Schweiz

Saisonvorschau 9/10: Visp greift wieder nach dem Titel

Der EHC Visp startet mit einem hochkarätigen und eingespielten Kader in die Swiss-League-Saison 2026/27. Nach Rang 3 und dem äusserst knappen Halbfinal-Aus gegen La Chaux-de-Fonds haben die Walliser ihre Mannschaft nochmals gezielt verstärkt. Fünf Siege aus sechs Testspielen unterstreichen die Ambitionen – unsere Prognose lautet Rang 2. Visp beendete die vergangene Qualifikation mit 93 Punkten auf Rang 3. Im Viertelfinal setzten sich die Oberwalliser gegen den EHC Basel durch, ehe im Halbfinal eine dramatische Serie gegen La Chaux-de-Fonds folgte. Erst das siebte Spiel brachte die Entscheidung: Visp verlor zuhause mit 2:3 nach Verlängerung und verpasste damit den erneuten Einzug in den Final denkbar knapp. Für die neue Saison setzt der Klub auf Kontinuität und zusätzliche Qualität. Luca Gianinazzi bleibt Headcoach, Jacob Nilsson führt die Offensive weiterhin an und mit Stéphane Patry, Matteo Romanenghi sowie Philéas Perrenoud kamen mehrere interessante Verstärkungen hinzu. Ein gewichtiger Rückschlag ist allerdings der längerfristige Ausfall von Adam Brodecki, der nach einer Knieoperation voraussichtlich bis Dezember fehlen wird.

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Saisonvorschau 8/10: La Chaux-de-Fonds greift wieder an

Der HC La Chaux-de-Fonds gehört auch in der Saison 2026/27 zu den grossen Anwärtern auf den Swiss-League-Titel. Nach Rang 4, dem zweiten National-Cup-Sieg in Serie und dem erneuten Einzug in den Playoff-Final beginnt bei den Neuenburgern mit Thomas Rhodin eine neue Trainerära. Der Kader besitzt weiterhin viel Qualität und Erfahrung – unsere Prognose lautet Rang 3. La Chaux-de-Fonds beendete die vergangene Qualifikation mit 92 Punkten und einem Torverhältnis von 168:145 auf Rang 4. In den Playoffs setzten sich die Neuenburger zunächst gegen den EHC Chur durch und eliminierten danach Visp im Halbfinal. Erst Meister HC Sierre stoppte die Abeilles im Final. Gleichzeitig gewann der HCC zum zweiten Mal in Serie die National Cup und bestätigte damit seine Stellung als eines der erfolgreichsten Swiss-League-Teams der vergangenen Jahre. Trotzdem verändert sich einiges. Thomas Rhodin übernimmt als neuer Headcoach, Bryan Rüegger und Lucas Rötheli bilden ein komplett neues Goalie-Duo und mit Kay Schweri kehrt ein offensiv starker Spieler nach La Chaux-de-Fonds zurück. Gleichzeitig beendeten mit Arnaud Jaquet, Jaison Dubois und Evgenï Chiriayev drei langjährige Persönlichkeiten ihre Karrieren.

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Saisonvorschau 7/10: Thurgau will den nächsten Schritt

Der HC Thurgau geht nach einer aussergewöhnlich starken Qualifikation mit einer offenen Rechnung in die neue Swiss-League-Saison. Die Ostschweizer beendeten die vergangene Regular Season auf Rang 2, scheiterten danach aber überraschend bereits im Viertelfinal. Der Kern ist weitgehend erhalten geblieben, mit Zachary Okabe kommt neue Qualität für die Offensive hinzu – unsere Prognose lautet Rang 4. Thurgau holte in 50 Qualifikationsspielen 93 Punkte und wies mit 148:110 Toren eine der besten Defensivbilanzen der Liga auf. Zwischenzeitlich führte das Team von Anders Olsson die Tabelle an und egalisierte mit zwölf Siegen in Serie einen Klubrekord. Besonders zuhause war der HCT stark: Rund 80 Prozent der Heimspiele wurden gewonnen. Umso grösser war die Enttäuschung, als die Saison im Viertelfinal gegen den EHC Olten mit 1:4 Siegen abrupt endete. Die sportliche Führung reagierte nicht mit einem grossen Umbruch. Anders Olsson bleibt Headcoach, Captain Dominic Hobi führt die Mannschaft weiterhin an und Leistungsträger wie Daniel Ljunggren, Dominik Binias, Livio Truog, Ian Derungs, Robin Lekic und Fabio Murer sind weiter dabei. Veränderungen gibt es vor allem auf der zweiten Importposition und im Tor.

