat in dieser Saison 28 Turniere bestritten und 527 Punkte gesammelt. Zuletzt zeigte seine Formkurve mehrfach nach oben: Beim Omega European Masters in Crans-Montana wurde er geteilter Neunter und verbesserte damit seine Ausgangslage im Saisonendspurt deutlich. Das Turnier in Schottland gehört zu den besonderen Wochen auf der DP World Tour. Gespielt wird über drei verschiedene Links-Plätze, ehe die Entscheidung am Sonntag auf dem Old Course in St Andrews fällt. Girrbach trifft dabei unter anderem auf Titelverteidiger Robert MacIntyre, Tyrrell Hatton, Tommy Fleetwood, Justin Rose, Matt Fitzpatrick, Brooks Koepka, Bubba Watson und Cameron Smith. Bereits beim European Masters in Crans-Montana überzeugte Girrbach mit einem starken neunten Rang.

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Sinners Knie bereitet weiter Sorgen – nun wackelt auch Shanghai

Jannik Sinners Comeback verzögert sich möglicherweise noch weiter. Nach seiner Absage für das ATP-500-Turnier in Peking ist inzwischen auch ein Start beim Masters-1000-Turnier in Shanghai keineswegs sicher. Der Weltranglistenerste kämpft weiterhin mit Problemen am rechten Knie und hat seit seinem Wimbledon-Triumph im Juli kein offizielles Match mehr bestritten. Sinner hatte Peking am 25. September abgesagt und dabei erklärt, sein Knie sei noch nicht auf dem gewünschten Stand und er sei nicht bereit für Wettkampfbelastung. Damit verpasst der Italiener die Titelverteidigung in China und verliert 500 Weltranglistenpunkte. Sein nächstes mögliches Turnier wäre Shanghai, das am 7. Oktober beginnt. Die neue Entwicklung verschärft die Situation: Nach aktuellen Berichten könnte sich Sinners Pause bis Mitte Oktober hinziehen. Zudem wird eine Operation als mögliche Option erwähnt, falls die konservative Behandlung nicht ausreichend anschlägt. Eine Entscheidung über einen Eingriff gibt es allerdings nicht. Bereits bei der Absage für Peking war Shanghai als nächstes mögliches Comeback-Ziel genannt worden.

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Pogačar wieder draussen auf dem Rad – Saison 2026 bleibt trotzdem beendet

Tadej Pogačar macht nach seinem schweren Vuelta-Sturz weitere Fortschritte. Der Slowene sass am 26. September erstmals seit seiner Operation wieder draussen auf dem Rennrad und zeigte dabei auch die Narbe seines gebrochenen Schlüsselbeins. An der Entscheidung seines Teams ändert das nichts: Pogačar wird 2026 definitiv kein Rennen mehr bestreiten. UAE Team Emirates-XRG stellte dies nochmals ausdrücklich klar, nachdem Pogačars Name zwischenzeitlich auf einer provisorischen slowenischen Liste für die Europameisterschaften aufgetaucht war. Ein Comeback ist nicht vorgesehen. Der 27-Jährige soll sich vollständig von seiner Gehirnerschütterung, dem stabilen Bruch des siebten Halswirbels und dem offenen Bruch des linken Schlüsselbeins erholen. Damit geht eine aussergewöhnliche Saison vorzeitig zu Ende. Pogačar sammelte 2026 insgesamt 16 Siege und gewann unter anderem Mailand–Sanremo, die Flandern-Rundfahrt, Lüttich–Bastogne–Lüttich sowie erneut die Tour de France. Bereits vor wenigen Tagen hatten wir über Pogačars erste kontrollierte Einheiten auf der Rolle und das geplante Comeback 2027 berichtet. Nun folgte der nächste Schritt zurück auf die Strasse.

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NHL ist gestartet – erster Schweizer wartet noch auf Einsatz

Die NHL-Saison 2026/27 ist eröffnet. In der ersten Nacht standen fünf Partien auf dem Programm: Florida gewann beim amtierenden Stanley-Cup-Champion Carolina 1:0, Montreal siegte 3:2 in Toronto, Boston schlug die Rangers 3:0, Vancouver setzte sich in einem wilden Spiel 6:5 in Edmonton durch und Vegas bezwang Chicago 5:2. Aus Schweizer Sicht sass Akira Schmid beim Auftaktsieg der Florida Panthers als Ersatzgoalie auf der Bank. Damit ist der Startschuss für die erste NHL-Saison mit 84 Partien pro Team gefallen. Besonders spektakulär verlief das Duell Edmonton gegen Vancouver mit insgesamt elf Treffern. Gleichzeitig sorgte Florida für das erste Ausrufezeichen: Die Panthers verdarben Carolina die Feier nach der Präsentation des Meisterbanners und gewannen auswärts mit 1:0. Für die Schweizer NHL-Fraktion beginnt die Saison nun Schritt für Schritt. Schmid war als Nummer zwei hinter Jacob Markstrom bereits beim ersten Spiel dabei, kam jedoch nicht zum Einsatz. Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler starten mit New Jersey erst am Donnerstag gegen Philadelphia, Roman Josi empfängt mit Nashville Minnesota. Über Schmids Kampf um mehr Einsatzzeit im Panthers-Tor hatten wir bereits berichtet.

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