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Saisonvorschau 5/10: Olten startet mit klarer Ansage

Der EHC Olten geht mit hohen Ambitionen in die neue Swiss-League-Saison. Nach einer durchzogenen Qualifikation mit Rang 7 steigerten sich die Oltner in den Playoffs deutlich und erreichten den Halbfinal. Das Team von Christian Wohlwend ist weitgehend zusammengeblieben und überzeugte auch in der Vorbereitung – dennoch sehen wir die Konkurrenz knapp stärker und setzen den EHCO auf Rang 6. Olten beendete die vergangene Qualifikation mit 75 Punkten und einem Torverhältnis von 187:152 auf Rang 7. Der Rückstand auf die sechs vor ihm klassierten Mannschaften war beträchtlich, doch in den Playoffs zeigte der EHCO ein anderes Gesicht. Der zweitplatzierte HC Thurgau wurde im Viertelfinal mit 4:1 Siegen ausgeschaltet, erst Qualifikationssieger und späterer Meister HC Sierre stoppte die Oltner im Halbfinal mit 4:1. Für die Saison 2026/27 setzt Olten deshalb vor allem auf Kontinuität. Christian Wohlwend bleibt Headcoach, Leistungsträger wie Guillaume Asselin, Jayce Hawryluk, Stanislav Horansky, Dominic Weder, Patrick Obrist und Jules Sturny gehören weiterhin zum Kader. Gleichzeitig wurde die Torhüterposition komplett neu besetzt, während junge Spieler aus den Partnerorganisationen zusätzliche Tiefe bringen.

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Saisonvorschau 4/10: Chur bleibt seinem Weg treu

Der EHC Chur hat sich innerhalb von zwei Jahren zu einer festen Grösse in der Swiss League entwickelt. Nach Rang 5 mit 91 Punkten und einer starken Qualifikation setzen die Bündner weiterhin auf die von Arx-Brüder, einen jungen Kern und gezielte Verstärkungen. Trotz der überzeugenden Vorbereitung erwarten wir einen kleinen Rückschritt – unsere Prognose lautet Rang 7. Chur beendete die vergangene Qualifikation mit 156:119 Toren und 91 Punkten auf dem fünften Platz. Im Viertelfinal trafen die Bündner auf den HC La Chaux-de-Fonds und verloren die umkämpfte Serie mit 2:4 Siegen. Für einen Klub, der erst 2024 in die Swiss League zurückgekehrt war, bestätigte die Saison trotzdem eindrücklich, dass sich Chur in der zweithöchsten Spielklasse etabliert hat. Der eingeschlagene Weg wird fortgesetzt. Reto und Jan von Arx bleiben an der Bande, während mit Robin Ramsauer, Liekit Reichle, Lars Frei, Sandis Smons, Denys Rubanik und weiteren Leistungsträgern ein grosser Teil des Kerns erhalten bleibt. Gleichzeitig mussten die Bündner einige gewichtige Abgänge ersetzen und greifen erneut auf junge Spieler sowie Leihkräfte aus National-League-Organisationen zurück.

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Saisonvorschau 3/10: GCK Lions setzen weiter auf die Jugend

Die GCK Lions bleiben ihrer Rolle als wichtigste Entwicklungsplattform der Zürcher Organisation treu. Gleich sechs Eigengewächse rücken für die Saison 2026/27 ins Swiss-League-Team auf, gleichzeitig sorgen einige erfahrenere Kräfte für Stabilität. Nach Rang 8 und der Playoff-Qualifikation im vergangenen Winter erwarten wir die jungen Zürcher erneut knapp über dem Strich – unsere Prognose lautet Rang 8. Die vergangene Qualifikation beendeten die GCK Lions mit 71 Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis von 157:157. Damit sicherten sie sich den letzten Playoff-Platz deutlich vor Winterthur. Im Viertelfinal wartete allerdings Qualifikationssieger Sierre. Die Walliser entschieden die Serie für sich und beendeten damit die Saison der Zürcher. Das sportliche Konzept ändert sich nicht. Headcoach Peter Andersson soll erneut zahlreiche Talente an den Profibetrieb heranführen. Filippo Schmidt, Noel Ulrich, Luan Marthaler, Lauro Peter, Fabrice Bouvard und Lionel Dedial gehören zu den jungen Kräften im Kader. Gleichzeitig sorgen erfahrenere Spieler für Stabilität, während Fabian Eggenberger und der russische Center Kirill Tyutyayev zusätzliche Qualität bringen.

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Saisonvorschau 2/10: Arosa rüstet nach schwierigem Lehrjahr auf

Der EHC Arosa geht nach einem schwierigen ersten Jahr in der Swiss League mit einem deutlich veränderten und breiter aufgestellten Kader in die Saison 2026/27. Nach lediglich 25 Punkten und 227 Gegentoren soll der Abstand zur Konkurrenz kleiner werden. Die Vorbereitung liefert dafür durchaus Argumente – unsere Prognose lautet Rang 9. Arosa beendete die vergangene Qualifikation nach 50 Spielen mit 97:227 Toren auf Rang 11. Besonders defensiv war der Unterschied zu den etablierten Swiss-League-Teams gross. Nun fällt Winterthur aus der Liga weg, womit nur noch zehn Mannschaften antreten. Für Arosa verändert das die Ausgangslage: Acht Teams erreichen die Playoffs, zwei Mannschaften müssen nach der Qualifikation zuschauen. Headcoach Rolf Schrepfer bleibt an der Bande, während Goran Manojlovic neu als Sportchef Verantwortung trägt. Gleichzeitig wurde der Kader auf zahlreichen Positionen ergänzt. Tomas Vlcek, Titas Krakauskas, Gregory Weber, Dominik Volejnicek, Maxime Orlov, Gian Morson, Nicolas Warmbrodt und Marvin Rötheli gehören zu den neuen Gesichtern. Damit verfügt Arosa über deutlich mehr Optionen als noch während seiner ersten Swiss-League-Saison.

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Saisonvorschau 1/10: Bellinzona setzt weiter auf Entwicklung

Die GDT Bellinzona Snakes eröffnen unsere zehnteilige Saisonvorschau zur Swiss League 2026/27. Nach Rang 10 mit 34 Punkten und 211 Gegentoren in der vergangenen Qualifikation bleibt für die junge Tessiner Mannschaft viel Arbeit – die Vorbereitung lieferte allerdings einige bemerkenswerte Lichtblicke. Unsere Prognose lautet Rang 10. Bellinzona beendete die vergangene Regular Season mit acht Siegen nach 60 Minuten und insgesamt 34 Punkten. In 50 Partien erzielten die Snakes 100 Tore und kassierten 211 Gegentreffer. Damit lagen sie zwar vor Aufsteiger Arosa, der Rückstand auf die Playoff-Plätze war aber beträchtlich. In der neuen Saison wird die Aufgabe nicht einfacher: Nach dem Rückzug von Winterthur besteht die Swiss League nur noch aus zehn Mannschaften. Trainer Nicola Pini setzte auch während der Vorbereitung auf zahlreiche junge Spieler und wechselnde Formationen. Die Resultate schwankten entsprechend stark – vom 1:2 nach Verlängerung gegen National-League-Klub Ambri-Piotta über ein 3:5 beim Meister Sierre bis zum 3:8 in Olten. Zum Ende der Vorbereitung stabilisierte sich Bellinzona allerdings und verlor die Generalprobe bei den GCK Lions erst im Penaltyschiessen mit 1:2.

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National League startet: Fribourg eröffnet Titelverteidigung in Biel

Heute Abend beginnt die National-League-Saison 2026/27 – und gleich zum Auftakt stehen alle 14 Klubs im Einsatz. Meister Fribourg-Gottéron startet auswärts beim EHC Biel in die Titelverteidigung, während die ZSC Lions den SC Bern zum ersten grossen Klassiker der neuen Spielzeit empfangen. Sämtliche sieben Partien beginnen um 19.45 Uhr. Die Ausgangslage verspricht eine äusserst enge Saison. Fribourg muss nach dem historischen ersten Meistertitel mehrere gewichtige Abgänge auffangen, Davos will die bittere Finalniederlage vergessen und die ZSC Lions greifen unter Claude Julien wieder nach der Spitze. Gleichzeitig haben Bern, Lugano, Lausanne, Zug und Genève ihre Kader teilweise erheblich verändert. Schon vor dem ersten Puckeinwurf haben wir sämtliche 14 Mannschaften ausführlich analysiert und eine komplette Ranglistenprognose erstellt. Einen zusätzlichen Überblick über Transfers, Favoriten und die Ausgangslage gibt es in unserer grossen Vorschau auf die National-League-Saison 2026/27.

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Lausanne trennt sich kurz vor Saisonstart von Sami Niku

Der Lausanne HC und Sami Niku gehen unmittelbar vor dem Start der National-League-Saison getrennte Wege. Der noch bis zum Ende der Saison 2026/27 laufende Vertrag mit dem finnischen Verteidiger wurde im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Niku verlässt die Waadtländer nach 56 Einsätzen und 27 Skorerpunkten. Der Zeitpunkt kommt überraschend: Bereits am Dienstagabend um 19.45 Uhr empfängt Lausanne den EV Zug zum ersten Meisterschaftsspiel in der Vaudoise aréna. Noch in der Vorbereitung gehörte Niku zum breit besetzten Defensivkader von Trainer Geoff Ward. Der Klub nennt in seiner Mitteilung keine sportlichen oder persönlichen Gründe für die vorzeitige Trennung. Niku war erst im Sommer 2025 vom EHC Kloten nach Lausanne gewechselt und hatte ursprünglich für zwei Spielzeiten unterschrieben. In seiner ersten Saison beim LHC absolvierte der 29-Jährige insgesamt 56 Partien und sammelte 27 Punkte. Seine Qualitäten im Spielaufbau und in der Offensive machten ihn zu einer regelmässigen Option in der Lausanner Abwehr.

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Vier Spiele Sperre: Thun muss erneut auf Captain Bürki verzichten

Der FC Thun muss in den kommenden vier Meisterschaftsspielen ohne Captain Marco Bürki auskommen. Die Swiss Football League hat den 33-jährigen Verteidiger nach seiner Roten Karte beim 0:1 gegen die Grasshoppers für vier Partien gesperrt. Besonders bitter für den Schweizer Meister: Für Bürki war es bereits der dritte Platzverweis seit Mitte Mai. Bürki wurde am Samstag in der 38. Minute vom Platz gestellt. Im Duell mit GC-Stürmer Nikolas Muci traf der Thuner Captain seinen Gegenspieler mit dem Ellbogen im Gesicht. Die SFL wertete die Aktion als Tätlichkeit, berücksichtigte bei der Festlegung des Strafmasses allerdings eine vorausgegangene Provokation. Das Resultat ist dennoch einschneidend: Bürki fehlt Thun für vier Meisterschaftspartien. Die Sperre beginnt bereits am Mittwoch. Dann empfängt Thun im Nachholspiel der 4. Super-League-Runde Servette. Die ursprünglich wegen der Europacup-Qualifikation verschobene Begegnung wird um 19.00 Uhr in der Stockhorn Arena angepfiffen. Damit verliert Trainer Gian-Luca Privitelli ausgerechnet in einer weiterhin dicht getakteten Phase seinen erfahrensten Innenverteidiger und Captain.

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EV Zug startet ohne Kubalík und Hofmann in Lausanne

Der EV Zug muss zum Start der National-League-Saison auf zwei seiner wichtigsten Offensivspieler verzichten. Dominik Kubalík und Gregory Hofmann fallen mit Unterkörperverletzungen aus und fehlen damit am Dienstagabend beim Auftakt in Lausanne. Insgesamt stehen Trainer Lauri Marjamäki derzeit vier Stürmer verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Kubalík und Hofmann verletzten sich beide in der letzten Vorbereitungspartie gegen die SCL Tigers. Der EVZ gewann die Generalprobe zwar mit 3:2, bezahlte den Erfolg aber teuer. Der Klub führt beide Spieler in seinem aktuellen Medical Report als «week-to-week» – einen konkreten Termin für die Rückkehr gibt es somit nicht. Für Zug kommt die Doppelverletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Neben Kubalík und Hofmann fehlen weiterhin Mike Künzle sowie Lino Martschini. Damit muss Marjamäki seine Offensivformationen bereits vor dem ersten Meisterschaftsspiel deutlich umbauen. Um 19.45 Uhr wartet in der Vaudoise aréna mit Lausanne zudem unmittelbar ein Gegner aus der erweiterten Spitzengruppe.

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Saisonvorschau 14/14: Genève-Servette greift mit Hallam wieder an

Genève-Servette geht mit einem der spannendsten Trainerwechsel der National League in die neue Saison. Sam Hallam übernimmt einen Kader, der bereits im vergangenen Frühling bis in den Halbfinal vorgestossen ist und mit Ramon Untersander, Mika Henauer, Johnny Kneubühler und weiteren Neuzugängen zusätzliche Tiefe erhalten hat. Die ersten Auftritte in der Champions Hockey League bestätigen das Potenzial – unsere Prognose lautet Rang 6. Die Genfer beendeten die Qualifikation 2025/26 auf Rang 3 und meldeten sich damit eindrücklich in der Spitzengruppe zurück. Im Viertelfinal entwickelte sich gegen Lausanne eine dramatische Serie über sieben Spiele, aus der Genève-Servette als Sieger hervorging. Erst im Halbfinal war gegen den späteren Meister Fribourg-Gottéron Schluss: Die Grenat verloren die Serie mit 1:4 und verpassten damit die Rückkehr in den Final. Trotzdem wurde hinter der Bande ein kompletter Neustart vollzogen. Sam Hallam hat für drei Jahre übernommen, unterstützt wird der Schwede von Christer Olsson und dem ehemaligen ZSC-Headcoach Marco Bayer. Gleichzeitig blieb der hochklassige ausländische Kern um Sakari Manninen, Markus Granlund, Jesse Puljujärvi, Jimmy Vesey, Vili Saarijärvi und Jan Rutta erhalten. Genau diese Mischung aus Kontinuität und neuen Impulsen macht Genève-Servette für uns erneut zu einem Kandidaten für die direkte Playoff-Qualifikation.

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Saisonvorschau 13/14: Kloten setzt auf Berra und einen neuen Offensivkern

Der EHC Kloten geht mit einem neuen Trainer, einem neuen Spitzengoalie und deutlich veränderter Offensive in die Saison 2026/27. Reto Berra, Arttu Ruotsalainen, Raphael Prassl, Michael Hügli und Simon Johansson erhöhen die Qualität, sechs Siege aus sieben Testspielen machen zusätzlich Hoffnung. Trotzdem wiegt der lange Ausfall von Brandon Gignac schwer – unsere Prognose lautet Rang 13. Die vergangene Saison endete für Kloten auf Rang 12. Nach 52 Spielen standen 63 Punkte und ein Torverhältnis von 117:143 zu Buche. Nur Ajoie erzielte weniger Treffer. Vier Punkte trennten die Flughafenstädter vom zehnten Platz und damit von den Play-Ins. Besonders Dario Meyer stemmte sich gegen das frühe Saisonende: Mit 15 Toren und 13 Assists war er der beste Skorer der Mannschaft. Im Sommer setzte Sportchef Ricardo Schödler an mehreren entscheidenden Stellen an. Michael Liniger löste Lauri Marjamäki als Headcoach ab, Berra kam aus Fribourg ins Tor und mit Ruotsalainen kehrte ein bereits bestens bekannter Offensivspieler zurück. Dazu verstärken Johansson, Prassl und Hügli das Team. Einen erheblichen Rückschlag gab es allerdings schon vor dem Start: Gignac fällt wegen einer Ellbogenverletzung voraussichtlich rund zwölf Wochen aus.

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Saisonvorschau 12/14: Fribourg verteidigt den Titel mit neuer Hierarchie

Fribourg-Gottéron startet erstmals in seiner Geschichte als amtierender Schweizer Meister in eine National-League-Saison. Roger Rönnberg besitzt weiterhin einen hochklassigen Kern, muss nach den Abgängen von Julien Sprunger, Reto Berra, Lucas Wallmark und weiteren Meisterspielern aber wichtige Rollen neu verteilen. Wir trauen den Drachen erneut eine starke Qualifikation zu – unsere Prognose lautet Rang 4. Die vergangene Saison war historisch. Fribourg beendete die Qualifikation mit 100 Punkten auf Rang 2 und krönte die Spielzeit am 30. April in Davos. Im siebten Finalspiel gewann Gottéron 3:2 nach Verlängerung, Lucas Wallmark erzielte in der 65. Minute den entscheidenden Treffer und beendete damit die jahrzehntelange Jagd nach dem ersten Schweizer Meistertitel der Klubgeschichte. Danach veränderte sich die Mannschaft stärker, als es bei einem Titelverteidiger auf den ersten Blick erscheinen mag. Klublegende Sprunger beendete seine Karriere, Berra verliess Fribourg ebenso wie Wallmark, Ty Rattie, Kyle Rau und mehrere weitere Spieler. Neu dabei sind unter anderem Anthony Richard, Jonas Taibel und Rückkehrer Ludovic Waeber. Andrea Glauser übernimmt das Captainamt von Sprunger und steht damit sinnbildlich für die neue Hierarchie beim Meister.

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Saisonvorschau 11/14: Biel sucht mit Skinner den Weg zurück

Der EHC Biel hat nach zwei schwierigen Jahren deutlich an Qualität gewonnen. Mit NHL-Routinier Jeff Skinner besitzt Christian Dubé einen potenziellen Unterschiedsspieler, während Victor Söderström, Alexander Iakovenko, Dominic Zwerger und Joël Vermin den Kader zusätzlich aufwerten. Trotzdem bleiben nach einer wechselhaften Vorbereitung genügend Fragezeichen: Unsere Prognose lautet Rang 12. Biel beendete die vergangene Qualifikation auf Rang 10 und erreichte damit immerhin wieder die Play-Ins. Dort begann das Duell mit dem SC Bern verheissungsvoll: Die Seeländer gewannen das Hinspiel in der Tissot Arena 4:3, gingen zwei Tage später in Bern aber mit 0:4 unter und schieden mit einem Gesamtscore von 4:7 aus. Damit wurde das Ziel, wieder in die Playoffs einzuziehen, erneut verpasst. Christian Dubé hatte die Mannschaft erst im Januar übernommen und konnte sie in der Schlussphase stabilisieren. Nun absolvierte er erstmals eine komplette Vorbereitung mit dem Team. Sportchef Martin Steinegger reagierte gleichzeitig auf mehreren Positionen: Skinner bringt mehr als 1100 NHL-Spiele mit, Söderström und Rückkehrer Iakovenko verstärken die Defensive, Zwerger erweitert die Schweizer Offensive und mit Vermin kam kurz vor Saisonbeginn nochmals viel Erfahrung hinzu.

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Saisonvorschau 10/14: Langnau will den nächsten Schritt schaffen

Die SCL Tigers waren in der vergangenen Saison ganz nahe an den Play-Ins – diesmal soll der nächste Schritt gelingen. Mit Jonathan Dahlén und Emil Pettersson erhält die Offensive erhebliche zusätzliche Qualität, während Thierry Paterlini langfristig das Vertrauen der Klubführung geniesst. Ganz ohne Fragezeichen geht Langnau aber nicht in die neue Spielzeit: Unsere Prognose lautet Rang 11. Die Tigers beendeten die Qualifikation 2025/26 mit 64 Punkten auf Rang 11 und einem Torverhältnis von 140:147. Besonders bitter war die entscheidende Phase: Beim 1:5 in Biel vergab Langnau die Chance auf die Play-Ins, ehe die Saison mit einem 0:2 zuhause gegen die ZSC Lions endete. Der Klub reagierte nicht mit einem radikalen Umbruch, sondern verstärkte gezielt jene Bereiche, in denen zuletzt Qualität fehlte. Die grösste Veränderung betrifft die Offensive. Jonathan Dahlén und Emil Pettersson wechseln gemeinsam von Timrå ins Emmental, Nando Eggenberger bringt zusätzliche Physis und Erfahrung. Gleichzeitig sind die Abgänge von Langzeit-Captain Harri Pesonen und Dario Rohrbach schwer zu ersetzen. Flavio Schmutz übernimmt neu das Captainamt und soll gemeinsam mit einer erfahrenen finnisch-schwedischen Importachse dafür sorgen, dass Langnau den nächsten Schritt macht.

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Saisonvorschau 9/14: ZSC Lions greifen mit Julien nach der Spitze

Nach dem verpassten Titel-Hattrick gehen die ZSC Lions mit einem neuen Trainer und einem nochmals verstärkten Kader in die Saison 2026/27. Stanley-Cup-Sieger Claude Julien übernimmt eine Mannschaft, die bereits zuvor zu den qualitativ stärksten der National League gehörte und mit Malte Strömwall, Tim Berni und Simon Knak zusätzliche Klasse erhalten hat. Für uns sind die Zürcher der stärkste Kandidat für Platz 1 der Qualifikation. Die vergangene Saison endete für den ZSC früher als erwartet. Nach Rang 4 in der Qualifikation fegten die Lions den HC Lugano im Viertelfinal mit 4:0 Siegen vom Eis, scheiterten anschliessend aber mit 1:4 am HC Davos. Für einen Klub, der zuvor Meister und Champions-League-Sieger geworden war und den dritten Titelgewinn in Serie anstrebte, war der Halbfinal keine ausreichende Ausbeute. Die Konsequenz folgte auf der Trainerposition. Marco Bayer musste gehen, obwohl er 2025 noch das Double gewonnen hatte. Mit Claude Julien holten die Zürcher einen Trainer mit mehr als 1000 NHL-Partien als Headcoach und einem Stanley-Cup-Titel mit den Boston Bruins. Gleichzeitig verstärkte Sportchef Sven Leuenberger einen ohnehin hochkarätigen Kader mit Malte Strömwall, Tim Berni, Simon Knak und Joshua Fahrni. Der Anspruch ist entsprechend klar: Der ZSC will wieder um beide nationalen Titel spielen.

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